Kojotenhöhle

Was dich hier erwartet, ist nicht der Versuch, irgendetwas zu umschreiben. Ich nenne die Dinge durchaus beim Namen, auch wenn ich versuche, das niveauvoll zu tun. Und ich versuche außerdem, Geschichten zu erzählen, in denen der Sex ein Teil des Ganzen ist und nicht der einzige Teil. Man findet hier wohl auch Grenzwertiges für manche Geschmäcker. Ob man es als BDSM-artig oder als abartig empfindet, liegt dabei ganz im Auge des Betrachters.

Wenn es dir gefällt, lass es mich wissen. Wenn es dir nicht gefällt, gerne auch. Hinterlass mir einen Kommentar oder schreib es mir per Mail an Mike.Stone bei gmx.net .

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Mittwoch, 15. Juli 2015

Lustvolle Unterwerfung - Dem Fremden verfallen

Ja, es ist bereits soweit. Neue Woche, neues Buch, wie ich bei Facebook schrieb. Und hier kommt daher schon das nächste eBook:



Worum es geht, lasse ich am besten wieder zunächst die Kurzbeschreibung erzählen. Dafür verfasse ich die ja schließlich.

Die Marketingexpertin Madison ist jung, verlobt und erfolgreich. Alles ist perfekt in ihrem Leben. Genau so, wie es sich ihre Eltern für sie wünschen. Und dennoch ist ihr nach einem großen Geschäftsabschluss in einer fremden Stadt ganz und gar nicht nach feiern zumute. Stattdessen irrt sie umher und flieht vor einem plötzlichen Wolkenbruch in eine Bar.
An diesem heruntergekommenen Ort entdeckt sie dann ihr altes Ich aus College-Tagen wieder. Diese ungezwungenere Maddie trinkt Bier, lässt sich zum Billardspielen um riskante Einsätze provozieren und flirtet auf Teufel komm raus mit dem Biker mit den blau-grauen Augen. Aber selbst voller wiedererwachtem, jugendlichem Leichtsinn ist sie nicht auf das vorbereitet - oder hätte sich auch nur erträumen können -, was noch auf sie zukommt.

Diese Erzählung beinhaltet Erotik, die nur für Erwachsene gedacht ist. Allerdings nicht zu erwachsen, denn es geht heiß zur Sache und der Puls des Lesers könnte sich unter Umständen rapide beschleunigen. Die Geschichte beinhaltet unverantwortlichen Leichtsinn, himmelschreiende Unvernunft und freche, sexuelle Belästigung sowie schamhaften und schamlosen Exhibitionismus und andere Unsittlichkeiten. Massenhaft andere Unsittlichkeiten.

Erster Band der mehrteiligen Geschichte - Die Sexsklavin des Bikers.

Testleserin Isa sagt:
Wenn sich mein Puls beruhigt hat, verfasse ich meine Kritik. Ich muss mir nur grad wirklich ein paar Minuten nehmen, damit nicht nur Tierlaute bei dir ankommen.
(Was sie sonst noch sagte, kann aus Diskretionsgründen hier nicht wiedergegeben werden, auch wenn der Autor es mit roten Ohren und breitem Grinsen erfreut zur Kenntnis nahm.)

Lustvolle Unterwerfung bei Amazon

Lustvolle Unterwerfung - Dem Fremden verfallen


Und auch diesmal gibt es natürlich wieder Zusatzinfos hier im Blog. Gute 27.000 Worte hat die Erzählung in diesem ersten Teil. Drei Teile werden es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. Und dieser erste Teil ist für 2,99 € bei Amazon erhältlich - oder kostenlos ausleihbar über Kindle Unlimited für alle Amazon Prime Kunden.

Worum es konkret geht, ist wahrscheinlich nicht sehr verschleiert. Madison beginnt eine Reise und die Titelinformationen zeigen bereits die Richtung auf. Wer mich kennt, wird sich denken können, dass es nicht ohne Kurven zum Ziel geht - was auch immer dieses Ziel auch am Ende sein mag.

Ich habe mir aus sachkundiger Quelle versichern lassen, dass die Geschichte heiß ist. Wie schon in der Kurzbeschreibung erwähnt. Und wie dort gesagt, werde ich auch nicht noch weiter ins Detail gehen. Ich denke man kann sagen, dass diejenigen, die nicht sofort Ekelreaktionen bei den Schlagworten im Titel der Erzählung bekommen, vermutlich keinen Grund zur Klage haben werden. :-D

Für all diejenigen unter euch, die bei Fortsetzungsgeschichten schon die Augen verdrehen, will ich noch anfügen, dass die Geschichte in ihren Eckpunkten steht und das Ende bereits geschrieben ist. Das hier wird nicht Soulmates mit jahrelangen Wartezeiten - und ja, ich werde Soulmates auch fortsetzen. Dazu habe ich allerdings genug gesagt, denke ich.

Wenn ihr wollt und könnt, kauft euch mein eBook oder eines der anderen. Wenn ihr wirklich Bock habt, bewertet es. Auf diese Weise und mit dieser Hilfe werde ich bald Zeit für Soulmates und noch viele andere Geschichten haben, von denen dann auch nicht alle als eBooks verlegt werden. Wie ihr ja am Tag vor diesem Post sehen konntet, trägt meine gegenwärtige Kreativität durchaus auch Früchte, die für alle verfügbar vom Baum fallen. ;-D

In diesem Sinne …
… heißen Lesespaß mit der Sexsklavin des Bikers! ;-D

Dienstag, 14. Juli 2015

Kitty - Teil 02 - Kätzchen im Park

Kitty - Kätzchen im Park
Ein mehr als reizvoller Spaziergang
© 07/2015 Coyote/Kojote/Mike Stone


Und wieder eine Idee, geboren aus einer Unterhaltung über öffentliche Nacktheit. Wieder bei Facebook und wieder irgendwie inspirierend. In meinem Kopf knüpfte sich das irgendwie an Kling Glöckchen an, weswegen es in gewisser Weise ein zweiter Teil zu der Geschichte ist. Mit den gleichen Protagonisten, jedenfalls.
Der Dank gebührt diesmal in erster Linie Sandra und auch Marion. Sandra hat nicht nur den Rahmen geliefert, sondern auch ihre persönlichen Gedanken und Fantasien zum Thema Exhibitionismus so zauberhaft elaboriert, dass ich gar nicht anders konnte. Ich hoffe, du wirst dieses Geschichtchen genießen können, meine Liebe. ;-D

*****


*****


Tock. Tock. Tock.
Das Geräusch meiner Absätze auf dem Asphalt ist laut, obwohl ich schon allein wegen ihrer Höhe gezwungen bin, sehr vorsichtig und bewusst zu gehen. Mit diesen Schuhen stolziert man, oder man bewegt sich gar nicht. Sie sind schon fast eine Unmöglichkeit.
Trotzdem liebe ich sie abgöttisch. Und zwar nicht nur, weil sie hoch genug für Sex im Stehen ohne Verrenkungen sind. Nein, sie sehen auch einfach rattenscharf aus. Dezent mit Strass dekorierte Riemchen schlingen sich um meine Unterschenkel und reichen bis zum Knie. Sie akzentuieren meine zierlichen Unterschenkel und verdecken nichts. Das gilt auf für die Riemchen, die meine kleinen Füße in Position halten.
Es ist, wie barfuß auf Zehenspitzen zu tänzeln. Ohne den Ballettunterricht in meiner Kindheit würde ich daran wahrscheinlich verzweifeln. Und auch so ist es etwas, auf das ich mich voll konzentrieren muss. Aber … dafür tut die Streckung meiner Füße Dinge mit meinen Beinen und meinem Po, die nicht einmal der weltbeste Schönheitschirurg hinbekäme. Ich muss es nicht gesagt bekommen, ich betrachte es selbst gerne im Spiegel. Es ist einfach nur scharf!

Tock. Tock. Tock.
Schritt für Schritt platziere ich einen Fuß direkt vor den anderen. Ganz genau voreinander und nicht einen Millimeter zur Seite versetzt. Das muss mir niemand auftragen. Ich tue es so oder so, denn es lässt meinen Po und meine Hüften aufregend schwingen. Und es lässt meine Schenkel reizvoll aneinander gleiten. Es ist sehr sinnlich und ich genieße es, auch ohne begehrliche Blicke auf mir zu spüren.
Aber natürlich ist es noch aufregender, wenn diese Blicke dazukommen. Erst dann entfaltet sich die Wirkung auf andere, die mich dann zum Objekt ihrer Begierde erheben. Erst vor Publikum ist es eine echte Vorführung.

Tock. Tock.
Klingeling.
Ein etwas festerer Schritt, als sich der Untergrund verändert, während ich vom Bürgersteig der Seitenstraße aus in den Stadtpark trete. Er lässt eines der kleinen Glöckchen schellen, die nun dauerhaft meine Brustwarzen zieren. Seit sie Teil meines Geburtstagsgeschenkes waren, habe ich sie zu einem Teil von mir gemacht. Mit seiner Erlaubnis und auf meinen Wunsch hin wurden die Klemmen, die sie hielten, durch Ringe ersetzt, die meine Nippel durchbohren. So sind sie nun Teil meines Körpers, der in seiner Gesamtheit sein ist.
Dieses Wissen gibt mir Sicherheit, als ich in den Park trete und mich wie angewiesen nach rechts wende. Trotzdem steigt mir natürlich die Hitze in den Kopf. Aber ich habe keine Angst. Ich habe nichts zu fürchten.

Tock. Tock. Tock.
Meine Schritte klingen unverändert, denn auch der Weg durch den Park ist asphaltiert. Im Gegensatz zur kurzen Strecke vom Auto bis hierher bin ich nun allerdings weithin sichtbar. Und es fällt mir noch immer schwer, mich so ins Rampenlicht rücken zu lassen. Ich mag es nicht … und gleichzeitig liebe ich doch, was es in mir auslöst. Ich bin nur eben lieber das Schmuckstück an seiner Seite als das einsame Juwel im Schaukasten.
Zum Glück ist es nicht meine Entscheidung. Das gibt mir die Kraft, hoch erhobenen Hauptes weiterzugehen. Es wäre fatal, wenn mir auf diesen Schuhen die Knie weich werden würden. Auch wenn ich befürchten muss, dass es irgendwann geschehen wird.

Tock. Tock. Tock.
Ich schreite langsam und betont. Und schließlich kommt mir der erste Passant entgegen. Ein älterer Mann im Anzug mit einer Zeitung unter dem Arm. Sein Blick ist nach unten gerichtet, bis er meine Schritte hört. Dann sieht er auf, blinzelt und hebt ruckartig den Kopf. Ihm ist anzusehen, dass er sich die Augen reiben möchte, die mit jedem Herzschlag größer werden. Sein Mund klappt auf und er bleibt stehen, während er mich anstiert.
Ich ermahne mich, ruhig zu bleiben. Auch wenn dieser Blick mir Unbehagen bereitet. Starkes Unbehagen sogar. Verdammt, es ist so unangenehm, dass sich meine Nippel nun vollends aufrichten. Dank der Piercings sind sie ohnehin nie weit davon entfernt, aber nun schwellen sie schließlich an und ich kann nichts dagegen tun. Rot wie ich bin ist nun wohl unverkennbar, wie ich mich fühle.

Tock. Tock.
Ich bleibe stehen, denn ich habe Anweisungen, nach denen ich mich richte. Nichts könnte mich davon abhalten. Sicher kostet es mich Überwindung, zu lächeln und mit einer sanften Berührung unter dem Kinn des völlig erstarrten Mannes seinen Mund zu schließen. Es ist eine selbstbewusste Geste, die nicht meinem Gemütszustand entspricht.
Er stutzt, errötet und zuckt zusammen, um sich dann rasch wieder in Bewegung zu setzen. Es ist ihm peinlich, wie er mich angestarrt hat. Peinlicher als mir. Ein wohliger Schauer läuft mir den Rücken hinab, denn ich sehe aus dem Augenwinkel, wie er sich in den Schritt griff und richtet, was ich in Aufruhr versetzt habe.

Tock. Tock. Tock.
Ich gehe weiter und richte den Blick auf die nächsten Entgegenkommer. Zwei junge Frauen, die mich schon aus der Ferne mit großen Augen fassungslos mustern. Die eine neigt den Kopf zur anderen und wispert ihr etwas zu. Sie können es offenbar kaum glauben. Und ich kann kaum glauben, dass auch ihre Blicke nicht frei von Begierde sind. Besser versteckt und wesentlich weniger aufdringlich, aber trotzdem …
Noch weniger kann ich allerdings fassen, dass eine ihr Smartphone zückt und es in Position bringt. Schluckend stoppe ich und stemme eine Hand in meine Hüfte, die ich etwas zur Seite herausschiebe. Die mir aufgetragene Fotopose einzunehmen fällt weniger schwer, als ich erwartet hätte. Nur mein Lächeln ist wohl etwas angespannt. Wer weiß den schon, wo dieses Foto von mir überall kursieren wird …

Tock. Tock. Tock.
Ich setze meinen Weg fort, denn auch die beiden Frauen stoppen nicht. Sie starren mir nach, aber sie tun nichts weiter, worauf zu reagieren mir aufgetragen worden wäre. Also tue ich auch nichts. Stattdessen fange ich an, den Kontrast zwischen meiner innerlichen Wärme und dem Streicheln des leicht kühlen Winds auf meiner Haut zu genießen.
Nicht unbedingt überrascht stelle ich fest, dass mir langsam ein Hochgefühl zu Kopf steigt. Ich hätte damit rechnen sollen. Ich hätte nicht zweifeln sollen, dass ich mit oder gegen meinen Willen genießen würde, was er mir zu tun aufträgt. Wann werde ich das endlich lernen?
Oh, aber wenn ich es lerne, würde ich diesen aufregenden Zwiespalt nicht mehr so intensiv erleben, nicht wahr? Also ist es vielleicht einfach alles gut so, wie es ist …

Tock. Tock. Tock.
Eine Gruppe junger Männer kommt mir als Nächstes entgegen. Und sie feixen schon vom ersten Moment an, als sie mich sehen. Es sind Jungs. Kaum der Pubertät entwachsen. Ich richte mich auf zotige Sprüche ein und ich werde nicht enttäuscht.
„Hey Schnecke!“, sagt einer. „Geile … Schuhe“, meint ein anderer. „Geile Titten meinst du wohl“, stichelt ein dritter.
Meine Wangen glühen. Ich vergehe fast vor Scham, weil ich mich dem aussetzen muss, ohne reagieren zu dürfen. Aber auch mein Innerstes fängt an zu kochen. Alt oder jung spielt keine große Rolle, wenn es um die Bewertung meiner Brüste geht. Gefallen oder Nichtgefallen ist alles, was dabei zählt. Und diesen Jungs gefallen sie ganz offensichtlich. Zum Glück bringen sie nicht den Mut für mehr als Worte auf. Oder ist das ein ‚leider‘?

