Kojotenhöhle
Was dich hier erwartet, ist nicht der Versuch, irgendetwas zu umschreiben. Ich nenne die Dinge durchaus beim Namen, auch wenn ich versuche, das niveauvoll zu tun. Und ich versuche außerdem, Geschichten zu erzählen, in denen der Sex ein Teil des Ganzen ist und nicht der einzige Teil. Man findet hier wohl auch Grenzwertiges für manche Geschmäcker. Ob man es als BDSM-artig oder als abartig empfindet, liegt dabei ganz im Auge des Betrachters.
Wenn es dir gefällt, lass es mich wissen. Wenn es dir nicht gefällt, gerne auch. Hinterlass mir einen Kommentar oder schreib es mir per Mail an Mike.Stone bei gmx.net .
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Freitag, 4. April 2014
Zukunftspläne und so…
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Mittwoch, 29. Mai 2013
Fortsetzungen - Whaddafuq?!?
Da ich jetzt gerade wieder mitten in Junge Liebe stecke
letzter Teil im August letzten Jahres veröffentlicht wurde, stellt sich mir
natürlich die Frage: Was zum Henker ist eigentlich das Problem mit mir? Wieso
habe ich so lange gebraucht, wo es jetzt eigentlich wieder ziemlich flutscht?
Einen Teil der Antwort habe ich schon mal geliefert.
Manchmal verirrt man sich in einer Story und mit etwas Abstand geht es wieder
leichter. Wobei ‚etwas‘ eigentlich eher Wochen als ‚fast ein ganzes Jahr‘ bedeuten
soll.
Aber gerade heute kommt mir eine andere, mögliche Ursache
in den Sinn. Und natürlich wäre es langweilig, wenn ich nicht weit ausholen
würde, bevor ich den nenne… ;-D
Ich bin ja ein Kellerkind. So richtig, meine ich.
Ich lebe hinter lichtundurchlässigen, schwarzen Vorhängen
und die Sonne ist für mich nur theoretisch interessant. So als astronomisches
Studienobjekt und so.
Direkte Sonneneinstrahlung erscheint mir als tödliche
Gefahr, denn ich habe keinen komischen Ring, der mich mit viel Geglitzer davor
schützt. Daher wäre ich Asche, wenn…
Naja… Ich übertreibe…
Aber was nicht übertrieben ist, ist die Tatsache, dass
ich tatsächlich nachweislich monatelang ohne Sonnenlicht auskomme. Ich brauche
es nicht zum glücklich sein. Außerdem liebe ich den Winter. Was ja ganz gut
dazu passt.
Dennoch ist da eine gewisse… ‚Qualität‘ an jeder
Jahreszeit. Eine ganz eigene Atmosphäre, die jeweils ihre eigenen Vorzüge und
Nachteile hat. Ein Feeling für Sommer, Herbst, Winter und Frühling.
Und manche meiner Geschichten sind mit so einem Feeling
assoziiert, wie ich feststelle.
Nicht alle, wohlgemerkt. Einige Geschichten sind davon
völlig losgelöst. Aber Junge Liebe ist eine eindeutige
Frühlings-/Sommergeschichte. Das habe ich heute gemerkt, als ich gezwungen war,
zur Jagd auf Nahrungsmittel dem Licht zu widerstehen und hinauszugehen.
Es sind die Sinneseindrücke, die in bestimmten
Jahreszeiten und/oder bei bestimmten Wetterlagen einfach spezifische
Assoziationsketten in meinem Kopf auslösen. Und es sit sicherlich auch der
sommerliche Look der Leute da draußen, der dazu beiträgt.
All in all habe ich es einfach deutlich gemerkt.
Und selbst hinter meinen Vorhängen bekomme ich natürlich
was davon mit. Die Fenster sind das ganze Jahr über auf Kipp. Ich rieche den
Sommer jeden Tag. Und das reicht wohl schon aus.
Als ich bei JL ins Stocken kam, war der Sommer praktisch
vorüber. Und als ich es wieder aufnehmen wollte, war es im Prinzip winterlich.
Was einfach nicht zu dieser speziellen Geschichte passt.
Der Frühling hat sich allerdings offenbar als Kickstarter
erwiesen, als ich es diesmal wieder aufnahm. Und nun bin ich wieder drin,
möchte ich behaupten. In meinem jugendlichen Leichtsinn kündige ich also an,
dass es diesmal wesentlich flotter weitergehen wird… ;-D
Und die Moral von der G’schicht?
Manchmal muss man eben den Winter abwarten und dann
weitermachen, wenn alles wieder stimmt.
Hoffentlich kommt dieses Feeling nun auch rüber, wenn ich
Teil 11 veröffentliche… *frown*
So. Jetzt wisst ihr, was mein Problem ist.
Und kaufen könnt ihr euch trotzdem nix dafür. ;-P
Trotzdem…
…zauberhaften Sommertag wünsche ich morgen!
PS: Jup. Das bedeutet, dass Junge Liebe 11 tatsächlich in wenigen Tagen kommt. Diesmal echt. Ist praktisch fertig.
Donnerstag, 3. Mai 2012
Fortsetzungen - Segen und Fluch
Angestoßen von der Frage nach einer Fortsetzung von Engel im Regen will ich mich mal kurz über dieses Thema auslassen, denn es ist für
mich persönlich ein zweischneidiges Schwert.
Im Prinzip sind sehr viele meiner Geschichten von
vorneherein auf eine Fortsetzung ausgelegt oder halten sich zumindest diese
Option offen. Und bei vielen kam auch irgendwann, irgendwo die Frage danach
auf.
