Kojotenhöhle

Was dich hier erwartet, ist nicht der Versuch, irgendetwas zu umschreiben. Ich nenne die Dinge durchaus beim Namen, auch wenn ich versuche, das niveauvoll zu tun. Und ich versuche außerdem, Geschichten zu erzählen, in denen der Sex ein Teil des Ganzen ist und nicht der einzige Teil. Man findet hier wohl auch Grenzwertiges für manche Geschmäcker. Ob man es als BDSM-artig oder als abartig empfindet, liegt dabei ganz im Auge des Betrachters.

Wenn es dir gefällt, lass es mich wissen. Wenn es dir nicht gefällt, gerne auch. Hinterlass mir einen Kommentar oder schreib es mir per Mail an Mike.Stone bei gmx.net .

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Sonntag, 16. März 2014

Random Shorts - Die Schnapsidee

Die Schnapsidee
Ein ganz spontaner Dreier.
© 2013/2014 Coyote/Kojote/Mike Stone


Da standen wir nun und guckten dumm aus der Wäsche.
Vor einer halben Stunde auf der Party klang es noch wie eine tolle Idee. Aber da waren wir alle drei aufgeheizt vom Tanzen und noch ein klein wenig betrunkener. Und wir standen nicht ohne irgendwelche beknackten Freunde, die uns anfeuerten, in meiner Wohnung.
Vielleicht… war das alles doch keine so gute Idee gewesen…

Ich blickte nach links, wo meine beste Freundin Janine stand. Ich konnte nicht erkennen, was sie dachte, weil sie einfach nur mein Bett anstarrte. Wie hypnotisiert.
Auf der anderen Seite stand mein Freund Torben und tat im Grunde genau das Gleiche. Nur mit etwas rotem Kopf und ein paar Schweißtropfen auf der Stirn.
Und dazwischen stand ich - Christina. Und das… war genau das Problem.

Ich musste schlucken. In diesem Bett da vor uns hatte ich schon mit Janine gelegen. Und mit Torben. Aber noch nie mit beiden zusammen.
Es war eine Sache zuzugeben, dass Nini und ich es früher bei jeder Gelegenheit miteinander getan hatten. Torben hörte sich das nur zu gerne an und es machte ihn so geil, dass er mich danach immer wie ein Besessener vögelte. Aber über einen Dreier hatten wir noch nie gesprochen.
Bis vor einer guten Stunde auf der Party…

Um ehrlich zu sein, hätte ich Torben auch den Schwanz abgerissen, wenn er von sich aus eine Nummer mit Janine auch nur angedeutet hätte. Bei aller Liebe zu meiner besten Freundin hatte mein Freund sich gefälligst am Riemen zu reißen.
Und Nini hätte never ever in the Geschichte auch nur ein Auge auf ihn geworfen. Für sie war er schwul und hässlich und hatte ansteckende Krankheiten, wenn es um sexuelles Interesse ging. Völlig off limits.
Deswegen konnte ich auch nur mir selbst die Schuld geben, dass wir jetzt in dieser etwas blöden Lage waren. Mir und dem Tequila. Das Mistzeug vertrug ich einfach nicht. Es ließ mich die Wahrheit sagen.

Und die Wahrheit war, dass ich Männer und Frauen in etwa gleich scharf fand. Und von allen Frauen war Nini mit Abstand die Schärfste.
Keinen Fingerbreit größer als meine eins-achtundsechzig, wenn sie nicht wie heute etwas kürzere Heels anhatte und wir dadurch gleichgroß waren. Und kein überflüssiges Gramm am Körper, das nicht auf Möpse oder Arsch verteilt war - wo man wohl kaum von überflüssig sprechen konnte.
Sie hatte diese unglaublichen, kastanienbraunen Locken, die ihr bis zum Po reichten und die niedlichsten C-Körbchen der Welt. Etwas kleiner und ein wenig fester als meine Eigenen. Zum Ausgleich dafür hatte sie dann ihren irrsinnigen Arsch, der ohne Probleme als zweites Paar Brüste durchging, so rund und prall und geil war er.

Torben auf der anderen Seite war nicht umsonst mein Freund. Ohne Angabe konnte ich mir meine Typen aussuchen und er sah verdammt scharf aus.
Fast eins-neunzig, kurze, schwarze Haare, graue Augen und ein Traumbody. Inklusive Sixpack und natürlich einer Latte in der Hose, die ausgefahren genau zweiundzwanzig-einhalb Zentimeter lang war. Schließlich war ich anspruchsvoll und brauchte die Luxusvariante.
Am Wichtigsten war aber, dass er mit dem Ding und mit Händen und Mund auch wirklich umgehen konnte. Deswegen war er mit seinen Fünfundzwanzig sechs Jahre älter als Janine und ich. Und deswegen hatte ich ihn durch das ganze Programm mit knutschen, fummeln und noch mehr fummeln gejagt, bevor ich ihn richtig rangelassen hatte. Einfach, weil es richtig geil mit ihm gewesen war.

Die ganze, banale Wahrheit war, dass ich nicht lange provoziert werden musste, um zuzugeben, dass ich diese beiden Menschen in meinem Bett wollte. Und zwar auch zusammen. Ich träumte sogar davon. Dauernd.
Drei Tequila-Shots und ein paar blöde Sticheleien hatten das ganz schnell aus mir rausgekitzelt. Und Nini und Torben hatten sagenhaft mitgespielt, um mich nicht in Verlegenheit zu bringen. Sie hatten beide fast gleichzeitig nach ganz kurzem Stutzen ihre Arme um mich gelegt und meinen Hals geküsst.
Sie hatten sich an mich gedrückt, mich ihre geilen Körper spüren lassen und zielsicher meine Achillesferse attackiert. Die, die ich auf beiden Seiten direkt hinter den Ohrläppchen habe und die mich völlig willenlos macht.

Deswegen war es passiert. Deswegen hatte ich sie an den Händen genommen, den Idioten gesagt, dass wir jetzt miteinander Spaß haben würden, und war gegangen. Deswegen standen wir jetzt hier wie begossene Pudel.
„Ihr seid schuld“, sagte ich leise in den Raum. „Ihr wisst beide ganz genau, was passiert, wenn ihr mich da küsst.“
Torben grunzte leise und Nini schnaubte. Ich hatte keine Ahnung, was sie mir damit sagen wollten.

Als sie die Köpfe zu mir drehten, war ich diejenige, die geradeaus starrte und rot wurde. Aber ich blieb stur und sah sie nicht an. Schon allein, weil ich nicht gewusst hätte, wen von beiden zuerst.
Ich hielt das Kinn oben und sah geradeaus. Und aus den Augenwinkeln bemerkte ich, wie sie sich beide etwas vorbeugten, um einander anzuschauen.

Mein Herz setzte für einen Schlag aus und sprang dann von nervös auf zweihundertachtzig, als sie plötzlich beide bei mir waren.
Wie abgesprochen schlossen sie mich zwischen sich ein und nahmen meine Arme gefangen, bevor sie sich perfekt aufeinander abgestimmt auf meinen Hals stürzten.
Ich konnte nur noch nach Luft ringen.

Sorgen, Peinlichkeit und Schamgefühl wurden einfach weggewischt. Ninis weiche Lippen lagen auf der einen Seite auf meiner Haut und hauchten Küsse darauf, während sie ihre Zungenspitze gegen meinen An-Schalter hinter dem Ohr schnalzen ließ, wie nur sie es konnte.
Und auf der anderen Seite war das raue Gefühl von Torbens Haut, wie sie sich schon fünf Minuten nach der letzten Rasur anfühlte. So wunderbar männlich. Seine Zunge setzte er mit Nachdruck und Kraft ein, wie ich es zuvor noch bei keinem Mann erlebt hatte. Als hätte er spezielles Zungenmuskeltraining gemacht.
Hilflos stöhnte ich und konnte nicht vermeiden, dass mir die Knie etwas wegsackten. Der plötzliche Angriff in Stereo warf mich völlig aus der Bahn.

Wie selbstverständlich griffen sie beide zu, um mich festzuhalten. Torben legte einen Arm von vorne um meine Hüfte und griff mit der anderen Hand an meinen Po. Janine traf ihn dort und legte die andere Hand unter meine Brust, um mich zu stützen.
Aber damit machten sie es natürlich nur noch schlimmer. Und das wussten sie sicherlich auch ganz genau.

Nini war Expertin darin, meine Möpse genau so anzufassen, wie ich es am Liebsten mochte. Und da mein Oberteil kurz und unten offen war, konnte sie damit auch ohne viel Verzögerung anfangen.
Sie hielt nur lange genug inne, um sicherzugehen, dass ich nicht umfallen würde. Dann glitten ihre geschickten Finger auch schon nach oben und legten sich unter eine meiner Brüste, die ich in einem hauchdünnen BH aus feinmaschiger Spitze verpackt hatte.
Was alles andere als ein Hindernis für ihre sanften Berührungen war.

Auf der anderen Seite meines Körpers war ich allerdings noch mehr in Bedrängnis. Wie selbstverständlich schoben sich nämlich die beiden Hände ein wenig nach unten und dann mitsamt meinem weit geschnittenen Mini wieder nach oben. Und dann legten sich die zwei so unglaublich unterschiedlichen Hände direkt auf meine nackten Pobacken.
Ehrlich gesagt war ich in diesem Moment so richtig froh, dass ich einen String angezogen hatte. Diesen Unterschied direkt auf meiner Haut zu fühlen - ganz besonders da, wo ich so sensibel war - ließ mich die Augen weit aufreißen.
Wow! Das war… heiß!

Selbst mit einer Pistole vor der Nase hätte ich nicht sagen können, welche Berührung mir besser gefiel. Ich liebte Torbens große, starke Hände und wie er damit im richtigen Moment ganz fest zupacken konnte. An meinen Hüften, wenn er mich von hinten nahm, waren sie der absolute Hammer. Aber auf meinem Po konnte ich auch nicht genug davon kriegen.
Genau das galt aber auch für Ninis zärtliche Berührungen. Niemand konnte mich so sanft anfassen. Sie wusste genau, ab wann ich es fühlte und wie wahnsinnig es mich machte, wenn sie mir genau den kraftvollen Druck verwehrte, den Torben mir gab.
Das gleichzeitig zu spüren machte mich nicht nur willenlos. Es machte mich spitz wie Nachbars Lumpi.

Mit eingeklemmten Armen war ich ziemlich hilflos. Aber ich brauchte irgendwas, um mich festzuhalten. Also packte ich Torbens Jeans irgendwo an seinem Oberschenkel und fand mit der anderen Hand Janines Halterlose, die sie sich heute ausgesucht hatte.
Als ich vor lauter Verzweiflung auch dort fest zupackte, war sofort ein leises Ratschen zu hören, als der Netzstoff meinen Krallen nachgab.

Nini sog zischend die Luft ein. Ob aus Frust über ihren Strumpf oder wegen meines Kratzens über ihren Oberschenkel konnte ich nicht sagen. Und auch Torben hielt kurz still. Für einen Augenblick schienen wir alle den Atem anzuhalten.
Dann biss mir meine beste Freundin ins Ohrläppchen, was mich quietschen ließ. Aber das wurde sofort zu einem Keuchen, als sie in meinen schicken BH griff und ihn mit einem schnellen Ziehen lautstark einreißen ließ.

„Bitch!“, fauchte ich unwillkürlich. Schließlich hatte das Ding locker zehnmal so viel gekostet, wie ihre Halterlosen.
Aber gleichzeitig wurde mir auch ganz schon heiß. Und das nahm noch zu, als sie mir ins Ohr hauchte und mich ihre Zunge da etwas deutlicher spüren ließ.
Dann mischte sich allerdings Torben auf eine Art ein, die ich niemals erwartet hätte.

Mein Süßer war selbstsicher und stark. Genau der Typ, den Frau bei sich haben will, wenn sie nachts durch den Park läuft. Aber ruppig war er eigentlich nie. Selbst dann nicht, wenn ich ihn mal dazu aufforderte, weil ich da gerade scharf drauf war. Da hielt er sich immer noch ein wenig zurück.
Nach dem kleinen, teuren Schlagabtausch zwischen Nini und mir gab er allerdings seinen Senf dazu, indem er einfach meinen String packte und das winzige Ding mit einem harten Ruck auseinanderriss. Er fetzte es einfach nach hinten weg und die Nähte hatten seiner Kraft natürlich nichts entgegenzusetzen.

Mir stockte dabei schon der Atem. Es war im ersten Moment ziemlich unangenehm, aber kaum ließ das nach, schoss mir der Saft in die Möse als wäre ich ein Springbrunnen. Ich konnte richtig fühlen, wie ich feucht - oder eher nass - wurde.
Gleichzeitig ließ Torben mich allerdings auch noch los und im nächsten Moment wurde Janine fest an meine Seite gepresst. Noch einmal hörte ich Stoff nachgeben und wusste, dass er sie an ihrem Oberteil gepackt und ran gezogen hatte.
Kein Wunder, dass sie und ich gemeinsam japsten und stöhnten.

In dem Moment wurde mir alles egal. Das Teuerste, was ich angehabt hatte - meine Dessous - waren sowieso im Arsch. Also konnte er genauso gut damit weitermachen und mir bitteschön die Klamotten vom Leib reißen. Genau darauf hatte ich jetzt nämlich richtig Lust.
Außerdem wusste ich genau, dass Torben mit mir einkaufen gehen und alles ersetzen würde, was er kaputtmachte. Er konnte es sich schließlich leisten.
Mit mir und mit Nini, korrigierte ich mich dann sofort selbst. Ich wollte nämlich, dass er ihr auch die Klamotten wegfetzte. Und ich wollte noch mehr…

Energisch befreite ich meinen Arm auf seiner Seite. Auf der anderen Seite war das hoffnungslos, solange er Janine so fest gegen mich zog.
Aber ein Arm reichte, um nach oben zu greifen und den Kragen seines Shirts zu packen. Und weil er nicht so genau wusste, ob ich jetzt sauer war, ließ er sich auch ohne Widerstand etwas nach unten ziehen.

„Hör ja nicht damit auf!“, wisperte ich fordernd und gab ihm einen raschen, heißen Kuss.
Dann zog ich ihn zu seiner fühlbaren Überraschung aber weiter und weiter und beugte meinen Oberkörper dabei etwas nach hinten. Bis er und Nini sich plötzlich aus weniger als zehn Zentimetern Entfernung ins Gesicht sahen.
Ich konnte gar nicht anders als zu grinsen, als sie sich ein wenig ratlos und dabei gleichzeitig gierig und hungrig anstarrten.
Mit meiner jetzt freien zweiten Hand griff ich meiner besten Freundin in den Nacken und drückte sie die kurze Distanz bis zum Gesicht meines Freundes nach vorne. Mehr Aufforderung brauchten sie nicht, um sich zu küssen.

Und - Gott! - war das ein geiler Anblick!
Erst hatten sie beide die Augen weit aufgerissen wie Rehe im Scheinwerferlicht. Aber dann trafen sich ihre Lippen und ich sah, wie sie beide ganz automatisch ihre Münder öffneten und ihre Zungen ins Spiel brachten. Ihre Augen klappten zu und sie stöhnten beide leise, als sie sich zum allerersten Mal küssten.
Ich wusste genau, wie unglaublich diese beiden Menschen küssen konnten. Aber ich beneidete sie nicht. Ich würde nicht zu kurz kommen. Da war ich mir sicher.