Tock. Tock. Tock.
Bei den beiden Männern, die mir dann entgegenkommen, mag das anders sein. Der eine stößt den anderen an und macht ihn auf mich aufmerksam. Dann starren sie beide, während sie stehen bleiben und mich näher kommen lassen.
Sie sind alles andere als meine Kragenweite. Mittelalte, bierbäuchige, ungepflegte Typen, die völlig ungeniert gaffen. Nun endlich wird mir in vollem Umfang bewusst, was es bedeutet, nackt bis auf meine hohen Schuhe und mein Samthalsband durch den Park zu spazieren. Nun endlich werde ich von Augen betatscht.
Moment … Wieso endlich? Wieso … werde ich nun langsam feucht im Schritt? Doch nicht bei dieser Sorte Typen, bitte. Das ist ja … entsetzlich!

„Hey Puppe, wie viel?“, schleudert mir einer entgegen.
Er hält mich für eine Hure. Oder beschließt einfach, mich so zu behandeln. Weil ich … nackt durch den Park stolziere. Gott, er hat recht!
‚Weit mehr als du dir jemals leisten könntest‘, will ich fauchen. Aber stattdessen sage ich nur: „Danke, Sir.“ Ganz so, wie es mir aufgetragen wurde. Und da sie eindeutig den Kontakt zu mir suchen, bleibe ich auch gezwungenermaßen stehen.
„Oder machst du es umsonst?“, erkundigt sich der andere Mann. „Wie wärs? Ich hätte Zeit …“
„Danke, Sir“, sage ich erneut und sehe ihn dabei an.

Dazu, wie ich so jemanden ansehen darf, hat er mir keine Instruktionen gegeben. Also lasse ich den Mann meine Verachtung spüren, indem ich ihn abfällig mustere. ‚Nein‘, sagt mein Blick in aller Deutlichkeit. ‚Du bist nicht Manns genug für mich.‘
Wie von der Tarantel gestochen macht er einen Schritt rückwärts. Wow, ich wusste gar nicht, dass so etwas in mir steckt. Nur mit einem vernichtenden Blick schlage ich gleich beide in die Flucht. Fast ein wenig schade, wie ich mir eingestehen muss. Immerhin waren sie wenigstens mutig genug, mich anzusprechen.

Tock. Tock. Tock.
Kling. Kling.
Ich setze meinen Weg fort und merke, wie mein Gang sich verändert. Ein wenig beschwingter schreite ich nun den Pfad entlang und lasse die Glöckchen an meinen geschwollenen Brustwarzen erklingen. Gelegentlich glaube ich sogar, das leise Klingeln in meinem Unterleib zu hören, wo das dritte Glöckchen sich nun stärker bewegt und die Schwingungen der spezialangefertigten Liebeskugeln die Hitze in meinem Körper nur noch weiter steigern.
Die Scham lässt nach, die Hitze in meinem Gesicht nimmt jedoch zu. Die Feuchtigkeit in meinem Schoss breitet sich auf meine Schenkel aus und ich kann es nicht verbergen. Aber das will ich ja in Wahrheit auch gar nicht. In Wahrheit genieße ich ja trotz meiner Vorbehalte sehr, so exponiert zu werden. Ich würde es nicht aus eigenem Antrieb wagen, aber … glücklicherweise hat er mich nicht nach meiner Meinung dazu gefragt. Er kennt meine geheimsten Wünsche und Fantasien ganz genau.
Männer und Frauen kommen mir entgegen und starren mich an. Manche entrüstet, viele begehrlich. Selbst die Entrüsteten regen sich zum Teil wohl nur auf, um sich ihren Frauen gegenüber keine Blöße zu geben. Und ich bebe unter ihren Blicken, die meine Haut fast so deutlich liebkosen wie der Wind. Ich zittere unter den Beinahe-Berührungen all meiner erogenen Zonen. Meine Erregung nimmt mit jedem Schritt zu.

Tock. Tock. Tock.
Ich begegne einem Pärchen und mein Anblick lässt ihn erstarren, während seine Freundin oder Frau mich nur mustert und zunächst weitergeht. Auch sein Mund klappt auf und seine Augen liebkosen meine nackte Haut, auf der sich langsam ein Schweißfilm bildet. Nicht wegen der Sonne, natürlich. Ich bin spitz. Bis in die Haarspitzen erregt davon, von Fremden angestarrt und begehrt zu werden.
„Torben?“, murmelt die Frau und zieht eine Augenbraue hoch. „Geht’s noch?“
Wie mir aufgetragen wurde, schließe ich seinen Mund mit sanfter Hand und ernte dafür einen mehr als feindseligen Blick von ihr. Nur auf ihren Partner mag sie noch wütender sein, denn der starrt mich weiterhin wie hypnotisiert an.

Mein Kopf wird leichter und das Schmunzeln auf meinen Lippen ist echt, als ich mich ihr zuwende. Sie sieht wirklich gut aus. Blond, schlank, elegant - eine Schönheit. Mein Vorteil ihr gegenüber ist meine Nacktheit. Und mit der verursache ich gerade eine Krise in der Beziehung der beiden, wenn er nicht bald aufhört, mich anzustarren.
Allerdings kann ich mir das nicht wünschen, denn seine Blicke sind intensiv genug, dass mir noch heißer wird. Er ist auf eine noch recht jugendliche Weise süß und hat sich einfach nicht im Griff. Nicht ein Mal hat er mir ins Gesicht gesehen. Es ist mein Körper, der ihn in Bann schlägt. Einen Bann, der ihn die Freundin kosten könnte. „Torben!“, faucht sie nämlich und wird langsam richtig sauer.
Natürlich ist es sein Problem, wenn er sich nicht zusammenreißen kann. Und eigentlich ist er mir egal. Aber sie tut mir nun leid. Wie sie kurz zu mir sieht und Unsicherheit durch ihren Blick huscht … Sie zweifelt an ihrer eigenen Attraktivität. Grundlos. Also treffe ich eine Entscheidung, die nirgendwo in meinen Anweisungen Rückhalt findet.

Tock.
Klingeling.
Mit einem Schritt bin ich bei ihr. Auf meinen unglaublich hohen Absätzen überrage ich sie deutlich, sodass sie mir eher auf die Brust als ins Gesicht sieht, als sie sich mir zuwendet. Feindseligkeit und eine seltsame Form von Neid ringen in ihrem Blick, als sie mich anfunkelt. Ich lächele und hebe die Hand.
Sie zuckt zusammen, als ich sie berühre. Nun weiten sich ihre Augen auch, während meine Finger ihren nackten Arm bis zum Träger ihres Tops hinaufgleiten. Wie ein in die Ecke getriebenes Häschen starrt sie mich an, als ich ihren Hals hinauf fahre und die Hand in ihren Nacken führe. Hilflos. Wie Beute. So wie ich ihn immer ansehe.

Eine fremde Macht ergreift Besitz von mir, als ich mich zu ihr neige. Diese Art von Selbstbewusstsein besitze ich nicht, aber trotzdem bin ich es, die eine andere Frau mit ihrem Blick einfängt und sich zu einem Kuss hinunter beugt. Und ich bin es auch, die zärtlich die bebenden Lippen streift und ihren Atem darauf haucht.
„Vergiss mich nicht“, hauche ich ganz leise. „Denk an mich, wenn du ihn dich hinter dem nächsten Busch ficken lässt, ja?“
Und dann küsse ich sie wirklich. Fordernd presse ich meine Lippen auf ihre und sie öffnet sich einem kurzen, leidenschaftlichen Vorstoß meiner Zunge, während sie leise stöhnt. Sie schmeckt nach Erdbeereis und ich muss mich beherrschen, dem nicht nachzugehen und mich darin zu verlieren.

Tock. Tock. Tock.
Als ich weitergehe, sieht sie mir so fassungslos und begierig nach, wie zuvor ihr Freund mich anstarrte. Der ist allerdings nun mit all seiner Aufmerksamkeit bei ihr. So kennt er seine Süße offenbar nicht. Und wie es aussieht, kennt sie sich so auch selbst nicht.
Ich beiße mir auf die Lippe vor Vergnügen, während ich über die Schulter noch einmal zu ihnen zurückschaue. Grinsend sehe ich, wie sie ihn am Kragen packt und ihren Hunger nach einem längeren, wilderen Kuss an ihm stillt. Ihr zuzusehen, wie sie sich heftig an ihn drängt, weil sie erregt ist, geht mir durch und durch. Fast bin ich neidisch …

Tock. Tock.
Ein lauter Pfiff stoppt mich, als ich mich gerade wieder umdrehe. Es ist ein Pfiff, mit dem man ein Hündchen herbeizitiert, aber ich erkenne trotzdem gleich, von wem es kommt. Sofort macht mein Herz einen Satz und springt mir in die Kehle. Keine hundert Meter weiter steht er mitten auf dem Weg und sieht mich an.
Ich sehe die selbstsichere Haltung und die locker in der Hand gehaltene Leine, mit der ich vielleicht noch weiter durch den Park geführt werden mag. Ich sehe sogar den ernsten, fast strafenden Gesichtsausdruck. Eine Frau zu küssen ist mir erlaubt, aber es war nicht Teil meiner Anweisungen für heute.

Tock-Tock. Tock-Tock.
Klingeling. Klingeling.
Ich eile vorwärts, denn er hat mich zu sich beordert. Ist es erniedrigend, wie ein Hund gerufen zu werden? Sicherlich. Und das macht es auch so erregend. Ich bin eher ein Kätzchen als ein Hündchen, aber ich höre aufs Wort, wenn er mich ruft. Allein ihm zu gehorchen und auf jeden Wink von ihm zu reagieren, macht mich einfach unendlich glücklich.
Ich eile so gut ich eben kann, ohne dabei zu rennen. Das wäre auch gar nicht möglich mit diesen Schuhen. Aber rasch zu gehen ist umsetzbar. Auch wenn es meine nackten Brüste stark erzittern lässt. Was wiederum das Klingeln der Piercings verstärkt und mir noch mehr Aufmerksamkeit einbringt. Ganz zu schweigen von dem, was dadurch unsichtbar für andere von den Kugeln in meinem Inneren ausgelöst wird. Holla die Waldfee, das halte ich nicht lange aus!

Es sind Schwingungen, die Stromstöße verursachen. Seitdem ich mich ihm ganz und gar ausgeliefert habe, bin ich eine viel sinnlichere Person geworden. Ich lerne noch, das nach außen auch wirklich zu zeigen. Er führt mich auf diesem Weg und ich folge ihm überglücklich. Aber innerlich … In mir drin bin ich zu einer Nymphe geworden. Ich hungere nach Sex und all den erotischen Reizen, denen er mich aussetzt.
Deswegen muss ich auch nicht mehr in Stimmung kommen, sondern bin es zu jeder Zeit. Vom Aufwachen an seiner Seite bis zum Einschlafen unter oder auf seinem Körper. Ja, sogar in meinen Träumen bin ich … dauergeil. Befriedigung ist immer so nahe, wie sein Körper mir gerade ist. Und liegt in seiner Hand, auch wenn ich meine Lust niemals unterdrücken darf. Auch wenn es mir verboten ist, mich der Erregung zu erwehren, selbst wenn sie mich zu einem Höhepunkt führt.
Aber ohne ihn ist das beinahe ein hohles Vergnügen. Nur unter seinen Blicken, Berührungen oder am liebsten gleich Stößen in meinen immer aufnahmebereiten Körper ist es die Offenbarung für mich. Das ist mein Geschenk an ihn und er könnte es nicht ablehnen, selbst wenn er das wollte. Was dankenswerterweise nicht der Fall ist.

Tock-Tock. Tock-Tock.
Klingeling. Klingeling.
Ich eile und werde erwartet. Ganz gelassen steht er da und lässt mich mit gesenktem Kopf meine Schritte verlangsamen und an ihn herantreten. So als wäre nichts Ungewöhnliches daran, wenn eine nackte Frau mit glühenden Wangen, gerötetem Brustansatz und feuchten Schenkeln auf unglaublich hohen Absätzen zu einem Mann im Park tritt. Bedächtig greift er mir in den Nacken und hakt die Leine in die Öse des Lederhalsbandes, das unter dem Samtband versteckt für diesen Zweck meinen Hals umschließt. Ich erzittere dabei und genieße die beiläufigen Berührungen, die das mit sich bringt. Ebenso, wie ich genieße, dass er zu den Wenigen gehört, die mich trotz meiner Größe und selbst mit diesen Absätzen noch überragen.
Aber am allermeisten genieße ich, wie seine Fingerspitzen danach von meinem Nacken aus unter meinem Ohr entlang und über meine Wange gleiten. Allein diese kleine, zärtliche Geste der Zuneigung veranlasst alle meine Muskeln dazu sich anzuspannen und raubt mir den Atem. Unwillkürlich beiße ich mir auf die Unterlippe und ringe um Beherrschung, denn der elektrisierende Schauer geht mir durch und durch.

Ich weiß, dass auf der Parkbank gleich neben uns zwei ältere Herren mit ihren Hunden sitzen und uns verblüfft anstarren. Sie machen vermutlich ein Päuschen und was sie nun zu sehen bekommen, dürfte selbst nach all ihren Lebensjahren noch eine Premiere darstellen. Aber wenn überhaupt, dann sonne ich mich in den spürbar begehrlichen Blicken auf meinem Körper ebenso, wie in dem Neid, den sie ihm gegenüber verspüren.
Als die Finger den Weg unter mein Kinn finden und mich veranlassen, den Kopf zu heben und seinem Blick zu begegnen, verblasst allerdings die Umgebung und versinkt in völliger Bedeutungslosigkeit. Nur die beiden Sterne, um die sich mein Universum eigentlich dreht, sind noch wichtig. Die Runde aus grau, blau, grün und vereinzelten braunen Einsprengseln, die das Schwarz im Zentrum umrahmen, sind meine ganze Welt. Kein Mensch irgendwo hat Augen wie er. Und keiner kann so tief in meine Seele sehen.

