Kojotenhöhle

Was dich hier erwartet, ist nicht der Versuch, irgendetwas zu umschreiben. Ich nenne die Dinge durchaus beim Namen, auch wenn ich versuche, das niveauvoll zu tun. Und ich versuche außerdem, Geschichten zu erzählen, in denen der Sex ein Teil des Ganzen ist und nicht der einzige Teil. Man findet hier wohl auch Grenzwertiges für manche Geschmäcker. Ob man es als BDSM-artig oder als abartig empfindet, liegt dabei ganz im Auge des Betrachters.

Wenn es dir gefällt, lass es mich wissen. Wenn es dir nicht gefällt, gerne auch. Hinterlass mir einen Kommentar oder schreib es mir per Mail an Mike.Stone bei gmx.net .

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Freitag, 7. Februar 2014

Random Shorts - Zimmerservice

Zimmerservice
Betreuung mit Zufriedenheitsgarantie
© 10/2008 Coyote/Kojote/Mike Stone


Nachdem ich nachhaltig überzeugt wurde, dass mein vermeintliches ‚Fragment - Die Hotelszene‘ durchaus als eigene Geschichte durchgeht, kommt es hiermit unter neuen Titel, korrigiert aber ansonsten ziemlich unverändert als Kurzgeschichte ohne geplante Fortsetzung.
Wer die Work in Progress noch nicht kannte, kann hier also eines meiner ‚frühen Werke‘ bewundern… Oder so…


„Oh Gott!“, stöhnte Mara nach einem Blick auf den Dienstplan. „Ich habe Südamerika.“
Mitleidiges Gemurmel erklang in den Reihen der anderen Zimmermädchen. ‚Südamerika‘ war der interne Begriff für die Suite im zweitobersten Stockwerk, die im südamerikanischen Stil eingerichtet war. An sich gab es zwischen dieser Suite und den anderen Zimmerfluchten mit den Namen von Kontinenten keinen nennenswerten Unterschied bezüglich des Arbeitsaufwandes. Momentan war in ‚Südamerika‘ allerdings ein besonderer Gast einquartiert. Ein ungewöhnlich anspruchsvoller Gast.

„Südamerika ist doch schön“, sagte eine der neuen Angestellten irritiert. Sie war noch dabei, den ordnungsgemäßen Sitz ihrer Garderobe zu überprüfen. „Ich mag vor allem die Gemälde.“
„Es geht nicht um die Einrichtung, Kleines“, versetzte Clarissa, eines der erfahreneren Zimmermädchen, belehrend. „Es geht um Senor Coregaz, den Gast.“
„Wieso?“, fragte die Neue verwundert nach. „Was ist denn mit dem?“
„Er ist…“, setzte Clarissa an, wurde jedoch von ihrer langjährigen Kollegin Lea unterbrochen:
„Schwierig, Kleines. Er ist schwierig.“
Clarissa sah Lea kurz mit gerunzelter Stirn an. Deren verschwörerisches Augenzwinkern entging der jungen Anfängerin allerdings völlig. Die zupfte noch ein wenig an ihrem schwarzen Kleidchen und blickte erst wieder auf, als Lea weitersprach.

„Du weißt ja sicherlich, dass wir in den obersten Stockwerken jedem Wunsch nachkommen müssen.“
Obwohl es eine rhetorische Frage war, denn jedes Zimmermädchen kannte diese Regel, nickte die junge Frau, deren Namensschildchen sie als Julie auswies. Mit einem Schulterzucken antwortete sie:
„Ein bisschen mehr Rennerei, aber wenigstens geht der Tag schnell herum.“
Ungläubiges Gemurmel wurde unter den anderen Angestellten laut, doch ein kurzes Zischen und ein warnender Blick von Lea brachte es schnell zum Verstummen. Die 28jährige war eine der ältesten Angestellten in diesem Bereich und niemand wollte es sich mit ihr verscherzen.
„Wenn du das so läppisch findest, dann kannst du ja Maras Bereich übernehmen und sie kümmert sich um deinen Teil“, schlug sie vor.

„Ich darf doch da oben noch gar nicht arbeiten.“
„Also traust du dich doch nicht, hm?“
Leas Tonfall war eindeutig provozierend und abfällig und ihr Gegenüber reagierte darauf leicht beleidigt:
„Doch natürlich …“
Bevor sie weitersprechen konnte, entfernte Lea das Täfelchen mit dem Namen von Mara von seinem Platz auf dem Schichtplan und tauschte es gegen das von Julie aus.

„Das ist gut, denn aus welchem Grund auch immer haben die Hausdame und die Geschäftsleitung offenbar beschlossen, dir schon jetzt eine Chance zu geben.“ Das Glitzern in den Augen des dienstältesten Zimmermädchens war herausfordernd, doch ein hinterlistiges Grinsen konnte sie unterdrücken. „Zumindest steht es so auf dem Schichtplan. Und an dem wird nicht gerüttelt, wie du weißt.“
Noch bevor irgendjemand etwas sagen konnte, erschien die diensthabende Hausdame im Flur und forderte die Frauen auf, endlich an die Arbeit zu gehen. Schnell zerstreute sich die Ansammlung und alle machten sich auf zu ihrem Bereich, so wie er aus dem Schichtplan ersichtlich war.

„Bist du eigentlich völlig verrückt?“, zischte Clarissa.
„Wieso?“, frage Lea leichthin. „Wenn sie meint sie wäre dazu imstande, dann soll sie es doch beweisen.“
Das leise Gespräch zwischen den Beiden fand außerhalb der Hörweite aller anderen Angestellten statt. Clarissa hatte ihre Kollegin und Freundin aufgehalten. Ihrer Miene war zu entnehmen, wie sie zu der Sache stand.
„Die Neuen bilde sich immer gerne ein alles zu können“, erklärte sie ungehalten. „Wir lassen sie aber nicht so ins Messer laufen.“
„Was soll ihr schon passieren?“, fragte Lea etwas zu lässig. „Sie ist süß und wird ihm bestimmt besser gefallen als Mara.“

„Sie ist zuckersüß“, bestätigte Clarissa knapp und wurde dann etwas lauter: „So süß wie keine von uns. Und du weißt genau was passieren wird.“
„Ach herrje!“, antwortete Lea gespielt erschrocken, „Daran habe ich ja gar nicht gedacht. Aber jetzt ist es nicht mehr zu ändern.“
„Du willst sie loswerden!?“ Der Ausdruck plötzlichen Verstehens trat auf Clarissas Gesicht. „Du willst, dass sie kündigt, nachdem sie herausgefunden hat, was sie erwartet.“

„Besser sie als wir“, antwortete die andere hart. „Du weißt genau, dass wir gegen so eine nicht ankommen. Wenn wir nicht das Glück haben, dass sie einer vom Fleck weg heiratet, wird sie mit ihrem Knackarsch, ihren süßen Apfeltitten und vor allem ihrem widerlich niedlichen Gesicht schnell die Nummer eins sein.“
„Und dann müsstest du länger warten, bis du eine Empfehlung kriegst, die dich von hier wegbringt.“
Leas Schweigen war Antwort genug. Doch bevor die Beiden das Gespräch fortführen konnten, öffnete sich die Tür zum Abstellraum für die Wagen der Etage und der Etagenbutler sah hinein.
„Quasseln könnt ihr in der Pause“, sagte er barsch, „Jetzt braucht die Fünf neues Bettzeug und die Drei eine Generalüberholung.“
Schnell beeilten sich die beiden Zimmermädchen, der Aufforderung nachzukommen und Clarissa hatte lediglich noch Zeit, Lea einen Blick zuzuwerfen, der aussagte, dass diese Sache noch nicht zu Ende besprochen war.

In der südamerikanischen Suite hatte derweil Brian Willis, der persönliche Butler von Senor Coregaz, seinen Posten bezogen. Aus den Erfahrungen der letzten Tage wusste er, dass der Gast, für den er zuständig war, seine Anwesenheit schätzte. Er wollte immer jemanden vor Ort haben um seine Anweisungen auszuführen und legte offenbar Wert darauf, dass er hierfür nicht seine beiden Leibwächter bemühen musste.
Wären die Leibwächter nicht beunruhigend kompetent und sachlich gewesen und hätte der Butler nicht um den Beruf seines Gastes gewusst, so hätte er ihn in die Kategorie ‚verwöhnter, reicher Flegel‘ eingeordnet. Mit seinem Wissen musste er jedoch zugestehen, dass Coregaz sich lediglich keinerlei Beschränkungen unterwarf und das exklusive Angebot des Hotels in vollen Zügen auskostete.
Diesen Genuss zu bewerten war ebenso wenig sein Job, wie sich über den Beruf seines Gastes Gedanken zu machen. Seiner unbewegten Miene war dank langen, harten Trainings keine Meinung zu entnehmen. Als es vorschriftsgemäß klopfte, holte er wie jeden Morgen zunächst die Erlaubnis des Gastes ein, das Zimmermädchen einzulassen. Wie dieser, war auch er neugierig, welches der Mädchen heute hier Dienst haben würde. Er hatte jedoch gänzlich andere Gründe.

Beinahe wären ihm nun allerdings doch die Gesichtszüge entgleist, als eine der jungen Neuanfängerinnen mit ihrem Wagen durch die Tür kam. Ein schneller Blick zu Coregaz bestätigte leider, dass auch dieser das Mädchen schon entdeckt hatte. Seine Miene erhellte sich beträchtlich und er schien keineswegs verärgert, dass es sich nicht um die verlangte, dralle Blondine handelte.
Das Mädchen, dessen Gesicht Brian bislang noch nicht bekannt gewesen war, konnte man weder als drall, noch als blond bezeichnen. Sie war zierlich und brünett und wirkte erschreckend jung. Hätte der Butler nicht gewusst, dass alle Zimmermädchen mindestens 21 Jahre alt sein mussten, so hätte er sie für bedeutend jünger gehalten.
Gleichzeitig mit Brian erfasste auch der Gast die Lage und sein Blick heftete sich auf das wirklich niedliche und sehr unschuldig wirkende Gesicht. Die eindringliche Musterung ließ das Mädchen den ohnehin gesenkten Kopf noch weiter zum Boden richten und eine fast schon entzückende Röte überzog ihre Wangen. Als wäre es ausgesprochen worden vermeinte der Butler die Bewertung von Coregaz zu hören: ‚Diese Kleine hatte gewiss noch nicht Viele‘.

Unbeirrt, wenn auch weiterhin mit gesenktem Kopf, murmelte sie ihre Begrüßung und zog ihren Wagen zum Bett. Brian folgte dem Blick des Gastes und musste eingestehen, dass die Kleidung im Stil eines Zimmermädchens um 1900 dieser Frau hervorragend stand. Das Design vollführte einen, von der Hotelführung gewünschten, Drahtseilakt zwischen verführerisch und bieder und schien wie für diese Frau gemacht. Ihre Figur kam hervorragend zur Geltung.
Als sie sich, völlig auf ihre Arbeit konzentriert, mit durchgestreckten Knien nach vorne beugte, musste der erfahrene Gästebetreuer sich sehr zusammenreißen um sich nicht vorzubeugen und vielleicht einen Blick unter den Rock zu erhaschen. Die drei anderen Anwesenden erlegten sich keinerlei derartige Beschränkungen auf.

„Madre de Dios!“, ließ sich Coregaz vernehmen, „Die kleine Sau hat kein Höschen an!“
Sein schwerer, spanischer Akzent mit dem rollenden ‚r‘ ließ den Butler leicht zusammenzucken. Er eignete sich hervorragend für eine derartige Ausdrucksweise.
Das Mädchen richtete sich eilig auf und drehte sich um. Weiterhin mit gesenktem Kopf und hochroten Wangen flüsterte sie: „Meine Wäschekommode hatte leider einen Zusammenstoß mit einem Farbeimer, Sir. Ich entschuldige mich bei Ihnen.“
Der Mann lachte rau, während sich Brian im Geiste vor den Kopf schlug und beschloss, dem Kleiderfundus einige Stücke Unterwäsche für solche Notfälle hinzufügen zu lassen. Erst dann realisierte er, welche Bedeutung die Worte eigentlich gehabt hatten. Doch es war bereits zu spät.

„Soll das heißen du hast gar nichts drunter, Chica?“
„Leider nicht, Sir“, lautete die leise Antwort.
‚Oh hättest du nicht lügen können‘, dachte Brian resignierend. Die nächsten Worte seines Gastes überraschten ihn dann jedoch in ihrer verhältnismäßigen Subtilität.
„Ist das nicht unangenehm und kratzig auf der Haut?“, fragte der Südamerikaner.
‚Immerhin hat er ihr nicht vorgeschlagen…‘, formulierte der Butler in Gedanken, doch schon auf ihre Bestätigung hin unterbrach er sich im Geiste und war über die folgenden Worte keineswegs überrascht.
„Dann zieh den Fummel aus, Chica.“

Die Worte waren von einem Kommandoton unterlegt, obwohl sie leichthin gesprochen wurden. Zur Überraschung zumindest eines Anwesenden, vermutlich jedoch aller, antwortete sie lediglich mit einem leisen „Ja, Sir“ und schob sich die Träger des Kleides von den Schultern.
Obwohl sie den Prozess des Ausziehens so sachlich erledigte, wie man nur konnte, war es absolut still im Raum und vier Augenpaare folgten begierig dem oberen Saum des Kleidchens. Mehrstimmig wurde zischend Luft eingesogen, als zwei perfekt geformte Brüste zum Vorschein kamen, deren Haltung kein Pushup-BH hätte verbessern können.
Zwei, vermutlich durch den rauen Stoff bereits gereizte Brustwarzen schnellten aus dem Saum hervor und verschärften die Spannung weiter. Als unterhalb des flachen Bauches keinerlei Haare oder auch nur Stoppeln folgten, bis der Stoff zu Boden fiel und die junge Frau sich vollkommen nackt präsentierte, ertönte ein mehrstimmiges Zischen.