Früher war das aber bei allem Willen zur Fortführung der
Arbeit für mich eine Sisyphos-Aufgabe…
Zu älteren Werken wie Bitch oder
Engel im Regen
gibt es
nicht nur haufenweise Notizen, sondern durchaus auch die eine oder andere
Fortsetzung, die einfach scheiße ist. Sie entsprechen insgesamt nicht dem, was
ich rein gefühlsmäßig erreichen wollte. Deswegen werden sie nicht
veröffentlicht.
Besonders schwer fiel es mir bei Engel im Regen. Aber
wenigstens hat mich der beharrliche und vielstimmige Wunsch nach einer
Fortsetzung dazu befähigt, endlich zu verstehen, wo eigentlich das Problem liegt.
Das hat mich in die Lage versetzt, mit Soulmates, JungeLiebe und Projekten wie My Sisters hot Friends anzufangen, zu denen es
Fortsetzungen geben wird. Und zwar ganz gewiss, wenn auch jeweils ohne genaue
Zeitangabe, weil das eben auch eine Frage von Zeitmanagement und Inspiration
ist.
Meine früheren Geschichten waren oftmals auf bestimmte
Szenen fixiert und es gab weder einen Plan, noch einen Plot. Ich habe einfach
um interessante Szenen herum gebaut. Und danach ist es schwierig, sich der
nächsten Szene im Leben der jeweiligen Protagonisten zuzuwenden, wenn einen
nicht gerade zufällig die Inspiration niederstreckt.
Außerdem erschwert jedes inhaltliche Feedback zu den
Möglichkeiten einer Fortsetzung den Prozess, weil dadurch Möglichkeiten in die
Gleichung geworfen werden, die ich nicht mehr aus dem Kopf kriege.
Bei Engel im Regen war die Grundidee einmal, die Thematik
‚GEZ-Fahnder‘ mal anders aufzugreifen. Aber viele Leser sahen einen Zauber in
der Geschichte, der dies zu banal erscheinen ließ. Und schon befand ich mich im
Teufelskreis zu vieler Potentiale, aus dem ich hier noch nicht wieder
rausgekommen bin.
Bei Soulmates und Junge Liebe ist es eher so, dass ich
eine bestimmte Stimmung habe, die ich mit der Geschichte verknüpfe. Und ich
habe Charaktere, die nicht an die Gegebenheiten angepasst sind, sondern ein
gewisses Eigenleben besitzen.
Für eine Fortsetzung muss ich theoretisch nur eine
Situation aufbringen und sehen, wie die Jungs und Mädels reagieren. Und schon
kanns weitergehen.
Praktisch muss - oder will - ich mir allerdings auch
Gedanken darüber machen, wie sich die Geschehnisse auf spätere Teile auswirken.
Ich habe also einen ganz groben Masterplan, den ich mir nicht verhauen will.
Also ist es ein klein wenig komplexer. Aber es ist ein Konzept, dass erst
einmal funktioniert.
Ins Stocken komme ich dann eigentlich nur, wenn sich zwei
Geschichten auf einer gewissen Ebene so nahe sind, wie Soulmates und Junge
Liebe es sind. Und da ich es hasse, zwei Mal die gleich Geschichte zu erzählen
und sich das genau so anfühlt, auch wenn es vielleicht niemandem außer mir
auffallen würde, stecke ich bei Soulmates gerade ein wenig fest.
Je weiter sich Junge Liebe allerdings entwickelt, desto
mehr lässt das nach. Also wird es da eben mit ein wenig Verzögerung
weitergehen.
Das alles sind Dinge, die in meinem Kopf stattfinden und
vielleicht für andere keinen Sinn ergeben. So wie es vielleicht unverständlich
ist, dass ich reihenweise Themen noch nicht aufgegriffen habe, die für mich
sehr naheliegend sind.
Aber wenn ich nicht im Kopf das Gefühl von Originalität
habe, sondern zu sehr an einer reizvollen Vorlage festhänge, dann kann ich mich
nicht austoben. Ich fühle mich dann, als würde ich abschreiben.
Und letztlich muss ja ich im Kopf die Freiheit empfinden,
die mich befähigt, meine Geschichten zu spinnen. Auch wenn die Blockaden total
sinnlos sind und ich mir selbst im Weg stehe.
Was ich mit alledem allerdings nicht sagen will ist, das
man mir kein Feedback geben soll!
Wenn ich einen groben Plan habe, dann beirrt mich das nicht
und Geeignetes findet seinen Platz, während Ungeeignetes ignoriert wird.
Habe ich keinen Plan, bringt es mich zwar durcheinander,
aber es besteht auch immer die Chance, dass DIE Inspiration in einem Vorschlag steckt,
die mich am Ende weiterbringt. Also ist Feedback immer potentiell nützlich.
Und immerhin schaffe ich es auch, mich ganz ohne Feedback
zu verrennen. Also ist niemals irgendwelches Feedback an irgendetwas ‚schuld‘.
Ob diese Ausführungen jetzt außerhalb meines Kopfes noch
für irgendwen Sinn ergeben, kann ich gerade nicht einschätzen. Aber ich habe
sie mir von der Seele geschrieben und helfe mir dadurch selbst, indem ich ein
wenig Ordnung in meine Gedanken bringe.
Oder zumindest die Unordnung von einer Seite des Raumes
auf eine andere verschiebe… ;-D
Also danke fürs Ertragen!
Und danke an Leviathan29 für den Anstoß... ;-)
Und danke an Leviathan29 für den Anstoß... ;-)
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