„Du beherrschst dich schon wieder“, stellt er fest.
„Ja, mein Herz“, wispere ich. Zu leugnen käme mir nicht einmal in den Sinn, wenn ich hoffen könnte, damit durchzukommen.
„Ich werde dich dafür bestrafen müssen“, sagt er mit einem leicht traurigen Unterton. Und es zerreißt mich fast, ihn wieder einmal enttäuscht zu haben. „Muss ich dich auch für das strafen, was ich gerade mit angesehen habe?“
„Ja, mein Herz“, erwidere ich und kämpfe mit den Tränen.
„Ganz sicher?“, fragt er sanft. „Hast du es nicht etwa getan, um zu bereinigen, was dein Anblick beinahe angerichtet hätte?“
Oh, wie gut er mich kennt! Nichts anderes als absolute und vollkommene Offenheit kommt als Antwort darauf infrage. „Nicht nur“, gebe ich kleinlaut zu. „Ich wollte es auch.“
„Dann gehen wir also den längsten Weg durch den Park zurück zum Auto?“, will er wissen.
„J-ja, mein Herz“, erwidere ich stockend, denn das scheint als Strafe durchaus angemessen.
Es wird mich nämlich vermutlich tausend Tode sterben lassen, wenn ich so lange warten muss, bevor er sich meiner Begierde wirklich annimmt. Ganz besonders, weil ich an seiner Seite alle Blicke auf meinem Körper umso mehr genießen werde, wenn sie mit dem Neid auf ihn einhergehen.

Er nickt zufrieden, wodurch sich meine Niedergeschlagenheit ein wenig erhellt. Ich habe ihn enttäuscht, aber ich mache es wieder gut, indem ich stolz und ohne Scham genießen werde, mich von ihm durch den Park führen zu lassen.
„Leg den Kopf in den Nacken und schließ die Augen“, weist er mich dann an.
Ich folge, ohne auch nur einen Sekundenbruchteil darüber nachzudenken. Und ich stöhne, weil ich weiß, dass er keine Zurückhaltung von mir wünscht, als er seinen Arm um meine Taille legt und mich zu sich zieht. Oh, ich weiß, was nun passieren wird und das Blut beginnt, in meinen Ohren zu rauschen.

„Kätzchen“, sagt er erklärend und leicht entschuldigend. Aber er sagt es nicht zu mir. „Seien sie froh, dass sie Hunde haben. Die sind wesentlich leichter zu erziehen.“
„Ahh!“, stöhne ich laut, als seine Hand zwischen meine Schenkel findet, während er spricht. Nur einen Fingerbreit dringen die Kuppen in mich ein, aber was mir die Luft raubt, sind ohnehin mehr die Berührungen auf der Außenseite. Nicht einmal nach all den Selbstversuchen, die ich unter seiner Anleitung hinter mir habe, kann ich mich selbst so perfekt berühren, wie er es ganz beiläufig zu tun vermag.
Meine hochsensible Perle liegt wie immer genau zwischen zwei Fingern und ein weiterer drückt von vorne dagegen. Mit meinem empfindlichsten Lustzentrum von allen Seiten umfangen und von ihm gehalten, gäbe es selbst dann keine Chance für mich, es zu verhindern, wenn ich es versuchen würde.
Tief stöhnend hebe ich ab und lerne wieder einmal zu fliegen. Jeder Höhepunkt von seiner Hand ist so. Sie durchdringen mich völlig, rauben mir fast das Bewusstsein und ketten mich noch fester an den Mann, der ganz und gar mein Leben ist. Nur wenn ich ihm ebenfalls Lust bereite, bin ich ihm noch näher …

„Bei einem Kätzchen muss man die Lektionen einfach immer wieder durchgehen“, erklärt er beiläufig weiter, während er mich mit einer einzigen Handbewegung in den Himmel katapultiert. „Und trotzdem kann man nicht anders, als sie zu lieben.“
Und dann küsst er meinen Hals und … ich komme gleich noch einmal. Mitten in den ersten Orgasmus hinein. Wie sollte ich auch nicht? Ich bin schließlich sein.
Ganz und gar.

Für immer.

*****

Freitag, 4. April 2014

Kitty - Teil 01 - Kling Glöckchen

Kitty - Kling Glöckchen
Ein glockenhell klingelndes Erlebnis

© 02/2014 Coyote/Kojote/Mike Stone

Die Idee für diese Geschichte basiert auf einem Bild von Nippelklemmen mit Glöckchen daran und einer Diskussion in einer wirklich tollen Gruppe zu diesem Thema.
Der Dank gebührt daher: La Kajira für das Bild. LeNe für das Geklingel. Darkenius und Leonard für die kritischen Anmerkungen, Dani für eine wichtige Anregung und allen anderen Beteiligten dafür, dass sie die Unterhaltung in Gang gehalten und in die richtige Richtung gelenkt haben.

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Teil 01
Teil 02

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Kling. Kling. Kling.

Als ich das Kaufhaus betrete, ist es nicht mehr zu verleugnen. Draußen war es kaum wahrzunehmen, aber hier drin kommt es mir ohrenbetäubend laut vor.
Naja… Vielleicht nicht ohrenbetäubend, aber auch nicht zu überhören.

Kling. Kling. Kling.

Ein älterer Herr, der mir entgegenkommt, runzelt die Stirn und sieht sich kurz um, bevor er mich fixiert.
Ich werde ein wenig rot. Offensichtlich ist es nicht so schwierig, das Geräusch zu mir zurückzuverfolgen, wie ich gehofft hatte. Oder befürchtet…?
Glücklicherweise sind wir schnell aneinander vorbei, sodass er keine Zeit hat, mich genauer zu mustern.

Kling. Kling. Kling.
Klingeling.

Die relative Stille schärft wohl meine Sinne. Anders kann ich mir nicht erklären, dass ich nun auch das andere Glöckchen höre.
Wie kann das hörbar sein? Der Ton müsste doch gedämpft werden, wenn ich bedenke, wo es sich befindet?
Oder bilde ich mir nur ein, es zu hören?

Kling. Kling. Kling.
Klingeling.

Irgendetwas hören jedenfalls die Leute, an denen ich vorbeigehe. Einige heben kurz den Kopf und sehen irritiert aus. Andere blicken mich direkt an und in ihren Gesichtern steht die Frage, wo ich die Glöckchen verstecke, während sie mich mustern.
Noch mehr Blut schießt mir ins Gesicht. Und gleichzeitig fühle ich, wie meine Nippel anschwellen.
Die verfluchten Mistdinger! Sie stehen doch sowieso schon. Müssen sie jetzt auch noch anschwellen?

Kling. Kling. Kling.
Klingeling.

Ich beiße mir auf die Unterlippe. Ich weiß schon, dass ich einen ziemlich auffälligen Anblick biete. Und jetzt fangen todsicher auch noch meine Augen an zu glänzen.
Die Leute, die ich passiere, mustern mich immer aufmerksamer. Glaube ich jedenfalls. Ich blicke stur geradeaus und halte den Kopf hoch erhoben, wie es von mir erwartet wird. Als ginge mich all die Neugier nichts an.
Aber ich fühle trotzdem die Blicke, die mich abtasten. Die nach der Quelle der Geräusche suchen.

Kling. Kling. Kling.
Klingeling.

Ein junger Mann, der mir entgegenkommt, stockt und bleibt stehen. Auch er scannt mich. Sieht meine Bluse, die unter der Brust verknotet ist, damit sie wenigstens ein klein wenig Falten wirft und mein Geheimnis kaschiert. Sieht meinen kurzen Rock, der so eng anliegt, dass man nur wenig darunter verstecken könnte. Sieht meine Heels, die praktisch nur aus Riemchen bestehen.
Ich kann ihm ansehen, dass er nach der Quelle des Klingelns sucht. Aber ich trage keine auffälligen Ohrringe und auch sonst keinen Schmuck außer meinem Samthalsband und meinen Piercings. Und nichts davon sieht nach Glöckchen aus.

Kling. Kling. Kling.
Klingeling.

Ich gehe an ihm vorbei. Ignoriere ihn, wie es mir aufgetragen wurde. Und ich flehe stumm zu allen guten Geistern, dass er mich nicht anspricht.
Obwohl die Tortur damit dann auch vorbei wäre. Wenn er mir die richtigen Fragen stellt, kann ich wieder gehen und habe meine Aufgabe vollbracht.
Also… Warum bete ich dann, dass er mich nicht anspricht?

Kling. Kling.
Klingeling.

Ich erreiche den Aufzug und bleibe stehen. Für einen kurzen Moment wird es still, aber das weckt die Aufmerksamkeit der drei anderen Personen, die mit mir warten, natürlich erst recht.
Vor allem einer der beiden Männer starrt mich an. Seine Blicke sind intensiv, bohrend. Nicht sehr höflich, wie er glotzt, aber…
Gott, es geht mir durch und durch!

Ich spüre, dass er meine Brüste ins Visier nimmt. Und dass er lauert. Wie auch immer er auf die Idee kommt, er ist auf der richtigen Fährte.
Vielleicht… vielleicht weiß er es. Vielleicht kennt er mein Geheimnis. Er sieht nicht aus, als würde er sich mit so etwas auskennen, aber was heißt das schon?

Kling. Kling. Kling.
Klingeling.

Der Aufzug kommt und ich trete ein. Die anderen Leute folgen mir und alle drehen sich zur Tür.
Der Kerl, der mich eben schon ungeniert gemustert hat, fährt damit fort. Er benutzt die verspiegelte Seitenfläche der Aufzugskabine, um mir direkt dahin zu sehen, wo die Geräusche ihren Ursprung haben.

Normalerweise würde es mich stören. Er ist nicht sonderlich sympathisch und sehr unhöflich. Und ich muss damit rechnen, dass er mich anspricht.
Ich mag das nicht. Ich bin kein Freiwild, nur weil ich mich sexy kleide. Oder ein Halsband trage. Und ich will nicht jedem Idioten den Unterschied zwischen dezenten Blicken - die ich durchaus schmeichelhaft finde - und aufdringlichem Glotzen erklären müssen.

Aber heute…
Heute bin ich hier und werde den richtigen Fragen eine Antwort geben, die ich mir niemals selbst ausgedacht hätte. Und dann… dann…
Gott, ich bekomme weiche Knie, wenn ich auch nur daran denke, was dann passieren wird! Ich werde schon allein beim Gedanken daran feucht. Oder eher schon nass, denn feucht bin ich bereits die ganze Zeit.

Er hat das geplant. Das ist keine plötzliche Erkenntnis, weil ich es ja längst weiß. Aber wieder einmal wird mir bewusst, wie genau er mich kennt. Besser als ich mich selbst.
Ich wäre nämlich von selbst nie auf die Idee gekommen, dass mich diese Situation so völlig aus der Fassung bringen würde. Und trotzdem stehe ich nun hier im Aufzug, fühle, wie meine Nippel sich an meiner Bluse reiben, weil ich einfach nicht stillstehen kann und spüre, wie ein Tropfen Feuchtigkeit sich ganz langsam auf den Weg meinen Oberschenkel hinunter macht.

Kling. Kling. Kling.
Klingeling.

Als der Aufzug ankommt, mache ich mich wieder auf den Weg. Den Gaffer lasse ich hinter mir zurück. Er bringt den Mut nicht auf, mich anzusprechen. Und es ist nicht an mir zu entscheiden, wann das Spiel endet.
Mit jedem Schritt, den ich tue, steigt meine Aufregung. Ich fühle das Klingeln längst körperlich. Meine Nippel sind so überempfindlich, dass ich mir bei jeder winzigen Regung verkneifen muss nach Luft zu ringen. Und das andere Glöckchen - das in mir drin - bringt mich längst mit jedem Schritt dem Wahnsinn ein Stück näher.

Kling. Kling. Kling.
Klingeling.

Ich erreiche die Abteilung für Herrenkleidung und passiere einen Ankleidespiegel. Nur kurz wage ich einen Blick im Vorbeilaufen und sehe mich selbst.
Längst ziehe ich den Kopf nicht mehr ein, obwohl ich das zeitlebens getan habe. Ich habe gelernt, dass ich auf meine Größe stolz sein darf. Stolz sein muss!
Aber heute ist es mehr als das. Heute sehe ich mir meine Erregung so deutlich an, wie nie zuvor außerhalb meiner sicheren vier Wände. Und auch das… macht mich stolz.

Kling. Kling. Kling.
Klingeling.

Irgendwo zwischen dem Erdgeschoss und dem ersten Stock wurde meine Verlegenheit aufgehalten und ist hinter mir zurückgefallen.
Mein Gesicht ist weiterhin gerötet, aber das ist keine Scham. Die Leute, an denen ich vorbeigehe und die mich fragend mustern, wissen nicht, dass ich Glöckchen an den Nippeln trage, die von festen Klemmen gehalten werden.
Aber wer genauer hinsieht, kann vielleicht wahrnehmen, dass es unter der Bluse dunkel schimmert. Schließlich ist sie nicht ohne Grund dünn und weiß.

Kling. Kling. Kling.
Klingeling.

Ich fange an, bewusster zu lächeln. Aber ich muss mir weiterhin auf die Lippe beißen, um nicht meine Lust mit jedem Atemzug hinauszuseufzen.
Ohne meine Haltung aufzugeben, mustere ich die Männer genauer, die kamen, um Hosen oder Hemden zu kaufen und sich nun an meinem Anblick weiden.

Sie dürfen mich ansehen. Ich will, dass sie mich ansehen. Ich glaube, ich will sogar, dass sie verstehen, was da klingelt. Aber gleichzeitig will ich nicht, dass es schon endet.
Mir gefällt der Gedanke, dass der beiläufige Griff in den Schritt - halb verdeckt von einem Kleiderständer - eine Reaktion auf meinen Anblick ist.
Sehe ich so sehr nach Sex aus, dass dieser rundliche Kerl mit dem freundlichen Gesicht in Bedrängnis gerät? Ich hoffe doch!

Kling. Kling. Kling.
Klingeling.

Keiner der Männer, die sich hier aufhalten, ist Manns genug, die Frage zu stellen, die ihnen durch den Kopf geht. Oder irgendeine andere Frage.
Sie alle starren mich an und genießen meinen Anblick. Und ich genieße ihre Blicke und bemitleide sie.
Hier werde ich nicht fündig. Also steuere ich auf die Rolltreppe zu.

Kling. Kling. Kling.
Klingeling.

Als ich die Hände ausstrecke, um sie auf die Handläufe zu legen, bemerke ich, wie sehr ich zittere. Und ich kann nicht anders, als mich darüber zu freuen.
Langsam aber sicher verliere ich die Bodenhaftung.

„Entschuldigen Sie…“, sagt ein Mann in meinem Rücken.
Da er nicht direkt vorfährt, drehe ich mich um.

Er steht drei Stufen unter mir und seine Augen huschen über meinen Körper, bevor er mir ins Gesicht sieht. Und stutzt…
Er sieht nett aus. Und er verhält sich auch so. Ein höflicher, junger Mann, der sich redlich bemüht, nicht so offensichtlich auf die unübersehbaren Zeichen der Geilheit zu reagieren, die mir ins Gesicht geschrieben stehen.

„Sie haben da was am Bein“, sagt er sichtlich verlegen.
Ich muss nicht an mir hinuntersehen, um zu verstehen. Ich fühle das kleine Rinnsal seit Minuten auf mein Knie zu kriechen. Und wir beide wissen, worum es sich handelt.