Die nun frei an den Seiten des makellosen Körpers hängenden Arme zuckten mehrmals, als wolle sie sich schamhaft bedecken, doch vermutlich erinnerte sie sich an die Lektionen ihrer Ausbildung, die zwar nicht solche Situationen beinhalteten, aber dennoch klare Richtlinien vorgaben.
„Alles, Sir?“, fragte sie leise.
Wie sie trotz ihres gesenkten Kopfes sein Nicken sehen konnte, würde vermutlich ein ewiges Rätsel bleiben. Doch sofort beugte sie sich, wiederum mit durchgedrückten Knien, nach vorne um die halterlosen Strümpfe und die Schuhe abzustreifen. Dass sie dabei Brian und einem der Leibwächter einen praktisch unverstellten Blick auf ihr Allerheiligstes gewährte, ahnte sie wahrscheinlich nicht einmal.
„Danke Sir“, sagte sie, als sie schließlich vollkommen nackt im Raum stand.
Ihr Tonfall war dabei zittrig, aber dennoch klangen die Worte nicht sarkastisch. Brian war fassungslos und konnte kaum glauben, dass dieses Mädchen tatsächlich glauben mochte, die Anweisung sei reine Freundlichkeit gewesen. Sie musste doch die Blicke bemerken, die selbst er ihr fast wie unter Zwang zuwarf.

Als wäre nichts weiter geschehen, wandte sie sich nun wieder dem Bett zu und wollte mit ihrer Arbeit beginnen. Für einen kurzen Augenblick verständigten sich alle Anwesenden mit Blicken und brachten ihren Unglauben zum Ausdruck. Da Brian in diese Kommunikation mit eingebunden wurde, kamen die Männer schließlich gemeinsam zu dem Schluss, dass dieses Mädchen tatsächlich so außergewöhnlich war, wie es wirkte.
Unschuld und Unbefangenheit mischten sich hier mit einem derart anziehenden Äußeren, dass keiner von ihnen glauben mochte, es mit einem unerfahrenen, jungen Ding zu tun zu haben. Doch da alle Anzeichen dafür sprachen, siegte die Hoffnung.
Selbst Brian musste sich, nicht ohne leise Gewissensbisse, eingestehen, das er das starke Verlangen verspürte diese Reinheit zu beschmutzen und zu zerstören. Ob die Angewohnheiten von Coregaz einen schlechten Einfluss auf ihn ausübten oder es doch dieses Mädchen war, konnte er nicht beantworten.

„Komm zu mir herüber, Chica“, befahl der Südamerikaner mit bereits heiserer Stimme.
Sofort ließ das Mädchen die Laken fallen und folgte der Anweisung. Erst im vorschriftsgemäßen Abstand von etwa einer Armlänge vor seiner Schulter stoppte sie. Dass sie dabei beinahe seine Knie mit ihren Oberschenkeln berührte und das sie in diesem Fall durchaus etwas mehr Abstand hätte halten dürfen, schien ihr nicht aufzugehen.
Brian fiel auf, dass Coregaz keine Anstrengung unternahm, ihr in die Augen zu sehen und er ahnte den Grund dafür. Selbst einem hartgesottenen und skrupellosen Mann wie ihm würden die Augen einer solchen Unschuld vermutlich zu schaffen machen.

„Knie nieder.“
„Sir?“ Das Wort war nur ein Flüstern und klang nun schließlich doch ängstlich.
„Knie nieder!“
Auf die erneute Aufforderung hin ließ sich das Mädchen mit einer Eleganz auf die Knie sinken, die Brian noch niemals beobachtet hatte. Nicht nur ihr Körperbau und ihre Proportionen waren perfekt, sondern auch ihre Bewegungen. Beinahe wie bei einer Tänzerin.
Als sie kniete, stand der Mann vor ihr auf. Als seine Hose ihr Gesicht berührte, entfernte sie sich gerade so weit, bis der Kontakt wieder abgebrochen wurde. Doch wie Brian bereits geahnt hatte, half ihr das nicht.
„Öffne meine Hose.“
„Sir?“ Die Stimme war nun fast nur noch ein lautloser Hauch und dennoch hörte der Butler sie deutlich. Seine Stimmung schwankte zwischen Mitleid, dem Wunsch ihr zu helfen und großer Erregung. Wobei zu seinem Leidwesen der dritte Zustand überwog.

„Öffne meine Hose und lass mich nicht jede Anweisung wiederholen.“
Der drohende Ton ließ sie zusammenzucken und mit zitternden Fingern machte sie sich daran ,den Gürtel und den Knopf der Hose zu öffnen. Ihr ganzer Körper schien vor Angst zu beben, als sie die Arme wieder sinken ließ.
„Zieh sie runter.“
Zögernd folgte sie auch dieser Anweisung.
„Die Unterhose auch.“
„Bitte…“
Ihr Tonfall war nun flehend und jetzt wagte sie es den Blick zu heben. Ein paar Tränen hinterließen feuchte Spuren auf ihren Wangen und von der Seite konnte Brian nur erkennen, dass die Augen sehr hell waren.

Den Mann vor ihr traf ihr Blick scheinbar unerwartet und mit voller Härte. Sein überraschter Ausdruck bekundete, dass sie tatsächlich so unschuldig und rein blicken musste, wie Brian es erwartete. Doch zugleich schien bei Coregaz nun umso mehr das Bedürfnis zu erwachen, sie zu beflecken und die Reinheit zu zerstören. Aus der leichten Beule in seiner Unterhose wurde schnell eine deutliche Ausbuchtung.
Gleichzeitig machte der Leibwächter hinter dem Mädchen jedoch noch eine weitere Beobachtung: „Sie ist feucht!“
Die Worte waren in Spanisch gesprochen und für Brian sehr wohl verständlich, doch wie Coregaz auch starrte er nun ungläubig den Mann an. Der Südamerikaner fing sich jedoch schnell wieder und blickte erneut hinab.

„Ist das wahr?“
„Was, Sir?“, erklang ihre herzzerreißende Antwort.
„Bist du geil?“
„Ich weiß nicht, Sir“, antwortete sie stockend und unsicher, „Ich fühle mich seltsam.“
„Seltsam, hm?“, fragte er argwöhnisch. „Greif dir mit der Hand in den Schritt und zeig mir dann deine Finger.“
Zögernd folgte sie seinen Anweisungen und an den beiden Fingern die sie vorzeigte, glitzerte tatsächlich Feuchtigkeit. Coregaz griff danach und spreizte die Finger auseinander, so dass kleine Fäden zwischen ihnen gezogen wurden.
Erneut verständigten sich die vier Männer und bezeugten sich, dass dies keine optische Täuschung war. Das Mädchen schien mehr als nur ein wenig erregt zu sein. Ihre verhärteten Brustwarzen waren ein weiteres Indiz, wenn man bedachte, dass es im Zimmer beinahe tropisch warm war.

„Bitte, Sir“, flehte sie, „Ich versündige mich.“
Coregaz Lachen war kurz und hart.
„Das wirst du“, bestätigte er dann ihre Aussage etwas anders als sie erwartet haben mochte. „In einer Weise, die du dir noch gar nicht vorstellen kannst.“
Am Zittern der noch immer erhobenen Hand konnte man erkennen, dass die Worte sie trafen und ängstigten.
„Steck die beiden Finger in den Mund und leck das ab“, wies er sie an.
Schluchzer schienen ihrer Schultern zu erschüttern, als sie auch dieser Anweisung nach kurzem Zögern Folge leistete.
„Schmeckst du das Brennen des Fegefeuers?“, fragte er drohend.
Zur Antwort nickte sie nur und ein leises Schluchzen war nun auch zu hören.
„Und trotzdem tust du, was ich dir sage?“

„Mir wurde beigebracht, dass Ungehorsam die größte Sünde ist“, erklärte sie weinend.
„Also wirst du tun, was ich dir sage, ganz gleich welche Sünden es auch beinhalten wird?“
„Bitte, Sir, zwingt mich nicht…“
„Wirst du?“
Ein kraftloses Nicken war die Antwort.
„Dann wirst du alles tun um das Brennen der Sünde in deinem Körper zu steigern und dich ihm hingeben“, kommandierte Coregaz daraufhin. „Du wirst nichts zurückhalten und alles geben. Je teuflischer es ist, desto besser.“ Das Mädchen sackte noch mehr in sich zusammen.
„Alles, was du jemals gehört, gesehen und vor allem in sündigen Stunden geträumt hast, wirst du nun tun“, fuhr er fort. „Hast du das verstanden?“
Das Nicken war kaum sichtbar, doch ihr Körper richtete sich nun wieder auf und sie blickte erneut zu ihm auf. Die Tränenspuren auf ihrem Gesicht bezeugten nun, dass ihre Verzweiflung echt war. Was in ihren Augen stehen mochte, konnte Brian jedoch nicht einmal ahnen. Er hatte die Unterhaltung atemlos und ungläubig mit angehört und schaffte es längst nicht mehr seine Miene unbewegt zu halten. Und zu seiner Schande hatte er eine schmerzhafte Erektion.
„Sie sind der Teufel!“, stellte sie fest
„Ja, das bin…“

Coregaz konnte seinen Satz nicht vollenden, denn nachdem sie diese Feststellung gemacht hatte, zog sie den Bund der Unterhose nach unten und schloss ihre Lippen fest um seinen Penis. Überraschtes Grunzen von den anderen Männern und ein lautes Aufkeuchen von ihm waren die Folge. Sofort griff der Südamerikaner dem Mädchen in die langen Haare und zog ihren Kopf noch dichter zu sich heran.
Erst schien sie ihm noch etwas Widerstand zu leisten, doch dann ließ sie sich sein Organ bis in den Rachen schieben. Ihr eigenes Keuchen wurde von seinem Stöhnen übertönt und überraschenderweise schien sie nicht einmal zu würgen, obwohl er sehr tief in ihre Kehle eingedrungen sein musste.
Wie vollständig sie sich offenbar seinen Anweisungen fügte, offenbarte ihr beinahe verklärter Gesichtsausdruck, als er ihren Kopf zurückriss. Lange Speichelfäden zogen sich von seiner Eichel zu ihren offenstehenden Lippen und weiterer Speichel lief aus ihren Mundwinkeln und tropfte auf ihren Busen.
Der Duft weiblicher Erregung strömte in den Raum und offenbarte noch einmal unzweifelhaft, dass es sie ebenso sehr erregte, wie abstieß.

Als Coregaz zurück in seinen Sessel sackte, folgte sie ihm sofort und stülpte ihre Lippen wieder über seine Männlichkeit. Noch einmal drückte er ihren Kopf hinunter, während sein eigener nach hinten sackte. Und wieder nahm sie seinen nicht gerade kleinen Penis bis tief in ihren Rachen auf und veranlasste ihn dazu, laut zu stöhnen.
Beim dritten Mal benötigte sie die Führung seiner Hand kaum noch, um sich sein Organ einzuverleiben. Als er jedoch daraufhin keinen Druck mehr ausübte, stellte sie ihre Bewegungen sofort ein.
Nach einem Moment ruckte sein Kopf wieder hoch und er blickte ihr ins Gesicht.
„Tun sie es bitte“, flüsterte sie heiser und machte keine Anstalten den Speichelfluss aus ihrem Mund aufzuhalten. „Stoßen sie ihn hinein so tief sie können.“ Ein kurzes Zögern und ein unsicherer Blick hinab auf seine prall und steil aufragende Männlichkeit folgte und dann ergänzte sie beinahe flehend: „Benutzen sie mich.“

Wie die anderen drei Männer auf ihren Zuschauerpositionen, so hatte sie offenbar auch Coregaz in ihren Bann geschlagen. Schnell und kompromisslos kam er ihrer Aufforderung nach und drückte ihren Kopf mit hartem Griff in ihren Haaren wieder hinab.
Brian fand keinen anderen Ausdruck für das, was er mit ihr machte, als dass er sie in den Mund fickte. Es war obszön und erniedrigend, doch der stärker werdende Geruch bezeugte, dass sie nicht ausschließlich darunter litt. Mit schnellen und brutalen Bewegungen zwang er sie immer wieder so weit hinab, dass sie zeitweise keine Luft bekommen konnte, weil ihre Nase an seinen Schambereich gepresst wurde.
Es dauerte nur wenige Minuten, bis sein Atem immer schneller ging und er sich schließlich mit einem lauten Grunzen tief in ihren Hals ergoss. Nun musste sie schließlich doch husten und hätte beinahe alles ausgespuckt. Doch als er ihr etwas Raum zum Atmen ließ, weil der Höhepunkt seine Konzentration beeinträchtigte, warf sie ihren Kopf nach hinten und sammelte alles in ihrem Mund. Langsam und mit obszöner Deutlichkeit schluckte sie mehrmals und beugte sich danach vor, um seinen Penis und den Bereich darum herum mit der Zunge sauber zu lecken.

