Kojotenhöhle

Was dich hier erwartet, ist nicht der Versuch, irgendetwas zu umschreiben. Ich nenne die Dinge durchaus beim Namen, auch wenn ich versuche, das niveauvoll zu tun. Und ich versuche außerdem, Geschichten zu erzählen, in denen der Sex ein Teil des Ganzen ist und nicht der einzige Teil. Man findet hier wohl auch Grenzwertiges für manche Geschmäcker. Ob man es als BDSM-artig oder als abartig empfindet, liegt dabei ganz im Auge des Betrachters.

Wenn es dir gefällt, lass es mich wissen. Wenn es dir nicht gefällt, gerne auch. Hinterlass mir einen Kommentar oder schreib es mir per Mail an Mike.Stone bei gmx.net .

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Donnerstag, 27. Februar 2014

Blutrache - Teil 06

Blutrache
Eine Fantasy-Legende von Leidenschaft und Lust, Bestien und Blut.
© 2012-2014 Coyote/Kojote/Mike Stone

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Teil 01
Teil 02
Teil 03
Teil 04
Teil 05
Teil 06

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V.

So wie der überwältigende Gipfel der Lust ihr sonst schon manches Mal das Bewusstsein geraubt hatte, so schuf er diesmal Klarheit.
Shadiya erwachte wie aus einem Traum und wusste, dass sie lebte.
Und wenn sie lebte, waren die Hände auf ihrem Körper nicht diejenigen der Göttin. Auch wenn sie sich beinahe so wunderbar anfühlten.

Mehr als einen flüchtigen Blick auf starke, aber nichtsdestotrotz weibliche Finger konnte sie werfen, bevor diese ihren Körper verließen. Und mit ihnen verschwand auch der Druck fester Brüste in ihrem Rücken und die Wärme des nahen Leibes.
Die Frau löste sich von ihr und sprang auf. Und sie schimpfte noch im gleichen Moment los.

„Sie ist weit davon entfernt, für dich schon wieder bereit zu sein“, rief sie energisch.
„Aber für dich war sie es?“, grollte eine tiefe, kaum menschliche Stimme zurück.
Etwas Vertrautes schwang in ihr mit.
„Das… ist etwas anderes“, antwortete die Frau mit leichtem Zögern.

Shadiya drehte sich auf den Rücken und sah sich um. Sie war in einem kleinen Raum mit steinernen Wänden. Öllampen spendeten Licht, denn die Läden des einzigen Fensters waren geschlossen. Es war eindeutig einer der Räume des Klosters.
Sie lag auf einem Bett, wie es ganz gewiss keinem der einfachen Priester oder Novizen gehörte. Dafür war es beileibe zu bequem. Auch wenn das zum Teil von einem großen, schweren Fell herrührte, welches man darüber ausgebreitet hatte.
Ganz offensichtlich hatte sich jemand des Raumes bemächtigt. Und dieser jemand stand nun mit dem Rücken zu ihr direkt vor der Lagerstatt.

Sie war groß für eine Frau. Und muskulöser, als es Shadiya jemals bei einem Weib gesehen hatte. Schwarze Haare fielen ihr lang über den Rücken, bis hinab auf einen festen Hintern. Sie waren zu einem einfachen Zopf gebändigt, der von zwei geflochtenen Bändern gehalten wurde. Nein, nicht Bändern, sondern dünnen, geflochtenen Zöpfen ihres eigenen Schopfes.
Die Haut der Frau war von Ornamenten bedeckt, die ihr seltsam bekannt vorkamen. Sie hatte bereits etwas Ähnliches gesehen. Die Muster schienen Teil der Haut zu sein und waren mit schwarzer Farbe nachgezeichnet. Farbe, die sich selbst durch Blut nicht abwaschen ließ.

Langsam kehrte ihr Erinnerungsvermögen zurück. Im gleichen Moment, als sie vor der Frau den Mann entdeckte, erkannte sie ihn auch. Es war der Kartare, der sie im Keller der Festung genommen hatte. Sie auf ihr eigenes Flehen hin schändete und sich dabei… dabei immer mehr… in einen Wolf zu verwandeln schien.
So wie… jetzt auch!

„Trollscheiße, Skjala!“, knurrte der kaum mehr menschliche Krieger die Frau an. „Du reißt mir fast die Eier ab für das, was ich mit ihr getan habe und fällst dann selbst über sie her!“
„Ich… Sie…“, stammelte die Kriegerin und es klang seltsam unpassend, sie so unsicher zu hören. „Sie ist ein Baumgeist!“
Shadiya rang keuchend nach Atem. Woher…?

Das Geräusch ließ die Frau herumfahren und der Krieger trat einen Augenblick später aus ihrem Schatten und sah nun wieder ganz und gar menschlich aus. Und er ähnelte ihr, wie nur Blutsverwandte einander glichen.
‚Wo hast du so küssen gelernt?‘, erinnerte sie sich gefragt zu haben.
‚Bei meiner Schwester‘, hatte er geantwortet.
Es war also nicht verwunderlich, in zwei Paar dieser silbrig-blauen Augen zu sehen, die gleichermaßen neugierig auf sie hinab blickten. Aber es blieb dennoch eine atemberaubende Erfahrung, denn diese Augen waren so viel durchdringender als die eines Menschen.

„Wie kannst du wach sein?“, fragte die Frau erstaunt. „Du solltest tief und fest… Bei den Ahnen!“
„Was?“, kommentierte der Krieger den plötzlichen Ausruf alarmiert.
Shadiya selbst hielt nur vor Schreck die Luft an.
„Ihre Wunden!“, raunte die Kartarin - denn nichts anderes war die Frau natürlich - ehrfurchtsvoll. „Sie sind noch weiter verheilt. Sie ist beinahe genesen!“

Die junge Frau folgte den Blicken der beiden Fremden und sah an sich hinab. Und sie stellte mit mildem Befremden fest, dass sie natürlich völlig nackt und fast schon einladend ausgebreitet vor ihnen lag.
Weniger mild war ihr die Erkenntnis, dass Wundmale und Brandnarben ihren einst fast makellosen Körper entstellten. Auch wenn sie eigentlich nichts anderes hatte erwarten dürfen, nachdem sie sich nun wieder an die Geschehnisse im Keller erinnerte.
„Dreckige Gottesjünger…“, zischte sie wütend. „Mögen sie im Feuer ihrer eigenen Hölle schmoren.“

„Ihre Geister werden im Nichts zwischen den Welten umherirren, und sich nur an den Schmerz ihres Todes erinnern“, sagte der Krieger grimmig. „Unsere Rache wird deine Rache sein.“
Rache? Ohja… Einmal ausgesprochen fühlte Shadiya, wie das Bedürfnis nach Rache in ihr wuchs. Sie wollte Rache an den Dienern des Gottes, der seine Anhänger aufwiegelte, sich gegen die Geister der Natur zu wenden. Und der guthieß, dass eine Frau gefoltert wurde, deren einziges Verbrechen die Liebe war.
Als sie wieder aufblickte, fand sie in den Gesichtern der beiden Kartaren ein Spiegelbild dieses Wunsches.

Die drängenden Fragen in Shadiyas Geist standen in einem seltsamen Kontrast zu der Ruhe, die sie fühlte. Selbst der brennende Hass und das Sehnen nach Rache loderten nicht, sondern glühten nur. Heiß zwar und nur durch Blut zu löschen, aber nicht verzehrend, wie sie es eigentlich erwartete.
Als sie die beiden entschlossenen Gesichter ansah, verstand sie mit einem Mal, dass sie tatsächlich gestorben war. Das unschuldige, leichtfertige Mädchen, das sein Herz an einen Narren gehängt hatte und diesem törichterweise sogar bis in die Ordensfestung nachstellte, war tot.
Es war vom Verrat ihres Liebsten gelähmt und von den Folterwerkzeugen des Inquisitors verletzt worden, um dann dem wilden Krieger von jenseits des Meeres zum Opfer zu fallen.
Was nun hier auf den Fellen lag und zu den beiden nicht mehr Fremden aufblickte, war aus der Asche ihres früheren Selbst neu geboren worden. Und es war eine schwere, schmerzhafte, aber auch lustvolle Geburt gewesen.

Unwillkürlich fühlte sie, wie ein Lächeln über ihre Züge huschte. Und sie sah, wie sich Verwirrung in die Blicke der silbrigen Augen schlich, als die beiden Geschwister dies entdeckten.
‚Danke‘, wandte sie sich stumm an die Göttin, die ihr beigestanden und sie mit ihrer Gabe durch die vergangenen Torturen geführt hatte.
Dann richtete sie sich auf die Ellenbogen auf und stemmte sich in eine aufrecht sitzende Position. Ihr Körper fühlte sich zwar ein wenig geschwächt, aber nicht einmal ansatzweise so zerschlagen an, wie es eigentlich der Fall hätte sein müssen.

Woher wusste die Kriegerin, dass sie von einem Baumgeist abstammte? Warum hatte der Krieger sie nicht getötet? Was war inzwischen geschehen? Was erwartete sie von nun an und wie würde es weitergehen?
All diese Fragen verblassten und verloren an Bedeutung. Sie lebte und ihr Geheimnis war keines mehr. Was geschehen war, war geschehen und in der Zukunft lag der Wunsch nach Rache, den diese berüchtigten Barbaren aus irgendeinem Grund teilten. Also würde sie bei ihnen bleiben, wenn ihr das gestattet wurde. Oder ihren eigenen Weg gehen, wenn es sein musste.
Nur wenig blieb zurück, was sie gern in Erfahrung bringen wollte. Und das beschränkte sich für den Moment ganz allein auf diese beiden Menschen - oder was auch immer der Krieger genau sein mochte.

„Shadiya“, sagte sie und machte Anstalten, sich zu erheben.
Die Art, wie die Frau an ihre rechte und der Mann an ihre linke Seite sprangen, um sie zu stützen, entlockte ihr ein weiteres Lächeln.
Sie konnte durchaus stehen. Aber sie hatte auch nichts dagegen, von beiden Seiten gestützt zu werden. Nein, ganz und gar nichts, wie sie feststellte. Im Gegenteil.

Der Mann zu ihrer Linken war so groß und stark wie ein Schmied, aber weniger massiv. Seine dunklen Hautbilder auf Gesicht und nacktem Oberkörper verliehen ihm ein bedrohliches Aussehen und zu wissen, dass er ein Gestaltwandler war, hätte sie einschüchtern sollen. Aber als er nach ihr gierte, war es nicht Blut gewesen, was er wollte.
Seine schwarzen Haare waren zu langen, dünnen Zöpfen geflochten und einige davon kitzelten sie, als er ihren Arm ergriff. Seine Haut fühlte sich warm an. Nicht weich, aber auch nicht rau. Vom Wetter gegerbt.
Und der Griff seiner großen Hände fühlte sich… gut an. Fest, sanft, stark - ein Griff, auf den man sich stützen konnte. Und der, wie sie wusste, fordernd und hart zu werden vermochte. Bis sich spitze Krallen in ihre zarte Haut bohrten und Blut hervortrat. Bis nur noch der Segen der Göttin ihr ermöglichte, vor seiner drängenden Männlichkeit zu bestehen.

Auf der anderen Seite stand die Frau, in deren Armen und unter deren Liebkosungen sie erwacht war. Nicht viel kleiner als ihr Bruder und ebenso schwarzhaarig. Ihm wie aus dem Gesicht geschnitten und doch mit unverkennbar weiblichen Zügen, die allerdings eine sichtbare Härte aufwiesen.
Auch sie trug diese Hautbilder. Denen ihres Bruders sehr ähnlich. Aber es entstellte sie nicht, wie es eine andere Frau entstellt hätte. Es passte zu ihr, denn sie war vor allem anderen ohne Zweifel eine Kriegerin. Und erst danach… eine sanfte Heilerin. Und Liebhaberin…
Ihr Griff war ähnlich fest und doch zärtlicher. Dennoch war sie nicht weibliche Verlockung, sondern frauliches Drängen, wie ihr Bruder die männliche Variante des Begehrens darstellte. Nicht zwei Seiten einer Münze, sondern zwei verschiedene Münzen des gleichen Wertes.

Nach einem Augenblick des Zögerns sah sie zuerst nach rechts, direkt ins Gesicht der Frau an ihrer Seite.
Die silbrig-blauen Augen waren leicht geweitet und blickten leicht erstaunt. So als wäre sie in einer unvertrauten Situation und nicht gänzlich sicher, was zu tun war.
„Shadiya“, wiederholte sie leise.
Die Kriegerin erwiderte ihren Blick und sah sogar etwas unsicher aus.
„Skjala“, antwortete sie mit einem Wispern.