Ich könnte nicken und mich wieder umdrehen. Er hat mir keine Frage gestellt, also muss ich nicht mit ihm sprechen. Aber… ich will.
„Lust“, bestätige ich mit einem kleinen Nicken und bin erstaunt, wie belegt meine Stimme klingt.
Und wie… sinnlich!

Ich sehe ihn schlucken und sich die Lippen befeuchten. Und ich sehe, wie seine Augen wieder kurz meinen Oberkörper streifen.
Aber ich sehe auch, dass er zu höflich ist, um mir zu nahe zu treten.
„Willst du sonst noch etwas wissen?“, hauche ich ermunternd.

Er zuckt zusammen wie das leibhaftige schlechte Gewissen. Und mir geht auf, welche Lektion ich heute lernen soll. Das bringt mich zum Lächeln und stimmt mich noch milder, als ich sowieso schon gestimmt bin.
„Es ist okay“, sage ich sanft. „Frag ruhig.“

Kling. Kling.
Klingeling.

Ich komme eine Stufe weit auf ihn zu. Nicht, damit ich nicht mehr so sehr von oben herab auf ihn blicke, sondern um ihm etwas zu geben, wonach er mich fragen kann.
Wieder stutzt er und runzelt die Stirn. Und ich fühle mich so unwahrscheinlich überlegen, dass ich nur noch darauf warte, vom Boden abzuheben.

„W-was klingelt da?“, krächzt er.
Ganz spontan. Eigentlich wollte er zweifelsfrei eher wissen, warum mir die Lust am Bein hinab läuft.
„Glöckchen, die an meinen Nippeln klemmen“, gebe ich ganz unbefangen zurück.

Auf dem Weg hierher habe ich vielleicht hundert Mal voller Panik daran gedacht, wie ich diesen Satz herausbekommen soll, ohne vor Scham im Boden zu versinken. Und jetzt geht er mir von der Zunge, als würde ich ihm erzählen, was ich gestern zum Mittagessen hatte.
Und außerdem genieße ich, wie er schluckt und sich unwillkürlich an den Hals greift. Auch wenn er nur ein Shirt trägt und da nichts ist, was er lockern könnte.

„Zwei Stück“, füge ich hinzu und beobachte ihn genau.
Wieder runzelt er die Stirn, auf der sich kleine Schweißperlen bilden. Obwohl er wahrscheinlich ein paar Jahre älter ist als ich, kommt er mir gerade sehr jungenhaft vor. Ich bedauere ihn ein wenig, denn er ist nicht… er. Und wird es vermutlich auch niemals für jemanden sein.

„Hast du es öfter klingeln gehört?“, locke ich ihn.
Er nickt, bevor er überhaupt darüber nachdenken kann. Und ich staune ein klein wenig, denn irgendwie verstehe ich noch immer nicht, wie das andere Klingeln so deutlich hörbar sein kann.
„Und willst du wissen, woher es stammt?“

Er blickt auf und sucht in meinen Augen nach dem Grund für meine Auskunftsbereitschaft. Misstrauen und Nervosität kann ich in ihm ansehen. Und noch mehr…
Aber er nickt dennoch. Seine Neugier ist zu groß.

„Das andere Glöckchen ist da, wo auch die Lust herkommt“, erkläre ich. „Ganz tief in mir drin, wo es mich in den Wahnsinn treibt.“
Es ist nicht der Wortlaut, der mir aufgetragen wurde. Und ich werde das offen zugeben und sowohl die Strafe dafür als auch den Stolz, der in seinen Augen aufblitzen wird, genießen.
Es ist mehr als zu sagen: ‚Ein Glöckchen in meinem Schoß.‘

Kling. Kling.
Klingeling.

Bevor der Mann etwas erwidern kann, erreichen wir das Ende der Rolltreppe. Und ich bemerke es gerade noch rechtzeitig, um sie zu verlassen.
Da ich nicht zurückweiche, steht er vor mir. Trotz seiner ansehnlichen Größe ein oder zwei Zentimeter kleiner als ich auf meinen Heels.

Ich beuge mich hinunter und hauche ihm einen Kuss auf die Wange.
„Danke.“
Es kommt von Herzen.
Dann drehe ich mich um und gehe. Ohne Eile, aber auch ohne Grund, noch länger zu bleiben.

Kling. Kling. Kling.
Klingeling.
Kling. Kling. Kling.
Klingeling.

Mein Rückweg führt mich über die Treppe hinunter. Hier begegne ich kaum jemanden, aber ich darf nun diesen Weg nehmen. Es ist die Belohnung dafür, dass ich nicht den Mut verloren habe.
Und es ist eine Belohnung, die mir den Atem raubt!
Wenn ich vorher in Flammen stand, brenne ich jetzt lichterloh.

Im Erdgeschoss bin ich bereit, jede Würde über Bord zu werfen und loszurennen.
Aber dann sehe ich ihn am Eingang stehen und alle Hast fällt von mir ab.

Kling. Kling. Kling.
Klingeling.

Betont langsam und aufreizend gehe ich auf ihn zu und genieße, wie sein Blick zufrieden auf mir ruht.
Obwohl mein Herz rast, schlägt es unter seinen Augen bei jedem Schritt noch schneller.

Ich brenne darauf, ihm zu sagen, dass ich die Lektion verstanden habe.
Indem ich meine Lust zulasse, erhebe ich mich über alle anderen und kann die Scham hinter mir lassen. Ich muss mich nicht schämen. Ich darf stolz auf alles sein, was mir zu tun aufgetragen wird. Egal, was andere darüber denken.
Als ich ihn erreiche und mit rasendem Herzen zu ihm aufschaue, stockt mir allerdings der Atem.

Mit diesem Blick hat er mein Herz erobert. Nicht als mein Herr, Meister und Besitzer, sondern als der eine, einzige Mensch, zu dem ich wieder Vertrauen gefasst habe.
Streng und mit harter Hand hat er mich über alle Grenzen hinweg geführt, die ich mir eingeredet hatte. Bis ich mich nicht mehr nach dem Tod gesehnt habe, sondern nach dem Leben. Dem Leben zu seinen Füßen.

Als er mich in den Arm nimmt, laufen Tränen meine Wangen hinunter.
„Happy Birthday“, raunte er mir ins Ohr und zieht mich fest an sich.

Der Schmerz in meinen Nippeln, als sie an seine Brust gedrückt werden, lässt mir fast schwarz vor Augen werden.
Ich kann nicht verhindern, dass ich wimmernd stöhne, als das heiße Gefühl von dort durch meinen ganzen Körper flutet und mich unter Strom setzt.
In meinem Inneren zucke ich so heftig, dass ich deutlich hören kann, wie ich zum Orgasmus komme.

Klingeling. Klingeling. Klingeling.

Aber das ist in Ordnung, denn ich liege in seinen Armen. Meine Lust gehört ihm und ihre Erfüllung liegt in seinen Händen.
Er wird mir heute ohne Zweifel noch unzählige Orgasmen schenken. Zum Geburtstag…
Und wenn ich falle, fängt er mich auf.

Immer.

*****

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Freitag, 24. Januar 2014

Open Shorts - Der Profi


Der Profi
Eine Art BDSM-Charakterstudie…
© 05/2013 Coyote/Kojote/Mike Stone

Open Shorts, dafuq?
Manche Leute sagen, dass einige Sachen, die ich so geschrieben habe, eigentlich schon als vollwertige Kurzgeschichten mit offenem Ende durchgehen, obwohl ich eher annahm, es wären Anfänge, die ich nicht weitergeschrieben habe.
Deswegen sind 'manche Leute' auch allein dafür verantwortlich, dass ich das jetzt als Open Shorts poste, die eventuell auch noch mal weitergeschrieben werden. Oder auch nicht...

*****

Weitere Erklärung, wo es mir angebracht scheint, am Ende.


Es war heiß und sie war nackt, aber das bot ihr nur wenig Kühlung. Ihr Körper glänzte leicht von einer dünnen Schweißschicht. Aber das war gut, denn Leon mochte das.
Die Hitze hatte mehr als einen Grund. Aber sie ins Schwitzen zu bringen war einer davon. Und sie genoss das Wissen, das es ihm einen leichten Kitzel in der Hose verschaffte.
Sie kniete an seiner Seite. Auf ihrem Platz, wo sie hingehörte. Ihre Arme lagen auf ihrem Rücken. Die Ellenbogen beinahe aneinander. Sie brauchte keine Ketten oder Seile mehr, um diese Position einzunehmen.

Es war Essenszeit, aber für ein ausgedehntes Mahl war es zu warm. Und mittlerweile hatte sie sich sehr gut daran gewöhnt, erst abends etwas mehr zu essen.
Zu Essen gab es Obst und zu trinken Saft und Wasser. Aber natürlich war es nicht an ihr, sich davon zu nehmen. Egal, wie viel Durst oder Hunger sie hatte.
Leon war derjenige, der ihr Stücke hinhielt, die sie dankbar annahm. Aber nicht in Gänze, sondern nur, indem sie davon abbiss. Sodass er das andere Stück essen und es so mit ihr teilen konnte. Wie eine Art symbolischer Kuss.

Sie waren nicht allein, aber das hielt Cassy nicht davon ab, das Gefühl des herabtropfenden Saftes auf ihrer nackten Haut zu genießen. Leon würde es diesmal nicht ablecken. Und sie war froh darüber, dieser Tortur zu entgehen. Und gleichzeitig bedauerte sie es zutiefst.
Sein Gast auf der anderen Seite des Tisches sah aus, als würde er gerne diese Aufgabe übernehmen. Aber sein Mund würde sie nicht berühren. Nicht, wenn Leon nicht seinen Tod wollte.
Stolz aufgerichtet und mit erhobenem Kopf sah sie dem Mann in die Augen und forderte ihn heraus, etwas zu sagen oder zu tun. Nicht, weil sie etwas gegen ihn hatte. Einfach, weil sie es konnte.

„Ihr Spielzeug wirkt auf mich nicht gerade unterwürfig“, meinte der Mann irgendwann.
Der geschäftliche Teil war besprochen und die Unterhaltung hatte sich leichteren Themen zugewandt. Scheinbar hielt der Kerl sie für eines davon.
„Sie tut, was ich ihr befehle“, erwiderte Leon leichthin.
„Und wenn nicht?“
„Dann bestrafe ich sie.“

Die Art, wie der Mann sie daraufhin anstarrte, ließ Cassandra erschauern. Sie mochte es nicht. Aber das trug natürlich eher noch zu ihrer langsam wachsenden Erregung bei, als sie abzumildern.
Seinem Gesicht konnte sie ansehen, dass er sich vorstellte, wie so eine Bestrafung aussah. Und für sich wusste sie, dass er der Wahrheit damit sehr nahe kam, auch wenn er es ohne Zweifel für wilde Fantasien seinerseits hielt und sich nur ein wenig aufgeilte.
„Ist sie denn oft… widerspenstig?“, fragte er schließlich.
„Immer, wenn sie sich nach einer Strafe sehnt“, antwortete Leon und hielt ihr ein Stück Orange hin.

Sie öffnete den Mund und saugte das tropfende Obst hinein. Zusammen mit seinem Finger, in den sie dann fest hineinbiss.
Überrascht zog Leon ihn zurück. Und offenbarte damit ihre Unartigkeit unwillkürlich. Aus halbgeschlossenen Augen sah Cassy derweil unverwandt provozierend den Besucher an, während sie schnell kaute und schluckte.
Der Mann lachte natürlich sofort ein wenig hämisch. Schließlich glaubte er, gerade einen klaren Fall von Aufmüpfigkeit gesehen zu haben. Er verstummte allerdings auch schnell wieder.

Leon griff in ihren Nacken und schob seinen Finger durch die Öse ihres Halsbandes. Dann drehte er die Hand etwas und sofort bekam sie keine Luft mehr. So wie es der Zweck dieser Vorrichtung war.
Sie japste ein paar Mal etwas hilflos, regte aber ansonsten keinen Muskel. Jedenfalls keinen Äußeren. In ihrem Inneren setzte schnell das aufgeregte Flattern ihres Körpers ein, der sich in Lebensgefahr wähnte.
Nur Kraft ihres Willens blieb sie bewegungslos und fühlte, wie sich ihr Blickfeld einengte, ihr Herz raste und ihre Muschi anfing, noch feuchter zu werden, als sie es ohnehin schon war.

„Eine interessante Strafmethode“, kommentierte der Besucher.
„Das ist keine Strafe“, erwiderte Leon ruhig und griff nach der bereitliegenden Gerte.
Cassy nahm es kaum noch wahr, konnte sich aber dennoch der Hoffnung nicht erwehren, er würde sie einsetzen. Auch wenn sie so eine Belohnung kaum verdient hatte, ohne wirklich etwas vollbracht zu haben.
„Was ist es dann?“, wollte der Mann ein wenig nervös wissen. Seine Stimme schien nun aus großer Ferne zu kommen. „Wenn sie die Kleine loswerden wollen, würde ich…“

Leon lachte zur Antwort und Cassy fing an, in den Tunnel der Dunkelheit zu tauchen, der in den Tod führte. Aber selbst durch den Nebel und allein mit der Todesangst fühlte sie die beiden scharfen Hiebe der Gerte auf ihrem Kitzler, die sie beinahe zum Höhepunkt brachten. Nur noch ein Schlag mehr und…
Anstelle eines tödlichen Orgasmus bekam sie allerdings nur wieder Atemluft. Ohne es verhindern zu können, kippte sie mit dem Oberkörper nach vorne und sank auf den Boden, als Leon sie nicht mehr an ihrem Hals aufrecht hielt.

„Es waren ja auch keine drei Schläge, sondern nur zwei“, hörte sie ihn erklären.
Offenbar hatte er dem Besucher vorgeführt, dass sie in diesem Zustand mit wenigen Schlägen in einen Orgasmus getrieben werden konnte. Scham und das Gefühl der Erniedrigung ließen sie erzittern und steigerten ihre Erregung weiter. Als hätte sie noch mehr gebraucht, um vor Lust zu beben.
„Das verstehe ich nicht ganz, fürchte ich“, murrte der Besucher derweil.
„Das ist auch nicht nötig“, bekam er zur Antwort. „Das war keine Vorführung über Disziplin und Gehorsam für Sie. Meine kleine Sklavin hat nur um etwas Aufmerksamkeit gebettelt und ich habe sie ihr gegeben.“

Angetrieben von dem Stolz und der inneren Wärme, die diese Worte in ihr auslösten, richtete sie sich wieder auf und drehte sich. Sie schloss den Besucher aus ihrem Blickfeld aus und konzentrierte sich ganz auf ihren Herrn und Meister.
Mit Worten war sie nur unter Tränen fähig, ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Aber Leon verstand auch die Sprache, die sie besser beherrschte. Und er blickte sie lange genug an, damit sie ihm mit ihrem Blick mitteilen konnte, wie sehr sie ihn anbetete.
Das war ihr wichtiger, als den Störenfried zu verabschieden. Auch wenn sie dazu natürlich an der Seite ihres Besitzers blieb, wie es von ihr erwartet wurde.