Im Anschluss daran griff sie erneut zwischen ihre Beine und holte ihre Hand wieder hervor. Dieses Mal war die Hand nass und zog reichlich Fäden, als sie die Finger spreizte. Mit einem hilflosen Blick wandte sie sich Coregaz zu und ihr Zittern war nun scheinbar nicht mehr auf Furcht oder Trauer zurückzuführen.
„Ich…“ Hilflos verstummte sie, doch ihr Gesicht zeigte einen Ausdruck maßloser Unsicherheit.
Ermattet blickte der Südamerikaner zunächst zu seinen beiden Leibwächtern und dann zu Brian. Der Reihe nach nickte er ihnen zu. Unsicher folgte sie seinem Blick.
„Du bekommst, was du brauchst“, sagte er auffordernd, „Du musst sie nur darum bitten und es aussprechen.“
Ihre Verlegenheit war weniger an ihrem ohnehin hochroten Gesicht, als vielmehr an ihrem Blick auszumachen, als sie sich umwandte. Da sie dazu lediglich ein Knie nach außen setzte, bot sie einen unfassbar aufreizenden Anblick für Brian. Mit nun weit gespreizten Schenkeln und speichel- wie spermaverschmierter Brust wandte sie sich den drei Männern zu. Ihr Hals zeigte eine deutliche Rötung und zwischen ihren Beinen konnte man die vorhin noch geschlossenen Schamlippen sehen, die nun angeschwollen und gerötet in ihrer Nässe zu schwimmen schienen. Ihre Innenoberschenkel waren davon überzogen. Ihr Blick war flehend und dabei dennoch weiterhin so unschuldig, dass es Brian das Herz in der Brust sprengen wollte.

„Würden sie mich bitte…“, wieder stockte sie, „Bitte tut etwas!“ Tränen stiegen ihr erneut in die Augen und scheinbar war sie vollkommen hilflos. „Ich weiß nicht was. Bitte!“

Beinahe gleichzeitig setzten sich die Drei in Bewegung. Brian kam als erster bei ihr an und reichte ihr die Hand. Trotz ihres Zustands erhob sie sich elegant wie eine Tänzerin und wirkte dabei für einen winzigen Augenblick ganz und gar nicht unsicher.
In ihrer Nähe war der Duft ihrer Erregung unwahrscheinlich anregend, doch keiner der Männer brauchte noch eine weitere Stimulation. Schnell stiegen sie aus ihrer Kleidung und einer der Leibwächter packte sie an der Hüfte und zwang sie grob zu Boden. Ohne lange zu fackeln drängte er sich zwischen ihre Schenkel und drang in sie ein.
„Oh Goooott“, entrang es sich ihrem Mund und ging dann in ein wimmerndes Stöhnen über.
Schnell und brutal rammte er mehrmals in sie hinein bevor sie anfing sich ihm entgegen zu biegen. Ihre Beine klammerten sich um seine Hüfte und ihr Stöhnen würde lauter, bis es eher ein leises Schreien war. Mit Händen und Beinen versuchte sie, den Stößen noch mehr Wucht zu verleihen, während der kräftige und sportliche Mann bereits gehörig ins Schwitzen kam.
„Sie ist unglaublich eng“, presste er mühsam auf Spanisch hervor. „So eine hatte ich noch nie.“

Dann erklommen die Schreie eine neue Ebene und der Körper des Mädchens fing an sich zu verkrampfen. Mit aller Kraft krallte sie sich plötzlich an dem Mann über ihr fest und schrie aus Leibeskräften. Auch er presste nur noch einen unverständlichen Fluch hervor, bevor er sich verkrampfte und sich offensichtlich in ihr verströmte.
Nach einem endlos scheinenden Augenblick entspannten sich die Körper, obwohl der ihre noch einige Male unkontrolliert zuckte. Nach einer kleinen Weile wälzte sich der Leibwächter von ihr herunter.
„Sie hat mich ausgepresst wie mit dem Mund“, erklärte er erschöpft.
Das Zimmermädchen öffnete währenddessen wieder die Augen und suchte nach Coregaz Blick: „Mehr!“, hauchte sie atemlos.

„Leg dich hin, Brian“, befahl der Südamerikaner daraufhin. Ohne nachzudenken folgte der Butler dem Befehl.
Ohne zu zögern krabbelte sie daraufhin zu ihm und legte sich auf seinen Körper. Ohne Hilfe rutschte sein steif aufragendes Glied in sie hinein.
„Und du fickst sie in den Arsch.“
Mit verklärtem Blick starrte sie in Brians Gesicht. Über ihrer Schulter sah er den anderen Leibwächter und stumm verständigten sie sich. Mithilfe ihrer reichlich vorhandenen Feuchtigkeit war es ihm ein Leichtes, anzusetzen und langsam in ihre andere Öffnung einzudringen.
„Oh Gott!“, keuchte sie wieder, „Ja! Fick mich in den Arsch. Fickt mich!“
Ungläubig erkannte Brian, was der bereits an der Reihe gewesene Mann gemeint hatte, als er die Muskelkontraktionen spürte, die ihn massierten wie feuchte, heiße Lippen. Obwohl bereits ein Mann in ihr gekommen war, war sie enger als jede Frau, mit der er bisher geschlafen hatte.
Als sein Partner bei dieser Orgie anfing kraftvoll zuzustoßen, klangen ihre Schreie an seinem Ohr nicht wie Schmerzensschreie und auch der geradezu verzückte Ausdruck auf ihrem Gesicht zeugte davon wie sehr sie es genoss.
Mit jedem der härter werdenden Stöße wurde sie weit nach vorne geschoben, sodass er jedesmal aus ihr hinaus rutschte. Doch wenn ihr Körper sich wieder zurückdrückte, nahm sie ihn auch jedesmal wieder in sich auf. So weit sie konnte, schob sie sich dem nächsten Stoß von hinten entgegen und spießte sich dabei jedesmal vollständig an ihm auf. Wieder und wieder und wieder…

Schließlich waren alle zu erschöpft, um fortzufahren. Coregaz lag auf seinem Bett und schlief. Ebenso wie Brian und die beiden anderen dort eingeschlafen waren, wo sie gelegen hatten. Stunden waren vergangen, seit das Mädchen das Zimmer betreten hatte, doch da sie für dieses Zimmer zuständig war, würde man sie nicht vermissen. Julie war neben dem Südamerikaner eingeschlafen, doch nachdem die Männer in den tiefen Schlaf geglitten waren, den ihre Erschöpfung von ihnen forderte, rührte sie sich wieder.
Mit katzenhafter Eleganz löste sie sich von Coregaz und stand auf. Die letzten Reste seines Spermas auf ihrer Brust nahm sie mit dem Finger auf, den sie dann ableckte.
„Du schmeckst gut für einen international gesuchten Waffenhändler“, flüsterte sie mit einem Lächeln. „Aber das wird dich nicht retten.“

Zielstrebig suchte sie einige kleine Gerätschaften aus den Laken auf ihrem Servicewagen, der unbeachtet im Raum stehen geblieben war. Wenige Minuten später hatte sie ihre Aufgabe vollbracht.
Nach einer schnellen Dusche nahm sie ihre Zimmermädchen-Uniform auf. Die ersten Blessuren und körperlichen Spuren der Geschehnisse verblassten bereits und in zwei bis drei Stunden würde ihr Körper wieder so makellos aussehen wie am Morgen. Im Eifer des Gefechts hatte das niemand bemerkt, doch würde sie bleiben, würde es ihnen auffallen.
Mit einer Spur von Bedauern schrieb sie noch einige Worte auf ein Blatt und ließ es hastig aussehen. Dann packte sie die Kleidung als habe sie diese hastig aufgegriffen und ließ einen Schuh und einen Strumpf zurück. Nach kurzer Konzentration gelang es ihr, erneut in Tränen auszubrechen und sich in die Verzweiflung eines völlig hoffnungslosen und aufgelösten Menschen hineinzusteigern. Diese Emotionen hatten ihre besonderen Sinne schon so oft wahrgenommen, dass es ihr nicht schwerfiel. Dann trat sie zur Tür der Suite und öffnete sie schließlich hastig, um verzweifelt weinend den Flur hinab zu laufen.

Als die Männer viele Stunden später erwachten, hatte das Zimmermädchen Julie bereits von der Vergewaltigung auf dem Zimmer berichtet und gekündigt. Konsequenzen drohten weder dem Gast und seinen Leibwächtern, noch dem Butler, denn für die einen galt die Regel des Hotels und von der Beteiligung des anderen hatte niemand erfahren.
Die Geschäftsleitung war auch im Bilde über den Namenstausch im Schichtplan und hatte nach Überprüfung der Kameraaufzeichnungen im Angestelltentrakt bereits die Konsequenz gezogen. Am heutigen Tag hatte man eine vielversprechende Anfängerin und die erfahrenste Kraft verloren, doch das Hotel würde es verschmerzen. Die Auswahl an Bewerberinnen war groß.
Zurück blieb offensichtlich nur ein Blatt Papier mit den Worten ‚Ich hasse sie!‘

Und natürlich ein halbes Dutzend hochmoderne Minikameras, die für ihre Besitzer wertvolle Informationen über amerikanische Geschäftskontakte eines gefährlichen Verbrechers lieferten. Informationen die viel wertvoller waren als Beweise für Verbrechen dieses Mannes, denn sie würden helfen seinen Geschäftspartnern auf die Schliche zu kommen.

Für diese Geschäftspartner würde man möglicherweise wieder auf eine Agentin zurückgreifen müssen, deren besondere Talente ihr den Beinamen ‚Sukkubus‘ einbrachten. Denn wie bei der namensgebenden Sagengestalt, erfuhren die meisten Opfer niemals etwas davon, dass sie ihr begegnet waren, und fühlten sich nach einer Begegnung kraftlos und erschöpft.

Freitag, 10. Mai 2013

My Sisters hot Friends - Teil 02


My Sisters hot Friends
Eine Geschichte über inter-geschwisterlichen Terrorismus


*****


*****


II.

Abendessen im Kreis der Familie…
Yay!

Ich bin nicht nur ein wenig nachdenklich, als ich zu dieser täglichen Sitzung der örtlichen Variante der Nahost-Friedenskonferenz erscheine. Israel, mit dem sich mein geknechtetes Palästina die Abstammung teilt, ist natürlich bereits anwesend. Ihre Überpünktlichkeit schreckt auch vor familiären Dingen nicht zurück.
Die mütterlichen USA, die der eigentliche Initiator dieses zum Scheitern verursachten Termins zur Völkerverständigung sind, wissen das zu schätzen. Aber sie sind ohnehin auf der Seite meiner Gegenpartei. Und die väterliche UNO hat dazu keine Meinung. So wie sie zu jeder anderen Sache eine erstaunliche Neutralität mit einer beeindruckenden Handlungsunfähigkeit verbindet, wird sie auch in diesen familiären Dingen vom Standpunkt der USA dominiert und beugt sich.

Die Atmosphäre zum Abendessen ist immer steif. Was ebenfalls meiner Mutter zu verdanken ist. Sie umgibt sich gerne mit diesem Hauch von ‚Noblesse oblige‘. Und wenn man ihr dabei unter die Fuchtel gerät, fügt man sich besser. Sonst lernt man ihre Stimme am oberen Ende der Tonleiter kennen.
Heute kommt mir das alles aber eher entgegen, denn so kann ich meinen Gedanken nachhängen und meinen gröbsten Hunger stillen. In den alltäglichen Small-Talk mit eingebunden zu werden, muss das Schwarze Schaf der Familie nicht befürchten.

Ein abruptes Ende findet meine Versunkenheit allerdings, als mein Blick auf die Obstschüssel mitten auf dem Tisch fällt. Sie enthält die vermutlich perfekte Anordnung von Bananen, Äpfeln, Orangen, nur Frauen bekannten, weiteren Südfrüchten und einer Honigmelone.
Nichts Ungewöhnliches für den unbedarften Betrachter. Aber ich bin seit gestern nicht mehr unbedarft.
In meinem Kopf macht es leise ‚klirr‘ und eine Illusion zerbricht, als ich die volle Tragweite der immer vollen Obstschüssel in ihrer Gesamtheit erfasse. Und das kann ich nur, weil mir Miriam ein paar sehr grafische Beschreibungen darüber geliefert hat, welche Rolle Obst in den sadistischen Foltersessions meiner sogenannten Schwester spielt.

Ohne großartig darüber nachzudenken, bedient sich meine ganze Familie zum Ende des Essens hin an der Schale. Ich selbst habe das auch schon getan. Aber ich wusste da noch nicht, wo diese Früchte möglicherweise einen Teil ihrer Schonfrist vor dem Verzehr verbringen.
Ein Teil von mir ist von dieser Erkenntnis einfach nur fasziniert. Ein anderer Teil ein wenig angewidert. Aber überwiegend muss meine multiple Persönlichkeit einfach nur ein Lachen unterdrücken, als meine Mutter genüsslich in eine Banane beißt und mein Vater sich einen Apfel schält.
Ich traue Jessi ohne eine Sekunde zu zögern zu, dass sie das ‚gebrauchte‘ Obst nur abwischt und in die Schale zurücklegt. Aus reiner Boshaftigkeit.