Mit einem Lächeln dankte ihr Shadiya und wandte ohne Eile den Kopf zur Linken. Auch dort erwarteten sie Augen, in denen ein Hauch von Unsicherheit verborgen lag.
„Vigulf“, sagte er ohne weitere Aufforderung.
Das dankbare Lächeln ließ ein kurzes Funkeln in seinen Blick treten.

Sie dachte nicht nach, bevor sie fortfuhr und aussprach, was sie im Sinn hatte. Es war fast, als würde eine unsichtbare Hand sie führen und ihr eingeben, welchen Weg sie beschreiten sollte. Eine Hand, der sie voll und ganz vertraute.
„Ich weiß nichts von euch“, erklärte sie leise und ließ den Blick langsam von rechts nach links wandern. „Aber ihr habt mein Leben genommen und es mir wiedergegeben. Dank euch habe ich mein altes Leben hinter mir gelassen und kann dennoch Rache nehmen.
Ich… möchte euch gern eine Schwester sein. So… ganz genau so und vielleicht noch mehr, wie ihr einander Bruder und Schwester seid…“

Beinahe gleichzeitig festigten sich die Griffe der Hände an ihren Armen. Und viel lag schon allein in diesen unwillkürlichen Gesten verborgen.
Noch mehr fand Shadiya in den Gesichtern der beiden. Sorge, Bedenken und Andeutungen von Warnungen, aber kein Misstrauen und vor allem: keine Ablehnung.

„Shadiya…“, setzte Skjala mit bedeutungsschwangerer Stimme an.
Mit einem Blick in ihre Augen unterbrach sie die Kriegerin.
„Dein Bruder ist ein Wolfmann“, sagte Shadiya, ohne zu zögern. „Und du hast Augen wie er und wie ich sie noch nie gesehen habe. Bedeutet das, dass du eine Wolffrau bist?“
Skjala schluckte leicht und erwiderte: „Ein Wer, ja. So nennen wir jene, in denen die Geister von Raubtieren sehr stark sind. Die Zeichen in unseren Gesichtern warnen davor.“
„Wovor?“

Die Antwort kam von der anderen Seite, also wandte Shadiya den Kopf dorthin.
„Vor unserer Wut, die hervorbrechen kann. Vor der Raserei, die so schlimm werden mag, dass wir nicht Freund von Feind zu unterscheiden wissen. Und davor, mit uns das Lager zu teilen, denn der Fluch geht meist auf die Nachkommen über.“
„Aber das hielt dich nicht davon ab, mich zu nehmen“, sagte sie ganz ruhig.
Er zuckte zusammen und sah sogar schuldbewusst zur Seite. Fast so, als würde er Scham empfinden. Ganz und gar nicht so, wie sie es von einem der berüchtigten Kartaren erwartete.

„Das ist nicht unsere Art und noch muss er mir erklären, was in ihn gefahren ist, als er dich gegen deinen Willen nahm“, knurrte Skjala von rechts.
Shadiya sah sie an und erkannte nicht wenig Wut auf den Bruder im Blick der Kriegerin.
„Er tat es nicht gegen meinen Willen, Skjala“, antwortete sie an seiner statt. „Ich bat… nein, flehte ihn an, mich zu schänden und wie eine Hure zu nehmen. Ich… wollte ihn und wenn es das Letzte wäre, was ich erlebte.“
„Und auch du konntest ihr nicht widerstehen, Schwester“, brummte er von der Seite.

Skjala verengte zwar die Augen und presste die Lippen aufeinander, aber ihr Schweigen ließ sich als Eingeständnis ihrer eigenen Schuld deuten.
„Ist es bei eurem Volk verboten, bei einem Wer zu liegen, wenn man es… will?“
Langsam verneinte die Kriegerin das mit einem Kopfschütteln.
„Also könnt ihr auch wieder bei mir liegen und mich haben, wenn ich das will?“, vergewisserte Shadiya sich. „Falls ihr das auch wollt…“

Die Art, wie Skjala kurz nach Luft schnappte und sie fassungslos anstarrte, passte perfekt zum verblüfften Schnauben ihres Bruders. Es lag keine Ablehnung darin. Nur völliges Unverständnis.
„Du willst…?“, keuchte die Kriegerin. „Hast du ihn gerade nicht… gesehen?“
„Doch, habe ich“, erwiderte Shadiya.
„Schreckt dich das nicht?“
„Schreckt es dich?“, fragte sie zurück.
Im kurzen Aufblitzen der Erinnerung an vergangene Lust in Skjalas Augen lag mehr als genug Antwort auf diese Frage.

Als in diesem Moment die Tür zur Kammer kraftvoll aufgestoßen wurde, erschrak nicht nur Shadiya. Am Zucken der Hände, bevor sich die Griffe an ihren Armen lösten, erkannte sie, dass auch die beiden Kartaren überrascht waren.
Am Rande bemerkte sie, dass die Tür nicht einfach geöffnet und gestoßen worden war, sondern der einfache, hölzerne Riegel abgerissen wurde und zu Boden fiel.
Dann nahm allerdings die Gestalt im Türrahmen ihre volle Aufmerksamkeit in Anspruch, denn etwas Derartiges hatte sie noch niemals gesehen.

Ein Bär stand dort, wie sie noch keinem begegnet war. Auf die Hinterbeine aufgerichtet, aber vorgebeugt, weil selbst die hohe Decke des Korridors zu niedrig für ihn war. Breit wie die Tür und weiß mit einem gelblichen Schimmer, der beinahe wie blondes Haar gewirkt hätte, wenn das Fell nicht so zottig gewesen wäre.
Es war ohnehin kein gewöhnlicher Bär, wie man ihn hierzulande kannte. Es musste ein Schneebär sein, wie er in Sagen und Legenden manchmal vorkam. Doch diese Kreatur hatte die Augen eines denkenden Wesens, auch wenn sie blutunterlaufen waren und voller Hass und berserkerhafter Wut.

Mit einem Brüllen, das ihr durch Mark und Bein drang und sie lähmte, drängte er sich durch die Tür und richtete sich dahinter wieder ein wenig auf. Seine silbergrauen Augen ganz und gar auf sie fixiert.
Nein, nicht auf sie selbst, sondern auf ihren Körper und die Brandmale darauf, ging ihr auf. Auf die siebenzackigen Symbole des verhassten Gottes, der seine Diener aussandte, um alles Gute und Schöne zu vernichten und den Menschen statt Hoffnung nur Schuld und Buße zu bringen.
Diese Zeichen schienen den unbändigen Hass der Kreatur noch mehr anzufachen.

Skjala und Vigulf sprangen gleichzeitig vorwärts und dem Bären in den Weg. Sie riefen etwas in ihrer eigenen Sprache und schienen die Bestie ablenken zu wollen. Oder vielleicht wollten sie ihn auch beruhigen.
Aber die Augen blieben auf Shadiya gerichtet und die wurde sich mit einem Mal bewusst, dass sie noch einmal dem Tod gegenüberstand. Diesmal jedoch in einer Form, gegen die ihr die Gabe der Göttin der Lust keinen Beistand leisten konnte.
Und doch stellte sich keine Furcht ein, sondern nur ein Gefühl der leisen Trauer darüber, dass sie ihren Wunsch nach Rache nicht würde erfüllen können. Und darüber, dass sie niemals mit den beiden Kartaren gemeinsam das Lager teilen würde.

Unbeirrbar stapfte die Bestie auf sie zu und wehrte mit einer fast unwirschen Armbewegung Vigulf ab, der ihm in die Seite springen wollte. Skjala gelang dieser Angriff auf der anderen Seite zwar und aus dem Augenwinkel sah Shadiya auch, wie sich der Körper der Kartarin zu verformen begann, aber sie konnte die Vorwärtsbewegung nicht aufhalten.
Ihr Bruder jaulte auf und der Laut wurde zu einem wütenden Heulen, als auch er seine Gestalt wandelte und sich wieder auf die Beine kämpfte, nachdem er von der Wand abgeprallt war. Doch er würde es nicht rechtzeitig schaffen.
Und auch wenn die langen Klauen von Skjalas nicht mehr menschlicher Hand sich so tief in den Bärenkörper gruben, dass sich dessen Fell rot färbte, kam er schnell näher.

Traurig seufzte sie und hob dann den Kopf, als der Bär seine gewaltige Pranke hochbrachte. Mit einem Schlag würde er ihr Leben beenden. Ihr kurzes Leben, in dem sie nichts vollbracht hatte.
Aber sie verzieh dem Wesen, das ohne Zweifel auch ein Wer war. In seinen Augen, hinter der maßlosen Wut, sah sie eine Trauer um einen Verlust, der weit über das hinausging, was ihr genommen worden war.

Ihr letzter Eindruck, bevor mehr als fingerdicken Krallen sich ihrer Brust entgegen senkten, war der eines winzigen Zögerns und eines Flackerns des Zorns in seinem Blick.
Dann verging die Welt in einem feurigen Ball aus Schmerzen.


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Mittwoch, 4. September 2013

Random Shorts - Tage wie dieser


Tage wie dieser
Eine Geschichte über jene ganz speziellen Tage im Leben einer Frau.
© 2013 Coyote/Kojote/Mike Stone


Kürzlich im Forum von Literotica zum Thema:
Wieso gibt es keine Geschichten, die das Thema „Sex während der Periode“ haben.

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Meine Ex war immer besonders sinnlich in jenen Tagen. Denen eine 4-5 tägige Phase der Stinklaune vorausging. Nun macht mal aus diesen 2 Sätzen eine Story!
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Herausforderung angenommen. ;-D

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Warnung! Ekelgefahr!
Das Thema ist Menstruation in Kombination mit Sex. Wenn dir beim Gedanken daran schon irgendwie komisch wird, könntest du nach der Hälfte der Geschichte kotzen müssen.
Wenn du keine Probleme beim Gedanken an Oralsex während der Regel hast, solltest du auf der sicheren Seite sein.
No guarantees, though…

Weiterlesen auf eigene Gefahr.

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„Ich war ein kleines bisschen unausstehlich gestern, oder?“, fragte sie kleinlaut und blickte mich von unten herauf an. „Verzeihst du mir?“
Was allein schon für sich genommen als unfair betrachtet werden konnte, denn bei diesem Blick noch an Ärger von gestern zu denken, war praktisch unmöglich. Aber als Entschuldigung konnte man es mehr als durchgehen lassen.
Um trotzdem nicht ganz die Waffen zu strecken, trat ich dicht an sie heran und zog sie so schnell in eine feste Umarmung, dass sie leise japste.
„Nur weil du ein wenig zickig bist, finde ich dich nicht weniger toll“, sagte ich möglichst jovial und grinste.

Sie sah mir von unten ins Gesicht und für einen Moment hatte ich das gute Gefühl, ihr würde diese kleine Geste sehr gut gefallen. Sowohl auf verbaler Ebene als auch auf körperlicher.
Aber dann veränderte sich ihr Ausdruck. Was im Grunde ausschließlich von ihren Augen ausging. Und mir einen Schauer über den Rücken laufen ließ.
Sie erwiderte meine Umarmung und ihr Blick hatte auf einmal etwas Lauerndes. Wie bei einem Raubtier.

„Nur … ‚toll‘?“, hauchte sie.
Aber wie sie das hauchte!
In Kombination mit diesem Blick wurde mir heiß, dann kalt, dann noch heißer. So in etwa hatte sie mich auch angesehen, als bei unserem zweiten Date die Frage aufkam, ob ich sie nach Hause bringen sollte. Was sie dann aber - eben aufgrund dieses Blicks zu meinem maßlosen Erstaunen - klar ablehnte.
Aber jetzt waren wir ein Paar und sie lag in meinen Armen, während sie mich ansah, als wollte sie von mir sofort an Ort und Stelle die Klamotten vom Leib gerissen bekommen. Inklusive - und darauf schwöre ich jeden Eid - einer Verdunkelung ihrer Augenfarbe.