Was ich mir nicht verkneifen konnte, war allerdings, mich für ihren anfänglichen Angriff zu revanchieren. Während die beiden sich in ihren Kuss hinein steigerten und sichtbar Spaß daran hatten, ließ ich meine Zunge erst über Janines Hals wandern, bis ich in ihr Ohr hauchen konnte. Und dann machte ich das Gleiche bei Torben.
Bevor sie sich daraufhin mir zuwenden konnten, zog ich mich allerdings etwas zurück und trat dann hinter meine Freundin. Und dann griff ich unter ihren Armen hindurch nach vorne, bis ich den Ausschnitt ihres Oberteils zu fassen bekam - und zog mit aller Kraft daran.

Es war nicht so leicht, wie ich gedacht hatte. Aber Nini trug auch nur dünne Klamotten. Also schaffte ich es tatsächlich, das Teil zu zerreißen und ihren sexy BH mit wenig Spitze und vielen Lücken freizulegen, der ihre Möpse so richtig schön zur Geltung brachte.
Da sie den Kuss irritiert lösten, als ich mich ans Werk machte, hatte Torben einen perfekten Blick darauf und ich konnte ihm ansehen, wie er das genoss.
Noch mehr Freude hatte er dann aber eindeutig daran, wie ich Janine unter ihre Bürste griff und sie ein wenig anhob und zusammendrückte. Welcher Mann sah sowas nicht gerne?

So wie meine beste Freundin wusste, wie sie mich anfassen musste, um mich wahnsinnig zu machen, wusste ich genau, wie fest ich von vorneherein zupacken durfte, wenn sie schon rattig war. Und bei ihr war das fester, als ein anständiger Typ es jemals gewagt hätte.
Nini legte sofort den Kopf nach hinten auf meine Schulter und bot mir ihren Hals an, als ich ihre Titten hart packte und meine Fingernägel durch den Stoff in ihre Haut bohrte. Sie mochte das und genauso mochte sie es, wenn ich ihr leicht in den Hals biss.
Zitternd ergab sie sich und nun musste sie sich an mich lehnen und mit ihren Händen nach Halt suchen.

Sie fand schnell etwas, woran sie sich festklammern konnte. Es war Torbens Gürtel und sie nutze ihn auch gleich, um ihn näher zu uns zu ziehen. Zufrieden fühlte ich, wie er sein Bein zwischen ihre Schenkel schob und sie zwischen uns einkeilte.
Dass er sich dann vorbeugte, um mich zu küssen, war mir mehr als recht. Mit Nini zwischen uns konnten wir zwar nur unsere Zungen miteinander spielen lassen, aber das genügte mir völlig. Und es brachte meine Süße außerdem ganz schön zum Zittern, denn all das spielte sich genau neben ihrem Ohr ab.

„Mir kommts gleich!“, zischte sie atemlos.
Torben schnaubte belustigt und ich musste kichern.
„Vom Zuhören?“, wollte ich wissen.
„Nein…“, schnaufte Nini. „Sein Bein. Es trifft genau… den Punkt!“

Ich brauchte eine Sekunde, um das zu verstehen. Weil sie so nach hinten gebeugt stand, drückte Torbens Bein ihr genau auf die richtige Stelle. Und Janine brauchte nicht viel, wenn es die richtige Stelle traf.
Ich war versucht, es einfach passieren zu lassen. Und als ich Torben ansah, sah ich in seinen Augen das, was mir auch durch den Kopf geschossen war: Wenn sie gekommen war, konnten wir ohne schlechtes Gewissen miteinander anfangen.
Aber… das war es nicht, was ich wollte.

„Fick sie!“, sagte ich ihm direkt ins Gesicht. „Steck ihr deinen dicken Prügel in die Fotze und lass sie davon kommen.“
Mein Großer zuckte richtig zusammen, als er mich so reden hörte. Das kannte er noch nicht von mir. Sowas war eigentlich für Nini reserviert - und es ging auch gerade mehr an ihre Adresse. Sie stöhnte sofort lang und tief.
Sorgen um meinen Freund musste ich mir nicht machen. Auch wenn ihn mein Tonfall irritierte, funkelten seine Augen. Er war ganz eindeutig einverstanden.

Wie auf Kommando traten wir beide gleichzeitig etwas zurück und Janine kippte beinahe zur Seite, als sie plötzlich den Halt verlor. Aber unsere Hände waren schon an ihrem Körper, bevor sie überhaupt wusste, was los war. Und sie waren nicht da, um sie zu stützen.
Während ich den BH-Verschluss öffnete, griff Torben ihr in den Bund ihres Mini und schob ihn gleich mitsamt ihrem String nach unten. Und dann blieb er kurz auf den Knien. Ich konnte mir vorstellen und ihm nicht verübeln, dass er ihre Schnecke betrachtete.

Als er wieder hochkam, lag mein Kopf auf Ninis Schulter und wir blickten ihn beide an. Ich für meinen Teil wollte, dass er sich auszog. Und ich war bereit darauf zu wetten, dass meine Freundin ihn ganz genau so ansah.
Kurz war er verunsichert. Sein Blick fiel auf meine Hände, die etwas sanfter als vorhin von unten Janines geile Titten kneteten und ab und zu ein wenig an ihren harten Nippeln zupften. Und er sah, wie sie sich umständlich hinter ihrem und meinem Rücken an meinem Rock zu schaffen machte, um mich von dem Ding zu befreien, bevor es losging.
Dann schluckte er hart und atmete einmal tief durch.

Schätzungsweise war er noch nie zuvor von zwei Frauen dabei beobachtet worden, wie er sich auszog. Jedenfalls nicht so.
Ich wusste, was mich erwartete und auch Nini hatte ihn schon in Badehose gesehen. Aber wir waren gerade nicht im Schwimmbad. Er zog sich aus, weil er es mit uns beiden treiben würde. Und das änderte alles.

Torben tat es langsam. Er hatte keinen Grund zu Selbstzweifeln und wusste genau, was er zu bieten hatte. Er zog sich das Shirt über den Kopf und gab uns dabei Schritt für Schritt mehr von seinem geilen Oberkörper. Fast wie ein Stripper.
Falls er vorhatte, uns damit rasend zu machen, hatte er reichlich Erfolg. Noch bevor er sich auch nur seiner Hose zuwandte, klammerten wir uns schon aneinander und krallten uns gegenseitig erwartungsvoll die Finger in die Haut.
Es gab nur eine kurze Unterbrechung in unserer atemlosen Betrachtung. Nämlich als mich Nini aufforderte, mein Oberteil loszuwerden und ich mir das Ding und die Reste meines BHs schnell über den Kopf zog.

Ich war mir in etwa bewusst, dass wir zusammen ebenfalls einen ziemlich leckeren Anblick abgaben, wie wir uns so in den Armen hielten. Wir hatten schon einmal solche Fotos vor einem Spiegel gemacht.
Aber damals waren wir nicht außer uns gewesen vor Geilheit, sondern gerade ziemlich erschöpft und befriedigt. Also waren wir gerade sicherlich ein noch aufregenderer Anblick. Was mich zuversichtlich machte, dass Nini eine ordentliche Überraschung erwartete, wenn er die Hosen runterließ.
Bislang war sie nämlich noch immer ein klein wenig skeptisch, was meine Behauptungen über seine Größe anging…

Torben ließ sich Zeit. Schuhe und Socken gingen nach dem Shirt und erst dann griff er sich an den Gürtel. Ganz langsam zog er sich den aus den Gürtelschlaufen und machte wirklich eine Show daraus. Und aus dem langsamen Aufknöpfen seiner Jeans.
Als die dann ein wenig aufklaffte und man bereits die Beule erkennen konnte, beschleunigte sich Ninis Atmung. Und meine zugegebenermaßen auch. Aber wir mussten erst noch über uns ergehen lassen, wie er sich in aller Ruhe die Hose auszog und sich wieder vor uns aufbaute.
Grinsend und mit den Händen in den Hüften stand er uns gegenüber und strotzte nur so vor Selbstzufriedenheit.

„Das ist keine Socke da in den Shorts“, wisperte ich meiner besten Freundin zu.
„Ich glaubs langsam“, keuchte sie.
„Willst du ihn sehen?“, fragte ich und kniff ihr leicht in einen Nippel.
Sie japste und zuckte kurz, bevor sie sich wieder unter Kontrolle hatte.
„Auf jeden Fall!“

„Aber ich dachte, für dich wäre er schwul und potthässlich“, neckte ich sie.
„Ich hab sowas von gelogen“, gestand sie atemlos. „Er ist einfach nur geil!“
„Aber Nini“, empörte ich mich. „Das ist mein Freund, auf den du da scharf bist.“
„Chrissi“, wimmerte sie flehend. „Ich hab seit Wochen keinen anständigen Sex mehr gehabt!“
„Und…?“, forderte ich sie auf, noch mehr zu sagen.
„Ich tue alles, Liebste“, sagte sie, nachdem sie den Kopf zu mir gedreht hatte. „Meine Lieblingsjacke? Der blaue Schal? Die geilen Stiefel, die ich dir weggeschnappt habe? Gehört alles dir…“

Ich war hin- und hergerissen zwischen einem breiten Grinsen und ein klein wenig Besorgnis über ihre Verzweiflung. Und dass sie es ernst meinte, konnte ich in ihren Augen sehen. Schnell gab ich ihr einen Kuss, um sie zu beruhigen.
„Deine Hände, deine Lippen und deine Zunge will ich“, sagte ich leise. „So wie früher. Bis ich komme.“

Nini stieß ihren angehaltenen Atem aus und legte mir den Arm um den Nacken, um mich richtig zu küssen. Und diesmal tat sie es mit Liebe.
Darauf zu verzichten war immer am Schwersten, wenn eine von uns mal wieder einen Freund hatte. Wir konnten uns beherrschen, aber es war viel schöner, wenn wir das nicht mussten.
Es gab einfach nichts, was sich mit einem Kuss von ihr vergleichen ließ. Punkt.

„Zeig ihn ihr“, keuchte ich, als ich mich mit aller Kraft losgerissen hatte.
„Schnell, sonst fangen wir ohne dich an!“, unterstützte sie mich.
„Dann sollte ich vielleicht…“, meinte Torben grinsend.
„Babe!“, japste ich entrüstet.
„Torben!“, schimpfte Nini gleichzeitig.
„Schon gut…“, gab er sich geschlagen.

Als er die hautengen Shorts runter schob, die ich am liebsten an ihm sah, rangen wir beide nach Luft. Sein Schwanz sprang sofort nach oben, sobald er nicht mehr eingesperrt war. Prall, hart und durch die gespannte Haut im Licht schimmernd ragte er kerzengerade nach schräg oben.
Ich kannte den Anblick, aber in so einer aufgeheizten Stimmung war ich selten. Dementsprechend geil fand ich diese Prachtlatte. Aber das war ja wohl auch kein Wunder.

Torbens Schwanz war so ziemlich der Schönste, den ich jemals gesehen hatte. Jedenfalls in natura.
Er war lang, dick und absolut gerade. Fast wie ein perfekt geformter Dildo. Nur eben aus Fleisch und Blut. Nicht beschnitten und dadurch nur noch reizvoller, weil es einfach nichts Geileres gab, als einer Vorhaut dabei zuzusehen, wie sie eine Eichel freilegte. Und wenn mein Freund so steif war, wie jetzt gerade, passierte das von ganz allein.
Gierig sah nicht nur ich dabei zu, wie seine rot schimmernde Eichel sich langsam aus ihrer Hülle schälte und uns das kleine Loch in der Spitze zuzwinkerte.

„Hei-li-ge Scheiße!“, hauchte Nini völlig andächtig.
„Fühlst du dich bereit für so ein Biest?“, fragte ich sie leise.
„Wenn er langsam macht. Jedenfalls… am Anfang.“
„Hast du gehört?“, fragte ich meinen Freund. „Langsam anfangen!“
„Ich weiß“, sagte er einfach und sah mir mit beruhigender Gewissheit in die Augen.

Unwillig noch länger zu warten, löste ich mich von meiner besten Freundin und ging zum Bett. Um meine Schuhe auszuziehen, musste ich mich setzen und die Riemchen lösen. Und ich machte eine eigene, kleine Show daraus, es mit leicht gespreizten Beinen und reichlich theatralisch zu machen. Mein Publikum hatte keine Einwände.
Für Nini hatte ich allerdings andere Pläne. Als ich ihr die Hand entgegenstreckte und sie zu mir kam, schob ich ihr zuerst ganz langsam die Halterlosen von den Beinen und legte dann meine Arme um ihren Po, um sie ein wenig zu mir zu ziehen.
Da ich dabei zurückrutschte, musste sie sich auf die Bettkante knien. Und ich konnte Torben zunicken, der von hinten an nähertrat. Ihre Schuhe fielen Augenblicke später auf den Boden.

Was dann folgte, war anfangs wie ein vertrautes und geliebtes Ritual.
Ich saß auf dem Bett und Nini kniete zwischen meinen Beinen. Sie beugte sich zu mir hinunter und küsste mich, während sie ihre Hände auf meine Schultern legte. Ich machte es ihr nach, nur legte ich meine Hände an ihre Hüften.
Wir erschauerten beide gehörig, als unsere Finger nach so langer Zeit wieder auf dem Körper der anderen auf Wanderschaft gingen, während wir uns mit unseren Küssen den Atem raubten. Beide wussten wir genau um jede einzelne Stelle an den Seiten, den Armen und dem Bauch, mit der wir der anderen einen Schauer entlocken konnten.
Und beide wussten wir genau, wie wir das Paar Brüste anfassen mussten, um es wirklich schön zu machen.

Aber wir waren nicht allein. Auch wenn wir das für ein paar Minuten beinahe vergaßen. Torben wurde für diese kurze Zeit zu einem verlockenden Schatten im Hintergrund, während mein und Ninis Körper ihre Bekanntschaft erneuerten.
Aber irgendwann fühlten wir, wie sich ein weiteres Gewicht auf die Matratze begab. Und dann erzitterte meine beste Freundin über mir unter zusätzlichen Berührungen.

Mit einem Blick verständigten wir uns, dass sie lieber auf dem Rücken liegen wollte, wenn Torben sie nahm. Sie war schon immer lieber genommen worden, als zu nehmen. Und unten liegen machte das erst so richtig schön, wenn es nicht wild von hinten passieren sollte.
Beim Positionswechsel kamen wir uns nicht ins Gehege. Wir mussten nicht einmal richtig aufhören, uns zu streicheln. Wir kannten einander eben.
Schnell lag meine Süße auf dem Rücken auf meinem Bett und hatte den Kopf in meinem Schoß liegen. Ich saß hinter ihr auf meinen Fersen und ließ die Hände für den Moment unter ihren Brüsten liegen. Gemeinsam sahen wir zu Torben auf.

Er kniete aufgerichtet auf dem Bett und hatte uns etwas Platz gemacht. Und nun schluckte er, als er uns ansah.
Ich hätte gerne Mäuschen in seinem Kopf gespielt. Aber vermutlich hätte ich nur dabei zugesehen, wie er die Bilder für sein mentales Pornoalbum abspeicherte. Allerdings auf Ehrenplätzen.
Ihm war anzusehen, wie geil er den Anblick fand. Und auch ein wenig, wie erstaunt er über sein Glück war.

„Sie gehört dir“, lud ich ihn leise ein.
Zur Bekräftigung spreizte Nini langsam die Beine und öffnete sich ihm. Und sogar ich konnte von oben sehen, wie feucht und geschwollen ihre kleine Schnecke war.
„Genug Vorspiel“, wisperte sie flehend.