Zur Abwechslung beobachte ich sie tatsächlich einmal etwas genauer, als sie selbst nach der Schale greift. Und tatsächlich schwebt ihre Hand einen kurzen Moment darüber und sie wählt sorgfältig eine Papaya aus. Nicht die Erstbeste, sondern eine ganz bestimmte.
Zur Prüfung meiner Theorie strecke ich ebenfalls die Hand aus und neige die Schale ein wenig zu mir. Das missmutige Stirnrunzeln meiner Mutter darüber, dass ich nicht einfach hineingreife, sondern die perfekte Anordnung der Restfrüchte störe, ignoriere ich gepflegt.

Mit der jahrelangen Übung eines geschickten Abschreibers in der Schule behalte ich den Inbegriff der Abartigkeit im Auge, während ich eine Schau daraus mache, mich nicht entscheiden zu können. Und sie beobachtet tatsächlich sehr genau.
Es ist nicht viel, was ihr durchaus gekonntes Pokerface hergibt. Aber es reicht aus. Als ich nach einem Apfel greife, zuckt ihre Braue eine Winzigkeit. Und als ich mich wieder zurückziehe, runzelt sie für einen Sekundenbruchteil die Stirn.
Dafür erhellt sich ihre Miene deutlich - zumindest für den genauen Betrachter - als ich eine Banane wähle. Sicherlich war das naheliegend, aber ich will ja auch Gewissheit.

Und die habe ich jetzt. Tatsächlich ist meine hinterfotzige Schwester so gestört, ihrer Familie dabei zuzusehen, wie sie Obst isst, das sich keine zwei Tage zuvor noch in diversen Körperöffnungen ihrer Freundinnen befand.
Zeit für einen winzigen Vorstoß hinter die gegnerischen Linien…

Demonstrativ stutze ich kurz, als ich gerade ansetzen will, die Banane zu pellen. Ich hebe sie zur Nase, rieche kurz daran und ziehe eine Augenbraue hoch.
„Ist die noch gut?“, frage ich in die Runde, halte aber genau Jessi das Tropenobst entgegen. „Irgendwie riecht die komisch.“
Die letzte Bestätigung für meine Theorie erhalte ich, als der lebende Beweis für die Wahrheit hinter der Geschichte des Sündenfalls völlig uncharakteristisch reagiert.

Normalerweise würde Jessica etwas, das ich ihr reiche, nur nach vorheriger Dekontamination und zweiwöchiger Quarantäne annehmen. Vor allem, wenn ich schon andeute, damit könne etwas nicht in Ordnung sein.
Seinen Hintergrund mag das in einem Geschenk haben, das ich ihr einmal gab, als wir viele Jahre jünger waren. Aber es ist auch wirklich nicht meine Schuld, dass sie so sehr auf dunkle Schokolade abfährt, dass sie schon fast in die Hundescheiße gebissen hatte, bevor ihr die Täuschung auffiel.

Was denn?
Ich habe nie behauptet, keine Gegenangriffe durchgeführt zu haben. Sowas nennt man offensive Verteidigungsstrategie.

Im Gegensatz zu ihrer sonst sehr vorsichtigen Herangehensweise bei Dingen, die ich in den Händen habe oder hatte, reißt sie mir diesmal das Obst fast aus der Hand. Das ist so auffällig, dass sogar unsere Mutter eine Braue hochzieht.
Vorsichtig riecht sie daran und setzt dann wieder ihr Pokerface auf. Natürlich hat sie nichts wahrgenommen. Da ist ja auch nichts.
„Riecht völlig normal, Brian“, erklärt sie betont höflich.
„Ich weiß nicht“, antworte ich zweifelnd. „Irgendwie fischig, finde ich.“

Meine Schwester verliert für einen Augenblick fast die Beherrschung. Ihre Augen weiten sich und ich stelle fest, dass ich besser nicht weiter in dieses Thema vordringen sollte, um sie nicht misstrauisch zu machen.
Sie mustert mich ziemlich eindringlich, während sie noch einmal an der Banane riecht. „Nichts…“, sagt sie gefährlich leise.
Rettung naht in diesem brenzligen Moment dann von völlig unerwarteter Seite.

„Lass mal sehen, Liebes“, fordert meine Mutter und nimmt sich die Frucht.
Vorsichtig fächelt sie darüber und schnüffelt vornehm. Oder so, wie sie das für vornehm hält. Und dann verzieht sie sofort das Gesicht und lässt angewidert das unschuldige Stück Obst fallen.
„Igitt!“, kommt es pikiert hinter ihrer eilig vor Mund und Nase gehaltenen Hand hervor. „Brian hat recht. Das Obst ist schlecht!“
Gleich als Nächstes springt sie auf, schnappt sich ihre Serviette, mit der sie ihren Mund bedeckt und eilt aus dem Raum. Zweifelsohne zur Toilette, um ihren Anteil der Obstschale sofort aus ihrem System zu entfernen.

Mir rettet das den Arsch. Auch wenn mir mein Vater ein klein wenig leidtut. Vermutlich wird er den Auftrag erhalten, dem kaiserlichen Hoflieferanten für Frischobst den Prozess zu machen und seine Hinrichtung zu veranlassen. Und er wird es mit Logik versuchen, bis er aufgibt und einen anderen Lieferanten aussucht.
‚Gerade noch mal so davon gekommen‘, denke ich mir und nutze die Gelegenheit, den Tisch zu verlassen.

Ich habe eine Menge nachgedacht und eine ganze Nacht ohne einen Tropfen Alkohol verbracht. Ich war sogar morgens wach genug, um Jessi genau zu beobachten, während sie ihr alltägliches Terrortraining in Vorbereitung auf irgendeinen persönlichen 11. September durchzieht. Aber so richtig schlau werde ich nicht aus ihrem Verhalten.
Statt mich also auf mein Zimmer zu verziehen und weiter mit dem Kopf gegen diese Wand zu rennen, die vermutlich selbst einem Psychologen einen Nervenzusammenbruch bescheren würde, muss ich raus. Ein wenig saufen und vielleicht etwas rumhuren sollte helfen.

Ich überlege kurz, ob ich mir zwei Sechserträger hole und Miriam antexte. Aber so reizvoll dieser Gedanke auch ist, so viel Ballast bringt er mit sich. Beispielsweise das Risiko, sich immer tiefer in diese Sache mit ihr zu verstricken.
Stattdessen mache ich mich lieber frisch, ziehe mich um und suche meine eigenen Kreise auf. Bloß weg von dieser Welt meiner restlichen Familie, in der unter der sauberen Tischdecke aus handgeklöppelter Spitze ein gewaltiges Meer aus Scheiße munter vor sich hin gluckert.
Raus in die Welt, in der die Scheiße unmittelbar an der Oberfläche schwimmt und wenigstens für den aufmerksamen Beobachter sichtbar ist.

Ich will keine haltlosen Behauptungen über meine bevorzugten Kreise aufstellen. Die Leute sind nicht wirklich besser als die überkandidelten Freunde meiner Schwester. Aber sie haben keine Kohle und keinen Grund, so zu tun, als wären sie jemand, der sie nicht sind.
Nein warte… Das ist missverständlich. Natürlich versuchen sie auch, sich besser zu machen. Aber die Masken sitzen irgendwie lockerer und werden nicht so energisch festgehalten.
Ein paar Drinks oder ein längeres Gespräch und du hast einen ganz guten Eindruck, mit wem du es zu tun hast. Schließlich ist was dran an dem Spruch: ‚Und ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.‘

Mein Weg führt mich ziellos in meine vertrauten Ecken und ich lande schließlich in einer kleinen Disko. Der Dresscode hier lässt sich mit einem Wort sehr treffend beschreiben: Leder. Und zwar die drei Varianten künstlich, echt und noch am lebenden Objekt befindlich. Dem Laien vermutlich besser als Haut bekannt.
Es ist ein Schuppen, in dem Biker, SMler und Freaks sich treffen, um Rockmusik und Metal zu hören und Bier zu trinken. Und nebenbei auch gerne mal am Rand der Tanzfläche oder auf dem Gang zu den Toiletten eine Nummer zu schieben.
Man klebt am Boden fest, kriegt einen Hörsturz und erhält das Bier gleich in der Flasche - was auch besser so ist, wenn man sich die Gläser so ansieht. Aber die Leute sind in Ordnung. Meistens…

Mir ist nicht nach einem Aufriss. Und zugegebenermaßen wäre selbst ich hier eher vorsichtig. Es gibt Areale, in denen man aus Gesundheitsgründen besser bekanntvögelt.
Bekannt ist mir heute Abend aber nur die kleine Blondine, die sich kurz nach meiner Ankunft zu mir an die Bar gesellt. Und die ist stocklesbisch. Bei ihr ist bestenfalls ein wenig Gefummel drin, wenn sie richtig einen im Tee hat.

Rein optisch ist sie eine echte Ablenkung von trüben Gedanken. Seitlich ziemlich offenherzig geschnürte Chaps, ein String für den praktisch freiliegenden Unterleib und ein topartiges Oberteil aus kleinen Kettengliedern - natürlich ohne was drunter - bilden einen netten Rahmen für ihre wirklich zierliche Gestalt.
Ohne ihre ausgleichenden zwanzig Zentimeter Plateau und Heel reicht sie mir kaum bis zum Kinn. So könnten wir uns fast in die Augen sehen. Falls wir darauf gesteigerten Wert legen würden.
Tun wir aber selten.

Objektiv betrachtet sind Kayla und ich beinahe sowas wie Freunde. Da sexuelles Interesse von ihrer Seite ausgeschlossen ist und ich das schließlich akzeptiert habe, reden oder saufen wir einträchtig wie gute Kumpel und kommen einander nur ins Gehege, wenn wir auf die gleiche Braut scharf sind. Was hier für mich kein Problem darstellt.
Und da reden bei der Lautstärke sowieso essig ist und sie mit ihrer eigenen Laus über der Leber zu kämpfen zu haben scheint, steht einem zünftigen Besäufnis nichts mehr im Weg.
Nichts, bis auf den Umstand, dass ich schon beim ersten Bier merke, dass es mir an Entschlossenheit fehlt.
Kacke!

Aber wenigstens geht es mir nicht allein so. Kayla scheint auch extrem überdreht zu sein. Und zwar ohne die üblichen Anzeichen für eingeworfene Pillen. Sie hält sich ebenso verzweifelt an ihrer Flasche fest und lässt jeden Säufer-Enthusiasmus vermissen.
Nach zwei Bier ziehe ich mein Handy raus und tippe ein paar Worte in den Texteditor:
Sechserträger unter der Brücke?

Es ist ein Angebot mir anzuhören, was sie beschäftigt. Zumindest muss ich dann nicht über meine eigenen Probleme nachdenken und kann mich auf was anderes konzentrieren.
Auf ihr Nicken hin stehen wir auf und verlassen gemeinsam den Laden. Und ich scheiße dabei auf die neidischen Blicke, die ich ernte. Auch wenn ich über den Gesprächsstoff grinsen muss, den wir gerade erzeugt haben.

Kayla wartet nicht erst, bis wir an der Brücke sind, unter der ich schon oft mit Leuten kleine Sit-ins veranstaltet habe. Man hat von dort aus einen ganz netten Blick über die Stadt und frische Luft in der Nase. Und man ist ungestört.
Aber ihr Rededruck ist offenbar ziemlich groß. Also legt sie gleich los und erzählt mir von ihrer letzten Beziehung - immerhin ganze zweieinhalb Monate lang - und wie die dumme Kuh sie abgeschossen hat. Weil ihr Kaylas… Neigungen zu extrem wären.

Es ist von außen betrachtet kein Wunder, dass uns der Kassierer an der Vierundzwanzig-Stunden-Tanke mit ziemlich großen Augen anstarrt, als wir zwei Sechserträger und zwei Packungen Kippen kaufen.
Zum einen sehen wir so aus, als wären wir auf dem Weg von oder zu einer Fetischparty. Und zum anderen sieht er nicht so aus, als hätte er jemals an die Existenz solcher Frauen wie der Blondine glauben können.
Und dann sind da noch ihre absolut unverblümten Worte…

„Es ist ja nicht so, als wollte ich verprügelt werden“, regt sie sich über die Empfindlichkeit ihrer Ex auf. „Nur etwas härter angefasst, halt. Ich bin eben eine kleine Schlampe und will, dass sie mich auch so behandelt. Mir zeigt, wo ich hingehöre und so.“
Der Tankstellen-Bubi schnappt nach Luft und ich stelle ihm die Sachen zum Abscannen hin.
„Sie wusste verdammt nochmal vorher, dass ich im Bett eine Sub bin. Und es hat ihr auch nicht das Geringste ausgemacht, bis ich auch mal wieder mit einem Dildo gefickt worden wollte.“ sie schnaubt und verdreht die Augen. „Warum haben manche Leckschwestern so ein verficktes Problem mit Gummischwänzen?“

Der arme Kerl hinter der Kasse lässt fast den Sixpack fallen und ich erlöse ihn, indem ich einen Zwanziger hinlege und abwinke. Dann schnappe ich mir die Sachen und wir gehen wieder.
„Vielleicht hat sie befürchtet, dass du auf deine alten Tage bi wirst?“, schlage ich vor.
Kayla schnaubt wieder und schüttelt den Kopf.
„Ich glaube eher, sie war gar nicht so dominant, wie sie immer getan hat. Sonst wäre sie nicht so ausgetickt, als ich sie angebettelt habe, mir den Dildo einfach mal in den Arsch zu rammen oder mir zur Abwechslung mal die Faust ins Fötzchen zu schieben.“

Ich höre noch, wie dem Kassierer irgendwas aus der Hand fällt, weil er die Worte wohl noch ganz deutlich verstanden hat. Aber für einen Moment nehme ich dann gar nichts mehr wahr.
Urplötzlich klicken ihre Worte in eine bestimmte Position in meinem Kopf und ich muss unwillkürlich an meine Schwester denken. Es ist nicht nur die ‚Dildo im Arsch‘ Sache, sondern auch das mit der Faust. Von Miriam weiß ich nämlich, dass exakt diese Art von Event ein anderes Hühnchen aus der Weiberclique bei der nächsten Orgie erwartet.
Mit Ankündigung, damit die arme kleine Vanessa zwei Wochen lang abends ihre Faust anstarren und sich mächtig in die Hose machen kann, während sie sich im Detail vorstellt, wie das sein mag.
Bing! Eine große Lampe geht über meinem Kopf an.