Dieser Blickkontakt nahm mich so gefangen, dass ich nicht einmal vernünftig über ihre Frage nachdenken konnte. Normalerweise hätte ich Alarmglocken hören müssen, weil sie sich gefährlich nah am Thema Liebesbekundungen bewegte und wir in dieser Phase waren, wo jeder darauf lauerte, ob der andere nun schon von lieben sprach oder noch von lieb haben oder ‚nur‘ mögen.
Aber in meiner Hilflosigkeit antwortete ich ganz einfach ehrlich und ohne nachzudenken.
„Und jetzt gerade unglaublich heiß.“

Es war erstaunlicherweise die richtige Antwort für die Situation. Wofür ich mir allerdings nicht auf die Schulter klopfen würde, weil ich darauf keinen Einfluss genommen hatte. Die Worte waren nicht von meinem Großhirn diktiert worden.
Sarah schloss halb die Augen, fuhr mit der Zungenspitze über ihre Lippen und presste sich kurz noch fester an mich. Mir war fast, als würde sie sogar ihre Hüfte dabei kreisen lassen. Und sie neigte den Kopf zu meinem Hals und atmete einmal tief durch die Nase ein, bevor sie mich wieder ansah.
Ich war mir zu einhundert Prozent sicher, dass wir gerade mit dem Vorspiel angefangen hatten und mein kleiner Freund reagierte rasch und angemessen. Aber er und ich waren scheinbar völlig auf dem Holzweg.

„Das ist gut zu wissen“, schnurrte sie. Dann löste sie sich von mir und ihre Miene streifte diesen unglaublich sinnlichen Ausdruck einfach ab. „Wenn es mir wieder besser geht, will ich unbedingt darauf zurückkommen…“
Mit diesen Worten wandte sie sich von mir ab und wieder der Spüle zu, an der sie sich vorher um den Abwasch gekümmert hatte. Und ich war wie vom Donner gerührt.
Das passte überhaupt nicht zusammen. Und es passte auch so gar nicht zu ihr. Waren das nicht auch Bedauern und Enttäuschung in ihren Augen gewesen, bevor sie den Blickkontakt abgebrochen hatte.

Stirnrunzelnd starrte ich auf ihren wirklich prachtvollen Hintern, der sich noch immer mit einem sinnlicheren Schwung bewegte, als sonst. Und ich musste das wissen, denn ich starrte sie gerne von hinten an. Fast so gerne, wie von vorne.
Wenn sie heiß war - und wenn ich nicht völlig verblödet war, war sie das eindeutig - und es mir ebenso ging… Warum waren wir dann nicht genau jetzt auf dem Weg ins Schlafzimmer?
Ich klappte den Mund auf, um diese Frage zu stellen. Und dann klappte ich ihn wieder zu, als endlich ein paar selten genutzte Zahnräder in meinem Kopf ineinandergriffen.

Vor ziemlich genau zwei Monaten hatten wir jenes leicht seltsame zweite Date gehabt, bei dem ich erst dachte, ich würde all ihre Signale völlig missverstehen. Und vor ziemlich genau einem Monat wären wir dann fast miteinander im Bett gelandet, wenn sie nicht im letzten Moment die Notbremse gezogen hätte. Was mir nach all dem heftigen Gefummel einen ziemlich schmerzhaften Heimweg beschert hatte…
In den letzten vier Tagen war sie nun unausstehlich gewesen. Und ich bezweifelte nicht, dass sie wirklich Stress auf der Arbeit hatte, aber so ziemlich nichts, was ich tat, schien sie davon abzulenken.
Zwei oder drei Mal hatte ich mir eine bestimmte Frage verkniffen. Und auch jetzt dachte ich nicht im Traum daran, sie auszusprechen. Schon allein, weil diese Frage nicht besonders nett klang. Aber mir war plötzlich glasklar, wie die ehrliche Antwort lauten musste.

Fast hätte ich mir stöhnend vor die Stirn geschlagen, als all das plötzlich einen Sinn ergab. Und dann musste ich grinsen. Was man so alles über Frauen vergessen konnte, wenn man für ein paar Monate Single war…
Langsam trat ich von hinten an sie heran und legte ihr die Arme um den Bauch. Und sie ließ sofort Tasse und Spülbürste ins Wasser plumpsen und lehnte sich gegen mich. Sie schnurrte fast schon wieder, als sie sich an mich schmiegte.
„Ich weiß, was wir dagegen tun können, dass du dich nicht wohlfühlst“, murmelte ich sanft in ihr Haar.
„Mmh…“, machte sie. „Ich würde wirklich gerne… Aber…“
„Eine schöne, entspannte Massage ist genau das, was du jetzt brauchst“, unterbrach ich. „Und ich akzeptiere kein Nein.“

An der Art, wie sie sich angespannt hatte, war schon klar abzulesen gewesen, dass sie versuchen würde, sich aus der Affäre zu ziehen. Aber als ich das magische Wort Massage aussprach, wurde sie sofort zu Wachs in meinen Armen. Dagegen hatte sie keine Einwände und so ließ sie sich in mein Schlafzimmer führen.
„Zieh dich schon mal aus“, meinte ich dort. „Ich lege noch schnell eine Unterlage aufs Bett.“
Auch ohne sie direkt anzusehen, erkannte ich ihr Zögern. Und deswegen warf ich noch schnell hinterher:
„Vielleicht behältst du dein Höschen an? Damit ich nicht auf dumme Gedanken komme.“

Es wirkte. Sie entspannte sich wieder und ich musste mir die Frage stellen, wieso sie wohl so verkrampft mit dem Thema umging. Aber die Antwort darauf kannte ich natürlich auch schon. Auch wenn ich ihre persönliche Story erst noch erfahren musste.
Ich ließ ihr den Freiraum, sich auszuziehen und noch einmal kurz ins Bad zu verschwinden, ohne von mir beobachtet zu werden. Stattdessen konzentrierte ich mich darauf, die große Plane aus meiner Spielzeugkiste auf dem Bett auszubreiten und darüber zu nachzudenken, was ich mit ihr vorhatte.
Schlimmstenfalls würde es nicht dazu kommen. Aber sauer sein würde sie mir kaum. Da war ich mir ziemlich sicher.

Sarah kam zurück und legte sich schnell auf den Bauch. Dann drehte sie den Kopf und lächelte mich an, während ich die Auswahl für das Massageöl traf.
„Du kannst dich ruhig auch ein wenig ausziehen“, meinte sie und ich sah, wie sie sich auf die Unterlippe biss.
„Das soll deine Massage werden, nicht meine“, wehrte ich ab.
„Genau deswegen möchte ich ja, dass du dich ausziehst“, antwortete sie. „Damit ich deine Haut auch da spüren kann, wo deine Hände gerade nicht sind.“
„Aber die Shorts behalte ich an“, gab ich mich geschlagen.
Und ich musste mich dabei zurückhalten, um meine Freude nicht zu deutlich zu zeigen, denn natürlich kam mir ihr Wunsch entgegen. Auch wenn ich wirklich entschlossen war, mich ganz auf sie zu konzentrieren.

Hart für meine Selbstbeherrschung wurde es trotzdem schon gleich zu Anfang. Auf meinem Bett lag eine atemberaubende Schwarzhaarige, die ich am liebsten jeden Tag zwei oder drei Mal vernascht hätte. Sie hatte es sich bequem gemacht und den Kopf auf ihre Hände gebettet. Aber auch, wenn ich dadurch wenig von ihren süßen Brüsten sehen konnte, war doch offensichtlich, wie wenig bekleidet sie war.
Und außerdem sah sie mich an und ihre Augen schimmerten auf eine Art, wie ich sie von ihr noch nicht kannte. Sie beobachtete mich beim Ausziehen und sah mich an, als müsste sie sich sehr beherrschen, um mich nicht anzuspringen. Welchen Mann lässt das bitte kalt?
Das Zelt in meinen Shorts fiel daher ziemlich eindrucksvoll und deutlich aus.

„Er mag mich“, kicherte sie, als sie es entdeckte.
„Sehr“, bestätigte ich. „Aber er hat jetzt Sendepause. Denk nicht an ihn.“
„Mark… Ich…“, fing sie an.
Es war ziemlich deutlich, dass sie jetzt bereit für eine Erklärung war. Und vielleicht sogar irgendwelche Kompromisse. Aber als Dickkopf wollte ich meinen Plan umsetzen. Reden konnten wir auch danach noch jederzeit.
„Schhh“, machte ich. „Entspann dich und lass mich machen. Ich will ab jetzt nur noch Stöhnen, Schnurren und glückliches Wimmern von dir hören.“
„Da ist sich jemand seiner Fähigkeiten als Masseur aber ziemlich sicher“, gab sie frech zurück, nachdem sie geschluckt hatte, was ihr zuvor auf der Zunge gelegen hatte.
„Absolut“, bestätigte ich mir einem bösen Grinsen.
Daraufhin schluckte sie nur noch.

Selbstsicher kletterte ich über sie und kniete mich über ihre Oberschenkel. Dann gab ich reichlich Öl in meine Handflächen und wärmte es darin eine Weile auf, während ich ihren Rücken und das niedliche Tattoo auf ihrem Schulterblatt bewunderte. Einen Drachen mit Schmetterlingsflügel auszustatten konnte eigentlich nur einer Frau einfallen, aber ihr stand es sehr gut.
Dann wurde es allerdings Zeit, ihr meine Geheimwaffe im Kampf um die Gunst der Frauen vorzustellen. Bei ihr hatte ich sie nämlich nicht einsetzen müssen. Zwischen uns hatte es von Anfang an so sehr gefunkt, dass man uns eigentlich einen Einsatzwagen der Feuerwehr zu unseren Dates hätte mitschicken müssen.

Sie bemerkte zunächst gar nicht, wie ich das körperwarme Öl auf ihrem Rücken verteilte. Erst als es anfing, dem Zug der Schwerkraft zu folgen, erschauerte sie. Aber da kamen auch schon meine Hände ins Spiel und sie hatte andere Sorgen.
Ich hatte nie wirklich gelernt, medizinisch zu massieren. Diesbezüglich hatte ich eigentlich nur einen Ratschlag, an den ich mich hielt: Nicht zu viel Druck ausüben. Was ich tat, war stattdessen ganz allein darauf ausgerichtet, sich gut anzufühlen. Und deswegen war es bei jeder Frau anders.
Bei Sarah wusste ich bereits, dass sie gerne meine Handflächen spürte. Sie mochte es, wenn ich sie kraftvoll anfasste und deswegen tat ich das auch diesmal. Und wurde praktisch sofort mit einem erfreuten Seufzen belohnt.

Ich fuhr mit beiden Handflächen neben ihrer Wirbelsäule an ihrem Körper hinauf bis zu ihrem Hals und legte die Hände dann über ihre Schultern. Dort fuhr ich mit leichtem Druck seitlich an ihren Armen hinab bis zu den Ellenbogen und wieder hinauf, bis meine Fingerspitzen ihre Ohren berührten.
Im Anschluss ließ ich die Fingerspitzen direkt auf ihrer Wirbelsäule hinunter tanzen bis zum Bündchen ihres Höschens. Und dann massierte ich wieder mit den Handflächen von der Mitte aus ihren Rücken zu den Seiten hin bis auf die Flanken. Immer Handbreit über Handbreit, bis ich zwischen ihren Armen und ihrem Körper mit den Fingern die Ansätze ihrer Brüste berühren konnte.

Sarah schnurrte bei meiner Behandlung und stöhnte gelegentlich, wenn ich eine besonders süße Stelle fand. Je länger ich mich ihr widmete, desto mehr nahm das Stöhnen zu. Und ich ließ mir allein für ihren Rücken eine geschätzte Viertelstunde Zeit.
Ich merkte, wie sie sich unter meinen Händen immer mehr entspannte, bis sie schließlich nur noch leise wimmerte. Und zu mehr war sie auch nicht mehr fähig, als ich mich ihren Beinen bis hinunter zu ihren niedlichen Füßen widmete.
Ohne angeben zu wollen, wusste ich wirklich ganz gut, wie erfolgreich der Entspannungs-Teil dieser Massage funktionierte. Nach einer halben Stunde war meine Freundin eindeutig tiefenentspannt.

Sie leistete keinen Widerstand, als ich ihr bedeutete, sich umzudrehen. Auf ihrem Gesicht lag ein seliges Lächeln und ihre Augen waren beinahe geschlossen. Aber dennoch beobachtete sie mich unter schweren Lidern und schaffte es, dabei verflucht sexy auszusehen.
Unterstützung bekam sie hierfür natürlich von ihren Brüsten, die nun offen vor mir lagen. Und die geradezu danach schrien, von mir angefasst zu werden.