Torben nickte und glitt vorwärts. Irgendwie war es genau das, wofür Männer gemacht schienen. Niemals waren sie eleganter und beeindruckender, als wenn sie loslegten. Vorspiel lag ihnen einfach nicht im Blut.
Janine erzitterte, als seine Hände über ihre Beine streiften und er sich dazwischen legte. Sie sah ihm zu, aber ihre Hände klammerten sich an meine Arme und zeigten mir, dass sie in Gedanken nicht weniger bei mir war. Sie wusste, dass er mein Freund war. Und sie wusste zu schätzen, dass ich ihn teilte.
Jedenfalls, bis er angekommen war und sich sein Schwanz gegen ihre Schnecke presste.

Nini rang ganz schön nach Luft, als mein Freund seinen Harten gegen den Widerstand ihres Eingangs drückte. Ein paar Wochen kein Sex und sie war fast wieder so eng wie eine vierzehnjährige Jungfrau. Das kannte ich schon von unseren Spielen.
„Oh Shit! Oh Shit! Oh Shit!“, keuchte sie gepresst und biss die Zähne zusammen.
Ich konnte mir in etwa vorstellen, was sie fühlte, wenn ich mich an mein erstes Mal mit Torben erinnerte. Auch wenn er damals ein wenig langsamer vorgegangen war.

Ich hätte ihn ja aufgefordert, sich etwas mehr Zeit zu lassen, aber mein Großer war voll konzentriert und kein Stück unbeherrscht. Er wusste, was er da tat und irgendwie fand ich, dass Nini ein Recht auf das volle Programm hatte.
Also spreizte ich einfach nur die Beine etwas weiter, damit sie unbehindert den Rücken durchdrücken und den Kopf überstrecken konnte, bis ihr ganzer Oberkörper sich zu einem Bogen gespannt hatte. Und dabei sah ich der Latte meines Freundes zu, wie sie sich Zentimeter für Zentimeter in die rotgeschwollene, nass glänzende Schnecke meiner besten Freundin bohrte.
Kacke, war das ein unglaubliches Bild!

Ich war so hypnotisiert, dass ich erst gar nicht merkte, wie mein Großer ihre Beine in den Kniekehlen nahm und sie nach oben hob. Aber als er einmal mit der Zunge schnalzte, bekam ich mit, dass er sie mir übergeben wollte. Also nahm ich sie ihm mit einem Grinsen ab.
Für mich ergab sich dadurch auch etwas, auch wenn ich gerade jetzt völlig zufrieden damit war, dass Janine in den vollen Genuss kam. Ich konnte warten, auch wenn mir das Döschen natürlich ganz schon juckte und ich geil war, bis in die kleinen Zehen.
Als ich mich etwas erhob und vorbeugte, wurde das noch ein wenig verstärkt, denn nun trafen die heftigen Atemzüge meiner Freundin direkt auf meine nasse Pflaume. Und das kitzelte genug, um mich ziemlich bald ziemlich irre zu machen.

Auf der anderen Seite fand ich aber Ablenkung darin, den letzten Zentimetern des geilen Schwanzes beim Versinken zuzuschauen. Mann, was das ein hammergeiler Anblick, wie er sie dehnte und sich in sie drängte. So ein Teil hatte Nini vermutlich noch nie gehabt. Da kam auch keiner der Dildos ran, die wir gelegentlich benutzt hatten.
Und es klang auch so, als hätte sie ziemlich zu kämpfen. Jedes Ausatmen wurde von einem wimmernden Stöhnen begleitet und darauf folgte ein schnappendes Luftholen.

„Ist die kleine Fotze richtig eng?“, wollte ich leicht heiser wissen.
„Krass eng!“, grunzte Torben.
„Geil?“
„Uh-huh“, bestätigte er.

Dann zuckte er schuldbewusst zusammen und riss seinen Blick von ihrer Schnecke los, um mich entschuldigend anzusehen. Aber ich lächelte ihm nur zu, so gut ich es konnte, während ich am liebsten vor Geilheit gehechelt hätte.
Das war keine Falle. Ich fand es rattenscharf, dass mein Freund meine beste Freund gleich so richtig nageln würde. Ich wollte ihn stöhnen hören und ihm dabei zusehen, wie er immer geiler wurde, bis er es nicht mehr halten konnte. Und ich wollte sie schreien hören, wenn sie kam.
Immer und immer wieder.

Aber erst einmal war er nun ganz in ihr drin und hielt für einen Augenblick still, sodass Nini es wagte, sich ein wenig wieder zu entspannen. Auffordernd sah ich ihn an, bis er mir ihre Beine wieder abnahm und sie sich auf die Arme legte, um sie schon weit gespreizt zu halten.
Meine freien Hände ließ ich dann mit Schmackes auf die prallen Möpse meiner Süßen fallen, die sofort aufschrie und sich wieder anspannte bis zum Gehtnichtmehr. Torben sah mich völlig baff an und schien mich fast nicht mehr wiederzuerkennen.
Natürlich hatte er sowieso noch nie gesehen, wie ich andere Brüste als meine anfasste, aber er hatte sich sicherlich nicht vorgestellt, dass ich so grob und fies zupacken würde.

An seinem Gesicht konnte ich ablesen, dass sie schon anfing zu zucken. So, wie er ein wenig konzentriert und erstaunt in sich hinein lauschte und nach unten sah, spürte er es deutlich an seinem Prügel.
„Soll er dich jetzt richtig hart ficken, Süße“, fragte ich nach unten.
„Nh-hng!“, presste sie heraus.
„So versteht dich keiner, Nini“, stichelte ich.
„Fuck!“, keuchte sie. „Ja, verdammt! Fick mich mit deinem Riesenschwanz, du Monster!“
„Du hast sie gehört“, hauchte ich Torben zu. „Nimm sie dir vor und hör nicht auf sie, wenn sie um Gnade winselt. Sie schafft locker ein halbes Dutzend Abgänge, bevor sie wirklich nicht mehr kann…“

„Was?“, jaulte Nini noch alarmiert, als sie das mitbekam.
Aber dann schnappte sie schon wieder nach Luft, weil Torben sich grinsend zurückzog. Und wie ich ihn kannte, nahm er jetzt richtig Anlauf.
Oh, Nini würde schreien, bis ihr die Luft ausging. Falls er nicht vorher kam, würde sie vielleicht sogar wegtreten. Das würde ein richtig geiles Fest werden.

Sie jaulte laut auf, als er sein Ding so richtig schön hart wieder in sie rammte. Und ich wartete, bis er sich wieder zurückzog, um dann ihre prallen Nippel schön in die Länge zu ziehen, wie sie es kaum ertragen konnte, weil es sie rasend machte. Aber was wollte sie tun? Weglaufen war nicht mehr…
Wenn er zustieß, ließ ich die Nippel fahren und griff ihr fest in die straffen Möpse, wenn er Schwung holte, zog ich wieder. Es klatschte so richtig geil und schmatzte total obszön, wenn sein Körper auf ihren traf. Aber ich hätte das über ihre Schreie kaum gehört, wenn ich nicht mit dem Kopf in der Nähe gewesen wäre.
Es dauerte gerademal sieben Stöße, bis sie zum ersten Mal kam, so geil war sie offenbar schon gewesen. Torben hatte noch nicht einmal richtig losgelegt.

Zum Glück waren Ninis Orgasmen leicht zu ignorieren, wenn man sie in der richtigen Stellung hatte. Sie zitterte, winselte und schrie und ihre Schnecke zuckte, als hätte man sie unter Strom gesetzt, aber sie verkrampfte sich nicht mehr als sie es ohnehin schon tat. Eigentlich streckte sie sich sogar eher.
Daran konnte man auch ganz gut ablesen, ob sie noch mehr vertrug, denn solange sie sich doch irgendwie den Stößen von Händen, Dildos oder eben vom Schwanz meines Freundes entgegen drückte, war sie noch nicht fertig.
Auch wenn sie gerne anfing zu betteln, dass sie eine Pause brauchte. Das war nun mal ihr Ding.
„Warte, bitte!“, japste sie „Sekunde!“
„Hör nicht auf das Miststück!“, zischte ich. „Fick sie richtig hart!“

Und Torben gehorchte natürlich mir. Wollte ich ihm auch geraten haben. Er beugte sich etwas vor, um sich neben ihr abstützen zu können und drückte seinen Prügel dadurch noch tiefer in sie hinein. Ich richtete mich einfach auf, um ihm Platz zu machen und widmete mich weiter ihren traumhaften Möpsen.
Solange er wieder langsam Fahrt aufnahm und Nini leise vor sich hin wimmerte, streichelte ich sie so, wie sie es am liebsten hatte. Sanft, aber fest und mehr um ihre Nippel herum als direkt daran. Das mochte sie gerne, wenn sie nicht gerade kurz davor war.

Dass meine Süße für eine kurze Weile nicht völlig außer sich war, merkte ich daran, wie ihre Hände meine Oberschenkel und meinen Po fanden und zärtlich über meine Haut streichelten. Sie schaffte es sogar, mich ein paar Mal kurz auf die Innenoberschenkel zu küssen, bevor sie sich wieder ganz und gar auf die Stöße konzentrieren musste.
Und das waren Stöße, die Torben da austeilte. Gott im Himmel war das ein geiles Bild, wie er seinen Unterleib anhob und seinen Dicken fest in meiner besten Freundin versenkte. Wieso hatte ich die beiden nicht längst zusammen in mein Bett gezerrt? Allein der Anblick machte süchtig!
Dieser große, muskulöse Männerkörper, auf dem sich ganz langsam ein Schimmer von Schweiß bildete und unter ihm der sich windende, längst feucht glänzende, zierliche Körper meiner Süßen. Mmh… Lecker!

Als er seinen Rhythmus gefunden hatte, ließ ich eine Hand vorgleiten und fand ihr Lustknöpfchen bereit und willig am Ansatz ihrer Spalte. Die kleine Perle zeigte sich nie - im Gegensatz zu meinem Mini-Schwanz, der sich immer gleich bemerkbar machte, wenn ich richtig scharf war - aber man konnte perfekt fühlen, wie heiß Nini war, wenn man die Finger darauf legte.
Und sie war mächtig heiß! Sie kochte quasi. Dank meiner gezielten Berührung kochte sie sogar ziemlich schnell über und fing wieder an zu schreien, als würden wir sie umbringen. Hoffentlich riefen die Nachbarn nicht die Polizei, wie beim ersten Mal, als Torben mich so richtig fertigmachte.
Unwillkürlich durchzuckte mich der geile Gedanke, dass es diesmal noch viel krasser hier zugehen würde.

„Tor-ben!“, japste Nini völlig erschöpft. „Bitte! Chrissi!“
In meinen Ohren klang das, als wollte sie uns beide anflehen, ihr eine Pause zu gönnen. Aber irgendwie legte mein Großer das anders aus.
Ich quietschte vor Überraschung, als er ihre Beine von seinen Armen gleiten ließ und meinen Kopf packte, um mich nach unten zu drücken. Vor lauter Überraschung kam ich gar nicht dazu, irgendwas zu tun, bis ich mit dem Gesicht in Ninis Schoß landete.
Die Hände meiner besten Freundin blieben auch nicht untätig und packten meine Arschbacken fest, sodass ich mit Torbens Hand auf dem Rücken und ihren Fingern in der Poritze praktisch festgenagelt worden war.
Ungefähr da ging mir auf, dass Janine es vielleicht auch anders gemeint haben mochte…

„Du… du kleine, dreckige Bitch!“, keuchte Nini, noch immer schwer atmend. „Jetzt bist du dran!“
Vor lauter Überraschung konnte ich nur fiepen.
„Stopf ihr das Schlampenmaul, Torben“, forderte meine Süße. „So geil dein Ding auch ist, meine Schnecke braucht ne Pause. Und das kleine Fickstück kreischt uns sonst die halbe Stadt zusammen.“
Ein Teil von mir wollte um Hilfe schreien, denn wenn Nini es darauf anlegte, konnte sie mich tatsächlich zum Kreischen bringen. Aber ein anderer, viel, viel größerer Teil von mir wollte vor Begeisterung in die Hände klatschen, die ich allerdings brauchte, um mich abzustützen. Von jetzt auf gleich sprang mein Puls von hundertachtzig auf irgendwas jenseits der Fünfhundert.

Direkt vor meinen Augen zog Torben seinen Fickprügel langsam aus Nini heraus. Das Ding glänzte und triefte vor Nässe. Der Geruch ihrer Geilheit füllte meine Nase und ließ mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Ich glaube, ich fing echt an zu hecheln.
Und dieses dicke Ding, das über und über mit dem leckeren Saft beschmiert war, würde ich gleich in den Hals geschoben bekommen. Das war eine der Nummern, die ich auch erst seit Torben so richtig zu schätzen wusste, denn wenn man ihn lutschte, dann entweder richtig oder lieber gar nicht.
Aber diesmal würde ich mich dabei nicht nur auf ihn konzentrieren, sondern von meiner Freundin nach allen Regeln der Kunst verwöhnt werden. Scheiße… Mir lief es schon bei der Vorstellung davon heiß und nass aus der Schnecke.

Mein Freund richtete sich ein wenig auf und schon hatte ich seine Eichel unter der Nase, wo er mir ein wenig von Ninis geilem Schleim dorthin schmierte. Sicherlich nicht absichtlich, aber der Geruch würde ganz klar dazu beitragen, mich wahnsinnig zu machen.
Meine Süße fing derweil an, mich sanft in die Schenkel zu beißen und mir so zu verstehen zu geben, dass ich ihr gefälligst näherkommen sollte. Nach ihren Abgängen konnte aber auch niemand von ihr verlangen, dass sie sich verrenken sollte.
Also spreizte ich die Beine einfach weiter und senkte ihr meine Pflaume entgegen. Und auf der anderen Seite benutze ich das andere paar Lippen dazu, einem dicken Schwanz einen feuchten Schmatzer zu geben.

Als Nini meinen Arsch fester packte und ohne Umwege ihren Mund auf mein Fötzchen presste, um mit ihrer Zunge in meinen Kanal einzudringen, keuchte ich überrascht. Sie ging nie den direkten Weg. Das war neu…
Der Eindringling zwischen meinen Lippen machte mir dann aber schnell klar, dass es volle Absicht war. Ich öffnete den Mund und konnte kaum mein Seufzen rausbringen, bevor er mir gestopft wurde. Mein Stöhnen musste ich also einfach daran vorbei pressen, denn vermeiden ließ es sich nicht. Dafür war der Geschmack dieses dicken Lutschers einfach zu geil.
Ganz davon zu schweigen, dass ich ganz einfach das Gefühl mochte, wenn er in meinen Mund eindrang, als wäre ich ein Stück Fickfleisch, das nur zu seinem Vergnügen existierte. Jedenfalls, wenn ich nicht gerade sauer auf ihn war…

Fickfleisch… Das war ich damit auch ganz offiziell. Und zwar auf völlig neue Weise.
Wenn ich Torben im Mund hatte, war ich normalerweise auf ihn konzentriert. Spielte mit ihm und genoss auch irgendwie die Macht, die ich über ihn hatte, weil seine Lust von mir kontrolliert wurde. Aber diesmal… Puh!
Meine Süße kannte jeden meiner Schwachpunkte und es war unmöglich, genau zu erfühlen, wo und wie mich Lippen, Zunge und Zähne berührten. Sie verteilte ihre Liebkosungen vom Kitzler bis zum Arschloch und wurde sofort ziemlich wild dabei.