„Warte mal“, unterbreche ich, was immer Kayla auch gerade weiter erzählt.
Sie verstummt und sieht mich irritiert an.
„Hör mal kurz zu und nick mir das ab, wenn ich richtig liege“, fange ich an. „Deine perfekte Frau müsste ziemlich rücksichtslos sein und Spaß daran haben, dich zu quälen, bis du sie um Gnade anbettelst. Und dann noch ein wenig weiter.“
Kayla zögert nicht lange zu nicken und starrt mich mit ihren grauen Augen forschend an. Worauf ich hinaus will, ahnt sie noch nicht.
„Wenn die dich vor anderen Frauen vorführen würde, wäre keine schlechte Sache?“, frage ich weiter und bekomme ein langsames Nicken. „Und wenn sie manchmal ein wenig kranke Ideen hat… Beispielsweise dich mit Obst zu ficken und das dann ihrer Familie vorzusetzen, ohne dass die was davon ahnen… Wäre das hot? Or not?“
Sie zögert eine Sekunde, bevor sie antwortet. Aber das Funkeln in ihrem Blick ist schon sehr vielsagend. Ebenso wie das Lecken ihrer Zungenspitze über ihre Lippen.
„Hot. Absolut hot!“

Eine knappe halbe Stunde später stiefeln wir gemeinsam durch einen gepflegten Garten auf eine Hintertür zu.
Alle Fragen von Kayla habe ich abgeblockt und auf später verschoben. Bis ich selbst Antworten habe. Aber sie ist trotzdem mitgekommen. Vermutlich, weil sie ahnt, dass ich auf etwas hinaus will. Etwas, das sie reizvoll findet.

Meinen Besuch an unserem Ziel habe ich per SMS angekündigt.
Hast du Zeit und einen Ort zum ungestörten Reden?
Nicht gerade viel Informationen, aber ich tippe nun einmal nicht gerne.
Die Antwort kam keine Minute später: ‚Okay.‘ Und dann noch eine Minute danach: ‚Sehr…! :-*
Ich bekomme die Adresse, eine Beschreibung des Haues und des Gartens und den Hinweis auf die Hintertür. Zusammen mit der Aufforderung, nicht zu klopfen, sondern eine SMS zu schicken, wenn ich da bin.
Ein klein wenig ist mir mulmig, weil ich da wohl eine Erwartungshaltung geweckt habe, die sich nicht erfüllen wird. Aber ich habe genug mit meiner eigenen Irritation zu kämpfen und verschiebe die Klärung auf später.

In Sichtweite des Hintereingangs schicke ich die geforderte Nachricht ab und unmittelbar darauf öffnet sich die Tür auch schon. Offenbar hat sie direkt dahinter gewartet.
Ich bleibe ziemlich abrupt stehen und realisiere nur ganz vage, dass Kayla das ebenfalls tut. Kein Wunder. Sie hat schließlich auch Augen im Kopf. Und was wir zu sehen bekommen, ist eine Show der Extraklasse.

Über der Tür ist ein eher dezenter Strahler angebracht, der gerade mal den Türrahmen selbst ausleuchtet. Perfekt, um nicht gleich den ganzen Garten mit Licht zu fluten, wenn man einmal das Schlüsselloch sucht. Oder eben als Spotlight für jemanden, der in der Tür erscheint.
So wie Miriam es jetzt gerade tut. Und wie sie das tut…
Heilige Scheiße… Ausrufezeichen.

Mit einem strahlenden Lächeln auf dem Gesicht tritt sie in den Türrahmen. Ihre Haare sehen feucht aus, als hätte sie noch schnell geduscht. Und dieser Wet-Look steht ihr ausgezeichnet.
Sie hat sich einen seidenen Bademantel umgelegt. Aber entweder hat sie gar nicht erst daran gedacht, ihn zu schließen oder sie hat ihn schnell wieder geöffnet. Jedenfalls bildet er nur den Rahmen für ihre absolut sahnemäßige Figur, die sich ansonsten völlig unverhüllt präsentiert.
Ich kann nicht sagen, ob sie den Effekt der Beleuchtung in ihrem Rücken geplant hat. Der Schimmer verschafft ihr so etwas wie eine Aurora, die durch den dünnen Stoff des Bademantels scheint und sie perfekt einrahmt.
Es ist ein Bild zum Niederknien.

Als sie sieht, dass ich nicht allein bin, bremst das ihre Freude gehörig. Sie erschrickt und schließt das Seidenteil schnell vor ihrer Brust. Und dann mustert sie die Frau an meiner Seite wie ein lästiges Insekt.
Stutenbissigkeit scheint fast vorprogrammiert und die Schuld daran trage ganz allein ich. Meinem Vorhaben eines Gesprächs kommt das nicht grade entgegen.
Mist.

Als ich bei ihr ankomme, hat sich eine eher angesäuerte Miene auf ihrem Gesicht ausgebreitet.
„Ich dachte, du kommst allein“, sagt sie spitz.
Kein Zweifel, dass sie andere Pläne für diesen spätabendlichen Besuch hatte. Und ebenfalls kein Zweifel, dass sie ein wenig eifersüchtig ist.
Mir fällt eigentlich nur eine Sache ein, die ich tun kann. Und die ist nicht als Entschärfung der Situation gemeint, sondern kommt von Herzen.

Statt etwas zu sagen, nehme ich sie in den Arm und küsse sie. Was eine Sekunde lang eine Ausweichreaktion und ein empörtes Quengeln produziert, bevor sie meine Jacke am Kragen packt und den Kuss plötzlich erwidert, als wäre es ihre letzte Chance vor dem Weltuntergang.
Sich an mich pressend scheißt sie auf ihren Bademantel und jeden Anschein von Anstand oder Sitte und wirft sich voll in die Sache. So als wäre da erheblich mehr als nur sexuelle Spannung zwischen uns.
Und was soll ich sagen…? Ich vergesse auch um ein Haar, dass ich zwei Sixpacks in den Händen halte.

„Wenn das eine Wiedergutmachung sein soll“, wispert sie nach Atem ringend, „ist das ein Anfang.“
Dann greift sie meinen Ärmel und zieht mich hinein. Das Kayla uns folgt, höre ich an ihren Schritten und daran, wie sie die Tür schließt. Aber es könnte mich gerade nicht weniger interessieren.

Miriam führt mich in ein dunkles Schlafzimmer. Düstere Einrichtung, düstere Deko. Ganz und gar nicht, was ich von ihr erwartet hätte. Und angesichts der Poster von nackten und halbnackten Vampirinnen an den Wänden auch ganz sicher nicht ihr eigentliches Reich.
Sitzgelegenheiten gibt es neben einem Bett und einem Bürostuhl keine. Also stelle ich die Sechserträger ab und warte erst einmal auf Kayla. Damit wir die Situation aufklären können.

Aber Miriam will davon nichts wissen. Sie dreht mich und gibt mir einen Stoß, sodass ich aufs Bett falle. Und dann klettert sie über mich und packt mich erneut am Kragen.
„Wenn du das nächste Mal einen Dreier planst, dann warn mich wenigstens vor“, faucht sie mich an.
Es soll böse klingen, aber sie schafft weder einen überzeugenden Tonfall, noch kann sie das Glitzern in ihren Augen verbergen.
Und ich bin… baff.

Sicherlich hat es einen Augenblick gegeben, in dem ich darüber nachgedacht habe, wo dieser Abend enden könnte. Nach dem Gespräch und falls die beiden Mädels einander riechen konnten, war da eine hauchdünne Chance.
Das hier haut mich jetzt aber wirklich aus den Socken.

„Eigentlich wollte ich über etwas mit dir reden“, rutscht es mir heraus.
Am liebsten würde ich mir auf die Zunge beißen, als sich Miriam daraufhin zurücklehnt und etwas gefasster aussieht.
„Achso…“, meint sie und es klingt verflucht noch mal ein wenig enttäuscht. „Na dann…“

Kayla ist mittlerweile eingetreten und starrt die Frau auf meinem Schoss mit einer gewissen Gier im Blick an. Und Miriam erwidert den Blick.
Ich kann ihr Gesicht nur von der Seite sehen, als sie die andere mustert. Aber da ist keine Ablehnung. Und mir leuchtet zumindest ein, dass die kleine Brünette eine gewisse Neigung zu Frauen haben muss, wenn sie sich auf die Spiele meiner Schwester einlässt.
Die Stimme des Obergremlins ist wieder in meinem Ohr und spricht von ‚Möglichkeiten‘…

„Also…?“, sagt Kayla ein klein wenig reserviert.
Miriam wendet sich ebenfalls wieder mir zu und in ihren Augen steht die gleiche Frage.
Zeit, die Karten auf den Tisch zu legen, huh?

„Also…“, fange ich an. „Das ist Kayla. Sie ist eine Freundin von mir und hat mir heute von ihrer letzten Freundin und ihren eigenen Neigungen erzählt. Und ich musste irgendwie an Jessi denken, als sie von Dildos in ihrem Arsch und Fäusten in ihrer Fotze sprach.“
Stumpf, direkt und ohne Schnörkel. Im Geiste klopfe ich mir auf die Schulter für eine Aussage, die in jeder Männerrunde Applaus gefunden hätte. Ich Vollpfosten.

Aber die Mädels reagieren nicht angewidert, sondern ganz unabhängig voneinander mit einer gewissen Faszination.
Kayla legt den Kopf leicht schräg und beißt sich auf die Unterlippe und Miriam zuckt bei den Schlagworten ein wenig zusammen leckt sich über die Lippen. Ich müsste nicht erst bemerken, dass ihre Brustwarzen härter werden, um zu wissen, dass ich ihre Vorliebe für harte Worte ganz gut getroffen habe.
„Jessi? Ist das nicht deine Schwester?“, will die Blondine wissen. „Das elende Miststück, das dir dein Leben zur Hölle macht?“
Irgendwie liegt in ihren Worten mehr Faszination und weniger Ablehnung, als mir eigentlich recht ist.
„Eine Sadistin“, bestätigt Miriam an meiner Stelle.
„Umso besser…“

Miriam sieht mich wieder an und eine Ahnung blitzt in ihren Augen auf.
„Du willst sie ihr unterschieben“, vermutet sie.
Was soll ich darauf antworten. Der Plan ist offensichtlich, wenn man über ihre Informationen verfügt. Ich muss nicht mal nicken.
„Aber sie hat keine Ahnung, worauf sie sich einlässt…“, zweifelt meine Komplizin. „Jessi ist ein Monster. Sie liebt es, andere leiden zu lassen.“
„Ich leide gern“, mischt sich Kayla ein.
Offenbar entwickelt sie langsam eine Vorstellung davon, wohin die Reise gehen soll.

Langsam erhebt sich Miriam. Aber dabei hält sie Blickkontakt mit mir. Sie hat etwas vor. Da bin ich mir sicher. Und ich fange an, sie in einem anderen Licht zu sehen.
Sie schaltet schnell und scheint mittlerweile mehr als nur ihren Frieden mit dem Gedanken gemacht zu haben, den Spieß gegenüber meiner Schwester umzudrehen. Das ist ein ziemlich hartes Glitzern in ihrem Blick. Ich bin ehrlich fasziniert und irgendwie auch gespannt.

Von einem Moment auf den anderen richtet sich die Brünette kerzengerade auf und setzt eine fast schon arrogante Miene auf. Es ist genau die Art von Haltung, die ich bei ihr und den anderen Schicksen hassen gelernt habe.
Aber sie gilt nicht mir, denn Miriam stolziert auf Kayla zu, die ihr mit einem Mal sichtlich nervös entgegenblickt.

Barfuß ist Miriam natürlich ein Stück kleiner als die Blondine. Trotzdem schafft sie es mühelos, auf die andere herabzublicken.
Faszinierenderweise lässt die sonst so stolze Kayla das auch wirklich mit sich machen. Als Miriam sie einmal umrundet, wirkt sie erwartungsvoll eingeschüchtert und ich fresse einen Besen, wenn ich sie nicht sogar ein wenig zittern sehe.
Ein Bild für die Götter. Ich wünschte, ich hätte meine Kamera zur Hand.

„Läufst du immer rum wie eine Nutte?“, zischt Miriam ihr von hinten ins Ohr.
Kayla zuckt zusammen und öffnet leicht den Mund. Ich kann ihr überdeutlich ansehen, dass die Worte ihr durch und durch gehen.
Als keine Antwort kommt, packt Miriam grob das lange, blonde Haar und zieht ihrem Opfer den Kopf in den Nacken. Ein Keuchen ist die lauteste Reaktion.