„Soll ich aufhören?“, fragte ich ganz leise.
„Nie mehr…“, wisperte sie.
Mehr brauchte ich nicht als Einverständnis. Also gab ich wieder reichlich Öl in meine Hände und wärmte es darin vor.
„Du bist wirklich unglaublich“, hauchte sie liebevoll. „Ich weiß nicht, wie ich dich verdient habe, aber ich gebe dich nicht mehr her.“
„Schhh“, machte ich. „Nicht reden. Genießen.“

Ihre Antwort bestand in einem leisen „Ohh“, als ich das warme Öl auf ihre Brust und ihren Bauch tropfen ließ.
Diesmal konnte sie es sehen und ich sorgte auch dafür, dass sie die Tropfen fühlte. Eine Gänsehaut bildete sich und ihre Brustwarzen zogen sich deutlich zusammen.
Zu Beginn ließ ich diese Region allerdings absichtlich aus und massierte zunächst ihre Seiten und dann fast ohne Druck und mit kreisenden Bewegungen ihren Bauch. Hier war ich besonders vorsichtig, denn ich wusste ja bereits, was ihr fehlte. Und ich wusste auch, dass viele Frauen besonders zu dieser Zeit sehr empfindlich in dem Bereich waren.
Scheinbar machte ich alles richtig, denn sie schloss die Augen und öffnete den Mund ein wenig, um leise keuchend ihre Atemzüge ausstoßen zu können.

Das Keuchen wurde lauter, als ich die kreisenden Bewegungen dann auf ihre Brüste ausdehnte. Mit meinen Händen konnte ich die beiden Hügel fast bedecken. Aber heute ließ ich lieber die Fingerspitzen über den Ansatz wandern.
Als ich zur Abwechslung zu diesen sanften Berührungen dann ein wenig fester direkt an ihre Brüste griff, wurde aus ihrem Keuchen ein Stöhnen und sie fing an, sich immer wieder über die Lippen zu lecken. Ihr Kopf reckte sich nach hinten und sie streckte ihren Hals.
Ich nahm diese Einladung an und fuhr mit den Händen auch daran hinauf, was sie wieder ein wenig anders erschauern ließ. Aber bevor sie es als Aufforderung missverstehen konnte, mich anzusehen, kehrte ich zu ihren Brüsten zurück.

Immer wieder ließ ich meine Hände nun über das feste Fleisch auf die Brustwarzen zu gleiten. Aber jedes Mal löste ich den Griff, bevor ich sie erreichte. Und Sarah reagierte darauf, indem sie mir bei jeder neuen Berührung ihren Oberkörper ein wenig mehr entgegen hob.
Ihre Hände krallten sich in die Plane, auf der sie lag und ihre Beine waren schon längst nicht mehr geschlossen und zusammengepresst, sondern aufgestellt, um ihr mehr Hebelwirkung zu geben. Meiner Einschätzung nach war sie nun weit genug von allen Sorgen und Bedenken entfernt, um meinen Plan zur Ausführung zu bringen.

Als ich die Berührungen für einen Moment ruhen ließ, nachdem ich mit den Fingern schon die Vorhöfe der steinharten Nippel erreicht hatte, stockte ihr der Atem.
„Hör nicht auf, Mark“, wimmerte sie. „Bitte hör nicht auf!“
So angespannt, wie sie mir ihren Oberkörper entgegen reckte, musste ich nicht einmal meine Position verändern, um einen der Nippel zwischen meine Lippen zu saugen.
Gott!“, japste sie erschrocken und stöhnte dann laut.
Und noch einmal, als ich mit den Fingern an dem anderen Krönchen zupfte.

Meinem Knabbern, Saugen und Zupfen hatte sie nichts entgegenzusetzen. Sie stöhnte fast schluchzend und war ansonsten beinahe weggetreten.
Daher bemerkte sie kaum, dass ich irgendwann meinen Mund mit der freien Hand ersetze und meine Lippen kleine Küsse auf ihre Brust und ihren Bauch verteilen ließ. Oder besser gesagt: Sie dachte nicht darüber nach, wo mich diese Reise hinführte. Denn sie merkte es sehr wohl, so wie sie mir nun auch ihren Unterleib entgegen hob.
Zurück in die Realität holte sie erst, dass ich meine Hände kurz löste, um ihr das Höschen auszuziehen, als meine Lippen das Bündchen erreichten.

„Mark!“, keuchte sie erschrocken.
Ich küsste derweil ihre haarlose Scham.
„Mark, nicht!“
Ich erreichte den Ansatz ihrer Schamlippen und nahm nun auch in aller Deutlichkeit war, wie erregt sie war. Und dass ich mit meiner Vermutung völlig recht hatte.
„Mark! Nicht! Ich habe… meine…“, wimmerte sie hilflos.
Ohne auf ihre Worte zu achten, ließ ich meine Zunge von unten durch den nassen Spalt fahren, bis ich ihren Kitzler erreichte.

OhmeinGott!“, schluchzte sie fassungslos.
Es war gleichzeitig ein Ausdruck ihres Unglaubens und eine Reaktion auf meine Berührungen. Sie hatte sich immer mehr angespannt und trotz aller Bedenken doch nur ihren Griff an der Unterlage gefestigt. Was mir deutlich sagte, wie sehr sie in Wahrheit wollte, was ich gerade tat.
„Glaubst du nicht, ich wüsste das längst?“, brummte ich, absichtlich mit den Lippen an ihrem Schoß.
Zur Bestätigung griff ich nach dem Bändchen, das in ihrem Inneren verschwand, und zog daran. Sarah rang hilflos nach Luft und ich konnte mir - da will ich ehrlich sein - nicht im Entferntesten vorstellen, was sie gerade fühlte und dachte.

Der Tampon war dick und offensichtlich sehr vollgesogen. Er leistete erheblichen Widerstand, als ich ihn entfernen wollte. Aber so, wie sie immer wieder zuckte und sich streckte, war es nicht gänzlich unangenehm. Um ihr zu beweisen, dass es mir wirklich nichts ausmachte, spielte ich mit der Zungenspitze wieder an ihrem Kitzler und entlockte ihr damit schließlich kleine Schreie.
Sie kapitulierte vor meiner Entschlossenheit und packte nun endlich meinen Kopf, um mein Gesicht fester in ihren Schoß zu pressen. Und ich verstand dieses Signal von ihr, mit dem ich in den letzten Wochen schon vertraut gemacht worden war.
Meine Freundin konnte sich nämlich wirklich lange jeder Art von Zärtlichkeit hingeben, aber wenn sich ihr Höhepunkt näherte, musste sie zupacken.

Es war zugegebenermaßen eine Premiere für mich, beim Oralsex einen Tampon zu entfernen. Aber es hatte seinen ganz eigenen Reiz. Der intensive Geruch schreckte mich nicht ab. Es war ihr Geruch und den mochte ich sehr, sonst hätte ich mich nicht mit der Nase in diese Region verirrt.
Und alles, was ich an Anfeuerung noch brauchte, lieferte sie mir im Überfluss. Lauter als sonst ertönten ihre abgehackt japsenden Schreie und härter als sonst griffen ihre Hände meine Haare. Mir war klar, dass sie jetzt bereit war, Lippen, Zunge und auch Zähne an ihrem Lustknopf zu spüren. Also brachte ich die auch zum Einsatz.

Der Tampon kam frei und plumpste auf die Unterlage. Und ihr Orgasmus folgte ihm unmittelbar. Weil ich wusste, dass sie gerne etwas in sich fühlte, wenn es geschah, schob ich zwei Finger meiner Hand in ihre Muschi. Und fügte dann gleich einen Dritten hinzu, weil der vorherige Eindringling sie deutlich geweitet hatte.
Die Nässe, in die meine Hand tauchte, war erstaunlich. Selbst in Anbetracht der Umstände kam es mir wirklich viel vor. Und diese Umstände konnte ich für einen langen Moment auch völlig vergessen, als ich fühlte, wie sie innen und außen zuckend zum Höhepunkt kam.
Sie dabei meinen Namen schreien zu hören, jagte mir einen langen Schauer der Zufriedenheit über den Rücken.

Ebenfalls schon herausgefunden hatte ich, dass Sarah es mochte, wenn sie langsam wieder zurück ins Hier und Jetzt finden durfte. Sie war nach dem Orgasmus zwar empfindlicher, aber Lippen und gelegentlich auch einen Zungenschlag zu fühlen, mochte sie dennoch sehr.
Ich sah keinen Grund, diesmal etwas anders zu machen und widmete mich ganz der Aufgabe, ihre Erregung nicht ganz abflauen zu lassen. Normalerweise folgte einem solchen Vorspiel nämlich erst das eigentliche Hauptprogramm.
Allerdings war ich mir deutlich bewusst, dass ich nicht einfach hinaufkriechen und sie küssen konnte. Vermutlich sah ich ein wenig aus, als wäre ich für eine Halloween-Party zurechtgemacht. So als Zombie…

Ich verdrängte den Gedanken erst einmal und widmete mich gemütlich meiner Aufgabe, bis sie irgendwann anfing, meinen Kopf zu kraulen und mit den Füßen über meinen Rücken zu streicheln.
„Sieh mich bitte an“, flüsterte sie schließlich matt.
Unwillkürlich hob ich den Kopf und suchte ihren Blick. Und zunächst mal war der erfreulich zufrieden und glücklich. Aber dann weiteten sich ihre Augen vor Schreck.
„Mein Gott!“, stöhnte sie. „Macht dir das gar nichts aus?“

Ich konnte nur vermuten, wie verschmiert ich wohl aussehen mochte. Und ich konnte ihr in dieser Situation kaum eine vollständige Antwort geben.
Die hätte nämlich gelautet: ‚Natürlich prügele ich mich nicht darum, kleine Stückchen Gewebe auf meiner Zunge zu spüren, wenn ich eine Frau lecke. Und sicherlich ist der Geruch sehr intensiv und kann einen umhauen, wenn man nicht damit rechnet. Aber ich ekle mich schließlich nicht vor meiner Freundin. Sonst bin ich bei ihr falsch.
Und wenn es eine Sache gibt, die alles wieder ausgleicht, dann ist das die Begeisterung, mit der ich angefeuert wurde. Für das Gefühl, der Alleinverantwortliche für diese Lust zu sein, würde ich noch viel mehr tun als das.


Da ich all das in dieser Situation schlecht in Worte fassen konnte, ohne die Stimmung zu zerstören, fasste ich es einfach zusammen: „Nein.“
Sie ließ den Kopf aufs Kissen fallen und stöhnte: „Heirate mich!“
Das brachte mich zum Lachen, weil es so inbrünstig und von Herzen kommend klang.
„Ich staune ein wenig über deine Kriterien für Ehemänner“, gluckste ich.
„Du hast ja keine Ahnung“, seufzte sie.
„Erklärs mir…“

„Da gibt es nicht viel zu erklären“, meinte sie. Diesmal klang ihr Seufzen ein wenig schwermütig. „Wenn ich meine Tage bekomme, werde ich spitz wie Nachbars Lumpi. Und ich blute wie ein angestochenes Schwein. Keine sehr glückliche Kombination.“
„Mir gefällts“, murmelte ich und küsste leicht ihren Kitzler.
Es freute mich diebisch, wie sie dabei zusammenzuckte. Bis hinein in ihr Inneres, wo noch immer reglos meine Finger ruhten.
„Deswegen“, gab sie zurück. Und nach einem kleinen Zögern: „Du glaubst gar nicht, wie gern ich dich jetzt küssen würde…“

„Mir würde das wohl am wenigsten ausmachen“, antwortete ich, ohne nachzudenken.
Sofort biss ich mir auf die Zunge. Das war ein blöder Spruch. Stattdessen sollte ich lieber vorschlagen, mich waschen zu gehen. Aber Sarah überraschte mich.
„Dann komm zu mir, Mark.“
Einladend breitete sie Arme und Beine aus.
„Küss mich, fick mich und mach mir ein Kind…“

Ich sah ihr genau ins Gesicht, als sie mich so einlud. Und deswegen sah ich auch genau, wie sie sich selbst eine geistige Ohrfeige verpasste, weil ihr etwas rausgerutscht war. Und zugegebenermaßen war der Gedanke an Kinder noch ein wenig verfrüht für unsere sehr junge Beziehung.
„Entschuldige“, schob sie schnell hinterher. „Es besteht kein Risiko. Die Pille wirkt auch während der Blutungen.“
„Jetzt hast du mir die ganze Vorfreude verdorben“, gab ich mich völlig übertrieben gekränkt und zog ein Gesicht, damit sie beruhigt sein konnte, dass es kein Problem war.
„Vielleicht lüge ich ja auch, damit ich dich dazu kriege, mich zu schwängern“, versetzte sie mit einem beunruhigenden Glitzern in den Augen.
„Vielleicht weiß ich das und es macht mich nur noch mehr an…“, knurrte ich tatsächlich ein wenig angetörnt.