Mir stockte der Atem, als sie von der ersten Sekunde an alles daran setzte, mich durchdrehen zu lassen. Und ich konnte nichtmal Laut geben, weil sich ein harter Schwanz langsam in meinen Rachen schob. Ich konnte nur den Kopf gerade halten, den Unterkiefer entspannen und im richtigen Moment anfangen zu schlucken, damit ich nicht würgen würde.
Für Torben wurde ich zur Sexpuppe, in die er sein Ding schob und die er benutzen konnte, wie er wollte. Erst recht, als er leise stöhnte und mir die Hände auf den Kopf legte, um meine Haare fest zu packen, weil es sich offenbar mächtig geil anfühlte.
Und ich selbst konnte auch an nichts mehr denken, weil ich geleckt wurde, wie seit viel zu vielen Monaten nicht mehr. So gut mein Großer auch war, an Nini kam er halt nicht ran.

Ich glaube mein Freund ließ es langsam angehen. Aber sicher weiß ich das nicht zu sagen. Er schob seinen Schwanz immer wieder und wieder in meinen Rachen. Und das war geil…
Aber meine Aufmerksamkeit war voll auf meinen Unterleib konzentriert. Zungenschlag um Zungenschlag brachte meine beste Freundin mich einem gewaltigen Abgang näher, denn auf Touren war ich schon, seit wir angefangen hatten. Wenn nicht schon länger.
Es dauerte nicht lange - schätze ich jedenfalls. Und es war verdammt schwierig, mit dem Ding in meinem Mund genug Luft zu bekommen oder so zu schreien, wie ich gerne wollte.

Wie immer, wenn mich ein ‚Großer O‘ so richtig heftig erwischte, drehte sich mir alles und ich sah Sterne vor den geschlossenen Augen. Es fühlte sich an, als würde sich ein unerträgliches Kribbeln außen und innen von meinem Unterleib aus ausdehnen, sich wieder zusammenziehen und mich dann in einer heißen, geilen Explosion in der Mitte auseinanderreißen.
Keuchend und nach Luft ringend, kam ich mit der Nase in der Spalte von Nini wieder zu mir und fand heraus, dass ich irgendwie auf ihr zusammengebrochen war. Und dass sie im Gegensatz zu Torben nicht von mir abgelassen hatte, sonder weiter sanft meine Schnecke mit der Zunge massierte.
Ein heftiger Schauer lief mir durch den Körper.

Als ich nach Torben Ausschau hielt, fand ich ihn dicht vor mir auf den Fersen sitzend. Und wenn ich seinen Gesichtsausdruck richtig interpretierte, war er nur deswegen nicht der glücklichste Mann der Welt, weil er ziemlich heftig kommen wollte und gerade zwangsweise zur Pause verdonnert war.
Nicht bereit, meinen engen Körperkontakt mit Nini aufzugeben, zwinkerte ich ihm zu und machte eine Schau daraus, ganz langsam und lautlos mit den Lippen eine kurze Anweisung zu formen: „In ihre Fotze.“
So, wie er die Augenbrauen hochzog, verstand er mich ganz gut und war hin- und hergerissen zwischen Vorfreude und schlechtem Gewissen. Also grinste ich ihn aufmunternd an.

Dann spielte ich mit meiner Süßen ein Spiel, das wir schon viel zu oft gespielt hatten, als dass sie misstrauisch werden würde. Sie umarmend und meinen Mund an ihre Schnecke legend, der ich schnell auch ein, zwei Zungenschläge verpasste, um ihren Geschmack aufzufrischen, drehte ich mich mit ihr zusammen.
Nini stöhnte leise und entlockte mir mit einem saugenden Kuss an meinem Kitzler eine Antwort, während sie sich mit drehte. Wie von selbst kam sie mit weit gespreizten Beinen und ihrer Pflaume in meinem Gesicht auf mir zu liegen.
Und ich war weit genug unten, dass ich zwar nicht besonders gut an ihren Schoß herankam, aber eben auch nicht im Weg war.

Voll konzentriert fing sie an, sich wieder meiner Lust zu widmen. Aber das hörte schlagartig auf, als Torben sich über ihren Rücken beugte.
„Oh…“, meinte sie, als sein Schwanz quasi von meiner Nase geführt in Richtung Ziel glitt. Und dann: „Fuck!“
Das konnte ich nur von ganzem Herzen unterschreiben.

Es war völlig irre, dem Prügel dabei zuzusehen, wie er ansatzlos und schwungvoll - und keine zehn Zentimeter von meinen Augen entfernt - in die nasse Enge glitschte. Es quoll richtig aus ihr hervor und lief mir ins Gesicht, aber das machte mich gerade nur noch mehr an.
Nini schrie und dann presste sie ihren Mund auf mein Fötzchen und… schrie weiter. Das Brummen davon war um Längen besser als jeder Vibrator und pflanzte sich ungefähr bis in meine Gebärmutter fort. Das war… hammergeil!

Torben nahm nicht mehr so viel Rücksicht wie am Anfang. Er war jetzt kein Gentleman mehr, sondern ein Stecher, der kommen wollte. Also drückte er mir meine Süße hart entgegen und presste ihr kleines Lustknöpfchen direkt auf meinen Mund. Ich musste nur noch anfangen zu saugen.
Wir klebten alle drei ganz dicht aufeinander. Das war krass intensiv. Und Nini hörte gar nicht mehr auf, mir gegen die Schnecke zu kreischen, weil Torben so richtig anfing, die hart zu ficken.
Sie fuhr die Krallen aus und kratzte mir vor lauter Geilheit den Arsch auf. Aber das war mir scheißegal.

Jeder harte Stoß knallte mir die Schnecke meiner Süßen ins Gesicht und erschütterte mich zusammen mit der seltsamen Vibration in meinem Schoß selbst gehörig. Ich brauchte nicht lange, bis sich mich ähnlich heftig an ihr festhielt, wie sie an mir.
Und Torben brauchte nicht lange, bis er anfing zu schnaufen und zu grunzen, wie er es nur tat, wenn es fast so weit war.
Ich sah richtig dabei zu, wie sich seine Eier zusammenzogen, die er mir bei jedem Stoß ins Gesicht klatschte. Und dann beobachtet ich, wie er sein ganz spezielles Ding durchzog.

Bevor ich diesen Prachtkerl kennenlernte, sah und hörte ich immer, wenn ein Typ in mir kam. Und ich fühlte es an seiner veränderten Haltung und der Art, wie er sich anspannte und mich packte. In mir drin hatte ich nie was gespürt.
Aber Torben war anders. Wenn er kam, drang er nicht einfach tief ein und pumpte seine Sahne ab, sondern sein Schwanz zuckte richtig krass. Er schwoll an und wieder ab und krümmte sich irgendwie nach oben bei jedem Schub heißen Spermas, das daraus hervor schoss.
Ich wusste ganz genau, wie absolut unbeschreiblich sich anfühlte, was Nini gerade erlebte. Kein Wunder, dass sie davon selbst wieder heftig kam.

Da sie den Kopf hob und sich anspannte, bekam ich eine Pause und konnte mich darauf konzentrieren, sie festzuhalten, während sie genoss, wie mein Freund sie mit seiner Sahne abfüllte.
Verrückt. Ich war kein Stück eifersüchtig, obwohl ich nur einmal gekommen war. Es war einfach… okay. Nein, es war scheiße geil und wunderschön!
Es war ein Anblick, den ich gerne mit etwas Abstand gesehen hätte. Oder gefilmt. Es sah bestimmt richtig schön aus, wie der große Kerl sich in dem kleinen Körper verströmte.

Er blieb lange genug tief in der kleinen Pflaume, um ihr Zeit zu geben, wieder zu Atem zu kommen. Dann zog er sein langsam abschwellendes Ding unter lautem Protest zurück. Und für mich kam damit die Flut, die ich gar nicht bedacht hatte.
Er zog ihn raus und kippte zur Seite aufs Bett und ich sah es weiß und zäh aus den offenstehenden Schamlippen sickern. Das… musste ich haben!

Nini wimmerte nur noch gequält, als ich weit genug hochrückte, um meinen Mund auf ihre Schnecke zu legen, die sperrangelweit offenstand. Sie war fertig. So viel war sicher. Ich beherrschte mich eben so und ging sanft mit ihr um, aber nichts würde mich daran hindern, die Sahne aus ihr herauszusaugen.
Allein der Geschmack…! Halb Torben, halb Nini. Die zwei geilsten Aromen der Welt direkt auf meiner Zunge. Abgefahren!
Langsam rollte ich sie und mich auf die Seite, als der Nachschub versiegte. Ich war richtig zufrieden, auch wenn ich offenbar die Einzige war, die noch Energie hatte. Aber dafür hatte ich ein Honigtöpfchen zum Ausschlecken und konnte mir Zeit damit lassen.

Die ganze Sache war vielleicht eine Schnapsidee gewesen. Oder eine Tequilaidee, wenn man es genau nahm.
Aber wenn alle Ideen, die mir ein oder zwei Tequila zu viel einbrachten, sich so entwickelten, würde ich von nun an nie wieder nachdenken, bevor ich was sagte.

Oder tat…

Freitag, 7. Februar 2014

Junge Liebe - Kapitel 2 - Teil 06

Junge Liebe
Kapitel 2
Eine Geschichte über die Jugend, die Liebe und erste Male.
© 2012-2014 Coyote/Kojote/Mike Stone

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Teil 01
Teil 02
Teil 03
Teil 04
Teil 05
Teil 06
Teil 07
Teil 08

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Diesmal geht mein Dank an Theodor und an all die Leser, die so lange und so geduldig auf die Fortsetzung gewartet haben.

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XXXII.

Als sie aufwachte, musste Nadia erst einmal scharf nachdenken, wie sie hierher gekommen war.
Sie erinnerte sich genau daran, wie sie mit Peter welterschütternden Sex gehabt hatte. Und dann auch mit Patty. Und sie wurde ziemlich schnell ziemlich rot, als sie sich daran erinnerte, was sie so alles zu ihm gesagt hatte, als er dabei war, in der Kleinen sein Sperma zu verströmen.
Aber danach…?

Irgendwie waren sie offenbar nach Hause gekommen, denn Nadia lag genau dort, wo sie hingehörte: Mehr auf als neben Peter, der seiner Atmung nach zu urteilen noch selig schlummerte.
Er war nackt, sie war nackt, und wenn sie nicht alles täuschte, dann war der warme Körper, der sich fest an ihren Rücken presste, ebenfalls nackt. Eine kleine Bewegung ihres Rückens bestätigte diese Vermutung rasch.
Blieb nur die Frage, ob Kenni auch irgendwo in der Nähe war…
Aber dann erinnerte sie sich daran, wie er irgendwann - vielleicht im Auto - etwas über Arbeit am kommenden - also heutigen - Tag erzählt hatte. Also waren sie zu dritt allein.
Fein.

Mit dieser Erinnerung kamen auch andere.
Davon, wie Peter sich natürlich darum gekümmert hatte, alle hochzuscheuchen und die Sachen einzuladen und sie zum Anziehen zu animieren. Und davon, wie sie müde das Hemd übergestreift und auf den Rest geschissen hatte.
Oh… Müsste sie nicht eigentlich völlig verdreckt sein? Schließlich hatte sie es mit ihm im Schlamm getrieben.
Huh… Sofort kribbelte es wieder zwischen ihren Beinen. Das war eine mehr als geile Erinnerung.

Eine vorsichtige Überprüfung ihres Haars erweckte den Eindruck in ihr, jemand hätte sie unter die Dusche verfrachtet. Es fühlte sich genau so an, wie es das eben tat, wenn sie mit nassen Haaren eingeschlafen war: wie ein Vogelnest.
Aber das war ein geringer Preis. Ebenso wie der Muskelkater und das leicht überempfindliche Gefühl ihrer Pussy. Und auch der Eindruck, ihre Nase sei ein klein wenig verschnupft.
Alles war ein kleiner Preis für einen Abend wie den gestrigen.

Still lächelte sie in sich hinein, als sie an Peters Gesicht und seine Augen dachte. Ihre letzte, glasklare Erinnerung. Dieses Glitzern in seinem Blick, als sie ihn anbettelte, ihr ein Kind zu machen… Oh ja. Der Gedanke erregte ihn. Und er erregte Nadia. So sehr, dass ihr die kleinen Hände mit jedem Atemzug bewusster wurden, die ihre Brüste hielten.
Wie würden die beiden Dinger wohl aussehen, wenn sie anfingen, Milch zu produzieren? Würden sie größer werden? Viel größer?
Oh… Alles an ihr würde größer werden. Und einiges davon würde nie wieder in die alte Form zurückkehren. So war das, wenn man Kinder bekam. Man ging aus dem Leim und wurde unansehnlich. Jedenfalls meistens… Oder?

‚Komm mal klar!’, schimpfte sie lautlos mit sich selbst. ‚Kinder stehen nicht auf dem Programm. Noch nicht. Wir sind gerade mal…  - Was? - anderthalb Wochen zusammen.‘
Aber… wenn es zufällig passierte? Trotz der Pille?
Ja… Dann musste man natürlich damit zurechtkommen. Abtreibung kam auf keinen Fall infrage. Nicht bei einem Kind von Peter. Niemals!
Gott! Hoffentlich wachte gleich jemand auf und brachte sie von diesen Gedanken ab. Das war ja furchtbar!

„Bist du wach?“, wisperte Patty ganz leise.
Gott sei Dank!
„Ja…“
Sofort wollte die Kleine ihre Hände von ihren Brüsten lösen. Aber Nadia hielt sie kurz zurück, bevor sie hinter sich griff und den zierlichen Körper wieder fest an sich presste.
„Lass nur. Sie mögen das…“

„Ich… Ich wollte… auf meiner Bettseite bleiben“, stammelte Patty verlegen.
„Ich bin froh, dass du es nicht getan hast. Ich habe geschlafen wie ein Baby…“
Mist! Dieses Wort wieder…
„Ja“, gluckste Patty. „Schon im Auto. Du bist nicht einmal aufgewacht, als Peter mit dir geduscht hat.“
„Ich war ja auch perfekt glücklich gevögelt“, kicherte Nadia.
„Ja…“, kam die Antwort nun wieder zögerlich von hinten. „Ich… Ich auch…“

Nadia seufzte und fing an, sich ganz langsam umzudrehen. Sorgsam darauf bedacht, Peter nicht zu wecken, wandte sie sich ihrer Freundin zu, die sie sorgenvoll anblickte.
Sanft nahm Nadia das verwirrte Gesicht in ihre Hände und gab ihr einen Kuss. Und den vertiefte sie dann, bis ihre Zunge schließlich freie Bahn hatte, Pattys Mund zu erkunden. Und sich die Kleine in ihre Umarmung schmiegte, ihre Schenkel ihrem leicht vordringenden Bein öffnete und leise stöhnte.
„Wenigstens dein Körper weiß, wie er sich verhalten soll“, hauchte sie zufrieden.

Patty atmete ein wenig schneller und sah sie an. Nun war da wieder diese Hingabe und Bewunderung in ihren Augen. Und sicherlich auch ein wenig Liebe. Aber eben nicht dieses besorgniserregende Funkeln, das für Probleme sorgen würde.
„Hat es dir gefallen, mit Peter zu ficken?“
Patty zuckte zusammen, wurde rot, zog die Unterlippe zwischen ihre Zähne und erschauerte. Gleichzeitig.
Nun glänzten ihre Augen lüstern. Sie hatte es ganz offensichtlich immens genossen. Aber auch diesmal war es Bewunderung und Zuneigung und keine hoffnungslose, unsterbliche Liebe.
Gut so.