„Ich hab dich was gefragt, Miststück“, faucht sie.
Und auf mich wirkt es ehrlich gesagt wirklich ziemlich aggressiv.
„Meistens…“, wimmert Kayla leise.
„Und wenn jemand das als Aufforderung versteht und sich bedienen will?“, hakt Miriam hart nach.
„Dann habe ich es nicht besser verdient“, kommt die Antwort diesmal wie aus der Pistole geschossen.
„Verdammt richtig.“

Ich zucke gehörig zusammen, als Miriam mit diesen Worten die kleinere Frau an den Haaren herumreißt und über das schmiedeeiserne, hüfthohe Fußteil des Bettes stößt.
Ich habe ja selbst eine gewisse Neigung zu Dominanzspielen und packe auch gern etwas härter zu, aber das ist eine Dimension, in die ich nie vorgedrungen bin. Mal ganz davon abgesehen, dass ich schon allein aus Sorge um Verletzungsrisiken einen Gang zurückgeschaltet hätte.
Aber wenn ich mir den Blick ansehe, den mit Kayla zwischen ihren Haaren hindurch aus einer sichtlich unangenehmen Haltung zuwirft, nachdem sie halb auf dem Bett angekommen ist, scheint sie sich nicht beklagen zu wollen. Eher im Gegenteil.

„Ich brauche etwas mehr Platz, Brian“, sagt Miriam in meine Richtung.
In ihren Augen ist das fast schon irre Flackern zwar nicht ganz verschwunden, aber sie redet ganz normal mit mir. Bittet mich sogar.
„Setz dich doch auf den Stuhl, nimm dir ein Bier und genieß die Show“, schlägt sie vor. „Und zieh dich bitte aus. Ich würde gern ab und zu einen Blick auf deinen Schwanz werfen und sehen, wie hart wir ihn machen können.“
„Keinen Schwanz“, schnauft Kayla erschrocken und rollt sich ganz aufs Bett.
„Wenn ich von dir etwas hören will, lasse ich es dich wissen, Schlampe“, schnappt Miriam sofort aggressiv.
Und tatsächlich bekommt sie keine Antwort darauf.

Ich folge der Aufforderung und verlasse das Bett. Ob mein Schwanz eingesetzt wird, entscheide ich selbst. Miriam sollte das ahnen und Kayla müsste auch wissen, dass ihr dahingehend keine Gefahr droht. Aber wenn den beiden das Spiel mit der Drohung Spaß machen sollte, werde ich ihnen den nicht verderben.
Trotzdem nehme ich mir die Zeit, Kayla einen beruhigenden Blick zu schenken, den sie dankbar erwidert. So hilflos habe ich sie wirklich noch nie gesehen. Fast schäme ich mich ein wenig für das Zucken in meinem Unterleib, das dieser Anblick auslöst.

Während ich mich erst einmal angezogen hinsetze und mir Zigarette und Bier schnappe, wendet sich Miriam wieder ihrem Opfer zu. Ihr Ziel ist es nun, die andere nackt zu sehen.
Sie geht dabei methodisch und ziemlich brutal vor. Das Oberteil aus Kettengliedern zieht sie ziemlich zielgerichtet und ohne Rücksicht auf eingeklemmte Haare nach oben. Aber Kayla unterstützt sie nach Kräften und wehrt sich nicht.
Auch die Chaps fallen schnell den flinken Händen der Brünetten zum Opfer. Schuhe und String bleiben allerdings an ihrem Platz.
Danach zerrt Miriam die Blondine an ihren Haaren weiter aufs Bett, bis sie quer darauf liegt.

„Was für ein Glück, das mein Bruder auf Fesselspiele steht“, murmelt sie halblaut.
Unter den Ecken der Matratze zieht sie Handfesseln hervor, die mit Ketten an den Eckpfosten befestigt sind.
‚Nette Ausstattung‘, denke ich mir anerkennend und vermerke die Informationen über Miriams Bruder im Hinterkopf.

Fasziniert sehe ich zu, wie sich Kayla die Fesseln anlegen lässt. Eine Hand wird mit dem Fußteil und eine Hand mit dem Kopfteil verbunden und dann zieht Miriam die Ketten an, bis die Blondine mit gestreckten Armen daliegt. Ihr Kopf hängt über den Außenrand der Matratze und kurz wirft sie einen Blick zu mir, in dem alle möglichen Emotionen durcheinanderwirbeln.
Ich kann mir ganz vage vorstellen, dass diese Art von Behandlung - oder Misshandlung, wenn man es genau nimmt - ihr Blut in Wallung bringt. Sie hat ein gestörtes Verhältnis zum Sex. Das ist mir nicht erst seit ihrem Geständnis über die Hintergründe ihrer Neigung von vorhin bekannt.
Angst und Geilheit liegen bei solchen Menschen meiner Erfahrung nach manchmal nah beieinander. Und oft missachten sie selbst ihre Grenzen sträflich. Ich beschließe, darauf ein Auge zu haben.

Miriam begibt sich derweil auf die andere Seite des Bettes und fixiert auch Kaylas Füße. Die Blondine ist nun völlig wehrlos. Und sie zittert vor Aufregung am ganzen Körper.
Was dann kommt, habe ich angesichts des bisherigen Verlaufs so gar nicht erwartet. Aber ich werde mich nicht beschweren.

Statt weiterhin so aggressiv vorzugehen, schaltet Miriam einen Gang zurück. Sie lässt ihren Bademantel zu Boden gleiten und klettert dann langsam zwischen Kaylas Beine. Aufmerksam und neugierig erkundet sie mit ihren Fingerspitzen die Tätowierungen der Blondine, die sich ziemlich weitläufig über den ganzen Körper erstrecken. Und dabei nähert sie ihren Mund bis auf Millimeter der Hautoberfläche, ohne sie damit zu berühren.
Ich kann nur erahnen, wie es sich anfühlen muss, langsam und methodisch von den Füßen an aufwärts erkundet zu werden. Zentimeter für Zentimeter mit sichtbar sanften Berührungen und dem ständigen Gefühl des warmen Atems auf der Haut.
Miriam lässt sich alle Zeit der Welt. Und sie weiß offenbar, was sie tut, denn Kayla versucht schon bald, sich ihr entgegenzustrecken. Besonders, als die Brünette sich dem noch von Stoff bedeckten Schoß nähert.
Natürlich lässt sie diesen Bereich bei ihrer Erkundung aus. Alles andere hätte mich auch überrascht. Sie wendet sich stattdessen dem Oberkörper zu und aus meiner Sicht beginnt die Folter dort erst so richtig.

Ich kann nicht verleugnen, dass es einen starken Effekt auf mich hat, dabei zuzusehen, wie Miriam sich immer weiter den beiden kleinen Brüsten nähert und dann immer engere Kreise um die gepiercten Nippel zieht, ohne sie wirklich erreichen zu wollen.
Langsam aber sicher wird Kaylas Atmen zu leisem Stöhnen und Wimmern und mein Halbsteifer zu einem Ständer. Der Gedanke daran, mich auszuziehen, wird von Minute zu Minute attraktiver.
Als ich es schließlich tue, unterbricht Miriam ihre Behandlung sofort. Zwei Augenpaare richten sich auf mich und sehen mir beim Ausziehen zu. Eines voller Lust und Gier und das andere voller Anspannung und Sorge. Und Lust und Gier.

Wie auch immer die kleine Hexe es anstellt - sie erkennt den richtigen Zeitpunkt, um Kayla von irgendwelchen Panikattacken abzuhalten.
Im richtigen Moment, bevor die wachsende Sorge im Blick der Blondine überhandnimmt, zieht sie deren Kopf zu sich und küsst sie leidenschaftlich. Und dann wandert sie mit Lippen und Zunge wieder abwärts über die Haut hin zu den Brüsten.

Als ich bis auf die Unterhose nackt bin und Kayla mir bereits mit großen Augen auf die Körpermitte starrt, umkreist Miriam ihre Nippel und stört ihre Konzentration. Und als ich mir die Shorts ausziehe, passieren zwei Dinge fast gleichzeitig.
„Heilige Scheiße!“, zischte die Blondine erschrocken und wenig erfreut, als ich meinen Ständer freilege.
Aber Miriam legt im richtigen Moment ihre Lippen um den Nippel und saugt ihn in ihrem Mund, sodass aus dem besorgten Ausruf ein lautes Stöhnen wird.

Im Grunde fühle ich mich unwohl damit, Kayla mit meinem Ding zu bedrohen. Sie hat keine positiven Assoziationen dazu, wie es bei Miriam der Fall ist. Ein wenig ringe ich mit mir, ob ich vielleicht die Shorts lieber wieder anziehe.
Miriam gleitet derweil wieder hinauf und sucht mit ihrem Mund das Ohr der Blondine.
„Gefällt er dir?“, höre ich sie wispern.
„Nein!“, keucht Kayla sofort erschrocken.
„Verlogenes Miststück!“, zischt sie daraufhin und ihr höre es dumpf klatschen.

Für eine lange Sekunde stehen mir die Haare zu Berge. Nicht, weil Miriam wohl einen deftigen Schlag auf der stoffbedeckten Muschi platziert hat. Und auch nicht wegen des halb lustvollen, halb schmerzgepeinigten Stöhnens, das aus Kaylas Kehle gurgelt.
Meine Gedanken sind bei dem, was die Blondine mir berichtet hat. Und wovon Miriam nichts wissen kann. Aber wenn sie weiter in diese Materie vordringt, könnte die Stimmung sehr schnell umschlagen.
Ich muss dem schnell entgegenwirken.

„Die ganze Zeit über starrst du ihn schon an“, raunt Miriam derweil. „Kannst gar nicht genug von seinem Anblick bekommen, seit er sich ausgezogen hat.“
Wild wirft Kayla den Kopf hin und her und verneint energisch, was die Brünette andeutet. Aber die packt ihr Kinn und zwingt sie zur Ruhe.
„Zur Strafe wirst du mich lecken, während er mich fickt“, knurrt sie fast. „Solange, bis du mich um seinen Schwanz anbettelst.“

Ich komme nicht so schnell hinterher, wie die Situation sich entwickelt. Als ich die Erleichterung darüber im Griff habe, dass die Sache nicht sofort in die völlig falsche Richtung geht, kniet Miriam schon mit dem Hintern zu mir über Kaylas Gesicht und drückt ihre Muschi auf deren Lippen.
Und dabei sieht sie über ihre Schulter zurück zu mir und lockt mich mit vollem Körpereinsatz näher.

Mein Hirn leidet mittlerweile unter akutem Blutmangel. Deswegen stehe ich schon fast hinter ihr, als ich mich daran erinnere, eigentlich eingreifen zu wollen. Also… in anderer Hinsicht eingreifen, als mit meinem Schwanz in ihrer Pussy.
Aber für den Moment sind wir ja eigentlich außer Gefahr, richtig?

Als ich meine Arme um Miriams Oberkörper schließe und meine Hände auf ihre Brüste lege, seufzt sie laut. Mit einem Arm greift sie von oben meinen Nacken und dreht ihren Kopf einem Kuss entgegen und mit dem anderen Arm sucht sie nach meiner Hüfte. Ohne meinen Halt würde sie in ihrer übertreckten Haltung sofort nach vorne kippen. Aber sie verlässt sich auf mich und ich halte sie.
„Gib dem Miststück noch einen Augenblick“, presst sie nach einem ersten Kuss heraus. „Die Schlampe leckt wirklich großartig… Ohh!“

Vermutlich waren die Worte weniger für mich als für Kayla bestimmt und der Art nach zu urteilen, wie Miriam die Augen verdreht, ist die Botschaft angekommen.
Es ist ein eigenartiges Gefühl bei dieser Sache dabei zu sein, ohne sich wirklich zu beteiligen. Aber das ändert sich ja auch schon im nächsten Moment.
„Zeig es ihr, Brian“, keucht Miriam. „Zeig ihr, wie gut dein dicker Schwanz in meine Fotze passt.“

Tatsächlich bin ich derjenige, der am wenigsten dazu tut, dieser Aufforderung nachzukommen. Mein Ständer drückt ohnehin schon direkt über Kaylas Gesicht gegen Miriams Arsch, und als die ihren Rücken durchbiegt, schiebt er sich von allein in die richtige Richtung.
Ins Ziel gelenkt wird er zu meinem maßlosen Erstaunen aber von einer Zunge, die von unten dagegen drückt. Und obwohl das unerwartet kommt, fühlt es sich ziemlich großartig an.

„Fuck, fuck, fuck!“, schnauft Miriam gepresst, als ich in sie eindringe.
Da es die erste Begegnung ihrer Muschi und meines Schwanzes ist, hat sie sichtlich damit zu kämpfen. Aber anstatt mich das Tempo vorgeben zu lassen, zieht sie mit ihrem Arm stetig an meiner Hüfte.

Meine Vorlieben sind kein Geheimnis. Arsch, Hals, Pussy. In dieser Reihenfolge.
Aber daraus eine Abneigung gegen ‚normalen‘ Sex abzuleiten, wäre unsinnig. Ich mag Analsex und Blowjobs einfach lieber. Und demnach ist es keine besondere Qual für mich, in Miriams Muschi vorzudringen.
Nein… Streichen. Das ist Bullshit.
Es ist verdammt noch mal saugeil, mit meinem Schwanz in Miriams Muschi einzudringen. Diese Frau ist hochgewachsen und zierlich. Sie könnte sich in meinem Schatten verstecken. Und das trifft auch auf ihr Becken zu.
Ihr Arsch ist eine Klasse für sich. Ihre Pussy aber auch.