Ich richtete mich auf und warf einen kurzen Blick hinab zwischen ihre Schenkel. Was ich sah, ließ mich meiner Voraussicht danken, was die Plane anging. Aber es schreckte mich nicht. Auch wenn es hervorragend in einen wirklich feuchtfröhlichen Splatterfilm gepasst hätte.
Als ich ihr wieder ins Gesicht sah, war da nur der abwartende und begehrende Blick ihrer Augen, der mich in seinen Bann schlug. Wieder wirkten sie dunkler als sonst und auch halb geschlossen schafften sie es, mich ganz einzufangen.
Sie sagte nichts mehr. Und ich war hilflos gezwungen, der magnetischen Anziehung ihres Gesichts nachzugeben. Was mich so sehr beschäftigte, dass ich fast nicht bemerkte, wie sie mir nur mit den Füßen die Shorts abstreifte, während ich mich auf sie zubewegte.

Lippen und Lenden trafen praktisch gleichzeitig aufeinander. Ich hätte noch einmal gezögert, aber sie legte Arme und Beine um mich und zog mich in ihre Umarmung. Da war keine Scheu vor dem, was ich von meinem Kinn tropfen fühlte.
Noch ein wenig erstaunlicher als die Bereitwilligkeit, mit der sie mich einfach küsste, war allerdings die Leichtigkeit, mit der mich all die Nässe in ihrem Schoß ins Ziel lenkte. Ich drang einfach in sie ein, während ich mich über sie legte. Und sie stöhnte ihre Freude darüber direkt in meinen Mund.
Aber das hielt sie nicht davon ab, meine Zunge zu einer kurzen Verfolgungsjagd aufzufordern.

Als ich mich etwas hoch stützte, um kurz zu Atem zu kommen und mir einen besseren Halt zu verschaffen, erlebte ich einen wirklich denkwürdigen Anblick.
Sarahs Lippen blieben geöffnet. Und ihre Augen gingen weit genug auf, um mir einen unglaublich sinnlichen Schlafzimmerblick zuzuwerfen. Ihr Mund und ihr Kinn waren blutverschmiert und ein kleiner, rötlicher Speichelfaden verband uns auch weiterhin.
Außerhalb eines Zombiefilms wie Braindead - wo ich meinen Ekel hinter Gelächter verborgen hätte - wäre mir bei dem Anblick eventuell komisch geworden. Aber das war die Realität und was ich sah und roch und hörte… machte mich extrem an.

„Mach mir ein Kind“, hauchte sie mir zu. „Tun wir so…“
Ich unterbrach sie, indem ich sie wild küsste und meinen Schwanz bis zum Anschlag in ihr versenkte. Es war mir egal, ob ein Risiko bestand. In diesem Moment war ich mehr als bereit dazu, dieser Frau ein Kind zumachen. Oder sie zu heiraten. Oder mein Hirn von ihr fressen zu lassen.
Sarah stöhnte und erzitterte wegen der Heftigkeit meines Drängens. Und dann erwiderte sie es und krallte sich in meinen Rücken, während ihre Beine mich hart an sie zogen.

Bislang hatten wir uns beim Sex langsam vorgetastet. Und ich hatte bereits vermutet, dass sie es manchmal wirklich wild mochte. Aber ich hätte mich auch daran langsam angenähert. Schließlich waren wir noch keinen ganzen Monat fest zusammen und alles war neu. Selbst die Entdeckungsreisen waren aufregend.
Aber diese vornehme Zurückhaltung fiel nun von uns beiden ab. Mit den Händen an meinem unteren Rücken und den Fingernägeln in meiner Haut - und mit den Beinen, die sie um meinen Hintern schlang - forderte sie alle Härte, die ich in meine Stöße legen konnte. Und ich gab sie ihr.
Stirn an Stirn und mit offenen Augen, deren Blicke einander gefangen hielten, fickte ich drauflos als wäre ich noch ein völlig unerfahrener Teenager. Oder ein rücksichtsloses Arschloch. Nur dass es genau das war, was sie wollte.

Die Art, wie wir uns ansahen, lässt sich nur mit blanker, aggressiver Gier beschreiben. Sie schnappte nach meiner Unterlippe und nahm sie zwischen die Zähne und sie starrte mich fast schön wütend an. Und dabei schnaufte sie immer schneller im Takt meines wilden Gerammels.
So nass, wie ihr Schoß war, gab es praktisch keine Reibung für mich. Was einerseits großartig war und andererseits meinen Höhepunkt in weite Ferne rückte. Aber ich war völlig unfähig mich zu bremsen. Auch wenn mir innerhalb kürzester Zeit der Schweiß ausbrach und ich keuchend nach Atem rang.
Es war großartig. Und es würde mich umbringen…

Aber ich hatte die Rechnung ohne Sarah gemacht, die ohne Vorwarnung plötzlich den Kopf nach hinten riss - wobei meine Lippe auf schmerzhaft schöne Weise ihren Zähnen entkam - und sich verkrampfte, weil sie einen Höhepunkt hatte.
Es kam so überraschend, dass ich ahnte, wie sehr es sie selbst überraschte. Aber bewusste Gedanken oder Überlegungen endeten an dieser Stelle für mich. Plötzlich war da nämlich reichlich Reibung in allen Facetten, als ihre Muschi anfing, sich zusammenzuziehen.
Mein lautes Stöhnen ging fast in ihrem spitzen Schrei unter, als ich plötzlich kurz davor war, selbst zu kommen.

Trotz ihrer Anspannung hörte sie nicht auf, mich anzutreiben. Sie rang nach Luft und japste laut, wenn ich mich wieder und wieder tief in ihr versenkte. Und ihr Inneres hörte nicht auf, zu pulsieren.
Ohne auch nur die geringste Chance - oder den Hauch einer Absicht - etwas dagegen zu tun, kam ich also kurz nach ihr. Und zu meiner Verblüffung schrie ich dabei laut auf, weil es unglaublich intensiv war. Heiß und überdeutlich fühlbar schoss es mir durch den Schwanz und entlud sich tief in ihr drin.

Bewegungslos und angespannt blieb ich danach aufgerichtet über ihr. Schweiß lief mir in Strömen über den Körper und tropfte auf ihren Körper unter mir. Und dort mischte er sich mit ihrem Schweiß, der ihren Körper rötlichen schimmern ließ, weil mittlerweile überall Schlieren von Blut waren.
Sarah hingegen bewegte sich noch. Krampfhaft und hektisch versuchte sie, ihren Unterleib kreisen zu lassen, obwohl sie Schwierigkeiten mit der Koordination zu haben schien. Etwas Verzweifeltes lag in ihren Bewegungen.
Ohne wirklich nachzudenken, zog ich mich zurück und rammte noch einmal mein Becken vor. Schrill japsend rang sie nach Luft und unterstützte das Zusammentreffen unserer Körper mit aller Kraft. Also wiederholte ich das noch ein paar Mal, bis sie kraftlos aufschrie und ihr Körper unkontrolliert anfing zu zucken.

Atemlos staunend, dass sie scheinbar noch einen Orgasmus erlebt - oder in diesem Fall vielleicht auch erlitten - hatte, wollte ich mich von ihr lösen, um ihr Raum zu geben. Aber Sarah krallte sich nur noch fester, als sie meine Absicht erkannte. Und da ich nicht die Kraft aufbrachte, ihre Umarmung zu brechen, folgte ich wohl oder übel ihrem Drängen und sank über ihr zusammen.
Ich versuchte dabei zwar, mich auf meine Arme zu stützen, aber trotzdem hatte ich das Gefühl, ich würde sie gleich zerquetschen. Was allerdings ein Schicksal zu sein schien, dem sie freudig entgegenblickte.

Irgendwann, als unser Atem sich en wenig beruhigt hatte, fing sie an, meine Schulter vor ihrem Gesicht mit Küssen zu bedecken. Und dann wisperte sie heiser in mein Ohr und brachte mich zum Erschauern.
„Ich liebe dich, Mark“, hauchte sie. „Ich weiß, dass es noch zu früh ist, das zu sagen. Aber…“
„Ich liebe dich auch, Sarah.“
„Mmh…“, machte sie hörbar glücklich.
Dann schwiegen wir wieder für eine Weile und hielten uns im Arm.

„Soll ich lieber hoch?“, fragte ich etwas später, als ich merkte, wie sie unruhig wurde.
„Nein… Ja… Nein…“, murmelte sie und klang dabei schmollend.
„Wir müssen ohnehin unter die Dusche, würde ich sagen“, schlug ich vor.
„Warum denn…?“, maulte sie spielerisch.
Als Antwort stützte ich mich etwas auf und hob dann meine Hand. Das Blut hatte sich auf der Unterlage längst überall verteilt. Unter ihrem Körper war eine große, nasse Lache. Dementsprechend tropfte es richtig von meinen Fingern.

Es traf mich völlig unvorbereitet, dass sie meine Hand schnappte und sich einen der blutigen Finger in den Mund steckte. Das und der Wechsel ihres Augenausdrucks von verspielt zu sinnlich ließ sogar die Muskeln in meinem Unterleib leicht zucken, obwohl ich jeden Eid darauf geleistet hätte, dass mein kleiner Freund für heute keine Lebenszeichen mehr geben würde.
Sprachlos und mit leicht offenem Mund starrte ich sie an.

„Findest du das abartig?“, nuschelte sie an meinem Finger vorbei.
Langsam schüttelte ich den Kopf. Woraufhin sie wieder zu saugen anfing und mich damit völlig in ihren Bann schlug.
„Ich schon“, meinte sie kurz darauf. „Aber es macht mich auch an. Ich würde sogar… an einem anderen Finger lecken.“
Ich konnte sie nur anstarren.
„Soll ich?“, wisperte sie verheißungsvoll. „Soll ich deinen Schwanz sauberlecken, nachdem ich ihn völlig eingesaut habe?“

Ich weiß nicht, ob ich daraufhin nickte. Aber ich fand mich Augenblicke später auf dem Rücken wieder und Sarah kniete über mir.
Es war ein unglaublicher Anblick. Vor allem, weil hinter ihr am Fenster ein Spalt des Vorhangs offenstand und die Sonne mittlerweile so stand, dass sie in den Raum strahlen konnte. So war da dieser einzelne Lichtstrahl, der sie von hinten beleuchtete.
Ich habe keine Worte, um den Anblick der schweißnassen, über und über mit Blut verschmierten Frau zu beschreiben, die über mir aufragte. Aber es war erotischer als alles, was ich mir vorstellen konnte.

„Hat es wehgetan?“, murmelte ich völlig geistesabwesend.
„Ich war keine Jungfrau, du Schaf“, kicherte sie.
„Ich meine, als du von deiner Wolke gefallen und auf dem Boden aufgeschlagen bist…“
Sie stutzte und ich stöhnte innerlich auf. Woher dieser dämliche Spruch gekommen war, würde mir wohl auf ewig ein Rätsel bleiben.
„Weißt du…“, hauchte sie fast ein wenig schüchtern. „Wenn alle Männer die Frauen so ansehen würden, wie du mich gerade, wenn sie diesen Spruch bringen… dann würde er wahrscheinlich immer funktionieren.“
Darauf konnte ich nur verblüfft grunzen.
„Schau mich weiter so an, bitte…“

Mit diesen Worten rutschte sie ein wenig rückwärts und beugte sich hinunter. Erst fielen ihr die Haare vors Gesicht, aber sie streifte sie hinter die Ohren und zu einer Seite, sodass ich sehr genau sehen konnte, was sie tat.
Ohne zu zögern, öffnete sie den Mund und griff mit Lippen und Zunge meinen schlaffen Penis auf. Er schwamm geradezu in ihrem Blut, aber sie störte sich nicht daran. Sie machte im Gegenteil eine Show daraus, ihn in ihren Mund zu saugen und sehr viel sauberer wieder daraus zu entlassen.