„War er besser als Kenni?“, fragte sie weiter, denn eine deutlichere Antwort auf die erste Frage konnten keine Worte geben.
Nun schluckte Patty, schlug die Augen nieder und leckte sich nervös über die Lippen.
„Na… Das sagen wir ihm lieber nicht, oder?“, schlug Nadia grinsend vor.
„Ich… Ich… Ich fühle mich…“, stammelte sie verwirrt.

Nadia küsste sie rasch auf die Lippen. Und Patty runzelte kurz die Stirn, weil sie das in ihrer Konzentration zu beeinträchtigen schien. Dann wollte sie wieder ansetzen.
Ungefähr ein Dutzend Mal spielte die Blondine grinsend dieses Spiel, bevor Patty einerseits erregt und andererseits frustriert genug war, um zumindest ein wenig aus ihrer Unsicherheit auszubrechen.
Nicht hilfreich“, zischte sie ein klein wenig erbost und kopierte damit eindeutig eine von Nadias Verhaltensweisen.
Sehr gut!

„Aber lecker“, meinte sie nur und verpasste ihrem Gegenüber gleich noch einen Kuss.
„Nadia…“, seufzte Patty etwas vorwurfsvoll. „Ich bin durcheinander. Und du machst es nicht besser…“
„Ich weiß“, gab sie zu. „Aber Grübeleien machen es auch nicht besser. Das hab ich schon probiert.“
„Was macht es denn besser?“
„Lass es einfach zu.“
„Aber… Was denn?“, beschwerte sich Patty. „Ich weiß ja noch nicht einmal, was hier eigentlich passiert. Wie soll ich es denn dann zulassen?“

„Indem du loslässt, tust, was dir natürlich erscheint und schaust, was die anderen dazu sagen“, mischte sich Peters Stimme leise ein. Dem Klang nach war er schon eine Weile wach.
„Genau“, unterstützte Nadia seine Worte.
„Und… Und…“, stammelte Patty und ruderte etwas hilflos mit einem Arm. „Und wenn ich… mit Peter Sex haben will?“
„Mach ihn hart und steig auf“, schlug Nadia vor.
„Und wenn du auch gerade willst?“
„Dann werden wir darum kämpfen und eine Menge Spaß dabei haben. Oder er nimmt uns nacheinander. Oder irgendwie gleichzeitig“, meinte sie. „Oder er lässt uns am ausgestreckten Arm verhungern, weil er uns quälen will oder möchte, dass unsere Geilheit so lange anwächst, bis wir wirklich alles für ihn tun.
Aber wenn er es uns nicht verbietet, fallen wir dann übereinander her und genießen das Ganz ohne ihn…“

Patty starrte sie mit großen Augen an und Peter legte sich auf die Seite, um sie in den Arm zu nehmen. Und um sie seinen Ständer an ihrem Po fühlen zu lassen. Was ihr einen heißen Schauer über den Rücken jagte.
„Aber das ist doch nicht normal!“, keuchte die Kleine schließlich. „Das verstößt doch gegen…“
„Gegen?“, hakte Nadia ernst nach. „Gegen was? Gegen ein Gesetz? Das glaube ich kaum.
Es mag nicht normal sein, aber es fühlt sich natürlich an. Und ich weiß, dass du auch so empfindest. Du hast nur Hemmungen und Bedenken, aber du fühlst es…“
„Was ist… wenn ich mich in einen von euch verliebe?“, platzte sie endlich mit Tränen im Blick heraus.

„Das hast du doch schon hinter dir“, sagte Nadia ganz ruhig. „Du dachtest doch bereits, dass du in Peter verliebt bist. Bis es plötzlich nicht mehr nötig war, für ihn zu schwärmen. Da hast du das hinter dir gelassen. Und es wird auch nicht mehr wiederkommen, weil du dein Herz nicht dem Mann schenken kannst, der dich nicht aus Liebe aus deiner persönlichen Hölle geholt hat. Egal, wie sehr du ihm das verzeihen kannst. Es wird immer die Wahrheit sein, weil es Vergangenheit ist.“
Mucksmäuschenstill hörte nicht nur Patty ihr zu.
„Und in mich wolltest du dich auch verlieben. Weil du in mir eine Traumfrau siehst und weil Frauen dir noch nicht wehgetan haben. Aber von mir kannst du auch alles bekommen, was du willst, ohne mir unsterbliche Treue zu schwören. Und deswegen schwindet dieses Gefühl auch, nicht wahr?!
Aber du denkst, du müsstest irgendwen lieben, wie es in irgendwelchen Büchern steht, weil sich das so gehört. Und deswegen hast du dich auf Kenni eingelassen, damit das seine Richtigkeit hat.“

Als sie eine kleine Pause einlegte, schnaubte Peter verblüfft.
„Spekulierst du oder weißt du das wirklich?“, fragte er ganz offen.
„Jetzt weiß ich es sicher“, antwortete sie, ohne den Blickkontakt mit Patty aufzugeben. „Und deswegen sage ich dir, dass es okay ist, Süße. Wir können eine Familie sein, die es miteinander treibt. Und niemand wird einsam sein. Bis du jemanden findest, der dein Herz wirklich verdient. Und der wird dann vielleicht auch einfach Teil dieser Familie…
Oder vielleicht wirst du auch niemals dein Herz an einen einzelnen Menschen hängen. Aber das musst du nicht heute entscheiden. Und auch nicht morgen. Das kannst du dir überlegen, wenn ich dich soweit habe, dass du auf Kommando jeden Mann um den Finger wickeln kannst.“

Bei aller Fassungslosigkeit schnaubte Patty auf diese Aussage hin ganz unwillkürlich abfällig.
Bevor Nadia dazu etwas sagen konnte, schob Peter schon seinen Arm weiter über ihre Hüfte und packte Pattys Taille, um sie dichter heranzuziehen. Zusammen mit ihrer Freundin erschauerte auch die Blondine bei der Intensivierung des Körperkontakts.
Der sich daraus ergebende Kuss war nicht bewusst gesteuert, sondern einfach die natürliche Konsequenz dieser intimen Nähe.

„Nadia mag extrovertierter sein als du“, sagte Peter energisch. „Aber als sie aus dem unmittelbaren Blickfeld verschwand, hingen die anderen gestern an deinen Lippen. Auch die Jungs. Vor allem die Jungs.“
Den Versuch von Patty, darauf etwas zu antworten, unterband Nadia mit einem besonders leidenschaftlichen Vordringen ihrer Zunge.
„Ihr beide wart die Stars des gestrigen Abends. Für jeden. Mich eingeschlossen…“

Nadia war so stolz auf ihn. Und glücklich, dass er ganz ohne irgendeine Absprache die Dinge so sah, wie sie es tat.
Aber sie hatte nicht viel Zeit, diesen Gedanken zu verfolgen, denn plötzlich waren da zierliche Finger an ihrem Schoß, die sich sanft zwischen ihre Schenkel drängten. Vorsichtig angelte Patty nach hinten und holte von dort Peters Schwanz nach vorne, der sich gleich darauf von unten gegen ihre Schamlippen presste und weit genug vorragte, um beinahe sogar ihren Kitzler zu berühren.
Und dank der helfenden Hand wurde aus diesem ‚Beinahe‘ gleich als Nächstes ein köstliches ‚Definitiv.‘

„Oh, nein…“ stöhnte sie. „Ihr könnt mich nicht schon wieder in die Mitte nehmen… Patty ist dr…“
Weiter kam sie nicht, denn mit leuchtenden Augen stürzte sich ihre kleine Freundin in einen neuen Kuss und brachte sie zum Schweigen. Und bei aller Liebe… Gegen das wunderbare Gefühl der Reibung zwischen ihren Schenkeln konnte sie kaum etwas Sinnvolles vorbringen.

Unwillkürlich ließ Nadia selbst ihr Becken leicht vor und zurück wandern, während Peter dieser Bewegung genau entgegen arbeitete. Dadurch glitt bald sein ganzer, harter Schaft durch ihre längst wieder feuchten Lippen und streifte mit der Eichel immer wieder lang und intensiv ihre Perle.
Schnell fing diese an, sich nach mehr zu sehnen. Aber sie sprach es nicht aus. Zu wunderbar war es, Peter vom Kopf bis zu den Füßen in ihrem Rücken zu spüren, während sie Patty auf genau diese Weise vor sich hatte. Und beide hatten gleichermaßen viel von ihr.
Normalerweise gehörte sie immer mehr Peter, aber in diesem Moment war er ihrer kleinen Freundin gleichgestellt. Weil er eben nicht in ihr war, sondern ‚nur‘ an ihr. So… atemberaubend an ihr…

Es war schwindelerregend, wie die Berührungen von zwei völlig unterschiedlichen Händen ineinander übergingen. Peter hatte eine Hand unter Nadias Kopf und Patty benutzte eine Hand, um seinen Schwanz gegen ihre Pussy zu drücken. Die jeweils freie Hand war jedoch rastlos.
Ohnehin hochsensibel nach dem Schlafen und durch die rein äußerliche Reibung an ihrem Kitzler unter Strom gesetzt, waren die Streicheleinheiten elektrisierend, auch wenn sie gar keine erogenen Zonen berührten. Das Gefühl der großen Nippel von Patty, die sich hart in ihre eigenen Brüste bohrten, war dann so etwas wie eine kleine Krönung.

Natürlich blieb Nadia nicht untätig. Dazu war sie viel zu unruhig und erregt. Sie ließ ihre Hände Rücken und Po von Patty erkunden und presste die Süße an ihren eigenen Körper, während sie zärtliche Vorstöße zwischen deren Pobacken unternahm.
Und Patty wich nicht zurück. Sie schob ihr oberes Bein sogar nach oben, bis es über Nadias und Peters Hüfte lag, um der Blondine offenen Zugang zu ermöglichen. Sie schien wirklich völlig von irgendwelchen Hemmungen befreit.

Dass Peters Eichel offenbar weit genug vordringen konnte, um Patty nun auch gegen den Schoß zu stupsen, war eine berauschende Entdeckung für alle Beteiligten. Sie keuchten gemeinsam auf, als es zuerst nur zufällig passierte.
Dann tat Nadia das, was Patty bei ihr tat: Sie lenkte die pralle Männlichkeit sorgsam ins Ziel. Und dieses Ziel war die deutlich geschwollene Perle am Scheitelpunkt der reichlich feuchten Schamlippen.

Die gegenseitigen Streicheleinheiten ließen daraufhin nach, denn nun war das Bedürfnis, die anderen beiden so fest wie möglich zu halten, die treibende Kraft. Fest pressten sie sich aneinander, um die Hitze und die Reibung zu verstärken.
Nur Lippen und Zungen der beiden Frauen blieben nicht untätig dabei. Nadia sah Patty tief in die Augen, während sie immer wieder an deren Lippen knabberte oder mit der Zungenspitze darüber spielte, wenn ihre Freundin das nicht bei ihr tat.

Eine scheinbar endlose Zeit lang trieben sie so zu dritt auf einer Wolke fernab der Realität. Unendlich langsam baute sich ein Druck auf, der sich nicht auf Nadias Körper beschränkte. Sie fühlte, wie es den anderen beiden ebenso erging.
Mit der Stirn an Pattys Stirn und Peters Lippen im Nacken bewegte sie sich auf einen märchenhaften Gipfel zu. Und dank seines langsam stärker werdenden Bebens und dem Schleier im Bick ihrer Freundin, wusste sie, dass sie nicht allein diesen Aufstieg bewältigte.

Dennoch war die Stimulation für Nadia am größten. Gefolgt von Peter, was Patty letztlich hinterherhinken lassen musste. Und sie sah in den Augen der Kleinen, dass die es auch bemerkte. In ihrem Blick lag die sehnsüchtige Bitte, nicht zurückgelassen zu werden, sondern diesen gemeinsamen Höhepunkt miterleben zu dürfen.
Nadia handelte sofort und suchte mit ihren Fingern, die sich zwischenzeitlich einfach in Pattys Po gekrallt hatten, nach einem Punkt, um deren Lust weiter anzufachen. Was sie fand, war eine kleine Überraschung.

Ohne viel Bewegungsfreiheit musste sie einfach tasten und streicheln, in der Hoffnung, einen passenden süßen Punkt bei ihrer Freundin zu finden. Und das ging erstaunlich schnell.
Als ihre Fingerspitzen über die Haut zwischen Pattys Pobacken tasteten und deren Zentrum erreichten, erschauerte die Kleine plötzlich und keuchte leise. Und dabei sah sie selbst sehr überrascht aus.
Aber Nadia zögerte nicht eine Sekunde. Sie verspürte weder Scheu noch hatte sie Vorbehalte, die Rosette ihrer Freundin zu massieren. Nur für einen kurzen Ausflug zur nahegelegenen Quelle der Nässe unterbrach sie ihre Behandlung.

„Oh,
Nadia!“, wisperte Patty kurz darauf atemlos.
Damit signalisierte sie, dass sie beinahe soweit war. Und sie heizte den anderen beiden durch ihre plötzliche Unbefangenheit gehörig ein.
„Ich komme gleich… Von einem Finger in meinem Po… Steck ihn tiefer in mich…“, wimmerte sie. „Bitte steck ihn tief in mich. F-fick meinen… m-meinen Arsch, wenn Peter mich anspritzt…“

Der Erwähnte grunzte daraufhin und Nadia erschauerte ihrerseits, als er sich anspannte. Sein Griff an ihrer Hüfte wurde fester. Er war gleich soweit. Und Nadia war längst überfällig. Allein sein Beben reichte schon aus, um sie an den Rand der Klippe zu bringen.
Rasch drang sie mit dem Mittelfinger in Pattys Po vor, soweit sie konnte. Bis über das zweite Fingerglied hinaus. Und die schrie auf. Unzweifelhaft vor Begeisterung. Was eine Kettenreaktion auslöste.

Stöhnend kam Peter und das Pulsieren seines Schwanzes katapultierte Nadia auf den Gipfel, den Patty gerade eben auch erreichte.
Einander fest in den Armen haltend und fast untrennbar verbunden kamen sie zu dritt und stöhnten, keuchten und japsten miteinander um die Wette.
Es war kein explosiver Orgasmus, aber ein unglaublich erfüllender. Voller Wärme, Zuneigung und Intimität. Und zutiefst befriedigend.

Lange blieben sie einfach ineinander verschlungen und kamen wieder zur Ruhe. Ohne Hektik und ohne das geringste Bedürfnis, die Nähe aufzugeben. Einfach nur genießend.
Nadia war völlig gelöst. Zufrieden mit sich, mit Peter und mit Patty. Das Leben konnte von nun an einfach so bleiben. Eine Steigerung war eigentlich unvorstellbar.
„Ich hab euch unglaublich lieb“, murmelte Patty.
Okay… Vielleicht war es auch doch noch etwas steigerbar…
„Wir dich auch, Süße.“

Peter erwies sich überraschenderweise als der Spielverderber, der zuerst hochmusste. Zur Toilette, wie er sagte.
Mit seinem Verschwinden war nicht mehr alles perfekt. Aber das war natürlich in Ordnung,. Irgendwann mussten sie schließlich aufstehen.
Leider…

Patty kicherte plötzlich.
„Etwas läuft mir zwischen die Pobacken“, meinte sie. „Was mag das sein?“
„Warte“, sagte Nadia ganz spontan. „Ich schaue nach.“
Und das tat sie. Einfach ihrem Gefühl folgend. Bis sie nicht nur sehr genau erkennen konnte, wie Patty überall in ihrem Schoß mit Peters Sperma beschmiert war, sondern es auch schmeckte, während sie es sorgfältig überall aufleckte.