*****

Als die Tür sich schloss, hatte Cassy kaum genug Zeit, zu Leon zu blicken. Sein Rückhandschlag traf sie schnell und hart an der Seite ihres Kopfes und schickte sie zu Boden. Sie widerstand dem Drang, die Hände hochzureißen, um sich abzufangen. Umso härter schlug sie auf.
Hatte sie vorher geglüht, stand sie nun in Flammen. Wie ein Blitzschlag raste die Lust durch ihren Körper und elektrisierte sie.
Sie machte keine Anstalten, ihren schmerzerfüllten Aufschrei zu unterdrücken. Auch wenn der Besucher ihn ohne Zweifel noch hören musste, während er zum Anleger ging.

Leon sagte nichts, als er die Hose öffnete. Und das war auch nicht notwendig. So schnell sie es ohne Hilfe ihrer Hände schaffte, kam sie wieder auf die Knie. Mit reiner Willenskraft hielt sie ihre Arme an ihrem Platz hinter ihrem Rücken, denn sie wollte kein Risiko eingehen, ihn zu verärgern und nur eine Strafe zu erhalten.
Sie blickte zu ihm auf und wusste, dass ihre Augen glänzten. Er war erregt. Sie sah es an dem angespannten Zug um seinen Mund und den leichten Fältchen in seinen Augenwinkeln. Und natürlich an seinem Schwanz, den er stahlhart aus seiner Hose holte.

Rasch war sie vor ihm und sank auf ihre Fersen. Den Mund weit geöffnet streckte sie ihm ihr Gesicht entgegen und hoffte, er würde ihrer Bitte entsprechen.
Als er Spucke sammelte und sich etwas vorbeugte, um sie in ihren Mund tropfen zu lassen, erzitterte sie vor Aufregung. Natürlich lag es in seiner Hand, ob er ihr nicht nur Schmerzen zufügen und sie demütigen, sondern sie auch benutzen würde. Aber die zweite Hürde war so gut wie genommen.
Und nun konnte sie das Ihre tun, um den dritten Schritt noch wahrscheinlicher zu machen.

Seufzend schloss sie ihre Lippen um seinen Ständer und schob sich ihm entgegen, bis sie würgen musste. Mittlerweile konnte sie das gut vermeiden, wenn sie wollte. Was hilfreich war, wenn er anfing, ihren Mund zu benutzen. Aber für den Anfang brauchte sie den Reflex, umso viel Speichel wie möglich zu produzieren.
Sie musste sich nicht mehr konzentrieren, um nicht zu schlucken. Allein das Wissen darum, wie sehr es ihn erregte, wenn ihr die Spucke aus den Mundwinkeln trat, reichte als Motivation aus. Er liebte es, wenn sich dicke Fäden zogen, sobald sie ihn kurz aus ihrem Rachen entließ. Und er liebte es, wenn es auf ihre Brüste floss. Also sorgte sie dafür, dass genau das geschah.

Zur Belohnung für ihre Anstrengungen riss er an ihren Haaren und rammte ihr seinen Schwanz in den Hals. Sie musste bereits dabei stöhnen. Sie war zu erregt, um es zu unterdrücken.
Insgeheim hoffte sie allerdings, dass er mehr als nur ihren Hals benutzen würde. Auch wenn sie das ohne Zweifel zu einem Höhepunkt bringen würde, weil er genau wusste, wie er sie soweit bekam, selbst wenn er nur ihren Kopf anfasste, sehnte sie sich gerade nach mehr.

Als er ihr Haar losließ, wimmerte sie auf. Würde er es dabei belassen? Der Gedanke erschreckte sie.
Aber er gab ihr einen Stoß, dass sie nach hinten kippte. Nicht mehr. Nur einen Stoß, ohne sie in eine bestimmte Position zu führen. Was ihr Herz sofort zum Rasen brachte.
Hektisch warf sie sich herum und legte ihren Oberkörper auf den Boden. Mit den Händen teilte sie ihre Arschbacken und bot sich ihm so dar. Denn er hatte ihr soeben gestattet, sich ihm so anzubieten, wie sie es sich wünschte.

Ihr Schrei, als er ohne Weiteres hinter ihr niederkniete, ansetzte und ihren Schließmuskel mit seiner Eichel teilte, war sicherlich noch bis aufs Meer hinaus zu hören. Und niemand hätte dahinter einen ersten Orgasmus vermutet.
Nur Leon wusste es besser…

*****

Eine Zeitlang später stand er an einem großen Tisch mit beleuchteter Tischplatte in seinen gut geschützten Geheimräumen. Er studierte Kartenmaterial und machte sich Notizen. Immer wieder runzelte er dabei die Stirn.
Cassandra saß mit nacktem Hintern auf dem Rand des Tisches und blickte eher beiläufig auf die Arbeitsfläche. Ihr Hauptaugenmerk galt seinem Gesicht.
„Du glaubst ihm nicht?“, fragte sie in die Stille.
„Sagen wir, ich misstraue seiner Ehrlichkeit hinsichtlich der Bewachung“, räumte er ein und ein Lächeln huschte über sein Gesicht.
„Also denkst du, er will nur den Preis drücken?“, fragte sie skeptisch.

Irgendetwas in ihrer Stimme ließ ihn aufmerken und er wandte sich ihr zu. Forschend sah er ihr in die Augen.
„Du bist anderer Meinung, Cass?“, hakte er nach.
„Ja, Chris“, sagte sie geradeheraus. „Ich denke, er spekuliert auf deinen Tod, um nicht mehr als die Anzahlung investieren zu müssen.“
Sein Grinsen machte sie stolz. Es wärmte sie auf eine Weise von innen, die durch Berührungen unmöglich war. Es ließ ihr Herz schneller schlagen, weil es ihr zeigte, wie zufrieden er mit ihr war. Und wie wertvoll ihre Meinung ihm war.

„Und was tun wir diesbezüglich?“, wollte er wissen.
„Wir überleben“, sagte sie, ohne zu zögern. „Er hat keine Ahnung, dass du nicht allein vorgehst. Und noch weniger ahnt er, wie bereit die zweite Einsatzkraft ist, alles zu tun, um deinen Tod zu verhindern.“
„Sonst nichts?“, fragte er verblüfft.
„Schick ihm eine Nachricht, die ihm erst zugestellt wird, wenn die Mission erledigt ist. Lass ihn wissen, dass du ihn durchschaut hast. Und wie wenig erfreut du bist. Und sag ihm, dass etwas Ehrlichkeit seinerseits verhindert hätte, dass er von nun an den doppelten Tarif zahlen wird, wenn er deine Dienste noch einmal benötigt. Was ihn hart treffen wird, denn wie ich seine Pläne verstehe, wird er nicht darum herumkommen.“
„Ich möchte dich nicht zum Feind haben“, murmelte er leise, während sein noch breiteres Grinsen ihr zeigte, wie sehr ihm die Idee gefiel.
„Das musst du niemals befürchten, denn ich gehöre mit Leib und Seele dir“, sagte sie ernst. „Und jetzt würde ich sehr gerne wieder meinen Platz einnehmen…“

Es war gewagt, eine so offensichtliche Forderung auszusprechen. Vielleicht würde die dafür eine Strafe erhalten. Als er nickte, war sein Stirnrunzeln diesbezüglich recht vielversprechend.
Erleichtert seufzend glitt Cassandra vom Tisch und in einer fließenden Bewegung in die Knie. Dort drehte sie sich rasch, um sich an sein Bein lehnen zu können und den Kopf leicht an seinen Oberschenkel zu pressen. Und noch einmal, als seine Hand fest in ihr Haar griff.
Nun war er wieder Leon und sie konnte den Mantel der Normalität abstreifen - sofern man denn eine Besprechung zweier Auftragsmörder und Söldner als etwas Normales betrachten mochte - und wieder seine Sklavin sein. Nicht mehr und nicht weniger als sein kostbarster Besitz. Ein Gefühl der Erfüllung breitete sich in ihrer Magengegend aus.

Auf den Knien an der Seite ihres Meisters mit seiner harten Hand, die ihr gerade genug Schmerz gab, um ihren Körper ganz leicht zum Klingen zu bringen.
Sie war Zuhause.

*****

Ja, der männliche Hauptcharakter heißt einmal Leon und einmal Chris. Kein Fehler. Und wer die Anspielung, die sich aus dem einen Namen und dem Titel zusammensetzt, erkannt hat, gewinnt einen leckeren Cookie, den er oder sie sich sogar selbst backen darf.
Ansonsten ist das, was ich hier aufgreife, für mich gewissermaßen Neuland. Ich habe es geschrieben, liegengelassen und nun wieder angefasst. Nur, um festzustellen, dass ich nach dem Schlussabsatz eigentlich nicht weiterschreiben mag.
Sicherlich gäbe es eine Geschichte zu erzählen, aber es ist einfach ein schönes, offenes Ende in meinen Augen.

Aber trotz der spärlichen Handlung finde ich es interessant. Und ich frage mich, ob die Beziehungsskizze wohl gelungen ist? In richtigen - also wirklich kurzen - Kurzgeschichten bin ich nicht sooo gut. Und die Details des behandelten Themas sind mir eigentlich auch fremd.
Also frage ich mich, was wohl jene darüber denken, die eine Meinung dazu haben? Was wohl überhaupt Leser darüber denken? Ob das eine Kurzgeschichte ist und was sie wohl so auslösen mag, im Leser…?

Feedback erwünscht!

Freitag, 10. Mai 2013

My Sisters hot Friends - Teil 02


My Sisters hot Friends
Eine Geschichte über inter-geschwisterlichen Terrorismus


*****


*****


II.

Abendessen im Kreis der Familie…
Yay!

Ich bin nicht nur ein wenig nachdenklich, als ich zu dieser täglichen Sitzung der örtlichen Variante der Nahost-Friedenskonferenz erscheine. Israel, mit dem sich mein geknechtetes Palästina die Abstammung teilt, ist natürlich bereits anwesend. Ihre Überpünktlichkeit schreckt auch vor familiären Dingen nicht zurück.
Die mütterlichen USA, die der eigentliche Initiator dieses zum Scheitern verursachten Termins zur Völkerverständigung sind, wissen das zu schätzen. Aber sie sind ohnehin auf der Seite meiner Gegenpartei. Und die väterliche UNO hat dazu keine Meinung. So wie sie zu jeder anderen Sache eine erstaunliche Neutralität mit einer beeindruckenden Handlungsunfähigkeit verbindet, wird sie auch in diesen familiären Dingen vom Standpunkt der USA dominiert und beugt sich.

Die Atmosphäre zum Abendessen ist immer steif. Was ebenfalls meiner Mutter zu verdanken ist. Sie umgibt sich gerne mit diesem Hauch von ‚Noblesse oblige‘. Und wenn man ihr dabei unter die Fuchtel gerät, fügt man sich besser. Sonst lernt man ihre Stimme am oberen Ende der Tonleiter kennen.
Heute kommt mir das alles aber eher entgegen, denn so kann ich meinen Gedanken nachhängen und meinen gröbsten Hunger stillen. In den alltäglichen Small-Talk mit eingebunden zu werden, muss das Schwarze Schaf der Familie nicht befürchten.

Ein abruptes Ende findet meine Versunkenheit allerdings, als mein Blick auf die Obstschüssel mitten auf dem Tisch fällt. Sie enthält die vermutlich perfekte Anordnung von Bananen, Äpfeln, Orangen, nur Frauen bekannten, weiteren Südfrüchten und einer Honigmelone.
Nichts Ungewöhnliches für den unbedarften Betrachter. Aber ich bin seit gestern nicht mehr unbedarft.
In meinem Kopf macht es leise ‚klirr‘ und eine Illusion zerbricht, als ich die volle Tragweite der immer vollen Obstschüssel in ihrer Gesamtheit erfasse. Und das kann ich nur, weil mir Miriam ein paar sehr grafische Beschreibungen darüber geliefert hat, welche Rolle Obst in den sadistischen Foltersessions meiner sogenannten Schwester spielt.

Ohne großartig darüber nachzudenken, bedient sich meine ganze Familie zum Ende des Essens hin an der Schale. Ich selbst habe das auch schon getan. Aber ich wusste da noch nicht, wo diese Früchte möglicherweise einen Teil ihrer Schonfrist vor dem Verzehr verbringen.
Ein Teil von mir ist von dieser Erkenntnis einfach nur fasziniert. Ein anderer Teil ein wenig angewidert. Aber überwiegend muss meine multiple Persönlichkeit einfach nur ein Lachen unterdrücken, als meine Mutter genüsslich in eine Banane beißt und mein Vater sich einen Apfel schält.
Ich traue Jessi ohne eine Sekunde zu zögern zu, dass sie das ‚gebrauchte‘ Obst nur abwischt und in die Schale zurücklegt. Aus reiner Boshaftigkeit.

Zur Abwechslung beobachte ich sie tatsächlich einmal etwas genauer, als sie selbst nach der Schale greift. Und tatsächlich schwebt ihre Hand einen kurzen Moment darüber und sie wählt sorgfältig eine Papaya aus. Nicht die Erstbeste, sondern eine ganz bestimmte.
Zur Prüfung meiner Theorie strecke ich ebenfalls die Hand aus und neige die Schale ein wenig zu mir. Das missmutige Stirnrunzeln meiner Mutter darüber, dass ich nicht einfach hineingreife, sondern die perfekte Anordnung der Restfrüchte störe, ignoriere ich gepflegt.

Mit der jahrelangen Übung eines geschickten Abschreibers in der Schule behalte ich den Inbegriff der Abartigkeit im Auge, während ich eine Schau daraus mache, mich nicht entscheiden zu können. Und sie beobachtet tatsächlich sehr genau.
Es ist nicht viel, was ihr durchaus gekonntes Pokerface hergibt. Aber es reicht aus. Als ich nach einem Apfel greife, zuckt ihre Braue eine Winzigkeit. Und als ich mich wieder zurückziehe, runzelt sie für einen Sekundenbruchteil die Stirn.
Dafür erhellt sich ihre Miene deutlich - zumindest für den genauen Betrachter - als ich eine Banane wähle. Sicherlich war das naheliegend, aber ich will ja auch Gewissheit.