Ich war völlig unfähig, auch nur einen Muskel zu rühren. Ich starrte sie an und beobachtete, wie sie mal hier und mal da über meine Haut leckte, während sie mit den Fingern an mir herumspielte. Ich war so gebannt, dass ich nicht einmal darüber nachdenken konnte, ob sie damit eine Wirkung erzielen mochte.
Immer wieder saugte sie meinen kleinen Freund in ihren Mund. Und wenn sie ihn freigab, machte sie eine Show daraus, ein wenig Speichel aus ihrem Mund darauf tropfen zu lassen und ihn zu verteilen.
Nicht eine Sekunde unterbrach sie dabei unseren Blickkontakt.

„Mmh…“, machte sie irgendwann. „Du magst das, oder?“
Ich konnte nur nicken, ohne zu wissen, woher sie ihre Erkenntnis nahm. Erst danach fiel mir auf, dass er langsam wieder steif wurde.
„Wenn du Lust hast, würde ich gern mal ausprobieren, mich von dir in den Mund ficken zu lassen“, flüsterte sie verheißungsvoll. „Aber jetzt sollst du dich entspannen. Und mir in den Mund spritzen, wenn du soweit bist. Damit ich es schlucken kann. Weil ich nämlich nicht zulassen kann, dass etwas von deinem Sperma woanders landet, als in meinem Körper. Wegen der Kinder… Du weißt schon…“

Sie ließ sich Zeit, mir das zu erzählen. Immer wieder unterbrach sie sich, um meinen ganz langsam härter werdenden Schwanz in den Mund zu nehmen. Und wenn er nicht gerade dort war, verteilte sie ihre Spucke und ihr Blut darauf, indem sie ihn sanft wichste.
Ich sah ihr mit großen Augen dabei zu und merkte, wie mein Atem langsam wieder schneller ging. Sie machte alles richtig. War genau so sanft, wie ich es gerade noch ertragen konnte. Bis ich wieder ganz da war. Und das so kurz nach dem Sex, der mich wirklich ausgelaugt hatte.
Es war unmöglich abzuschätzen, was mehr Auswirkungen auf mich hatte: ihre Worte oder ihre Taten. Aber beides zusammen war einfach der Hammer.

„Es gehört mir, weißt du?“, reizte sie mich weiter. „Dein Sperma gehört ganz allein mir. Wenn du es loswerden willst, dann will ich, dass du zu mir kommst. Egal, wann es ist. Egal, was ich gerade tue. Wenn du wichsen willst, dann komm zu mir, wenn du fertig bist. Oder du sammelst es für mich…“
Wenn sie ein Spiel spielte, machte sie es verdammt gut. Ich sah nur ihren brennenden Blick, der todernst zu sein schien. Und mich gleichzeitig anstachelte. Ihre Ideen brachten mich dazu, immer lauter und schneller aufeinanderfolgend zu stöhnen.
„Ja… Mache ich das gut? Wirst du immer geiler und kommst bald? Kriege ich bald meine Belohnung, weil ich so ein böses Mädchen bin?“
Ich antwortete mit einem bestätigenden Grunzen, denn es war wirklich - unfassbarerweise - der Fall.
„Gib es mir! Ich will es! Du bist der erste Mann, von dem ich will, dass er mir in den Mund spritzt. Bei dem ich es schlucken will. So wie du mein Blut geschluckt hast. Komm für mich. Spritz mir in den Mund…“

Ich hätte es gar nicht verhindern können, selbst wenn ich es gewollt hätte. Ich war völlig in Sarahs Hand. Sie hatte die komplette Kontrolle über mich.
Immer wieder versenkte sie meinen Schwanz kurz in ihrem Mund. Und sie nahm ihn tief auf. Was wiederum immer mehr Speichel produzierte. Die meiste Zeit über verteilte sie den allerdings mit der Hand, damit sie mir weiter zuflüstern konnte. Und das war grandios.
Es war fast wie Selbstbefriedigung. Zum besten Porno, den man sich vorstellen konnte. Weil er echt war.

Irgendwie hatte sie den Dreh raus, wann sie ihre Bewegungen beschleunigen musste und wie fest sie zupacken sollte. Von Empfindlichkeit konnte nun nämlich keine Rede mehr sein.
Nass und glitschig, aber trotzdem fest reizte mich ihre Hand, bis ich es nicht mehr aushielt. Und ich hielt mich auch gar nicht erst zurück, sondern warf ihr meinen Unterleib entgegen, als es soweit war.
Und wie sie angekündigt hatte, nahm sie meinen Schwanz in den Mund und saugte, als es passierte. Was das Gefühl noch einmal um ein Vielfaches verstärkte. Sodass ich schrie. Schon zum zweiten Mal an diesem Tag. Und ungefähr zum zweiten Mal in meinem Leben bei einem Höhepunkt.

Sie saugte mich aus und gab mich nicht frei, bevor nicht auch der letzte Tropfen in ihrem Mund gelandet war. Und ich sah deutlich, wie sie währenddessen schluckte. Ja sogar mit der Menge oder dem Druck, den ich aufbaute, kämpfte.
Aber nichts entkam ihren Lippen. Und als sie mit mir fertig war, richtete sie sich überaus stolz grinsend und irgendwie glühend vor Freude mit funkelnden Augen auf. Demonstrativ schluckte sie noch einmal. Nur auf den Beweis dafür, dass ihr Mund nun leer war, verzichtete sie glücklicherweise.

Ein wenig außer Atem, aber angesichts der entspannten Haltung, in der ich mich befunden hatte, nicht zu erschöpft, schüttelte ich leicht den Kopf. Woraufhin sie ihren schief legte und mich fragend ansah.
„Heirate mich!“, machte ich sie nach.
Sie kicherte und quietschte fröhlich, während sie sich nach vorne in meine Arme warf.
„Vielleicht tue ich das wirklich“, säuselte sie dann.

Für weitere Schandtaten waren wir erst einmal zu erschöpft. Obwohl ich den Verdacht hatte, dass Sarah das nur behauptete, um mir eine Pause zu gönnen. Wir gingen duschen und verbrachten beinahe eine Stunde damit, uns gegenseitig einzuseifen und zu streicheln und zu küssen.
Danach das Bett wieder in Ordnung zu bringen, war dank der Plane relativ einfach. Aber die Menge an Blut, die sich auf der Plane befand, überraschet mich doch ein wenig. Selbst wenn es mit anderen Körperflüssigkeiten verdünnt war, erschien mir das doch etwas besorgniserregend.

Zum Abschluss erzählte ich ihr dann von meinem Plan, der hinter der Massage gesteckt hatte. Und wie ich erwartete, war sie nicht sauer.
„Ich hätte dich niemals von mir aus aufgefordert“, erklärte sie mir beim Abendessen - sicherheitshalber mit reichlich Tee für sie. „Ich habe ein paar Mal Sex gehabt, während ich meine Tage hatte. Meistens wusste derjenige eigentlich Bescheid. Aber alle sind völlig ausgerastet, weil ich so stark blute. Und keiner - Niemals! Never! - hat sich mit dem Mund dorthin verirrt.
Ich glaube, wenn du mich nicht ausgetrickst hättest, hätte ich das auch niemals zugelassen. Aber ich habe es erst gecheckt, als es schon passiert ist. Und dann war es so… wunderbar…“

„Ich will ehrlich sein“, gab ich zurück. „Sowas wie heute habe ich auch noch niemals erlebt. Und ich hätte auch nie gedacht, dass es mich anmachen würde, damit zu spielen.“
„Aber das tut es?“, fragte sie vorsichtig.
„Hast du daran irgendeinen Zweifel?“
Nach einem tiefen Blick in meine Augen schüttelte sie den Kopf.
„Also werden wir es wieder tun?“, fragte sie hoffnungsvoll.

„Hast du daran irgendeinen Zweifel?“, wiederholte ich exakt in dem Tonfall und der Stimmlage von zuvor.
Diesmal grinste sie beim Kopfschütteln. Und sie wirkte überglücklich dabei.

Sonntag, 10. März 2013

Blutrache - Teil 05

Blutrache
Eine Fantasy-Legende von Leidenschaft und Lust, Bestien und Blut.
© 2012-2014 Coyote/Kojote/Mike Stone

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Teil 01
Teil 02
Teil 03
Teil 04
Teil 05
Teil 06

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IV.

Zornig kniete sich Skjala über die kleine Kupferschüssel und zwang sich soweit zur Ruhe, dass sie ihre Blase ein wenig entleeren konnte.
Sie war wütend. Auf Vigulf vor allem, aber auch auf sich selbst.
Es hatte ihr einen schmerzhaften Stich versetzt, als sie ihn im Keller der Festung der Geächteten - der zum Tode verurteilten Diener des siebenstrahligen Sterns - gefunden hatte, wie er völlig von Sinnen die angekettet Warmländerin stieß.
Nur in seltenen Momenten völlig intimer Zweisamkeit hatte sie ihren Bruder jemals so unkontrolliert und zügellos erlebt. Er hatte sich sogar teilweise verwandelt, während er das bewusstlose Mädchen wie von Sinnen bestieg.

Es war nicht die Art der Kartaren, sich an Frauen zu vergehen. Und allein das machte sein Verhalten schon unerträglich. Aber noch schlimmer war, dass es nicht ihr eigener Körper war, der unter seinen Stößen - trotz der extremen Beanspruchung durch seine übermenschliche Kraft - ekstatisch zuckte.
Sie fühlte… Eifersucht.
Auch Mitleid bewegte sie, ihren Bruder aufzuhalten und zur Vernunft zu bringen. Aber in allererster Linie wollte sie einfach, dass er innehielt. Dass er aufhörte, sich an der Rothaarigen zu befriedigen.

Die Frau war in einem erbarmungswürdigen Zustand, als Vigulf sich schließlich wieder unter Kontrolle hatte und Skjala half, sie von den Ketten zu befreien.
Man hatte sie ausgepeitscht und gebrandmarkt. Die geschwollenen Blasen in Form des Symbols der Verfluchten befanden sich auf ihrem rechten Schulterblatt, ihrem Bauch, ihrer linken Brust und direkt oberhalb ihres Schoßes.
Es konnte kein Zweifel daran bestehen, dass sie ebenso ein Opfer hatte werden sollen, wie die Kartaren des niedergebrannten Dorfes.

Doch geschändet worden war sie scheinbar nur von ihrem Bruder. Auch wenn es nach seiner wilden Raserei schwer war, noch vorherige Zeichen zu entdecken. Seine Klauen und Zähne hatten Spuren überall auf ihrem Körper hinterlassen. Und sie waren teilweise schlimmer, als die Striemen der Peitschenhiebe.
Wie hatte er sich nur so vergessen können?
Bjorn würde ihn in der Luft zerreißen, wenn er davon erfuhr.

Aber es gab noch Seltsameres an dem zierlichen Frauenkörper. Zeichen, die sie zutiefst irritierten. So waren beispielsweise die Schenkel über und über von ihrem eigenen Lustsaft bedeckt. Und ihr Gesicht zeigte einen Ausdruck entrückten Glücks.
Außerdem hatte Skjala sie gehört. Das hatte sie überhaupt erst in den Keller geführt. Es waren allerdings heisere Schreie der Lust gewesen, die ihre Ohren erreichten und keine Rufe um Hilfe oder Laute der Furcht.
Vigulf würde sich ihr erklären. Und wenn sie ihn dazu zwingen musste. Am besten, während sie seinen Schwanz in ihrem Inneren festhielt und…

Grollend konzentrierte sie sich wieder auf ihre Aufgabe und lenkte ihre Gedanken fort von den Bildern der rasenden Ekstase, die sie vor Kurzem bezeugt hatte. Auch wenn es ihr schwerfiel, während der Geruch von Weibeslust und Mannessamen den ganzen Raum erfüllte.
Scheinbar hatte er sie bald ein halbes Dutzend Mal mit seiner Gabe befüllt. Hoffentlich wusste Ihresgleichen um die Kräuter, mit denen man eine Empfängnis verhütete.

Sorgsam rührte sie mit dem kupfernen Stößel ihren Harn, bis die Flüssigkeit abgekühlt war. Dann tauchte sie ihre Fingerspitze hinein und prüfte, ob es leicht metallisch schmeckte.
Gern hätte sie Kräuterumschläge bereitet, aber wie das trockene Harnpulver war auch der Vorrat an Heilkräutern aufgebraucht. Sie hatten eine lange Reise hinter sich und die Vorräte hätten im Dorf aufgefüllt werden sollen. Doch was sich dort befunden hatte, war den Flammen zum Opfer gefallen. Also würde in Kupfer gerührter Urin reichen müssen, um die Wunden zu reinigen und Entzündungen zu verhindern.
Warum hatte Vigulf sie nur auch noch beißen müssen? Wundbrand würde das dumme, magere Ding in ihrem geschwächten Zustand nicht überstehen.