Patty erstarrte nur kurz. Dann fing sie an, sich unter der Zunge zu winden und leise zu wimmern. Bereitwillig ließ sie sich überall säubern und hatte eindeutig eine Menge Spaß daran.
„Du verschwendest nicht gerne was davon, was?“, meinte sie schließlich.
Nadia setzte sich auf und schüttelte den Kopf.
„Was… was machst du jetzt damit“, staunte Patty, als ihr bewusst wurde, weswegen Nadia nicht mit Worten antwortete.
Daraufhin musste die Blondine grinsen.

Warum sie es im Mund behielt, war ihr selbst nicht klar gewesen. Bis sie sich aufrichtete und Patty sie staunend und erregt ansah. Was schnell in Fassungslosigkeit umschlug, als Nadia sich langsam über sie beugte.
Sie sah es ganz offenbar kommen und riss auch die Augen auf. Aber sie blieb auch genau da, wo sie war. Ohne nennenswertes Zögern ließ sie sich küssen und öffnete ihre Lippen der eindringenden Zunge. Und dem, was die mitbrachte.
Lange, leidenschaftlich und ohne irgendwelche Scheu spielten sie gemeinsam mit Peters Saft. Und für Nadia war es schwindelerregend, das zu tun. Es war… unglaublich geil.


XXXIII.

„Ihr seid wirklich unersättlich“, meinte Peter fröhlich, als er wieder ins Schlafzimmer kam.
Nadia und Patty knieten dort voreinander und küssten sich leidenschaftlich. Und reichlich feucht, wie er feststellte. Aber das schien sie nicht zu stören. Eher im Gegenteil.

Zunächst ignorierten ihn beide. Sie hatten gerötete Gesichter und schienen nicht nur ein wenig herumzuspielen, sondern bereits wieder reichlich erregt zu sein.
Dann erkannte er, dass sie sich nicht einfach nur küssten, sondern… nun… Körperflüssigkeiten austauschten, wie die ‚Fantastischen Vier‘ es nannten. Und zwar reichlich davon.
Erstaunt sah er dabei zu, wie sie einander immer wieder etwas in den Mund zu schieben schienen. Und wie sie jedes Rinnsal, das sich aus einem Mundwinkel löste, schnell aufleckten.

Ganz genau beobachtete Peter dieses seltsam erregende und zugleich irgendwie fast etwas abstoßende Schauspiel. Nein… Nicht abstoßend. Nur… unanständig.
Nadia warf ihm einen Seitenblick zu und ihre Augen glühten vor Lust. Fest hielt sie Pattys Kopf, während sie ihren Mund leicht öffnete. Für einen Moment ungehindert konnte die zähflüssige Nässe über ihr Kinn auf ihre Brüste rinnen und er konnte sehen, wie weiß sie war. Fast als wäre es…
Nein! Das konnte nicht… Sie spielten nicht mit…

Nadia grinste und ließ Pattys Kopf los. Sofort stürzte sich die andere auf das, was vermutlich sein Sperma war, und leckte es von den Brüsten seiner Freundin. Und dann beeilte sie sich, es wieder mit einem Kuss an Nadia zu überreichen. Und die nahm es kehlig stöhnend entgegen.
Fasziniert stand er da und sah dabei zu, wie es wieder ein paar Mal von Mund zu Mund wechselte, während er einen Kitzel in seinem Schoß spürte. Trotz des so kurz zurückliegenden Orgasmus wurde er eindeutig wieder etwas steif.
Aber das war ja wohl auch kein Wunder, denn so etwas hatte er zwar nie zuvor gesehen, aber… Es stand wohl anhand eines so eindeutigen Beweises ziemlich fest, dass nicht alle Frauen Sperma widerlich fanden, sondern einige dafür wirklich etwas übrig hatten, oder?

Was er vor sich sah, schien direkt dem Schneideraum einer Pornoproduktion zu entstammen. Wenn auch einer wirklich hochwertigen und ganz und gar nicht billigen.
Auf dem völlig zerwühlten Bett mit den Satinbezügen knieten die beiden Frauen voreinander. Beide hatten einen Oberschenkel zwischen den Beinen der anderen und rieben ganz offensichtlich ihre Schamlippen an der angebotenen Haut.
Ihre Hände fuhren mal zärtlich und mal ein wenig leidenschaftlicher über Rücken, Seiten und Pobacken. Immer wieder griffen sie etwas fester zu, kratzten ein wenig mit den Fingernägeln und lösten sich dann wieder, um nach einer anderen Stelle zu suchen, die sie liebkosen konnten.

Und die ganze Zeit über teilten sich ihre Mündern das Ergebnis seines letzten Abgangs. Zungen und Lippen spielten miteinander und zähflüssige Nässe lief immer wieder aus den Mundwinkeln und wurde wieder eingefangen.
Sie keuchten, stöhnten und schnauften dabei und hatten die Augen meist geschlossen. Nur gelegentlich blickte eine der beiden kurz zu ihm. Oder genauer gesagt auf die Regungen in seinem Schoß.

Peter sah einfach nur zu und genoss das Schauspiel. Ihm wurde erst nach einer ganzen Weile bewusst, dass er mit einer Hand seine Dreiviertel-Erektion rieb. Es war eine unbewusste Handlung und sie folgte den perfekt vertrauten Mustern, die er sich in Jahren der unfreiwilligen Beschränkung auf Selbstbefriedigung angewöhnt hatte.
Als er es bemerkte, zögerte er für einen Augenblick. Und als die beiden Frauen das wahrnahmen, blickten sie zu seinem Gesicht hinauf.

Zu beschreiben, was in den vier funkelnden Augen stand, die ihn ansahen, sprengte seinen Wortschatz. Ein einfacher Handwerker - selbst so belesen, wie er es war - hatte einfach nicht die richtigen Worte dafür zur Verfügung. Und im Grunde wurden auch keine Worte benötigt.
Die Augenpaare forderten ihn dazu auf, näherzutreten und weiterzumachen. Es lag kein Vorwurf darin, dass er ihnen seinen Schwanz nicht zum Spielen überließ, sondern eher Vorfreude auf das, was er mit seiner Hand erreichen mochte.
Und um der Wahrheit die Ehre zu geben war Handbetrieb auch vielleicht das Einzige, was Peter nicht so sehr überreizt hätte, dass letztlich gar nichts mehr dabei herausgekommen wäre. Er war mittlerweile tatsächlich ein wenig… wund. Wund gevögelt!

Langsam trat er zum Bett und nahm seine vorsichtigen Bewegungen wieder auf. Und die Mädels keuchten und nahmen ihr Spiel wieder auf. Diesmal jedoch mit offenen Augen, sodass sie so oft wie möglich auf seinen Schoß blicken konnten.
Fast schien es als würde sein Wichsen sie ähnlich erregen, wie ihn ihr leidenschaftliches Ringen und Küssen. Auch wenn das schwer vorstellbar war.

Es war vorhersehbar und trotzdem vage erstaunlich, dass er bald vor Erregung kein unangenehmes Ziehen mehr an seinem überbeanspruchten Ding fühlte. Bei so einem geilen Anblick schalteten seine Schmerzrezeptoren einfach ab. Schmerz war jetzt Nebensache.
Dementsprechend fester und schneller konnte er zupacken und seine Vorhaut immer weiter zurückziehen und wieder vorschieben. Weiter, als er es normalerweise tat, wenn er mit sich allein war. Denn wo normalerweise ein gewisses Gefühl der Trockenheit das unangenehm machte, war es diesmal einfach nur erregend.
Vor allem, weil mit jedem Blick auf seine schnellen Bewegungen die Atmung der beiden Schönheiten immer schneller wurde.

Ohne es zu merken, trat er Zentimeter für Zentimeter immer noch ein wenig näher, bis er aufpassen musste, mit seiner pumpenden Faust um seinen Ständer nicht eines der knallroten Gesichter zu treffen. Es war unglaublich heiß und gerade wegen seiner Zuschauerrolle irgendwie besonders aufregend.
Auf sein plötzliches Schnaufen und Keuchen reagierten die beiden sofort, indem sie aufhörten, sich zu küssen. Sie wandten ihm ihre Gesichter zu, blickten zu ihm auf und… öffneten ihre Münder weit.
Mit herausgestreckten Zungen gaben sie ihm zu verstehen, dass sie nur auf seinen Orgasmus warteten und er sich nicht zurückhalten sollte.

Peter kam so explosiv, wie niemals zuvor bei der Selbstbefriedigung. Ihm wurde schwindelig und sein Blick verschleierte sich ein wenig. Aber dennoch sah er, wie die Spritzer seines Spermas gegen Wangen und Nasen klatschten und ihn offenen Münder verschwanden.
Beide zuckten sie als es passierte. Aber nur vor Überraschung. Sie wichen nicht zurück, sondern kamen ganz unwillkürlich näher. Und sie stöhnten beide deutlich hörbar auf.
Sie… genossen es! Sie genossen das Gefühl, wie sein Sperma auf ihre Gesichter und Zungen traf!

Erschöpft und tatsächlich schweißgebadet ging er in die Knie, als er fertig war. Für ihn war es das erst einmal. Er und vor allen anderen Dingen sein Schwanz brauchten eine Pause. Egal was passierte.
Aber Nadia und Patty waren sichtlich erregt und gerade auf dem Gipfel ihrer Geilheit. Sie waren noch längst nicht zufrieden. Und er sah, wie sie sich mit einem Blick darüber verständigten, dass sie mehr wollten.

Wie in Zeitlupe erlebte Peter, wie sie die Stirn aneinanderlegten und das, was sie in ihren Mündern hatten, hinausfließen ließen. Die Mischung aus Sperma und Spucke tropfte Fäden ziehend nach unten und traf dort auf, wo ihre Beine und Schöße miteinander verschmolzen waren.
Dann richteten sie sich gemeinsam auf und fingen an, einander die Gesichter sauber zu lecken. Aber aufsehenerregender war der Anblick ihrer Hände, die ihren Weg in den Schoß der jeweils anderen fanden.
Mit der Zielsicherheit, die wohl nur Frauen aufbringen können, fingen sie an, sich gegenseitig die schleimige Nässe auf den Schamlippen zu verteilen und einzelne Finger oder Paare davon in den Schoß ihrer Gespielin eindringen zu lassen.

Peter beobachtete auf den Fersen auf dem Boden sitzend, wie sie anfingen, sich gegenseitig zu stimulieren. Und wie sich das zu einem Wettlauf entwickelte.
Immer wilder wurden ihre Küsse und immer lauter ihr Stöhnen. Wie im Fieberwahn hatten sie scheinbar nur noch das Ziel, die andere zuerst über die Klippe zu stoßen. Und ‚litten‘ dabei zugleich unter den Gegenangriffen, die ihre Offensiven ins Wanken brachten.

Es dauerte nicht lange - was in gewisser Weise bedauerlich war, denn dieser Ringkampf war einfach nur wunderbar anzusehen. Die längst schweißglänzenden Körper der beiden Frauen hätten es verdient gehabt, als Statue verewigt zu werden, so schön waren sie in ihrer gemeinsamen Lust.
Um Haaresbreite war es am Ende Nadia, die den Sieg davontrug. Ganz plötzlich warf Patty den Kopf in den Nacken und schrie laut auf. Ihr Körper fing an zu zucken und ihre Ekstase war unverkennbar.
Aber mit einem letzten Aufbäumen schaffte sie es irgendwie, ihre Freundin mitzureißen. Mit einer letzten Bewegung ihrer Hand brachte sie auch Nadia dazu, vor Lust aufzuschreien und sich ebenfalls aufzubäumen.

Dieses Bild der beiden angespannt zitternden Frauenkörper, die sich aneinander pressten und in ihrem geteilten Orgasmus zuckten, würde er definitiv niemals vergessen!

Nach diesem Erlebnis war zum ersten Mal, seitdem Peter mit Nadia zusammen war, die sexuelle Spannung tatsächlich erschöpft. Als sie sich zu dritt Arm in Arm ins Bett legten - diesmal mit Peter in der Mitte zwischen den Frauen - gab es nur noch Zuneigung und Intimität, aber keine Sexualität mehr.
Und auch als sie relativ gleichzeitig zwei Stunden später wieder erwachten und sich ohne viele Worte gemeinsam ins Bad begaben, war die Stimmung noch immer gelöst und entspannt. Sie teilten einfach die maximale Intimität und es war ganz und gar nichts dabei.

Für Peter war das ein ganz neuer Augenöffner. Bislang hatte er noch keinen Moment mit Nadia erlebt, der nicht zumindest einen Hauch sexueller Spannung enthalten hatte. Normalerweise musste er sie nur flüchtig ansehen und sofort war ein Teil seiner Gedanken bei Sex.
Nun war er allerdings restlos befriedigt und tatsächlich nicht nur fühlbar, sondern auch sichtbar wund. Und seiner Freundin und seiner… anderen Freundin ging es ebenso.
Obwohl sie alle nackt waren, gab es keine funkelnden Blicke und keine Begehrlichkeiten. Sie brauchten einfach alle eine Pause.

Erstaunlicherweise verstärkte das jedoch die Intimität in ihrem Dreiergespann um ein Vielfaches. Das Bedürfnis nach zärtlichen Berührungen schien eher zu steigen als zu sinken und die Blicke, die sie alle miteinander wechselten waren voller Zuneigung und… Liebe.
Sie halfen einander beim Duschen, Abtrocknen und anschließenden Eincremen. Und auch Peter ließ das über sich ergehen ohne zu klagen, auch wenn er eigentlich wenig davon hielt. Sein Schoß war in einem Zustand, der ihn nach Wund- und Heilsalbe verlangen ließ. Und Bodylotion schien ein brauchbarer Ersatz.

Wie losgelöst betrachtete ein Teil von ihm die Art, wie sie ohne viele Worte alle miteinander kommunizierten. Nach dem, was sie mittlerweile geteilt hatten, schien es völlig natürlich, dass er sich rasierte, während Patty auf der Toilette saß und pinkelte und dabei Nadias Rücken eincremte.
Es war… Familie. Verblüfft musste er glucksen und sah sein Spiegelbild an, als wäre es das erste Mal, dass er sich selbst sah.

„Kann ich kurz?“, fragte Nadia, während sie neben ihn trat. Sie zeigte auf seinen Nassrasierer.
Peter stutzte nur einen Augenblick und reichte ihn ihr dann, nachdem er ihn ausgespült hatte. Und Nadia tauchte rasch ihre Fingerspitze in das Wasser, befeuchtete sich die Augenbrauen und zog dann routiniert deren Umrisse mit dem Rasierer nach.
„Du rasierst dir die Augenbrauen?“, fragte er verblüfft.
„Wenn ich es nicht tue, sehe ich in zwei Wochen aus wie unser Finanzminister“, erklärte sie beiläufig.
Daraufhin musste er lachen. Mit Augenbrauen wie Theo Waigel konnte er sich seine Freundin nun wirklich nicht vorstellen.

„Soll ich weitermachen?“, fragte sie mit Blick auf sein schaumbedecktes Kinn.
Statt sich zu wundern nickte er einfach und ließ sie zwischen ihn und das Waschbecken treten.
Bevor sie anfing hörte er Patty die Spülung betätigen und kurz darauf trat sie in seinen Rücken, legte sie Arme um seine Hüfte und kuschelte sich an seinen Rücken, als sei es das Normalste auf der Welt. Was es gerade auch irgendwie war.