Und die habe ich jetzt. Tatsächlich ist meine hinterfotzige Schwester so gestört, ihrer Familie dabei zuzusehen, wie sie Obst isst, das sich keine zwei Tage zuvor noch in diversen Körperöffnungen ihrer Freundinnen befand.
Zeit für einen winzigen Vorstoß hinter die gegnerischen Linien…

Demonstrativ stutze ich kurz, als ich gerade ansetzen will, die Banane zu pellen. Ich hebe sie zur Nase, rieche kurz daran und ziehe eine Augenbraue hoch.
„Ist die noch gut?“, frage ich in die Runde, halte aber genau Jessi das Tropenobst entgegen. „Irgendwie riecht die komisch.“
Die letzte Bestätigung für meine Theorie erhalte ich, als der lebende Beweis für die Wahrheit hinter der Geschichte des Sündenfalls völlig uncharakteristisch reagiert.

Normalerweise würde Jessica etwas, das ich ihr reiche, nur nach vorheriger Dekontamination und zweiwöchiger Quarantäne annehmen. Vor allem, wenn ich schon andeute, damit könne etwas nicht in Ordnung sein.
Seinen Hintergrund mag das in einem Geschenk haben, das ich ihr einmal gab, als wir viele Jahre jünger waren. Aber es ist auch wirklich nicht meine Schuld, dass sie so sehr auf dunkle Schokolade abfährt, dass sie schon fast in die Hundescheiße gebissen hatte, bevor ihr die Täuschung auffiel.

Was denn?
Ich habe nie behauptet, keine Gegenangriffe durchgeführt zu haben. Sowas nennt man offensive Verteidigungsstrategie.

Im Gegensatz zu ihrer sonst sehr vorsichtigen Herangehensweise bei Dingen, die ich in den Händen habe oder hatte, reißt sie mir diesmal das Obst fast aus der Hand. Das ist so auffällig, dass sogar unsere Mutter eine Braue hochzieht.
Vorsichtig riecht sie daran und setzt dann wieder ihr Pokerface auf. Natürlich hat sie nichts wahrgenommen. Da ist ja auch nichts.
„Riecht völlig normal, Brian“, erklärt sie betont höflich.
„Ich weiß nicht“, antworte ich zweifelnd. „Irgendwie fischig, finde ich.“

Meine Schwester verliert für einen Augenblick fast die Beherrschung. Ihre Augen weiten sich und ich stelle fest, dass ich besser nicht weiter in dieses Thema vordringen sollte, um sie nicht misstrauisch zu machen.
Sie mustert mich ziemlich eindringlich, während sie noch einmal an der Banane riecht. „Nichts…“, sagt sie gefährlich leise.
Rettung naht in diesem brenzligen Moment dann von völlig unerwarteter Seite.

„Lass mal sehen, Liebes“, fordert meine Mutter und nimmt sich die Frucht.
Vorsichtig fächelt sie darüber und schnüffelt vornehm. Oder so, wie sie das für vornehm hält. Und dann verzieht sie sofort das Gesicht und lässt angewidert das unschuldige Stück Obst fallen.
„Igitt!“, kommt es pikiert hinter ihrer eilig vor Mund und Nase gehaltenen Hand hervor. „Brian hat recht. Das Obst ist schlecht!“
Gleich als Nächstes springt sie auf, schnappt sich ihre Serviette, mit der sie ihren Mund bedeckt und eilt aus dem Raum. Zweifelsohne zur Toilette, um ihren Anteil der Obstschale sofort aus ihrem System zu entfernen.

Mir rettet das den Arsch. Auch wenn mir mein Vater ein klein wenig leidtut. Vermutlich wird er den Auftrag erhalten, dem kaiserlichen Hoflieferanten für Frischobst den Prozess zu machen und seine Hinrichtung zu veranlassen. Und er wird es mit Logik versuchen, bis er aufgibt und einen anderen Lieferanten aussucht.
‚Gerade noch mal so davon gekommen‘, denke ich mir und nutze die Gelegenheit, den Tisch zu verlassen.

Ich habe eine Menge nachgedacht und eine ganze Nacht ohne einen Tropfen Alkohol verbracht. Ich war sogar morgens wach genug, um Jessi genau zu beobachten, während sie ihr alltägliches Terrortraining in Vorbereitung auf irgendeinen persönlichen 11. September durchzieht. Aber so richtig schlau werde ich nicht aus ihrem Verhalten.
Statt mich also auf mein Zimmer zu verziehen und weiter mit dem Kopf gegen diese Wand zu rennen, die vermutlich selbst einem Psychologen einen Nervenzusammenbruch bescheren würde, muss ich raus. Ein wenig saufen und vielleicht etwas rumhuren sollte helfen.

Ich überlege kurz, ob ich mir zwei Sechserträger hole und Miriam antexte. Aber so reizvoll dieser Gedanke auch ist, so viel Ballast bringt er mit sich. Beispielsweise das Risiko, sich immer tiefer in diese Sache mit ihr zu verstricken.
Stattdessen mache ich mich lieber frisch, ziehe mich um und suche meine eigenen Kreise auf. Bloß weg von dieser Welt meiner restlichen Familie, in der unter der sauberen Tischdecke aus handgeklöppelter Spitze ein gewaltiges Meer aus Scheiße munter vor sich hin gluckert.
Raus in die Welt, in der die Scheiße unmittelbar an der Oberfläche schwimmt und wenigstens für den aufmerksamen Beobachter sichtbar ist.

Ich will keine haltlosen Behauptungen über meine bevorzugten Kreise aufstellen. Die Leute sind nicht wirklich besser als die überkandidelten Freunde meiner Schwester. Aber sie haben keine Kohle und keinen Grund, so zu tun, als wären sie jemand, der sie nicht sind.
Nein warte… Das ist missverständlich. Natürlich versuchen sie auch, sich besser zu machen. Aber die Masken sitzen irgendwie lockerer und werden nicht so energisch festgehalten.
Ein paar Drinks oder ein längeres Gespräch und du hast einen ganz guten Eindruck, mit wem du es zu tun hast. Schließlich ist was dran an dem Spruch: ‚Und ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.‘

Mein Weg führt mich ziellos in meine vertrauten Ecken und ich lande schließlich in einer kleinen Disko. Der Dresscode hier lässt sich mit einem Wort sehr treffend beschreiben: Leder. Und zwar die drei Varianten künstlich, echt und noch am lebenden Objekt befindlich. Dem Laien vermutlich besser als Haut bekannt.
Es ist ein Schuppen, in dem Biker, SMler und Freaks sich treffen, um Rockmusik und Metal zu hören und Bier zu trinken. Und nebenbei auch gerne mal am Rand der Tanzfläche oder auf dem Gang zu den Toiletten eine Nummer zu schieben.
Man klebt am Boden fest, kriegt einen Hörsturz und erhält das Bier gleich in der Flasche - was auch besser so ist, wenn man sich die Gläser so ansieht. Aber die Leute sind in Ordnung. Meistens…

Mir ist nicht nach einem Aufriss. Und zugegebenermaßen wäre selbst ich hier eher vorsichtig. Es gibt Areale, in denen man aus Gesundheitsgründen besser bekanntvögelt.
Bekannt ist mir heute Abend aber nur die kleine Blondine, die sich kurz nach meiner Ankunft zu mir an die Bar gesellt. Und die ist stocklesbisch. Bei ihr ist bestenfalls ein wenig Gefummel drin, wenn sie richtig einen im Tee hat.

Rein optisch ist sie eine echte Ablenkung von trüben Gedanken. Seitlich ziemlich offenherzig geschnürte Chaps, ein String für den praktisch freiliegenden Unterleib und ein topartiges Oberteil aus kleinen Kettengliedern - natürlich ohne was drunter - bilden einen netten Rahmen für ihre wirklich zierliche Gestalt.
Ohne ihre ausgleichenden zwanzig Zentimeter Plateau und Heel reicht sie mir kaum bis zum Kinn. So könnten wir uns fast in die Augen sehen. Falls wir darauf gesteigerten Wert legen würden.
Tun wir aber selten.

Objektiv betrachtet sind Kayla und ich beinahe sowas wie Freunde. Da sexuelles Interesse von ihrer Seite ausgeschlossen ist und ich das schließlich akzeptiert habe, reden oder saufen wir einträchtig wie gute Kumpel und kommen einander nur ins Gehege, wenn wir auf die gleiche Braut scharf sind. Was hier für mich kein Problem darstellt.
Und da reden bei der Lautstärke sowieso essig ist und sie mit ihrer eigenen Laus über der Leber zu kämpfen zu haben scheint, steht einem zünftigen Besäufnis nichts mehr im Weg.
Nichts, bis auf den Umstand, dass ich schon beim ersten Bier merke, dass es mir an Entschlossenheit fehlt.
Kacke!

Aber wenigstens geht es mir nicht allein so. Kayla scheint auch extrem überdreht zu sein. Und zwar ohne die üblichen Anzeichen für eingeworfene Pillen. Sie hält sich ebenso verzweifelt an ihrer Flasche fest und lässt jeden Säufer-Enthusiasmus vermissen.
Nach zwei Bier ziehe ich mein Handy raus und tippe ein paar Worte in den Texteditor:
Sechserträger unter der Brücke?

Es ist ein Angebot mir anzuhören, was sie beschäftigt. Zumindest muss ich dann nicht über meine eigenen Probleme nachdenken und kann mich auf was anderes konzentrieren.
Auf ihr Nicken hin stehen wir auf und verlassen gemeinsam den Laden. Und ich scheiße dabei auf die neidischen Blicke, die ich ernte. Auch wenn ich über den Gesprächsstoff grinsen muss, den wir gerade erzeugt haben.

Kayla wartet nicht erst, bis wir an der Brücke sind, unter der ich schon oft mit Leuten kleine Sit-ins veranstaltet habe. Man hat von dort aus einen ganz netten Blick über die Stadt und frische Luft in der Nase. Und man ist ungestört.
Aber ihr Rededruck ist offenbar ziemlich groß. Also legt sie gleich los und erzählt mir von ihrer letzten Beziehung - immerhin ganze zweieinhalb Monate lang - und wie die dumme Kuh sie abgeschossen hat. Weil ihr Kaylas… Neigungen zu extrem wären.

Es ist von außen betrachtet kein Wunder, dass uns der Kassierer an der Vierundzwanzig-Stunden-Tanke mit ziemlich großen Augen anstarrt, als wir zwei Sechserträger und zwei Packungen Kippen kaufen.
Zum einen sehen wir so aus, als wären wir auf dem Weg von oder zu einer Fetischparty. Und zum anderen sieht er nicht so aus, als hätte er jemals an die Existenz solcher Frauen wie der Blondine glauben können.
Und dann sind da noch ihre absolut unverblümten Worte…

„Es ist ja nicht so, als wollte ich verprügelt werden“, regt sie sich über die Empfindlichkeit ihrer Ex auf. „Nur etwas härter angefasst, halt. Ich bin eben eine kleine Schlampe und will, dass sie mich auch so behandelt. Mir zeigt, wo ich hingehöre und so.“
Der Tankstellen-Bubi schnappt nach Luft und ich stelle ihm die Sachen zum Abscannen hin.
„Sie wusste verdammt nochmal vorher, dass ich im Bett eine Sub bin. Und es hat ihr auch nicht das Geringste ausgemacht, bis ich auch mal wieder mit einem Dildo gefickt worden wollte.“ sie schnaubt und verdreht die Augen. „Warum haben manche Leckschwestern so ein verficktes Problem mit Gummischwänzen?“

Der arme Kerl hinter der Kasse lässt fast den Sixpack fallen und ich erlöse ihn, indem ich einen Zwanziger hinlege und abwinke. Dann schnappe ich mir die Sachen und wir gehen wieder.
„Vielleicht hat sie befürchtet, dass du auf deine alten Tage bi wirst?“, schlage ich vor.
Kayla schnaubt wieder und schüttelt den Kopf.
„Ich glaube eher, sie war gar nicht so dominant, wie sie immer getan hat. Sonst wäre sie nicht so ausgetickt, als ich sie angebettelt habe, mir den Dildo einfach mal in den Arsch zu rammen oder mir zur Abwechslung mal die Faust ins Fötzchen zu schieben.“

Ich höre noch, wie dem Kassierer irgendwas aus der Hand fällt, weil er die Worte wohl noch ganz deutlich verstanden hat. Aber für einen Moment nehme ich dann gar nichts mehr wahr.
Urplötzlich klicken ihre Worte in eine bestimmte Position in meinem Kopf und ich muss unwillkürlich an meine Schwester denken. Es ist nicht nur die ‚Dildo im Arsch‘ Sache, sondern auch das mit der Faust. Von Miriam weiß ich nämlich, dass exakt diese Art von Event ein anderes Hühnchen aus der Weiberclique bei der nächsten Orgie erwartet.
Mit Ankündigung, damit die arme kleine Vanessa zwei Wochen lang abends ihre Faust anstarren und sich mächtig in die Hose machen kann, während sie sich im Detail vorstellt, wie das sein mag.
Bing! Eine große Lampe geht über meinem Kopf an.

„Warte mal“, unterbreche ich, was immer Kayla auch gerade weiter erzählt.
Sie verstummt und sieht mich irritiert an.
„Hör mal kurz zu und nick mir das ab, wenn ich richtig liege“, fange ich an. „Deine perfekte Frau müsste ziemlich rücksichtslos sein und Spaß daran haben, dich zu quälen, bis du sie um Gnade anbettelst. Und dann noch ein wenig weiter.“
Kayla zögert nicht lange zu nicken und starrt mich mit ihren grauen Augen forschend an. Worauf ich hinaus will, ahnt sie noch nicht.
„Wenn die dich vor anderen Frauen vorführen würde, wäre keine schlechte Sache?“, frage ich weiter und bekomme ein langsames Nicken. „Und wenn sie manchmal ein wenig kranke Ideen hat… Beispielsweise dich mit Obst zu ficken und das dann ihrer Familie vorzusetzen, ohne dass die was davon ahnen… Wäre das hot? Or not?“
Sie zögert eine Sekunde, bevor sie antwortet. Aber das Funkeln in ihrem Blick ist schon sehr vielsagend. Ebenso wie das Lecken ihrer Zungenspitze über ihre Lippen.
„Hot. Absolut hot!“

Eine knappe halbe Stunde später stiefeln wir gemeinsam durch einen gepflegten Garten auf eine Hintertür zu.
Alle Fragen von Kayla habe ich abgeblockt und auf später verschoben. Bis ich selbst Antworten habe. Aber sie ist trotzdem mitgekommen. Vermutlich, weil sie ahnt, dass ich auf etwas hinaus will. Etwas, das sie reizvoll findet.