Sie ist - um es mit einem Wort zu sagen - eng.
Aber sie ist dabei auch geschmeidig. So als wäre sie größere Eindringlinge gewöhnt oder…
Fuck me sideways…! Das kleine Luder hat es sich selbst besorgt, bevor ich aufgetaucht bin!

Ich mache große Augen und muss gehörig die Zähne zusammenbeißen, als sich ihr Muschi heiß, nass und eng um meine Eichel legt. Sie schiebt mich nicht nur vorwärts. Irgendwie zieht sie mich auch, als wäre da ein Vakuum in ihrem Schoß, das gefüllt werden will.
Jaja… Ich gerate ins Schwärmen…
Ach, leck mich. Das ist verdammt noch mal auch richtig so.

Aber das Beste kommt erst noch, wie ich gleich darauf erfahre.
Es ist an sich schon ein Erlebnis, in eine Frau einzudringen, während die unter einer bestimmten Art von Zuwendung schon vor Vergnügen zuckt. Ihr langgezogenes Stöhnen gibt mir so richtig das Gefühl, ein ganzer Kerl dank Chappi zu sein. Und ihr Zittern könnte sogar bereits ein Indikator für einen herannahenden Höhepunkt sein.
Aber am Ende der Reise von einer Zunge an den Eiern begrüßt zu werden, die ohne das geringste Zögern ihre Zuwendungen auf diesen Bereich ausdehnt…
Whew!

Ich atme zischend ein. Und Miriam gluckst zwischen abgehackten Atemzügen.
„Sie ist gut, oder?“, seufzt sie.
Ich grunze nur. Die Antwort ist eh offensichtlich.
„Fick mich, Brian“, bettelt sie dann.
Keine Spur mehr von ihrem dominanten Verhalten. Gerade ist sie wieder ganz die süße, kleine Miriam, die es so richtig braucht. Und um ehrlich zu sein, mag ich dieses ihrer Gesichter am liebsten.
„Ja…“, höre ich überraschend von unten. „Fick sie hart!“

Hätte ich noch Sorgen gehabt, wären die nun Geschichte.
Mit der Linken packe ich ihre Hüfte und mit der Rechten drücke ich ihren Oberkörper nach vorne, bis sie auf Kayla zu liegen kommt. Mehr durch Zufall als mit Absicht mit ihrem Gesicht genau auf deren sichtbar feuchtem Höschen.
Als ich zurückziehe, ringt Miriam nach Luft. Und Kayla züngelt mir über die Unterseite meines Dings. Was mir einen gehörigen Schauer über den Rücken jagt.

Es ist fast schon Verzweiflung, mit der ich dann wieder zustoße. Allzu lange würde ich nämlich die Massage an meiner Eichel und den Kitzel an meinem Schaft nicht aushalten.
Applaus erhalte ich für den ziemlich harten Vorstoß trotzdem. Miriam quietscht laut vor Begeisterung und Kayla keucht überrascht. Und ich selbst grunze, weil ich tief drinnen anstoße. Was ich schon immer als ziemlich geil empfunden habe, wenn es nicht zu deutlich passiert. Vor allem, weil es mir eben ziemlich selten so geht.
Aber Miriam ist hochgewachsen genug, um mich ganz aufzunehmen. Und das ist nun einmal die Krönung.
Ähm… Das und die Zunge an meinen Eiern. Heilige Scheiße!

Ich stelle fest, dass ich genau zwei Optionen habe: Ich gehe es zielgerichtet und kontrolliert an und Kaylas Zunge kitzelt mir die Soße aus dem Sack. Oder ich bewege mich so schnell, dass ihr dazu keine Zeit bleibt - woraufhin mir Miriams Enge die Soße aus dem Sack kitzelt.
Fuck!
„Fick mich!“, winselt Miriam in dem Moment wieder flehend.
Womit sie den Zuschlag erhält.

Mit beiden Händen an ihrer Hüfte hole ich sie zu mir heran, wenn ich zustoße. Vorsicht, ob ich damit zu fest an ihrem Muttermund anstoße, kann ich mir offenbar schenken. Entweder sie steht drauf, oder es macht ihr nichts aus. Jedenfalls schreit sie ganz unzweideutig vor Vergnügen.
Ich habe keine Ahnung, was Kayla derweil tut. Aber es ist mir auch gerade scheißegal. Ich pfeife auf die Feinheiten und lasse mich einfach gehen.

Meinem Schwanz dabei zuzusehen, wie er in die Vollen geht, macht Spaß. Umso mehr, wie ihm dabei auch gleichzeitig zuzuhören.
Miriam ist klatschnass und genießt es selbst in vollen Zügen. Von mir unterstützt wirft sie sich meinen Stößen entgegen und schreit laut genug, um jeden Menschen im Haus aufzuwecken.
Aber scheiß drauf.

Ich halte dieses Tempo nicht lange durch. Das merke ich ziemlich schnell. Es ist ein Hochgenuss, aber es treibt mir auch die Sahne hoch. Und dementsprechend laut wird auch meine Atmung. Trotzdem ist Miriam schneller als ich. Auch wenn sie vermutlich schummelt, weil sie von Kayla unterstützt wird.
Sie kommt lautstark und wirft sich nach vorne, bevor ich das, was sich an Sensationen um meinen Schwanz herum nur angekündigt hat, so richtig auskosten kann.
Verfluchte Scheiße!

Für eine halbe Minute stehe ich nur da und vermisse schmerzlich die Muschi an meinem Teil. Wäre sie nicht weggesprungen wie ein Korken aus der Sektflasche, wäre ich mittlerweile auch fertig. So stehe ich im Regen und merke, wie sich ein Schwanz darüber beschwert, ganz kurz davor unterbrochen worden zu sein.
Wild grinsend wendet sich Miriam mir zu, nachdem sie ihren eigenen Orgasmus irgendwie verdaut hat. Und ihr Blick nach unten lenkt meine eigene Aufmerksamkeit dorthin.

Mein Blick begegnet dem von Kayla. Oder sagen wir: Ich sehe ihre Augen. Denn sie starrt nur auf meinen Schwanz, von dem sozusagen die Spuren von Miriams Lust hinunter tropfen. Direkt in ihr Gesicht.
Sie starrt darauf mit einem Ausdruck, wie ich ihn noch nie in einem Gesicht gesehen habe. Und ich weiß nicht, ob ich ihn positiv finde.
Aber das weiß sie wahrscheinlich selbst nicht.

Ich blinzele mit ihr zusammen, als sich ein weiteres Gesicht ins Blickfeld schiebt. Miriam klebt sozusagen an ihr und rutscht unter vollem Körpereinsatz auf Augenhöhe.
Sie ist die Einzige, die weiterhin vor Vergnügen geradezu strahlt.

„Er ist kurz davor“, wispert sie. „Gleich wird er kommen und uns beide vollspritzen.“
Kayla schluckt. Ein angewiderter Ausdruck huscht über ihr Gesicht. Aber dann leckt sie sich über die Lippen.
Dafuq?!

„Sieh genau hin“, fordert Miriam.
Dann schiebt sie sich noch ein wenig näher und legt ihre Lippen um meine Eichel.
Fuckmesideways!

Wie gesagt: Kurz davor.
Mehr als die Hitze und den Unterdruck ihres saugenden Mundes braucht mein Körper nicht mehr, um die gewohnte Routine zu durchlaufen. Widerstand zwecklos. Vermeidung unmöglich.
Aber vielleicht wäre es machbar gewesen, dabei nicht ausgerechnet tief in die Augen meiner lesbischen Freundin zu starren…

Miriam lässt nicht locker und auch nicht los. Was in Schüben fast schon schmerzhaft aufgrund der kurzen Unterbrechung aus mir herauskommt, landet komplett in ihrem Mund. Erst als kein Nachschub mehr kommt, löst sie ihre Lippen.
Es ist ein wenig unbefriedigend. Normalerweise genieße ich das lieber auf andere Weise. Aber bevor ich dazu etwas sagen kann, klappt mir die Kinnlade runter.

Als Miriam von meiner Eichel ablässt, denke ich an nichts Böses mehr. Und Kayla wohl auch nicht.
Als die Brünette sich den blonden Kopf schnappt und ihn einem Kuss entgegen hebt, denkt sie vielleicht nicht einmal über Spermageschmack nach. Oder sie ist noch ein wenig zu irritiert von der ganzen Sache.
Sie rechnet jedenfalls nicht damit, dass die kleine Schlange ihr offensichtlich ein Geschenk mitgebracht hat, das sie im Mund transportiert und auch gleich übergibt.

Den übergehenden Augen der Blondine nach zu urteilen, würde sie sich im ersten Moment wohl am liebsten übergeben. Aber sie tut es nicht…
Stattdessen verdreht sie irgendwie die Augen, als Miriam ihren Kuss intensiviert. Ich höre zweistimmiges Schnaufen und Stöhnen und ich sehe Sperma und Spucke aus Mundwinkeln austreten. Und das Ganze für gefühlte Minuten…

Das ist nicht neu, okay?!
Cumswap oder von mir aus auch Snowballing gibt es nicht nur in Pornos. Auch wenn es in der Realität deutlich weniger Frauen - und Männer! - gibt, die das mitmachen - oder sogar darauf stehen.
Aber ich sehe gerade einer Lesbe und einer Schickse dabei zu, wie sie es tun. Und zwar fucking enthusiastisch!
Das glaubt mir doch keiner!

Und trotzdem passiert es. Und zwar in beide Richtungen - was an sich schon eine Glanzleistung ist.
Mit geschlossenem Mund breit grinsend hebt Miriam mir ihr Gesicht entgegen. Ihre Augen glitzern triumphierend. Und Kayla sieht zwar aus, als könne sie es nicht glauben. Aber gleichzeitig aus so, als könne sie nicht erwarten, damit weiterzumachen. Sie leckt sogar Reste von ihren Lippen.

Okay… Beide reißen die Augen auf, als ich auf die Knie falle und mit festem Griff an ihrem Kopf die pornöse Brünette küsse, die irgendwie in mein Leben gestolpert ist.
Kayla ringt nach Luft und Miriam verschluckt sich fast, als ich meine Lippen nicht geschlossen halte, sondern bei dem Spielchen mitmache. Was aus meiner Sicht einfach dazugehört, denn wenn ich mich vor meinem Sperma ekle, kann ich ja wohl von keiner Frau eine andere Reaktion erwarten.
Allerdings beherzige ich meine eigene Lektion, das Unerwartete zu erwarten, natürlich auch nicht.

Mir und Miriam, die schließlich voller Enthusiasmus anfängt, mich zu küssen, gehen gleich wieder die Augen über, als sich Kayla von unten einmischt.
Sie leckt über mein Kinn, als hätte sie keinerlei Probleme mit Männern. Und sie fordert wimmernd noch mehr Aufmerksamkeit. Und zwar nicht nur von Miriam.
Bereitwillig lässt - geradezu begeistert - lässt sie sich meine Soße aus meinem Mund verabreichen und stöhnte leise. Und dann… schluckt sie!
Sie schluckt mein verficktes Sperma!

Danach lässt sie den Kopf erst einmal wieder hängen und es bleibt uns beiden weiter oben überlassen, uns darauf einen Reim zu machen. Wobei Miriam einfach nur grinst und ich baff für zwei bin, bis sie mir die Reste aus dem Gesicht leckt und mich wieder küsst.
„Irgendwas an dir bringt wohl nicht nur meine dunkelsten Seiten zum Vorschein“, raunt sie mir dann zu.
Und ich hätte darauf auch geantwortet. Irgendwas Schlaues. Ganz bestimmt. Aber ich muss stattdessen gehörig nach Luft ringen und meine Augen davon abhalten, aus den Höhlen zu treten.

Miriam stutzt und folgt dann meinem Blick nach unten. Woraufhin sie kichert, während ich nach Luft schnappe und vom Glauben abfalle.
Mit viel Streckerei und Mühe schafft es dort unten nämlich gerade ein Mund, meinen schlaffen Pint zu erreichen. Und es ist ein Mund, bei dem ich meine Altersvorsorge darauf verwettet hätte, den niemals auf diese Weise dort zu spüren.
Auch wenn es natürlich leicht ist, mit einem Einsatz von Nichts zu wetten…

Ich öffne den Mund, um irgendwas zu sagen. Aber Miriam legt sofort einen Finger darauf und schüttelt den Kopf. Ihre Augen - kurzfristig ganz ernst - sagen mir, ich solle die Klappe halten und es nicht zerstören.
Ein weiser Rat, den ich nur abnicken kann.
Zumal ich wirklich und ehrlich nicht riskieren will, die warme, feuchte Höhle wieder verlassen zu müssen, die ganz bezaubernd an meinem kleinen Freund nuckelt. Auch wenn der sich für ein kleines Weilchen nicht rühren wird.