Unmutig rief sich Skjala erneut zur Ordnung. Es war ungerecht, ihren Zorn auf das Mädchen auszuweiten. Und im Grunde konnte sie verstehen, was ihr Bruder an dem Körper gefunden hatte.
Auch wenn ihr die Muskeln einer Kriegerin fehlten, war sie geschmeidig für eine Warmländerin. Und sie hatte volle Brüste, die im Kampf vielleicht gebändigt werden müssten, aber beim Spiel der Triebe Vergnügen versprachen.
Das lange, rote Haar war strähnig und schweißfeucht, aber es blieb dennoch ein Symbol des Glücks für die Kartaren. Haar wie Blut war eine Seltenheit und ein Segen der Götter, hieß es.

Im Gegensatz zu den meisten Kartarinnen hatte Skjala mehr als nur einen beiläufigen Blick für den Körper einer Frau übrig. Ihre Neugier hatte sie alle erdenklichen Dinge erkunden lassen. Und ihr liebstes Interesse waren die Spielarten der Lust.
Die sonst so verachtenswerten Warmländer hatten in dieser Hinsicht ein beachtliches Wissen angehäuft. Und die Kriegerin war eine gelehrige Schülerin gewesen.
Seitdem sie es zum ersten Mal ausprobiert hatte, waren die zärtlichen und fantasievollen Spiele zwischen zwei oder drei Frauen eine Schwäche von ihr geworden. Es war ganz und gar kein Ersatz für einen harten Speer, aber es war eine willkommene Abwechslung zur gewohnten Kost.
Da die Frauen unter Bjorns Führung daran kein Interesse zeigten, war sie also ein wenig abgelenkt, als sie anfing, die Striemen, Kratzer und Spuren der Bisse zu reinigen. Vielleicht gestattete sie sich sogar, den Körper sehr genau in Augenschein zu nehmen.

Eine weitere Eigentümlichkeit fiel ihr auf, als sie sich wieder in der unmittelbaren Nähe des Rotschopfes befand.
Mehr noch als bei ihrem Bruder waren ihre Sinne auch in reiner Menschengestalt sehr ausgeprägt. Sie hatte die besten Augen und Ohren unter den Kriegern. Und die beste Nase.
Sie konnte keiner Fährte damit folgen, aber wenn sie nahe genug bei jemandem stand, bemerkte sie sogar eine Veränderung im Geruch, wenn die Person log. Und sie roch manchmal, wenn Krankheiten die Ausdünstungen veränderten.
Im Laufe der Zeit hatte sie gelernt, sich außerdem auf ihren Instinkt zu verlassen. Mochte sie den Geruch von jemandem nicht, war es der Wolf in ihr, der ihr mitteilte, dass der Person nicht zu trauen war. Geirrt hatte sich dieser Sinn noch niemals.

Den Geruch des Mädchens mochte sie. Sogar ein wenig zu sehr, wenn sie es recht bedachte. Doch was sie irritierte, war der Hauch von Wald, der ihr anhaftete. Sie roch nach… Baum. Und das hatte Skjala noch niemals bei jemandem wahrgenommen. In dieser Form noch nicht einmal, wenn Männer frisch vom Holzfällen kamen.
Für den Moment musste sie es jedoch einfach dem Rätsel hinzufügen, dass der Rotschopf zu sein schien.

Das arme Ding war völlig weggetreten und reagierte selbst dann kaum, als die Kriegerin die Blasen öffnete und die Brandflüssigkeit absaugte. Was allerdings auch gut war, denn um die Wunden zu versorgen, musste sie die aufgeblähte Haut entfernen und das Fleisch darunter säubern, wie es auch bei den Siegesnarben getan wurde.
Ein schmerzhafter Prozess, der auch Kriegern manchmal ein Zähneknirschen entlocken konnte.

Wenn die Warmländerin überlebte, würde sie auf ihrem Körper vierfach den Beweis dafür tragen, dass sie die Zuwendung der Geächteten überstanden hatte. Sie würde Narben tragen, die sie in den Augen der Kartaren zu einer Kriegerin machten. Und man würde sie für das respektieren, was sie überlebt hatte.
Doch man würde sie auch meiden, denn sie trug nun das Zeichen der Verfluchten. Ohne ihre Schuld würde sie das zur Ausgestoßenen machen. Ein schneller Tod wäre vielleicht gnädiger, als sie diesem Schicksal auszusetzen oder sie fortzujagen zu einem Volk, dem der sichere Untergang drohte.
Aber Skjala wischte diesen Gedanken gleich in dem Augenblick wieder beiseite, in dem er aufkam. Und sie tat das nicht, weil der Rotschopf ihnen vielleicht Fragen beantworten konnte, die für ihre Blutrache wichtig sein mochten. Sie tat es…

Beinahe hätte die Kriegerin erleichtert aufgeatmet, als die Tür aufgestoßen wurde. Zwar konnte sie keine Störung gebrauchen, doch ihre Gedanken hatten eine allzu beunruhigende Richtung eingeschlagen.
Der Eindringling konnte eigentlich nur ihr Bruder sein, den sie ausgesandt hatte, um die Rinde von Weide und Eiche zu beschaffen. Und ein wenig Tannenharz, sofern er welches zu finden vermochte.
Es gab gewiss auch in den Warmlanden wirksamere Heilmittel, doch Skjala hatte weder die Zeit, noch die Kenntnisse, um sie selbst zu suchen. Sie war überhaupt nur deswegen die Geschickteste bei der Versorgung von Wunden, weil sie als Kind ihre neugierige Nase auch aus den Angelegenheiten der Heilerinnen nicht hatte heraushalten können.

„Hast du alles gefunden?“, wollte sie wissen, ohne aufzublicken.
„Ich fand Rinde, doch der Baum wollte kein Harz geben“, brummte nicht Vigulf, sondern Olas.
Irritiert fuhr Skjalas Kopf nun doch herum und sie sah den verlässlichen, aber etwas tumben Krieger mit einem guten Armvoll Rinden im Eingang stehen.
„Wo ist Vigulf?“, fragte sie, plötzlich aus unerklärlichem Grund gereizt.
„Er kümmert sich um Bjorn. Der Hetmann will nicht aus der Berserkerwut fallen.“

Das war zu befürchten gewesen, wie sich die Kriegerin eingestehen musste. Und Vigulf oder sie selbst zurate zu ziehen, war in einem solchen Fall nicht nur weise, sondern auch besser für die Gesundheit der Männer.
Bjorn nahm ohne jeden Zweifel am furchtbarsten Rache an den Geächteten. Und nur die beiden Geschwister konnten es wagen, in seiner tiefsten Wut zu ihm durchdringen zu wollen, während sie den Prankenhieben auswichen, die er blindwütig gegen jeden austeilte, der sich ihm in den Weg stellte.

Wäre sie selbst nicht beschäftigt gewesen, so hätten die Krieger sich ihr zugewandt, denn sie war die rechte Hand des Anführers. Sie war das Besonnenere der beiden Wolfskinder, die es als Einzige wagten, sich dem manchmal starrköpfigen Bjorn ohne Zögern entgegenzustellen.
Den anderen Kartaren waren die Lektionen ihrer Kindheit zu gegenwärtig. Sie reizten den Bären nicht. Und deswegen widersprachen sie ihm auch dann nicht, wenn er frohen Mutes war, aber eine dumme Idee hatte.
Nur sie und Vigulf riskierten einen seiner berüchtigten Stimmungsumschwünge in dem Bewusstsein, ihn irgendwie bändigen zu können. Aber ihr Bruder hatte die Neigung, die oftmals erstaunlich undurchdachten Ideen ihres Freundes begeistert aufzugreifen, solange sie nur genug Kampf und Gefahr versprachen. Und so war die Wahl der Männer für die rechte Hand ihres Anführers auf Skjala gefallen.

„Leg die Rinden dort ab.“ Sie zeigte auf einen Tisch in der Nähe und erhob sich von ihrem Lager, auf das sie die verletzte Warmländerin gebettet hatte. „Hast du wenigstens Eiche und Weide gefunden?“
„Eiche fand ich nicht. Nur… Weide?“, murmelte der Krieger ein wenig verlegen.
„Du weißt, wie Weide aussieht, oder?“, fragte Skjala scharf, als sie sein Zögern hörte.
„Natürlich!“, fuhr Olas auf. „Nur hier im Süden sehen alle Bäume so… anders aus.“

Frustriert verdrehte Skjala die Augen. Er hatte keine Ahnung. Und ausgerechnet ihn hatte Vigulf beauftragt, die Rinde zu beschaffen? Aber vermutlich war niemand sonst in greifbarer Nähe gewesen.
Ein näherer Blick bestätigte ihre Befürchtung, dass sie nicht von einer Weide stammte. Sie sah beinahe aus, wie von einer Buche. Aber nicht ganz. Gereizt griff sie eines der Stücke und besah es genauer.
„Wie sah das Laub des Baumes aus?“
„Rot“, antwortete Olas.

„Die Form der Blätter, du dämlicher Haufen Trollscheiße“, explodierte sie aufgebracht. „Aber brich dir keinen ab. Rote Blätter im Sommer… Rinde wie von einer Buche… Das kann nur…“
Überrascht hielt sie inne und wandte den Blick von dem Krieger ab, der den Kopf einzog und trotzig dreinblickte. Wie in Trance führte sie die Rinde näher zu ihrer Nase und überprüfte, was sie nur vage wahrgenommen hatte.
Rote Blätter und Buchenrinde deuteten auf eine Blutbuche hin. Einen heiligen Baum, aber ohne besondere Heilkräfte. Doch warum rochen die Frau und die Rinde beinahe gleich?
„Ich bin kein Holzfäller, Skjala“, verteidigte sich Olas, aber sie hörte ihn kaum.
„Vielleicht hast du uns in deiner Dummheit einen großen Dienst erwiesen“, murmelte sie abwesend und trat wieder an ihr Lager.

Mehr ihrem Instinkt als einer bewussten Überlegung folgend, legte sie die Rinde mit der feuchten Innenseite auf den Oberschenkel der Frau. Sofort schien diese sich ein wenig zu entspannen. Als sie gleich darauf nachsah, sträubten sich ihre Nackenhaare, denn die Wunden am Bein hatten sofort auf die Rinde reagiert.
„Olas“, raunte sie heiser, „Lauf zu dieser Buche und leg etwas von ihren Wurzeln frei. Bring mir ein Endstück davon. Doch hüte dich, zu viel abzutrennen. Bring mir nur ein Stück. Nicht länger als einen Finger.“
„Bin ich ein Bauer?“, grummelte der Krieger unwillig.
„Du wirst ein Eunuch sein, wenn du nicht tust, was ich dir sage“, fauchte die Kriegerin ungehalten.

Olas brummte etwas Unverständliches, aber er gehorchte. Wie jeder männliche Krieger aus der Sippe des Bjorn kannte er Skjalas Meinung zu der Haltung der Männer gegenüber ‚Weiberarbeiten‘. Und wie die meisten hatte er kein besonderes Interesse daran, sie zu einer ihrer Lektionen zu reizen.
Doch die Kartarin bemerkte nicht einmal, dass er sich auf den Weg machte. Sie vergaß ihn, sobald er aufhörte Widerworte zu geben, und wandte ihre Aufmerksamkeit wieder der Fremden zu.

Natürlich hatte sie Vigulfs Lust entfacht und seiner Wildheit sogar widerstehen können. Und ebenso natürlich fühlte auch Skjala, wie die Flammenzungen der Triebe an ihrer Haut leckten.
Dryadja nannte man die Baumgeister - die Kinder von Mutter Natur selbst. Und jeder Mann lernte, lange bevor er die erste Hitze in seinem Gemächt verspürte, wie gefährlich sie für ihn waren. Doch den Frauen der Kartaren waren sie Segensbringerinnen.
Ihnen zu Ehren pflanzte eine Mutter einen Baum über der Nachgeburt jedes ihrer Kinder, sobald sie wieder auf die Beine kam.