Meinen Besuch an unserem Ziel habe ich per SMS angekündigt.
Hast du Zeit und einen Ort zum ungestörten Reden?
Nicht gerade viel Informationen, aber ich tippe nun einmal nicht gerne.
Die Antwort kam keine Minute später: ‚Okay.‘ Und dann noch eine Minute danach: ‚Sehr…! :-*
Ich bekomme die Adresse, eine Beschreibung des Haues und des Gartens und den Hinweis auf die Hintertür. Zusammen mit der Aufforderung, nicht zu klopfen, sondern eine SMS zu schicken, wenn ich da bin.
Ein klein wenig ist mir mulmig, weil ich da wohl eine Erwartungshaltung geweckt habe, die sich nicht erfüllen wird. Aber ich habe genug mit meiner eigenen Irritation zu kämpfen und verschiebe die Klärung auf später.

In Sichtweite des Hintereingangs schicke ich die geforderte Nachricht ab und unmittelbar darauf öffnet sich die Tür auch schon. Offenbar hat sie direkt dahinter gewartet.
Ich bleibe ziemlich abrupt stehen und realisiere nur ganz vage, dass Kayla das ebenfalls tut. Kein Wunder. Sie hat schließlich auch Augen im Kopf. Und was wir zu sehen bekommen, ist eine Show der Extraklasse.

Über der Tür ist ein eher dezenter Strahler angebracht, der gerade mal den Türrahmen selbst ausleuchtet. Perfekt, um nicht gleich den ganzen Garten mit Licht zu fluten, wenn man einmal das Schlüsselloch sucht. Oder eben als Spotlight für jemanden, der in der Tür erscheint.
So wie Miriam es jetzt gerade tut. Und wie sie das tut…
Heilige Scheiße… Ausrufezeichen.

Mit einem strahlenden Lächeln auf dem Gesicht tritt sie in den Türrahmen. Ihre Haare sehen feucht aus, als hätte sie noch schnell geduscht. Und dieser Wet-Look steht ihr ausgezeichnet.
Sie hat sich einen seidenen Bademantel umgelegt. Aber entweder hat sie gar nicht erst daran gedacht, ihn zu schließen oder sie hat ihn schnell wieder geöffnet. Jedenfalls bildet er nur den Rahmen für ihre absolut sahnemäßige Figur, die sich ansonsten völlig unverhüllt präsentiert.
Ich kann nicht sagen, ob sie den Effekt der Beleuchtung in ihrem Rücken geplant hat. Der Schimmer verschafft ihr so etwas wie eine Aurora, die durch den dünnen Stoff des Bademantels scheint und sie perfekt einrahmt.
Es ist ein Bild zum Niederknien.

Als sie sieht, dass ich nicht allein bin, bremst das ihre Freude gehörig. Sie erschrickt und schließt das Seidenteil schnell vor ihrer Brust. Und dann mustert sie die Frau an meiner Seite wie ein lästiges Insekt.
Stutenbissigkeit scheint fast vorprogrammiert und die Schuld daran trage ganz allein ich. Meinem Vorhaben eines Gesprächs kommt das nicht grade entgegen.
Mist.

Als ich bei ihr ankomme, hat sich eine eher angesäuerte Miene auf ihrem Gesicht ausgebreitet.
„Ich dachte, du kommst allein“, sagt sie spitz.
Kein Zweifel, dass sie andere Pläne für diesen spätabendlichen Besuch hatte. Und ebenfalls kein Zweifel, dass sie ein wenig eifersüchtig ist.
Mir fällt eigentlich nur eine Sache ein, die ich tun kann. Und die ist nicht als Entschärfung der Situation gemeint, sondern kommt von Herzen.

Statt etwas zu sagen, nehme ich sie in den Arm und küsse sie. Was eine Sekunde lang eine Ausweichreaktion und ein empörtes Quengeln produziert, bevor sie meine Jacke am Kragen packt und den Kuss plötzlich erwidert, als wäre es ihre letzte Chance vor dem Weltuntergang.
Sich an mich pressend scheißt sie auf ihren Bademantel und jeden Anschein von Anstand oder Sitte und wirft sich voll in die Sache. So als wäre da erheblich mehr als nur sexuelle Spannung zwischen uns.
Und was soll ich sagen…? Ich vergesse auch um ein Haar, dass ich zwei Sixpacks in den Händen halte.

„Wenn das eine Wiedergutmachung sein soll“, wispert sie nach Atem ringend, „ist das ein Anfang.“
Dann greift sie meinen Ärmel und zieht mich hinein. Das Kayla uns folgt, höre ich an ihren Schritten und daran, wie sie die Tür schließt. Aber es könnte mich gerade nicht weniger interessieren.

Miriam führt mich in ein dunkles Schlafzimmer. Düstere Einrichtung, düstere Deko. Ganz und gar nicht, was ich von ihr erwartet hätte. Und angesichts der Poster von nackten und halbnackten Vampirinnen an den Wänden auch ganz sicher nicht ihr eigentliches Reich.
Sitzgelegenheiten gibt es neben einem Bett und einem Bürostuhl keine. Also stelle ich die Sechserträger ab und warte erst einmal auf Kayla. Damit wir die Situation aufklären können.

Aber Miriam will davon nichts wissen. Sie dreht mich und gibt mir einen Stoß, sodass ich aufs Bett falle. Und dann klettert sie über mich und packt mich erneut am Kragen.
„Wenn du das nächste Mal einen Dreier planst, dann warn mich wenigstens vor“, faucht sie mich an.
Es soll böse klingen, aber sie schafft weder einen überzeugenden Tonfall, noch kann sie das Glitzern in ihren Augen verbergen.
Und ich bin… baff.

Sicherlich hat es einen Augenblick gegeben, in dem ich darüber nachgedacht habe, wo dieser Abend enden könnte. Nach dem Gespräch und falls die beiden Mädels einander riechen konnten, war da eine hauchdünne Chance.
Das hier haut mich jetzt aber wirklich aus den Socken.

„Eigentlich wollte ich über etwas mit dir reden“, rutscht es mir heraus.
Am liebsten würde ich mir auf die Zunge beißen, als sich Miriam daraufhin zurücklehnt und etwas gefasster aussieht.
„Achso…“, meint sie und es klingt verflucht noch mal ein wenig enttäuscht. „Na dann…“

Kayla ist mittlerweile eingetreten und starrt die Frau auf meinem Schoss mit einer gewissen Gier im Blick an. Und Miriam erwidert den Blick.
Ich kann ihr Gesicht nur von der Seite sehen, als sie die andere mustert. Aber da ist keine Ablehnung. Und mir leuchtet zumindest ein, dass die kleine Brünette eine gewisse Neigung zu Frauen haben muss, wenn sie sich auf die Spiele meiner Schwester einlässt.
Die Stimme des Obergremlins ist wieder in meinem Ohr und spricht von ‚Möglichkeiten‘…

„Also…?“, sagt Kayla ein klein wenig reserviert.
Miriam wendet sich ebenfalls wieder mir zu und in ihren Augen steht die gleiche Frage.
Zeit, die Karten auf den Tisch zu legen, huh?

„Also…“, fange ich an. „Das ist Kayla. Sie ist eine Freundin von mir und hat mir heute von ihrer letzten Freundin und ihren eigenen Neigungen erzählt. Und ich musste irgendwie an Jessi denken, als sie von Dildos in ihrem Arsch und Fäusten in ihrer Fotze sprach.“
Stumpf, direkt und ohne Schnörkel. Im Geiste klopfe ich mir auf die Schulter für eine Aussage, die in jeder Männerrunde Applaus gefunden hätte. Ich Vollpfosten.

Aber die Mädels reagieren nicht angewidert, sondern ganz unabhängig voneinander mit einer gewissen Faszination.
Kayla legt den Kopf leicht schräg und beißt sich auf die Unterlippe und Miriam zuckt bei den Schlagworten ein wenig zusammen leckt sich über die Lippen. Ich müsste nicht erst bemerken, dass ihre Brustwarzen härter werden, um zu wissen, dass ich ihre Vorliebe für harte Worte ganz gut getroffen habe.
„Jessi? Ist das nicht deine Schwester?“, will die Blondine wissen. „Das elende Miststück, das dir dein Leben zur Hölle macht?“
Irgendwie liegt in ihren Worten mehr Faszination und weniger Ablehnung, als mir eigentlich recht ist.
„Eine Sadistin“, bestätigt Miriam an meiner Stelle.
„Umso besser…“

Miriam sieht mich wieder an und eine Ahnung blitzt in ihren Augen auf.
„Du willst sie ihr unterschieben“, vermutet sie.
Was soll ich darauf antworten. Der Plan ist offensichtlich, wenn man über ihre Informationen verfügt. Ich muss nicht mal nicken.
„Aber sie hat keine Ahnung, worauf sie sich einlässt…“, zweifelt meine Komplizin. „Jessi ist ein Monster. Sie liebt es, andere leiden zu lassen.“
„Ich leide gern“, mischt sich Kayla ein.
Offenbar entwickelt sie langsam eine Vorstellung davon, wohin die Reise gehen soll.

Langsam erhebt sich Miriam. Aber dabei hält sie Blickkontakt mit mir. Sie hat etwas vor. Da bin ich mir sicher. Und ich fange an, sie in einem anderen Licht zu sehen.
Sie schaltet schnell und scheint mittlerweile mehr als nur ihren Frieden mit dem Gedanken gemacht zu haben, den Spieß gegenüber meiner Schwester umzudrehen. Das ist ein ziemlich hartes Glitzern in ihrem Blick. Ich bin ehrlich fasziniert und irgendwie auch gespannt.

Von einem Moment auf den anderen richtet sich die Brünette kerzengerade auf und setzt eine fast schon arrogante Miene auf. Es ist genau die Art von Haltung, die ich bei ihr und den anderen Schicksen hassen gelernt habe.
Aber sie gilt nicht mir, denn Miriam stolziert auf Kayla zu, die ihr mit einem Mal sichtlich nervös entgegenblickt.

Barfuß ist Miriam natürlich ein Stück kleiner als die Blondine. Trotzdem schafft sie es mühelos, auf die andere herabzublicken.
Faszinierenderweise lässt die sonst so stolze Kayla das auch wirklich mit sich machen. Als Miriam sie einmal umrundet, wirkt sie erwartungsvoll eingeschüchtert und ich fresse einen Besen, wenn ich sie nicht sogar ein wenig zittern sehe.
Ein Bild für die Götter. Ich wünschte, ich hätte meine Kamera zur Hand.

„Läufst du immer rum wie eine Nutte?“, zischt Miriam ihr von hinten ins Ohr.
Kayla zuckt zusammen und öffnet leicht den Mund. Ich kann ihr überdeutlich ansehen, dass die Worte ihr durch und durch gehen.
Als keine Antwort kommt, packt Miriam grob das lange, blonde Haar und zieht ihrem Opfer den Kopf in den Nacken. Ein Keuchen ist die lauteste Reaktion.

„Ich hab dich was gefragt, Miststück“, faucht sie.
Und auf mich wirkt es ehrlich gesagt wirklich ziemlich aggressiv.
„Meistens…“, wimmert Kayla leise.
„Und wenn jemand das als Aufforderung versteht und sich bedienen will?“, hakt Miriam hart nach.
„Dann habe ich es nicht besser verdient“, kommt die Antwort diesmal wie aus der Pistole geschossen.
„Verdammt richtig.“

Ich zucke gehörig zusammen, als Miriam mit diesen Worten die kleinere Frau an den Haaren herumreißt und über das schmiedeeiserne, hüfthohe Fußteil des Bettes stößt.
Ich habe ja selbst eine gewisse Neigung zu Dominanzspielen und packe auch gern etwas härter zu, aber das ist eine Dimension, in die ich nie vorgedrungen bin. Mal ganz davon abgesehen, dass ich schon allein aus Sorge um Verletzungsrisiken einen Gang zurückgeschaltet hätte.
Aber wenn ich mir den Blick ansehe, den mit Kayla zwischen ihren Haaren hindurch aus einer sichtlich unangenehmen Haltung zuwirft, nachdem sie halb auf dem Bett angekommen ist, scheint sie sich nicht beklagen zu wollen. Eher im Gegenteil.

„Ich brauche etwas mehr Platz, Brian“, sagt Miriam in meine Richtung.
In ihren Augen ist das fast schon irre Flackern zwar nicht ganz verschwunden, aber sie redet ganz normal mit mir. Bittet mich sogar.
„Setz dich doch auf den Stuhl, nimm dir ein Bier und genieß die Show“, schlägt sie vor. „Und zieh dich bitte aus. Ich würde gern ab und zu einen Blick auf deinen Schwanz werfen und sehen, wie hart wir ihn machen können.“
„Keinen Schwanz“, schnauft Kayla erschrocken und rollt sich ganz aufs Bett.
„Wenn ich von dir etwas hören will, lasse ich es dich wissen, Schlampe“, schnappt Miriam sofort aggressiv.
Und tatsächlich bekommt sie keine Antwort darauf.

Ich folge der Aufforderung und verlasse das Bett. Ob mein Schwanz eingesetzt wird, entscheide ich selbst. Miriam sollte das ahnen und Kayla müsste auch wissen, dass ihr dahingehend keine Gefahr droht. Aber wenn den beiden das Spiel mit der Drohung Spaß machen sollte, werde ich ihnen den nicht verderben.
Trotzdem nehme ich mir die Zeit, Kayla einen beruhigenden Blick zu schenken, den sie dankbar erwidert. So hilflos habe ich sie wirklich noch nie gesehen. Fast schäme ich mich ein wenig für das Zucken in meinem Unterleib, das dieser Anblick auslöst.

Während ich mich erst einmal angezogen hinsetze und mir Zigarette und Bier schnappe, wendet sich Miriam wieder ihrem Opfer zu. Ihr Ziel ist es nun, die andere nackt zu sehen.
Sie geht dabei methodisch und ziemlich brutal vor. Das Oberteil aus Kettengliedern zieht sie ziemlich zielgerichtet und ohne Rücksicht auf eingeklemmte Haare nach oben. Aber Kayla unterstützt sie nach Kräften und wehrt sich nicht.
Auch die Chaps fallen schnell den flinken Händen der Brünetten zum Opfer. Schuhe und String bleiben allerdings an ihrem Platz.
Danach zerrt Miriam die Blondine an ihren Haaren weiter aufs Bett, bis sie quer darauf liegt.

„Was für ein Glück, das mein Bruder auf Fesselspiele steht“, murmelt sie halblaut.
Unter den Ecken der Matratze zieht sie Handfesseln hervor, die mit Ketten an den Eckpfosten befestigt sind.
‚Nette Ausstattung‘, denke ich mir anerkennend und vermerke die Informationen über Miriams Bruder im Hinterkopf.