Nach der Rasur, die Nadia insgesamt noch besser hinbekam als er es selbst konnte, putzten sie zu dritt nebeneinanderstehend die Zähne. Während sie sich gegenseitig immer wieder mit den Hüften leicht schubsten und darüber grinsten, fühlte Peter eine Zufriedenheit im Herzen, die ihm fast die Tränen in die Augen trieb.
Und er ahnte, dass es den anderen beiden ähnlich ging, denn unter der leichten Belustigung über ihre Rangelei lag auch in den zwei weiblichen Augenpaaren tiefe Rührung.
Alles hatte seine Richtigkeit. Und von nun an würde das Leben weitaus mehr Zufriedenheit für sie alle bereit halten, weil sie einander hatten. Nichts und niemand würde sich dem entgegenstellen können, weil sie niemanden ihre kleine Familie zerstören lassen würden.


XXXIV.

„Soll ich uns vielleicht was kochen?“, fragte Patty leise.
Sie hatte eigentlich keine Lust, sich auch nur einen Millimeter zu bewegen. Niemals hatte sie sich geborgener gefühlt als mit angezogenen Beinen neben Peter sitzend, der sie und die auf der anderen Seite an ihm lehnende Nadia mit seinen starken Armen festhielt.
Sie sahen fern. Einfach so. Und dabei genossen sie alle zusammen die Intimität zwischen ihnen. Sogar ganz ohne Gedanken an heißen, berauschenden Sex, obwohl Nadia und Patty sich an den Händen hielten und die mitten auf Peters großem Ding ruhten.
Nur konnte alle Zufriedenheit nicht das immer größer werdende Loch in ihrem Magen stopfen.

„Wir können zusammen kochen“, schlug Nadia vor.
Das gefiel Patty. Sie hatte nichts sagen wollen, aber der Gedanke, gerade irgendwo allein zu sein, gefiel ihr nicht. Jetzt gerade wäre sie am liebsten mit Nadia und Peter zu einem einzelnen Wesen verschmolzen.
„Halbe?“, fragte Peter lächelnd, bevor sie ihrer Freundin antworten konnte.
Sofort wusste Patty, wovon er… wovon ihr… Freund sprach. ‚Halbe‘ waren in ihrer beider Heimatdorf ein Wort, das jeder kannte. Und jeder, der nicht völlig unter Geschmacksverirrung litt, bekam schon bei dem Klang glänzende Augen und einen Feuchten Mund.

„Okay…“, meinte Nadia neugierig. „Ich weiß nicht, was ihr beide im Sinn habt, aber so wie Patty guckt, will ich es probieren.“
„Willst du“, bestätigte Peter grinsend.
„Ohh ja!“, stimmte Patty zu. „Und wir werden dir kein Sterbenswörtchen verraten, um dir die Überraschung nicht zu verderben.“

Rasch sprang die Achtzehnjährige auf und zog ihre Freundin mit auf die Füße. Halbe konnte man zwar auch mit nach Hause nehmen, aber ganz frisch schmeckten sie einfach am besten. Also mussten sie sich anziehen. Auch wenn das blöd war.
Aufgedreht führte sie Nadia ins Schlafzimmer, wo sie sich gemeinsam daran machten, sich etwas zum Anziehen zu suchen. Und diesmal standen eher praktische Erwägungen im Vordergrund, denn der Weg war nicht weit und sie wollten auch nicht lange bleiben.
Wie es dennoch zu dem Ergebnis kam, das Patty kurz darauf im Spiegel betrachtete, war ihr einfach nur schleierhaft.

Irgendwie war es wie von selbst passiert, während Patty versuchte, Nadias Fragen zu beantworten, ohne dabei zu viel preiszugeben. Sie würden im Dorf bleiben und höchstens auf einige ältere Männer treffen, wo sie hingingen. Männer, die Patty und Peter zumeist schon seit deren Geburt kannten. Also war es unnötig, sich in Schale zu werfen.
Aber nun starrte sie sich und ihre Freundin im Spiegel an und dachte: „Wenn wir so vor die Tür gehen, verhaften die uns sofort!“
Nadia kicherte und wirkte ziemlich zufrieden mit dem, was sie sah. Und Patty wurde klar, dass sie laut gedacht hatte.

„Siehst du endlich ein, dass du einfach nur heiß bist?“, fragte die Blondine.
Wir sind einfach nur scharf“, murmelte die Achtzehnjährige. „Und wir gefährden die Jugend…“
„Ach was“, widersprach die andere. „Wir haben wesentlich mehr an als im Schwimmbad oder am Strand.“
„Echt jetzt? Wo?“

Patty konnte einfach nicht anders als Nadias Grinsen zu erwidern. Sie trugen gewissermaßen Partnerlook, denn die bunten Paero-Tücher hatten ähnliche Muster. Allerdings waren sie unterschiedlich gewickelt.
Nadia hatte sich eine Art Neckholder-Kleid daraus gebastelt, das ihre Brüste unglaublich toll zur Geltung brachte. Sah man genau hin, konnte man ganz gut erkennen, dass sie nichts darunter trug. Aber es war nicht extrem offensichtlich. Selbst dann nicht, wenn sie die Schenkel etwas auseinanderstellte und sich ihre Körperform durch das Gegenlicht besser abzeichnete.
Trotzdem lag sehr viel von der Haut der Blondine frei und sie war einfach nur unglaublich sexy. Zum Anbeißen!

Aber erstaunlicherweise war die beinahe fremde Frau neben ihr nicht weniger scharf. Nur auf andere Weise.
Sie trug ein winziges Bikinioberteil, das keinen Zweifel daran ließ, wie klein ihre Brüste waren. Aber durch die freilegenden Rundungen wurde zugleich auch der Blick darauf gelenkt. Und angesichts der stolzen Haltung gab es daran einfach nichts auszusetzen.
Das Pareo-Tuch lag dieser Fremden um die Hüfte und war über ihrem rechten Bein verknotet. Dadurch war dieses Bein fast bis zum Schoß von vorne frei einsehbar. Und dennoch konnte man nicht mit Bestimmtheit sagen, ob sie ein Höschen trug. Was übrigens nicht der Fall war.

„Ein einziger Windhauch und wir stehen nackt auf der Straße“, murmelte sie fasziniert.
„Das klingt irgendwie nicht besorgt“, meinte Nadia.
„Komisch, nicht wahr?“
„Ganz und gar nicht…“, erwiderte die Blondine lächelnd. „Es beweist nur, was für ein Luder du bist.“
„Ich liebe dich auch“, sagte Patty ohne nachzudenken und streckte ihrer Freundin die Zunge raus.

Was sie da so dahingesagt hatte, wurde ihr erst in der nächsten Sekunde bewusst. Aber da strahlte sie Nadia schon fröhlich durch den Spiegel an und nahm ihr die Befangenheit, die von ihr Besitz ergreifen wollte.
Und was sollte sie sich auch dafür schämen. Es war ja schließlich die Wahrheit. Wenn es auch nicht Liebe war, wie sie sich die immer vorgestellt hatte. Es war tatsächlich sogar noch viel mehr und gleichzeitig viel weniger genau abgegrenzt.

„Ihr wollt mich verarschen“, beschwerte sich Peter, als er das Zimmer betrat.
Gleichzeitig drehten sie den Kopf und sahen ihn an. Er hatte eine sehr theatralische Leidensmiene aufgesetzt.
„Wenn er heute noch einmal steif wird, fällt er ganz sicher ab“, meinte er leidend.
„Das ist dann wohl der Preis für…“, konterte Patty sofort grinsend, bevor sie vor ihrem eigenen Mut erschrak.
„Für?“, fragte Peter lächelnd.
„Ähh…“
„Für…?“, hauchte Nadia ihr nun ermutigend ins Ohr.
„Z-zwei F-freundinnen?“, druckste Patty und wurde rot.

Einen Moment lang war es totenstill und alle Augen ruhten auf Patty, die sich am liebsten im Schrank versteckt hätte.
War sie zu weit gegangen? Gab es Grenzen? Es fühlte sich eigentlich nicht so an, als gäbe es welche. Aber wieso war das dann gerade eine so furchtbar peinliche Situation?
Mit mehr als nur mulmigem Gefühl im Bauch sah sie Peter an, der langsam auf sie zukam. Zu Nadia zu blicken wagte sie gar nicht erst. Rasch suchte sie auf dem Boden nach einem Mauseloch, um darin zu verschwinden.

„Und dabei wäre eine von euch schon mehr, als ein Mann sich aus eigener Kraft verdienen könnte“, sagte er sanft und hob ihr Kinn mit einem zärtlichen Finger darunter wieder an.
„Peter hat aus der Hölle meines Lebens plötzlich einen Himmel gemacht“, sagte Nadia an ihrer Seite ebenso liebevoll. „Und für die falsche Freundin, die ich verloren habe, bekomme ich nun eine echte. Eine Freundin, eine Mit-Verschwörerin, um meinen Geliebten mit Liebe zu überschütten… und eine Liebhaberin für mich.“

Schon Peters Worte waren ihr durch und durch gegangen. Bei dem, was Nadia sagte, konnte sie kaum noch atmen. Und die Art, wie beide sie ansahen… ließ ihre Knie zu Gummi werden. Als Peter sie dann auch noch zärtlich küsste, nur um gleich darauf von Nadia abgelöst zu werden, wäre sie beinahe in Ohnmacht gefallen.
Die beiden Tränen, die sich aus ihren Augen lösten, wurden von zwei Lippenpaaren aufgenommen. Und dann trafen sich diese Lippen zu einem Kuss direkt vor ihrem Gesicht, der sie nicht etwa neidisch machte, sondern zutiefst beruhigte.
Was auch immer hier geschah, es passierte zwischen ihnen dreien. Niemand war davon ausgeschlossen. Und nur deswegen konnte sie die innige Umarmung der beiden anderen auch in vollen Zügen genießen.

Arm in Arm gingen sie kurz darauf von Peters Elternhaus aus in Richtung der größten der drei Dorfkneipen. Peter in der Mitte hatte die Arme um die Hüften seiner beiden Frauen gelegt und deren Arme schmiegten sich auf seinem Rücken aneinander.
Patty wusste, dass sie vor Glück strahlte. Es war offensichtlich, weil sie fast platzte, so stark war dieses unvertraute Gefühl in ihr. Sie gehörte dazu. Zum ersten Mal in ihrem Leben. Und es war nicht einfach nur oberflächlich, sondern viel tiefergehend, als sie sich es auch nur hatte vorstellen können.
Sie bemerkte die Blicke, die ihnen von den Leuten zugeworfen wurden. Leute, die sie ihr ganzes Leben lang kannte und die sie nun nicht mehr wieder erkannten.

Mal kopfschüttelnd und mal fassungslos ließen die Alteingesessenen die drei jungen Menschen passieren. Nur sehr selten schmunzelte jemand. Die meisten waren empört.
Sie waren schockiert darüber, wie der junge, anständige Peter Bübler seine beiden… Flittchen spazieren führte. Es war einfach unübersehbar, dass die beiden Frauen mehr als nur freundschaftlich mit ihm verbunden waren. Zu verliebt blickten sie beide ihn immer wieder an.
Und außerdem gab es auch immer wieder kurze Küsse. In beide Richtungen.

Aber noch schlimmer für die älteren Leute war wohl der Aufzug der beiden Mädels. Nie zuvor hatte Patty ganz einfach unzweifelhaft gewusst, dass sie in den Augen der Männer sexy und in denen der Frauen liederlich war. Nie zuvor hatte sie sich schön gefühlt!
Ihr war egal, ob die Alten das ablehnten. Die Wahrheit über das, was in den Köpfen der Männer vor sich ging, stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Ihre künstliche Empörung konnte das nicht verbergen. Und ähnlich war es bei den Frauen. Nur war es dort Neid.
Und dabei sahen sie alle nicht einmal einen Bruchteil dessen, was vor sich ging. Sie alle wussten nicht, dass Patty unter ihrem improvisierten Rock kein Höschen trug oder Nadia unter ihrem Kleid nackt war. Sie sahen nur den nicht ausreichend anständigen Aufzug und waren schon schockiert.

„Wenn der wüsste…“, murmelte sie vergnügt, nachdem sie an einem kopfschüttelnden Opa Müller vorbei waren, der seinen Dackel Fritz ausführte.
„Was denn?“, fragte Nadia und warf ihr einen Blick zu, der eigentlich in die Kategorie besorgniserregend hätte fallen sollen.
„Dass ich nichts drunter trage“, erwiderte Patty, ohne die Stimme zu senken. Und noch ein wenig lauter fügte sie dann hinzu: „Und dass ich es mit euch beiden getan habe, bis ich nicht mehr laufen konnte.“
„Was denn getan?“, fragte die Blondine mit engelsgleicher Unschuldsstimme.
„Gebumst haben wir!“

Sie mussten alle drei darüber lachen, wie Patty es fast schon geschrien hatte. Und dann darüber, wie die Empörung um ein Vielfaches zunahm. Obwohl sich die Leute auch gleichzeitig beeilten, sich wieder ihren eigenen Angelegenheiten zuzuwenden, da sie sich wohl alle beim Gaffen ertappt fühlten.
„Oma Renate wird dich umbringen“, kicherte Nadia in Peters Richtung.
„Todsicher“, bestätigte er.
„Wenn wir ihn nicht vorher totvögeln“, konnte sich Patty nicht verkneifen.

Bester Laune erreichten sie das Lokal mit dem klangvollen Namen ‚Römers‘. Und schon vor der Eingangstür konnte man es riechen. Was dafür sorgte, dass Patty das Wasser im Mund zusammenlief.
„Das riecht ganz schön appetitlich“, meinte Nadia. „Scheiße hab ich Hunger!“
„Warte nur ab“, sagte Peter grinsend.
Rasch traten sie nacheinander ein.

Das Lokal war eine typische Dorfkneipe. Die Einrichtung war seit hundert Jahren nicht verändert worden und die Stammgäste mochten es so, weil sie ungefähr ebenso alt waren. Massive Eichentische, Jagdtrophäen und Blumengestecke verströmten eine Art negativen Charme, wenn man es genau betrachtete. Aber wenn man damit großgeworden war, bemerkte man es kaum.
Und es gab immerhin gute Gründe für jeden im Dorf, das Römers gelegentlich zu besuchen. Es war nämlich die Kneipe des örtlichen Metzgers, der hier auch Speisen anbot. Und zwar aus eigener Schlachtung und zubereitet von seiner Frau, die jeden Sternekoch leicht in die Tasche steckte.
Insbesondere mit ihren halben Hähnchen, die einfach nur… göttlich waren.

Der Stammtisch des Lokals umfasste im Grunde die Hälfte der männlichen Rentner des Dorfes und daher waren immer einige von ihnen hier. Heute waren es sieben ältere Herren, die es alle als unter ihrer Würde betrachteten, sich zur Tür zu drehen, als die sich öffnete.
Aber als den dreien, die ohnehin mit Blick in diese Richtung saßen, die Augen übergingen, mussten die anderen doch nachschauen und dann mit großen Augen und offenen Mündern starren.
Wieso war dieses geistlos-lüsterne Angestarrtwerden nur so ein unglaublich prickelndes Gefühl?