Ganz weit im Hinterkopf mache ich mir meinen eigenen Reim auf die Sache. Immerhin weiß ich einige Dinge von Kayla.
Sie ist wohl mehr lesbisch aus Überzeugung, als von Geburt her. Ins Frauenlager getrieben von ihrem Vater und nie wieder rückfällig geworden. Was ich nachvollziehen kann, denn was sie mir gegenüber angedeutet hat, qualifiziert den Bastard für drei Kastrationen. Mindestens.
Meine Annäherungsversuche am Anfang hat sie immer abgeblockt. Aber nachdem wir uns kennengelernt und angefreundet haben, ist sie schon das eine oder andere Mal betrunken auf meinem Schoß gelandet und hat sich von mir ziemlich freizügig betatschen lassen.
Nur weiter ist es nie gegangen. Aber das wohl in erster Linie, weil wir in dem Zustand gemeinschaftlich ins Koma gefallen sind. Nüchtern würde ich ihre Grenzen nämlich respektieren. Nur besoffen machen sich meine Finger manchmal ein wenig selbstständig.

Mehr Gehirnschmalz in die Sache zu investieren, ist für den Moment weder notwendig, noch sinnvoll. Stattdessen folge ich lieber Miriams stummer Aufforderung, mich ein wenig weiter nach oben zu begeben. Mit den Knien auf dem Bett befindet sich mein Schwänzlein in optimaler Reichweite für Kayla und sie muss ihren Kopf nicht über die Bettkante hängen lassen.
Aber abgesehen davon, dass ich das experimentierfreudige Nuckeln und Lecken in diesem Bereich genieße, tue ich geflissentlich gar nichts. Und das muss ich auch gar nicht, denn Miriam sorgt ganz allein für eine denkwürdige Show.

Nachdem ich gewissermaßen versorgt bin, greift sie - in meinen Augen recht grob - an die noch immer stoffverpackte Muschi von Kayla. Die keucht und versteift sich.
„Da ist aber jemand gehörig geil geworden“, tadelt die Brünette und zieht den String beiseite.
Ein Finger, den sie durch die Spalte gleiten lässt, kommt feucht glänzend wieder zum Vorschein.
„Habe ich das erlaubt?“
Bevor Kayla auch nur Anstalten machen kann, zu antworten, schlägt Miriam ihr fest auf die blanken Schamlippen.
„Nein. Habe ich nicht“, beantwortet sie ihre eigene Frage.
Auch wenn die Worte fast im gurgelnden Stöhnen der Blondine untergehen.

„Gefällt dir das etwas auch noch, du billiges Miststück?“, faucht Miriam daraufhin aufgebracht.
Schnell schlägt sie noch zweimal zu und für einen Augenblick sorge ich mich um meinen Schwanz. Aber statt die Zähne zusammenzubeißen, nimmt Kayla ihn nur ganz in ihrem Mund und stöhnt daran vorbei. Was ganz nebenbei bemerkt sehr interessante Vibrationen zur Folge hat.
„Wie kannst du es wagen, das auch noch zu genießen?“, entrüstet sich die Brünette, die ich in diesem Zustand kaum wiedererkenne.
Nicht ohne ein absolut unverkennbar grausam Glitzern in den Augen nimmt sie Kaylas kleine Brüste auf Korn und wischt mit schnellen Schlägen mehrmals abwechselnd über die beiden strammstehenden Kirschkerne.

Die Blondine ist nach allem, was ich über Körpersprache zu wissen glaube, hellauf begeistert.
Sie spannt sich in ihren Fesseln an und quengelt gegen meinen kleinen Freund. Aber sie zeigt keine Anzeichen von Ausweichverhalten. Eher reckt sie ihre Titten weiter nach oben.
Ich gebe nicht vor, das zu verstehen. Und ich finde es auch nicht an sich antörnend. Nur die Lust, die offenbar dadurch freigesetzt wird, berührt mich positiv.
Naja… Das und die Lippen an meinem Schwanz…

Dennoch muss ich Miriams kurzen Seitenblick, der sich interessiert nach meinem Befinden erkundigt, mit einem Kopfschütteln beantworten.
Nein. Da rührt sich nichts. Und das wird auch noch ein Weilchen so bleiben.
Sie vergibt mir offenbar und bedeutet mir, ihr Platz zu machen. Und das tue ich auch. Allerdings etwas umfangreicher, als sie es sich wohl vorgestellt hat.
Ich schnappe mir nämlich meine Kippen und ein Bier und bedeute ihr, eine rauchen zu gehen. Vor der Tür.

Dort schnappe ich frische Luft und denke über die neue Entwicklung nach, während ich erstaunlich wenig von dem mitbekomme, was zwischen den beiden Frauen vor sich geht.
Kayla auf meine Schwester anzusetzen ist keine risikofreie Idee. Es könnte durchaus passieren, dass die Blondine dem Satansbraten verfällt, mit dem ich angeblich verwandt bin. Und dann wäre ich vermutlich kaum noch ein Holland für die schwesterliche Wehrmacht, denn Kayla weiß eine Menge von mir und kennt viele meiner Freunde.
Es ist ein Risiko. Aber Miriams dominante Seite bietet vielleicht den passenden Ausweg. Sie muss nur einfach meiner Schwester immer eine Nasenlänge voraus bleiben, was die… Misshandlung der Blondine zu deren Bespaßung angeht.
Ich werde das bei nächster Gelegenheit mit ihr besprechen.

Wenn es klappt, habe ich bereits zwei Agentinnen erfolgreich bei Misses Goldfinger eingeschleust.
Verdammt! Wieder eine Analogie, die ich nie wieder loswerde. Und damit wieder ein Film, den ich nicht mehr einfach so genießen kann.
Moment…
Augenblick mal!

Wenn ich über Goldfinger nachdenke, muss ich automatisch an etwas anderes denken. Und zwar an meinen persönlichen Lieblingsaspekt des Films.
Ich kann jedes Mal herzlich darüber lachen, dass es damals möglich war, einen Charakter Pussy Galore zu nennen. Auch wenn es schon zu der Zeit grenzwertig war.
Aber der eigentliche Punkt ist, dass ich mich gerade mitten in meiner eigenen Bond-Verfilmung befinde. Und wenn Jessi mein Goldfinger ist, wer ist dann meine Pussy Galore?

Zugegeben, die naheliegende Antwort scheint Miriam zu lauten. Aber die Brünette steht meiner Schwester ganz einfach nicht nahe genug. Sie ist nicht Goldfingers Pilotin, sondern eher ein Mitglied von Pussy’s Flying Circus.
Den flüchtigen Gedanken, sie könne Jill Masterson sein, wische ich lieber gleich wieder beiseite. Das würde mir ganz und gar nicht behagen.
Was mich dann auch zwangsläufig dahin bringt, wo ich nun so gar nicht hinwollte.
Fuck!

Wie auf Bestellung kommt eine sichtlich verschwitzte Miriam auf den Flur getreten und sieht sich nach mir um.
Wie lange habe ich bitteschön vor mich hin gegrübelt?
Oh! Sieben Kippenstummel auf dem Boden sprechen eine andere Sprache als mein Zeitgefühl.

Ich blicke gerade rechtzeitig wieder auf, um zu sehen, wie auf dem Gesicht der Brünetten ein Lächeln erstrahlt. Auf Zehenspitzen kommt sie auf mich zu und setzt dabei einen Fuß direkt vor den anderen. So als wäre der Flur ein Laufsteg. Und - fuck me - das macht sie gut. Sie hat die Beine dafür. Und überhaupt alles, was dazugehört.
Ich kann nicht anders, als ihre Eleganz zu bewundern, die rein gar nichts mit modischer Kleidung zu tun hat. Das steckt einfach in ihr und wirkt sich viel stärker auf den Zustand meiner Körpermitte aus, als Kaylas Mund vor einer Weile es geschafft hat.

Ihr Blick zuckt hinab, als bei mir etwas leicht zuckt. Und auf ihrem Gesicht zeigt sich ein wissendes Lächeln. Viel zu wissend für meinen Geschmack.
Sie sagt kein Wort. Sie kommt einfach zu mir, nimmt die Kippe aus meiner Hand, zieht einmal daran - was mich immens überrascht, denn ich habe noch nie jemanden aus dem Dunstkreis meiner Schwester rauchen gesehen - und gibt sie zurück.
Dann geht sie ohne ein weiteres Wort vor mir auf die Knie und nimmt meinen Schwanz in den Mund. Und ihre Augen blicken ergeben zu mir hinauf.

Es müsste einen Waffenschein gegen diese besondere Art von bernsteinfarbenen Rehaugen geben. Und gegen die Art, wie sie ihre Finger über meine Brust und meinen Bauch gleiten lässt. Und gegen die verdammte Hitze, die ihr Mund ausstrahlt. Und ihr restlicher Körper.
Sie sagt kein Wort und sagt mir trotzdem in aller Deutlichkeit, dass sie fertig damit ist, die Dominante zu spielen. Dass ihr Pendel jetzt komplett zur anderen Seite ausschlägt. Und ich stehe da und bin Beute…
Aber wer wäre das bitteschön nicht, wenn eine langbeinige Rassefrau sich vor ihm auf die Knie sinken lässt und darum bettelt, an seinem Schwanz lutschen zu dürfen?

Ich merke erst nach einer Weile, dass ich mit meiner Hand ihr Haar streichele. Sie hat es sofort gemerkt. Und die möglichen Deutungen stehen ihr deutlich ins Gesicht geschrieben.
Aber sie spielt ihren Vorteil nicht aus. Sie macht keine Show daraus, wer gerade wen in der Hand hat. Und das gehört verfickt noch mal auch auf Liste der Dinge, die für sie sprechen.
Stattdessen beginnt sie nun ernsthaft, ihre Lippen über meinen Schwanz gleiten zu lassen. Und der ist ihr längst entgegengekommen. Er steht schon fast wieder und bereitet ihr daher auch so langsam eine gewisse Mühe. Ihre Entschlossenheit hat die Natur bei meiner Bestückung allerdings nicht mit einkalkuliert.

Fest packt die Kleine meine Arschbacken und dann schluckt sie meinen Schwanz. Und ich meine das buchstäblich.
Langsam und methodisch befördern ihre Schluckbewegungen und der von ihr ausgeübte Druck meine immer mehr anschwellende Eichel in ihren Rachen. Mit bleibt gar keine Wahl, als voller Erstaunen zu stöhnen.
Sie senkt ihren Körper dabei ein wenig ab und legt den Kopf etwas in den Nacken, aber im Grunde schluckt sie mein Schwert ohne viel Trickserei. Und das habe ich so nicht erlebt. Mit der Frau auf dem Rücken liegend vielleicht, aber nicht so.
Ihr Stolz, der aus den Tränen Augen leuchtet, ist absolut berechtigt.

Sie konzentriert sich und atmet langsam und gleichmäßig durch die Nase. Und ich rühre keinen Muskel. Ich starre sie nur völlig fassungslos an.
Dann beginnt sie, Schluckbewegungen zu machen und ich höre die Engel singen.

Mit jedem Atemzug stöhnend genieße ich, was sie mir schenkt. Anders kann ich das nicht nennen.
Speichel läuft ihr aus dem Mund und runter auf ihre Brust. Das Atmen fällt ihr sichtlich schwer. Aber sie gibt keinen Millimeter nach. Sie deutet mir sogar im Gegenteil mit ihren Händen an, ich solle meine Hüfte bewegen.
Und das tue ich dann auch ganz unwillkürlich. Auch wenn es nur eine Winzigkeit ist.

Ich fühle - zum zweiten Mal an diesem Tag - wie mir die Soße in den Eiern zu kochen beginnt. Und Miriams Augen flehen mich an, mich nicht zurückzuziehen. So wie ihre Hände dafür sorgen, dass ich es auch gar nicht könnte.
Sie hört an meinem Schnaufen und Stöhnen, wie es um mich bestellt ist. Und sie ist offenbar fest entschlossen, es bis zum Ende durchzuziehen. Auch wenn es sie umbringt.
Ich für meinen Teil bin jenseits dieser Sorge. Ich bin nicht weniger ein hilfloses Opfer für sie, wie sie es für mich ist.

Als ich komme, ist es das genaue Gegenteil des anderen Orgasmus heute. Es schießt aus mir heraus und macht mir die Knie weich. Und es läuft direkt in ihre Kehle.
Tränen laufen in Strömen aus ihren Augen und Spucke in Strömen aus ihrem Mund. Aber mein Sperma verschwindet komplett in ihrem Rachen. Und sie lässt nicht von mir ab, bis mein Schwanz kurz darauf schlaffer wird und ihr endlich mehr Raum zum Atmen lässt.
Erst dann erlaubt sie mir, sie an den Achseln zu packen und hochzuheben.

Sie will etwas sagen, aber das bekommt ihr Hals wohl gerade nicht auf die Reihe. Und sie muss es auch nicht sagen. Ich kann es ihr an den Augen ablesen.
Als ich sie hochhebe und in die Arme schließe, legt sie ihre Beine um meine Hüfte. Als ich sie vorsichtig küsse, erwidert sie das leidenschaftlich. Und als ich sie in das Zimmer trage, in dem alles nach Sex riecht und in dem Kayla bereits völlig erschöpft auf dem Bett eingeschlafen ist, lächelt sie glücklich.

Kurz darauf liegt sie an meiner Seite in meinem Arm und ist mit dem Kopf auf meiner Schulter eingeschlafen. Und Kayla, die sich mir zugewandt und ohne ein Wort um Erlaubnis gebeten hat, liegt in genau dieser Weise in meinem anderen Arm.
Keine von ihnen ist eine Pussy Galore. Aber der Teufel soll mich holen, wenn ich zulasse, dass sie als goldüberzogene Masterson-Schwestern enden.
Bevor ich das geschehen lasse, kapituliere ich lieber vor meiner Schwester.


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