War die Rothaarige der Geist der Blutbuche, deren Rinde Olas gebracht hatte? Es musste so sein, doch wie hatten die Geächteten sie in ihre Gewalt gebracht?
„Ich hoffe, du wirst auf meine Fragen eine Antwort wissen, wenn du erwachst“, flüsterte die Kriegerin und strich mit der Hand sanft über die roten Haare.
Der Zuneigung zu einem Naturgeist musste sie sich nicht schämen oder erwehren. Immerhin war sie selbst nur eine Sterbliche.

Die Wurzel des Baumes hatte den von Skjala erhofften Effekt auf die Verwundungen. Dabei zuzusehen, wie sich offene Verletzungen und nässender Brand in halbverheilte Wunden verwandelten, war ein erstaunlicher Anblick.
Ungefähr so musste es auf die Krieger wirken, wenn die erstaunlichen Heilfähigkeiten eines Wer - gleich ob Bär oder Wolf - ihn weit schneller wieder auf die Beine brachten, als jedes andere sterbliche Wesen.
Zur Gänze verheilen wollten die Verletzungen nicht, aber nachdem sich die Kartarin sorgfältig um jede Einzelne gekümmert hatte, war sie zuversichtlich, was den Zustand des Wesens anging. Zuletzt kümmerte sie sich noch um die geschundene und von Vigulfs großem Speer gehörig in Mitleidenschaft gezogene Pforte ihrer Weiblichkeit.

Trotz der sorgfältigen Reinigung zuvor quoll noch immer reichlich vom Samen ihres Bruders dort hervor. Doch für den Moment erleichterte ihr das den Versuch, die Wurzel auch im Inneren zur Anwendung zu bringen.
Nicht berücksichtigt hatte Skjala dabei allerdings, wie nah sie der Quelle des betörendsten Duftes kommen musste, den sie jemals an einer Frau wahrgenommen hatte. Und darin vermischt die Lust ihres Bruders zu riechen, war das genaue Gegenteil von hilfreich.

Als die Kriegerin ihre Zunge über die geröteten und geschwollenen Liebeslippen des Waldgeistes gleiten ließ, wusste sie natürlich, dass es falsch war. Wer bluten konnte, war auch sterblich und brauchte demnach Ruhe zur Erholung.
Doch die Verlockung war einfach zu stark. Und der Geschmack, der über ihre Zunge rollte, wischte auch den letzten Rest an Selbstbeherrschung einfach fort.

Wie in Trance glitt Skjala hinter den ruhenden Körper, den sie auf die Seite gelegt hatte, um besseren Zugriff auf ihren Rücken und die Region zwischen ihren Schenkel zu haben.
Ohne Mühe spreizte die die schlanken Beine weiter. Es war beinahe, als würde der Rotschopf sie im Schlaf dabei unterstützen. Und als sie ihre Lippen fest auf den glühenden Schoß presste, war sie sich sicher, dass die Frau erschauerte.
Aber das war ihr nunmehr gleich. Sie lechzte nur noch danach, mit ihrer Zunge so viel von der trunken machenden Mischung aufzunehmen und in ihren Mund zu befördern, wie irgend möglich.

Unwillkürlich verstand sie nun ganz und gar, was in Vigulf vorgegangen sein musste.
Sie konnte nur hoffen, dass sie der Rache des Waldgeistes gewachsen sein würde, wenn dieser wieder bei Kräften war und die Geschwister für ihre Triebhaftigkeit bestrafte.
Doch bis dahin…

„Oh Göttin…“, seufzte die Frauengestalt plötzlich überraschend und schlanke Finger fuhren zärtlich von vorne in Skjalas Haare. „Ich hatte gebetet, in dein Paradies einzugehen…“
Die Worte mochten keinen Sinn ergeben, doch sie klangen alles andere als entmutigend für die Kriegerin. Sie klangen im Gegenteil sogar sehr ermutigend.
Mit aller verbliebenen Sanftheit ließ sie daher ihre Hände über die Seiten ihrer unerwarteten Gespielin gleiten und tastete sich über ihre Hüften vor bis zur Vorderseite ihres Schoßes. Dort konnte sie nicht nur stützend die Schenkel noch ein wenig weiter spreizen, sondern hatte auch Zugriff auf die kleine Perle, die bei bislang noch jeder Frau die süßesten Lustgefühle hervorzurufen vermochte.

Gleichzeitig fing Skjala an zu saugen und wurde mit einem Schwall Flüssigkeit belohnt, der immer mehr nach Weib und Wald schmeckte, ohne dabei den Hauch von Manneslust zu verlieren.
„Oh… Ohh… Ooohh!“, quittierte die Stimme heiser ihre Bemühungen und das stoßweise Vordringen ihrer kräftigen Zunge in den Schoß.
„Hahh!“, japste sie dann erfreut und krallte mit der Hand in Skjalas Haare, als die außerdem sachte mit dem Finger über die Lustperle streifte.

Eigentlich hätte der Rotschopf wund und zu Tode erschöpft sein müssen. Aber stattdessen schien sie so empfänglich und willens wie keine Frau, die der Kartarin bislang begegnet war.
Doch für einen Waldgeist mochte sie ja sogar ungewöhnlich zurückhaltend sein. Woher sollte eine Kriegerin das wissen? Und was sollte es sie kümmern, solange ihre Aufmerksamkeiten willkommen waren?

Konzentriert erkundete Skjala mit der Zungenspitze die Falten der Weiblichkeit des Naturgeistes und verlor sich beinahe in der Macht des Geschmacks. Aber die hektischen Atemzüge und das Zittern des Körpers in ihren Armen hielten sie gerade eben so im Hier und Jetzt, wo es in ihrer Macht lag, Lust zu bereiten.
Ihre Erfahrung ließ sie zwei Finger ihrer Hand um die kleine Perle am Ansatz der Spalte legen und mal sanft, mal fester, Druck darauf ausüben. Sie selbst schätze das Gefühl dieser Berührung sehr, auch wenn es weniger intensiv war, als die direkte Reibung an dieser besonders empfindlichen Stelle. Und sie hatte gelernt, wie die Dinge, die sie selbst schätzte, sich meist hervorragend auf den Körper einer anderen Frau anwenden ließen.
Nicht anders, als die Erfahrungen im Umgang mit Männern auch oft von einem zum anderen übertragbar waren.

Ihre freie Hand fand wie von selbst den Weg zur Brust der Dryadja und wurde dort bereits sehnsüchtig von einem erwartungsvoll verhärteten Krönchen erwartet. Schon ein sachtes darüber Streifen entlockte der Frau ein wollüstiges Stöhnen.
Filigrane Finger legten sich über ihre raue Kriegerhand und ermutigten sie dazu, fester zuzugreifen, als sie es von sich aus gewagt hätte. Der Weiber Spiel war meist ein sanftes Locken und Necken auf einem langen Weg zur Erfüllung. Doch dieses Mal wohnte dem Ganzen eine unbestimmbare Dringlichkeit inne.
Es war, als würde in dem zerbrechlich wirkenden Körper ein Feuer brennen, dass dem der Kampfeslust in Nichts nachstand. Nur war es nicht aufs Töten ausgerichtet.

Skjala hatte schon vor langer Zeit gelernt, dass diese Art von Flamme genährt werden konnte. Im Kampf kam es darauf an, schnell und sauber zu töten. Aber im Spiel der Triebe bargen kleine Grausamkeiten einen wunderbaren Lohn, denn sie verlängerten nicht nur die Lust, sondern verstärkten auch die abschließende Erlösung.
Daher folgte sie der Forderung nach mehr Nachdruck nicht, sondern zog sich sogar wieder ein wenig zurück. Statt zuzupacken, umkreiste sie nur neckend den kleinen Kern an der Spitze der vollen Brust und ihre Zunge ließ sie von der Quelle der Weiblichkeit fortwandern.

Aus dem frustrierten Murren wurde ein erstauntes Keuchen, als sie sich mit dem Mund immer weiter nach hinten bewegte und schließlich die andere Pforte erreichte. Die Lustgefühle veränderten sich an dieser unreinen Stelle, wie sie sehr genau wusste. Und selbst dem Baumgeist schien nicht allzu vertraut, dort von Lippen und Zunge besucht zu werden.
Doch sie wich nicht zurück, wie es manch andere Frau getan hatte. Sie verharrte bewegungslos und hielt den Atem an. Überrascht vielleicht, aber auch erwartungsvoll.
Und dann stöhnte sie aus tiefster Kehle, als Skjala ihre Zunge erneut zum Einsatz brachte.

„Oh, Göttin“, hauchte sie. „Ich hatte keine Ahnung von dieser Stelle…“
Ganz im Gegensatz zu den wenigen Frauen, die in den Augen der Kriegerin sauber genug waren, um diese Spielart mit ihnen zu erkunden, reagierte die Frau völlig unbefangen. Beim ersten Mal auf diese Weise waren es meist Scham und Unsicherheit, die überwunden werden wollten. Doch der Rotschopf gab sich ihr weiter hin.
Freigiebig reckte sie ihr den Hintern entgegen und entspannte sich sogar so sehr, dass es Skjala gelang, ein wenig mit der Zunge in die Hinterpforte einzudringen. Und das tat sie, denn nichts an diesem Körper wirkte auf sie unrein, obwohl sie keine besondere Sorgfalt auf diese Region bei ihrer Reinigung gelegt hatte.

Deutete Skjala die Zeichen richtig, so stieg die Lust des Waldgeistes auch bei dieser Spielart unaufhaltsam weiter der Erfüllung entgegen. Ein winziger Stich des Neids darauf, so spielend einfach diesem Gipfel der Lust nahezukommen, wurde schnell von der Begeisterung fortgeschwemmt, auf dem Frauenkörper wie ein geschickter Skalde auf seiner Flöte spielen zu können.
Und die Kriegerin spielte. Sie genoss die Töne, die sie der Kehle der anderen entlockte. Und die Schauer, die dieser über den Körper liefen, wenn sie ihre Hände wieder auf Wanderschaft sandte.

Bald wurde der Atem der Dryadja flacher und schließlich keuchte sie abgehackt, als sie dem Gipfel immer näherkam. Skjala trieb sie voller Freude vorwärts auf die süße Klippe zu.
Sie schnappte mit den Fingern nach den steinharten Kernen auf den Brüsten, strich um die Perle der Lust, rieb darüber oder schnippte sogar mit dem Finger darauf. Und sie ließ ihre Zunge immer wieder zwischen den Pforten der Lust hin und her wechseln.
Solange jedenfalls, bis sich der Duft des Waldes mit einem Mal verstärkte und der Körper des Wesens sich anspannte, bis sie einer Bogensehne glich.

Neugierig achtete die Kartarin noch auf die kleinste Regung, denn wie ein übernatürliches Wesen den Gipfel erreichte, hatte sie noch niemals gesehen. Doch ohne ihre reizenden Finger schien der Körper unfähig, den letzten Schritt zu machen.
„Bitte“, winselte sie wie ein hilfloses Kind. Sie flehte um Erlösung. Und Skjala war diejenige, die ihr dies gewähren konnte. „Bittebittebitte…“

Berauscht von einem Gefühl der Macht und… Zuneigung senkte die Kriegerin ihren Mund über den Quell der Weiblichkeit und küsste diesen Hort einmal sanft. Ein ersticktes Japsen war die Antwort.
Dann saugte sie den Schoß mit aller Kraft in ihren Mund und presste ihre Zunge so tief hinein, wie sie es vermochte. Kraftvoll vereinte sie die Lippenpaare, bis ihre Nase sich fest auf die Lustperle presste.
Ihren Lohn erhielt sie im nächsten Augenblick.

Wahrhaftig wie eine Quelle sprudelte es aus dem Waldgeist hervor. Es war ein Quell reiner Lust. Und reiner Natur. Ein Quell des Lebens, der sich in die Kehle der Kartarin ergoss.
Was den Männern in kalten Winternächten von ihren Vätern verheißen wurde und sie veranlasste, trotz aller Gefährlichkeit und Unberechenbarkeit der Geister des Waldes die Dryadja zu suchen - ihr lebensverlängerndes Wasser der ewigen Jugend - wurde ihr aus freien Stücken geschenkt.
Sie war entschlossen, keinen Tropfen von diesem Geschenk zu verschwenden. Zumal es süßer als der süßeste Met oder Wein schmeckte.

So versunken war die Kriegerin in ihren Trunk, dass sie einen ganzen Herzschlag brauchte, um das plötzliche Grollen von der Tür aus richtig zu identifizieren.
Es war ein Wer, der dort knurrte!


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