„Ich bestelle“, verkündete Peter sofort. „Ihr sucht den Tisch aus.“
Damit ging er zum Tresen und trat dahinter, um in die Küche zu gelangen. Wie Patty sich vorstellen konnte, durfte er das. Ohne Zweifel hatte er schon oft den Römers geholfen, da die Grundstücke der Familien praktisch aneinander angrenzten und riesige Rasenflächen hatten, die gemäht werden mussten.
Als er aus ihrem Blick verschwunden war, sah sie zu Nadia, die sie ihrerseits ansah. Und zwar offenbar schon einige Sekunden lang. In ihrem Lächeln lag Wärme. Aber auch Stolz.

Patty stockte und wäre beinahe errötet. Aber dann schluckte sie nur kurz und tat, was sie noch viel lieber tun wollte. Weil es einfach richtig und wichtig war.
Nadia glitt in ihre Umarmung ohne auch nur eine Spur Überraschung zu zeigen. Und sie erwiderte ihren leidenschaftlichen Kuss ohne das geringste Zögern.
„Ich schulde dir alles!“, wisperte die Achtzehnjährige eindringlich.
„Solange du dafür weiter alles von dir gibst, sind wir quitt“, hauchte die Blondine.
„Worauf du dich verlassen kannst.“

„Welchen Tisch nehmen wir?“, fragte Nadia, nachdem das ausgesprochen war. „Mit oder ohne Publikum?“
„Als würdest du zulassen, dass wir uns verkriechen“, antwortete Patty.
„Würdest du das denn wollen?“
„Nicht mehr, nein.“

Auch diese Kleinigkeit war damit schnell geklärt und sie wandten sich einfach dem nächstgelegenen Tisch zu. Erst jetzt bemerkte Patty die weitaufgerissenen Augen der Stammtischler, die sie und Nadia alle anstarrten, als wären sie von einem anderen Stern.
„Was? Noch nie ein Liebespaar gesehen?“, fragte sie barsch.
Und erschrak selbst am meisten über ihren forschen Ausbruch.

Die Rentner fuhren herum und konzentrierten sich sofort wieder auf ihr Würfelspiel und ihr Bier. Ertappt wie kleine Jungen taten sie einfach, als hätten sie niemals herüber geschaut. Nadia hingegen presste sich die Hand vor den Mund, um zu verhindern, dass sie vor Lachen zusammenbrach. Sie hatte Tränen in den Augen und ihr Oberkörper zuckte von den unterdrückten Lachern.
Patty wurde rot, hielt den Kopf aber oben und musste sich selbst beherrschen, ihre Mundwinkel unter Kontrolle zu halten, weil die immer wieder nach oben zuckten. Sie hatte keine Ahnung gehabt, dass das in ihr steckte, aber es war ein tolles Gefühl.
Trotzdem setzte sie sich lieber rasch auf einen Stuhl.

Nadia setzte sich ebenfalls und bekam ihren Lachanfall langsam unter Kontrolle. Noch immer bebte ihr Oberkörper leicht, aber die unfassbare Blondine konnte schon wieder das Nächste aushecken.
Wie zufällig hatte sie sich auf die gleiche Tischseite wie ihre Freundin gesetzt. Der Stuhl zwischen ihnen war fraglos für Peter reserviert. Aber die Sitzpositionen waren offenbar noch nicht zufriedenstellend für sie.
Patty dachte gar nicht erst nach, als sie der Aufforderung folgte, ihren Stuhl zu drehen, sodass sie dem leeren Platz zugewandt saß. Sie vertraute Nadia nicht einfach, sondern war tatsächlich begierig, jedes der Spiele ihrer Freundin mitzuspielen und auszukosten.

Ohne weitere Aufforderung machte sie es ihr nach und setzte ihre Füße auf den leeren Stuhl. Dann erst ging ihr auf, was das überhaupt sollte.
Wenn Peter wiederkam, würden sie ihre Füße nur anheben und dann auf seinen Oberschenkeln abstellen. Da sie beide barfuß waren, würde ihm das sicherlich rein gar nichts ausmachen. Aber das allein war ja auch nicht der Clou an der Sache.
Als Nadia ihre Füße auf den Stuhl stellte, konnte Patty ihr nämlich direkt zwischen die leicht geöffneten Schenkel sehen. Ohne irgendein Hindernis direkt auf ihre Muschi. Und sie wusste sofort, dass aufgrund der Art, wie ihr Rock geknotet war, der Einblick in ihren eigenen Schoß noch viel freier war.

Kurz sah sich die Achtzehnjährige um. Ihr Herz schlug sofort schneller als sie verstand, dass gerade ihr Schoß nicht mehr vor Blicken geschützt war. Wenn einer der Rentner aufstand, um zur Toilette zu gehen, würde er ihr direkt zwischen die Beine sehen können, wenn sie die nicht fest geschlossen hielt.
Nadias Gesichtsausdruck war abwartend und schwer zu deuten, als sie ihre Freundin wieder ansah. Aber in dem Moment, wo Patty ihre Schenkel eine Handbreit öffnete, fing sie an zu grinsen und leckte sich über die Lippen. Eine Geste, die Patty sofort erwiderte.

Es überraschte sie nicht im Geringsten, als Nadia ein Bein ausstreckte und ganz langsam mit den Zehen über ihren Oberschenkel streichelte. Immer weiter und weiter auf ihren Schoß zu. Es war genau das, was sie selbst hatte tun wollen. Und auch tat, selbst wenn sie nicht die Erste dabei war.
Es war ein Spiel mit dem Feuer. Und dass nicht etwa wegen der Gefahr entdeckt zu werden. Die war Patty nämlich herzlich gleichgültig.
Das Feuer, mit dem sie beide zu spielen anfingen, war die Leidenschaft, die langsam aus ihrem Dornröschenschlaf erwachte und ihr Köpfchen reckte. Und sie erhielt nicht sonderlich viel Zeit, sich den Schlaf aus den Augen zu reiben.

Patty erschauerte stark, als Nadias Zehen ihre Schamlippen berührten. Bis gerade war dort alles ruhig gewesen, aber plötzlich fühlte sie das vertraute Ziehen der Lust viel stärker als die kaum erträgliche Intensität der Berührung auf ihrer gereizten Haut.
Ihre eigene Berührung versuchte sie so sanft wie irgend möglich zu halten, weil Nadia nicht weniger wund sein musste. Und genau das war es auch, was dieses Spiel so reizvoll und riskant machte. Die sanften Berührungen waren nämlich perfekt, um die Lust erst so richtig zu wecken.
Aus halbgeschlossenen Augen einander anstarrend wurde die Welt um sie beide herum schnell völlig bedeutungslos. Jedenfalls bis Peter zurückkehrte.

Patty bemerkte ihn erst, als er die Hand auf die Lehne des Stuhls legte, der ihm zugedacht war. Dann hatte er allerdings ihre volle Aufmerksamkeit, denn er brachte einen göttlichen Geruch mit sich, der ihren Magen sofort hörbar grummeln ließ. Oder war das doch Nadias Bauch?
Grinsend stand er da und leckte sich die Finger ab. Und sofort wussten beide Frauen, weswegen er aussah, als habe man ihn mit der Hand im Bonbonglas erwischt.

„Du…“, fing Nadia an.
„Ekel!“, vervollständigte Patty.
„Du kannst doch nicht!“
„Wie konntest du nur?“
„Hast du gar nicht an uns gedacht?“
„Liebst du uns denn nicht mehr?“

Peter blickte von einer zur anderen, während sie mit zunehmendem Spaß an der Sache ein Drama daraus machten. Aber er entwaffnete sie ziemlich effektiv. In die Hocke gehend sagte er nämlich nur: „In meinen Mundwinkeln könnte noch was sein.“
Es war absolut durchschaubar. Völlig offensichtlich. Aber Patty brauchte keine Sondereinladung, wenn auch nur etwas von der würzigen Soße in Aussicht stand. Und Nadia brauchte keine zusätzliche Aufforderung, um ihren Freund zu küssen.
Dementsprechend brachten sie beide die ohnehin schon Kopf stehende Welt der Stammtischler noch zusätzlich durcheinander, indem sie sich auf sein Gesicht stürzten als wäre es eine Sahnetorte.

Es war Spaß. Aber es war auch aufregend. Peter zu küssen war ohnehin toll, aber wenn er nach Römers halben Hähnchen schmeckte, war er ein absoluter Traum. Das befand auch Nadia nach einem Augenblick, indem sie wisperte: „Was immer das ist, ich will es!“
„Soll ich euch dann eure Teller holen?“, fraget er scheinheilig.
„Die… die sind schon fertig?“, keuchte Patty. „Und du hast sie nicht mitgebracht?“
„Wäre ich dann geküsst worden?“, feixte er.
„Lauf los!“, forderte Nadia und versuchte dabei streng und wütend zu klingen. „Und wenn du nichts zu essen dabei hast, brauchst du gar nicht wiederzukommen“, rief sie ihm noch nach. „Blödian…“

Alle - oder zumindest fast alle - unanständigen Gedanken wurden in den Hintergrund gedrängt, als Peter mit drei Tellern zurückkehrte, auf denen jeweils eines der weltberühmten Halben von Römers lag. Sie standen kaum auf dem Tisch, als sowohl Nadia als auch Patty schon die Keule in der Hand hielten.
Sie mit Servietten auszustatten überließen die beiden ebenso Peter, wie ihre Füße auf seinem Schoß zu platzieren. Strafe musste sein. Und das Essen war einfach wichtiger.
Patty kannte es schon, aber sie genoss es trotzdem in vollen Zügen. Und sie genoss auch den staunenden und genießerischen Ausdruck auf Nadias Zügen.

Niemand wusste ganz genau, wie Frau Römer die Hähnchen würzte, damit sie so himmlisch schmeckten. Es war ein Familienrezept, behauptete sie, aber das war einfach zu banal. Das gegrillte Geflügel war nämlich nicht nur von der würzigen Mischung bedeckt, sonder richtig davon durchdrungen.
Es war unmöglich, diese Hähnchen nicht zu lieben. Selbst Vegetarier vergaßen ihre Überzeugungen bei dem Geruch. Und wer sowieso Fleisch mochte, würde schnell süchtig.
Dementsprechend vergingen die ersten Minuten der Mahlzeit in gefräßigem Schweigen und bei voller Konzentration auf das Essen. Erst nachdem der erste Hunger gestillt war, fand Patty wieder Zeit, ihre Umgebung wahrzunehmen.

Ihre Überraschung war daher umso größer, als Peter ihr ein Stück vom zarten Brustfleisch vor den Mund hielt. Aber es war unmöglich, dazu nein zu sagen, also öffnete sie die Lippen und verzieh ihm seine Gemeinheit, indem sie seine Finger küsste, bevor sie den Mund wieder schloss.
Dann beobachtete sie, wie sich das Ganze auf Nadias Seite wiederholte. Und danach sah sie, wie Peter sich rasch ein Stück des weniger beliebten Fleischs von der Seite nahm und danach wieder Brustfleisch an seine beiden Freundinnen verfütterte.
Es war… deku… deke… dekadent! Himmlisch dekadent.

Hochzufrieden entspannte sich Patty völlig und ließ sich füttern. Peter zerlegte die Hähnchen und gab sie besten Stücke an seine Mädchen ab. Und sie konnte dem nicht widersprechen. Sie konnte nur genießen und ein wenig mit ihrem Fuß an Nadias Bein entlang streicheln, das neben ihrem auf seinem Schoß lag.
Wie konnte so etwas Einfaches wie Essen zu einem sinnlichen Erlebnis werden? Und wieso sollte es sie kratzen? Die Hauptsache war doch, dass es geschah.
Wenn das ein Ausblick auf ihr zukünftiges Leben war, dann wollte sie definitiv ewig leben!


XXXV.

Tommy wartete. Das war eine einfache Sache und er konnte es gut. Er hatte Geduld und war aufmerksam. Deswegen baldowerte er immer die Sachen aus und stand oft Schmiere.
Und das war ihm recht, denn wer Schmiere stand, konnte sich immer leicht aus der Affäre ziehen, wenn das Klo mal explodierte und die Scheiße angeflogen kam.
Aber deswegen war er noch lange kein Feigling. Wer das behauptete, brauchte schnell neue Zähne.

Er wartete vor der Kneipe. Sicher hätte er auch reingehen können, aber viel gebracht hätte ihm das nicht. Er musste nur wissen, wann die drei wieder rauskamen. Und dann musste er herausfinden, was der Milchbubi drauf hatte.
Das war allerdings der Teil des Plans, der ihm nicht gefiel. Sich rumschubsen lassen war nicht sein Ding. Und warum das sein musste, verstand er auch nicht. Warum schlugen sie nicht einfach dem Typen in einer dunklen Ecke die Fresse ein, schnappten sich die Weiber und verpissten sich?
Wozu immer diese schwierigen Pläne?

Als sich die Tür öffnete, tat er die Frage zum hundertsten Mal mit einem Achselzucken ab und blickte aus dem Augenwinkel auf. Er hatte Glück, denn da waren sie.
Schon auf dem Weg hierher hatte er ganz schön Augen gemacht. Die Weiber waren wirklich erste Sahne. Vor allem die Blondine war der Hammer. Egal was Pierre sagte - die würde er auf jeden Fall ficken!
Und die andere auch. Die war zwar wesentlich weniger auffällig, aber heißer als das, was er sonst so vor die Flinte bekam. Vielleicht würde er die behalten, wenn sie die andere verkauften.

Der Knilch ging in der Mitte zwischen den Weibern und hatte sie im Arm. Sie waren gutgelaunt und ignorierten ihn völlig. Was okay war. Schließlich wusste Tommy, wie man sich unauffällig machte.
Er bliebt unbemerkt, bis sie an ihm vorbei kamen. Dann machte er auf seine Anwesenheit aufmerksam, indem er nach dem Arm der Blondine griff.
„Hey! Schüsche!“, lallte er und stieß sich torkelnd von der Hauswand ab. „Komma hea…“

Mit möglichst dummem Gesicht unterdrückte er jede Reaktion, als es losging. Was nicht gerade leicht war.
Blondie war auf Zack und entriss ihm sofort ihren Arm. Sie ging in Stellung, als hätte sie irgendein Karate oder sowas trainiert. Und vielleicht konnte sie sogar was. Angst hatte sie jedenfalls keine.
Die andere Schnalle war die einzige, die überhaupt verschreckt reagierte, Sie quietschte und wusste nicht, was sie tun sollte. Aber der Knilch wusste es. Und er handelte auch ziemlich schnell.

Ohne zu zögern ging er dazwischen und gab Tommy einen Stoß. Kraft hatte er auf jeden Fall. Da war Bumms hinter.
Tommy ließ sich gegen die Wand schubsen und grinste blöde, als er angeschnauzt wurde, er solle die Finger bei sich behalten. Er hob abwehrend die Hände und lallte etwas Blödsinn, bevor er sich ein wenig entfernte.
Kein Grund, den Bubi weiter zu testen. Stark und bereit dazwischen zu gehen. Mehr musste er nicht wissen.

Nachdem die drei um die Ecke verschwunden waren und ihn nicht mehr misstrauisch beäugten, richtete er sich auf und machte sich auf die Socken, um Pierre zu erzählen, was er herausgefunden hatte.
Wie es aussah, würde es wohl Plan B werden. Die drei klebten dicht aufeinander und wer wusste, wann die sich mal im Dunkeln raus trauten. Also würden sie einen Köder bekommen, der ihnen das schmackhaft machte.
Vielleicht doch nicht so schwierig, der Plan…


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