Fasziniert sehe ich zu, wie sich Kayla die Fesseln anlegen lässt. Eine Hand wird mit dem Fußteil und eine Hand mit dem Kopfteil verbunden und dann zieht Miriam die Ketten an, bis die Blondine mit gestreckten Armen daliegt. Ihr Kopf hängt über den Außenrand der Matratze und kurz wirft sie einen Blick zu mir, in dem alle möglichen Emotionen durcheinanderwirbeln.
Ich kann mir ganz vage vorstellen, dass diese Art von Behandlung - oder Misshandlung, wenn man es genau nimmt - ihr Blut in Wallung bringt. Sie hat ein gestörtes Verhältnis zum Sex. Das ist mir nicht erst seit ihrem Geständnis über die Hintergründe ihrer Neigung von vorhin bekannt.
Angst und Geilheit liegen bei solchen Menschen meiner Erfahrung nach manchmal nah beieinander. Und oft missachten sie selbst ihre Grenzen sträflich. Ich beschließe, darauf ein Auge zu haben.

Miriam begibt sich derweil auf die andere Seite des Bettes und fixiert auch Kaylas Füße. Die Blondine ist nun völlig wehrlos. Und sie zittert vor Aufregung am ganzen Körper.
Was dann kommt, habe ich angesichts des bisherigen Verlaufs so gar nicht erwartet. Aber ich werde mich nicht beschweren.

Statt weiterhin so aggressiv vorzugehen, schaltet Miriam einen Gang zurück. Sie lässt ihren Bademantel zu Boden gleiten und klettert dann langsam zwischen Kaylas Beine. Aufmerksam und neugierig erkundet sie mit ihren Fingerspitzen die Tätowierungen der Blondine, die sich ziemlich weitläufig über den ganzen Körper erstrecken. Und dabei nähert sie ihren Mund bis auf Millimeter der Hautoberfläche, ohne sie damit zu berühren.
Ich kann nur erahnen, wie es sich anfühlen muss, langsam und methodisch von den Füßen an aufwärts erkundet zu werden. Zentimeter für Zentimeter mit sichtbar sanften Berührungen und dem ständigen Gefühl des warmen Atems auf der Haut.
Miriam lässt sich alle Zeit der Welt. Und sie weiß offenbar, was sie tut, denn Kayla versucht schon bald, sich ihr entgegenzustrecken. Besonders, als die Brünette sich dem noch von Stoff bedeckten Schoß nähert.
Natürlich lässt sie diesen Bereich bei ihrer Erkundung aus. Alles andere hätte mich auch überrascht. Sie wendet sich stattdessen dem Oberkörper zu und aus meiner Sicht beginnt die Folter dort erst so richtig.

Ich kann nicht verleugnen, dass es einen starken Effekt auf mich hat, dabei zuzusehen, wie Miriam sich immer weiter den beiden kleinen Brüsten nähert und dann immer engere Kreise um die gepiercten Nippel zieht, ohne sie wirklich erreichen zu wollen.
Langsam aber sicher wird Kaylas Atmen zu leisem Stöhnen und Wimmern und mein Halbsteifer zu einem Ständer. Der Gedanke daran, mich auszuziehen, wird von Minute zu Minute attraktiver.
Als ich es schließlich tue, unterbricht Miriam ihre Behandlung sofort. Zwei Augenpaare richten sich auf mich und sehen mir beim Ausziehen zu. Eines voller Lust und Gier und das andere voller Anspannung und Sorge. Und Lust und Gier.

Wie auch immer die kleine Hexe es anstellt - sie erkennt den richtigen Zeitpunkt, um Kayla von irgendwelchen Panikattacken abzuhalten.
Im richtigen Moment, bevor die wachsende Sorge im Blick der Blondine überhandnimmt, zieht sie deren Kopf zu sich und küsst sie leidenschaftlich. Und dann wandert sie mit Lippen und Zunge wieder abwärts über die Haut hin zu den Brüsten.

Als ich bis auf die Unterhose nackt bin und Kayla mir bereits mit großen Augen auf die Körpermitte starrt, umkreist Miriam ihre Nippel und stört ihre Konzentration. Und als ich mir die Shorts ausziehe, passieren zwei Dinge fast gleichzeitig.
„Heilige Scheiße!“, zischte die Blondine erschrocken und wenig erfreut, als ich meinen Ständer freilege.
Aber Miriam legt im richtigen Moment ihre Lippen um den Nippel und saugt ihn in ihrem Mund, sodass aus dem besorgten Ausruf ein lautes Stöhnen wird.

Im Grunde fühle ich mich unwohl damit, Kayla mit meinem Ding zu bedrohen. Sie hat keine positiven Assoziationen dazu, wie es bei Miriam der Fall ist. Ein wenig ringe ich mit mir, ob ich vielleicht die Shorts lieber wieder anziehe.
Miriam gleitet derweil wieder hinauf und sucht mit ihrem Mund das Ohr der Blondine.
„Gefällt er dir?“, höre ich sie wispern.
„Nein!“, keucht Kayla sofort erschrocken.
„Verlogenes Miststück!“, zischt sie daraufhin und ihr höre es dumpf klatschen.

Für eine lange Sekunde stehen mir die Haare zu Berge. Nicht, weil Miriam wohl einen deftigen Schlag auf der stoffbedeckten Muschi platziert hat. Und auch nicht wegen des halb lustvollen, halb schmerzgepeinigten Stöhnens, das aus Kaylas Kehle gurgelt.
Meine Gedanken sind bei dem, was die Blondine mir berichtet hat. Und wovon Miriam nichts wissen kann. Aber wenn sie weiter in diese Materie vordringt, könnte die Stimmung sehr schnell umschlagen.
Ich muss dem schnell entgegenwirken.

„Die ganze Zeit über starrst du ihn schon an“, raunt Miriam derweil. „Kannst gar nicht genug von seinem Anblick bekommen, seit er sich ausgezogen hat.“
Wild wirft Kayla den Kopf hin und her und verneint energisch, was die Brünette andeutet. Aber die packt ihr Kinn und zwingt sie zur Ruhe.
„Zur Strafe wirst du mich lecken, während er mich fickt“, knurrt sie fast. „Solange, bis du mich um seinen Schwanz anbettelst.“

Ich komme nicht so schnell hinterher, wie die Situation sich entwickelt. Als ich die Erleichterung darüber im Griff habe, dass die Sache nicht sofort in die völlig falsche Richtung geht, kniet Miriam schon mit dem Hintern zu mir über Kaylas Gesicht und drückt ihre Muschi auf deren Lippen.
Und dabei sieht sie über ihre Schulter zurück zu mir und lockt mich mit vollem Körpereinsatz näher.

Mein Hirn leidet mittlerweile unter akutem Blutmangel. Deswegen stehe ich schon fast hinter ihr, als ich mich daran erinnere, eigentlich eingreifen zu wollen. Also… in anderer Hinsicht eingreifen, als mit meinem Schwanz in ihrer Pussy.
Aber für den Moment sind wir ja eigentlich außer Gefahr, richtig?

Als ich meine Arme um Miriams Oberkörper schließe und meine Hände auf ihre Brüste lege, seufzt sie laut. Mit einem Arm greift sie von oben meinen Nacken und dreht ihren Kopf einem Kuss entgegen und mit dem anderen Arm sucht sie nach meiner Hüfte. Ohne meinen Halt würde sie in ihrer übertreckten Haltung sofort nach vorne kippen. Aber sie verlässt sich auf mich und ich halte sie.
„Gib dem Miststück noch einen Augenblick“, presst sie nach einem ersten Kuss heraus. „Die Schlampe leckt wirklich großartig… Ohh!“

Vermutlich waren die Worte weniger für mich als für Kayla bestimmt und der Art nach zu urteilen, wie Miriam die Augen verdreht, ist die Botschaft angekommen.
Es ist ein eigenartiges Gefühl bei dieser Sache dabei zu sein, ohne sich wirklich zu beteiligen. Aber das ändert sich ja auch schon im nächsten Moment.
„Zeig es ihr, Brian“, keucht Miriam. „Zeig ihr, wie gut dein dicker Schwanz in meine Fotze passt.“

Tatsächlich bin ich derjenige, der am wenigsten dazu tut, dieser Aufforderung nachzukommen. Mein Ständer drückt ohnehin schon direkt über Kaylas Gesicht gegen Miriams Arsch, und als die ihren Rücken durchbiegt, schiebt er sich von allein in die richtige Richtung.
Ins Ziel gelenkt wird er zu meinem maßlosen Erstaunen aber von einer Zunge, die von unten dagegen drückt. Und obwohl das unerwartet kommt, fühlt es sich ziemlich großartig an.

„Fuck, fuck, fuck!“, schnauft Miriam gepresst, als ich in sie eindringe.
Da es die erste Begegnung ihrer Muschi und meines Schwanzes ist, hat sie sichtlich damit zu kämpfen. Aber anstatt mich das Tempo vorgeben zu lassen, zieht sie mit ihrem Arm stetig an meiner Hüfte.

Meine Vorlieben sind kein Geheimnis. Arsch, Hals, Pussy. In dieser Reihenfolge.
Aber daraus eine Abneigung gegen ‚normalen‘ Sex abzuleiten, wäre unsinnig. Ich mag Analsex und Blowjobs einfach lieber. Und demnach ist es keine besondere Qual für mich, in Miriams Muschi vorzudringen.
Nein… Streichen. Das ist Bullshit.
Es ist verdammt noch mal saugeil, mit meinem Schwanz in Miriams Muschi einzudringen. Diese Frau ist hochgewachsen und zierlich. Sie könnte sich in meinem Schatten verstecken. Und das trifft auch auf ihr Becken zu.
Ihr Arsch ist eine Klasse für sich. Ihre Pussy aber auch.

Sie ist - um es mit einem Wort zu sagen - eng.
Aber sie ist dabei auch geschmeidig. So als wäre sie größere Eindringlinge gewöhnt oder…
Fuck me sideways…! Das kleine Luder hat es sich selbst besorgt, bevor ich aufgetaucht bin!

Ich mache große Augen und muss gehörig die Zähne zusammenbeißen, als sich ihr Muschi heiß, nass und eng um meine Eichel legt. Sie schiebt mich nicht nur vorwärts. Irgendwie zieht sie mich auch, als wäre da ein Vakuum in ihrem Schoß, das gefüllt werden will.
Jaja… Ich gerate ins Schwärmen…
Ach, leck mich. Das ist verdammt noch mal auch richtig so.

Aber das Beste kommt erst noch, wie ich gleich darauf erfahre.
Es ist an sich schon ein Erlebnis, in eine Frau einzudringen, während die unter einer bestimmten Art von Zuwendung schon vor Vergnügen zuckt. Ihr langgezogenes Stöhnen gibt mir so richtig das Gefühl, ein ganzer Kerl dank Chappi zu sein. Und ihr Zittern könnte sogar bereits ein Indikator für einen herannahenden Höhepunkt sein.
Aber am Ende der Reise von einer Zunge an den Eiern begrüßt zu werden, die ohne das geringste Zögern ihre Zuwendungen auf diesen Bereich ausdehnt…
Whew!

Ich atme zischend ein. Und Miriam gluckst zwischen abgehackten Atemzügen.
„Sie ist gut, oder?“, seufzt sie.
Ich grunze nur. Die Antwort ist eh offensichtlich.
„Fick mich, Brian“, bettelt sie dann.
Keine Spur mehr von ihrem dominanten Verhalten. Gerade ist sie wieder ganz die süße, kleine Miriam, die es so richtig braucht. Und um ehrlich zu sein, mag ich dieses ihrer Gesichter am liebsten.
„Ja…“, höre ich überraschend von unten. „Fick sie hart!“

Hätte ich noch Sorgen gehabt, wären die nun Geschichte.
Mit der Linken packe ich ihre Hüfte und mit der Rechten drücke ich ihren Oberkörper nach vorne, bis sie auf Kayla zu liegen kommt. Mehr durch Zufall als mit Absicht mit ihrem Gesicht genau auf deren sichtbar feuchtem Höschen.
Als ich zurückziehe, ringt Miriam nach Luft. Und Kayla züngelt mir über die Unterseite meines Dings. Was mir einen gehörigen Schauer über den Rücken jagt.

Es ist fast schon Verzweiflung, mit der ich dann wieder zustoße. Allzu lange würde ich nämlich die Massage an meiner Eichel und den Kitzel an meinem Schaft nicht aushalten.
Applaus erhalte ich für den ziemlich harten Vorstoß trotzdem. Miriam quietscht laut vor Begeisterung und Kayla keucht überrascht. Und ich selbst grunze, weil ich tief drinnen anstoße. Was ich schon immer als ziemlich geil empfunden habe, wenn es nicht zu deutlich passiert. Vor allem, weil es mir eben ziemlich selten so geht.
Aber Miriam ist hochgewachsen genug, um mich ganz aufzunehmen. Und das ist nun einmal die Krönung.
Ähm… Das und die Zunge an meinen Eiern. Heilige Scheiße!

Ich stelle fest, dass ich genau zwei Optionen habe: Ich gehe es zielgerichtet und kontrolliert an und Kaylas Zunge kitzelt mir die Soße aus dem Sack. Oder ich bewege mich so schnell, dass ihr dazu keine Zeit bleibt - woraufhin mir Miriams Enge die Soße aus dem Sack kitzelt.
Fuck!
„Fick mich!“, winselt Miriam in dem Moment wieder flehend.
Womit sie den Zuschlag erhält.

Mit beiden Händen an ihrer Hüfte hole ich sie zu mir heran, wenn ich zustoße. Vorsicht, ob ich damit zu fest an ihrem Muttermund anstoße, kann ich mir offenbar schenken. Entweder sie steht drauf, oder es macht ihr nichts aus. Jedenfalls schreit sie ganz unzweideutig vor Vergnügen.
Ich habe keine Ahnung, was Kayla derweil tut. Aber es ist mir auch gerade scheißegal. Ich pfeife auf die Feinheiten und lasse mich einfach gehen.

Meinem Schwanz dabei zuzusehen, wie er in die Vollen geht, macht Spaß. Umso mehr, wie ihm dabei auch gleichzeitig zuzuhören.
Miriam ist klatschnass und genießt es selbst in vollen Zügen. Von mir unterstützt wirft sie sich meinen Stößen entgegen und schreit laut genug, um jeden Menschen im Haus aufzuwecken.
Aber scheiß drauf.

Ich halte dieses Tempo nicht lange durch. Das merke ich ziemlich schnell. Es ist ein Hochgenuss, aber es treibt mir auch die Sahne hoch. Und dementsprechend laut wird auch meine Atmung. Trotzdem ist Miriam schneller als ich. Auch wenn sie vermutlich schummelt, weil sie von Kayla unterstützt wird.
Sie kommt lautstark und wirft sich nach vorne, bevor ich das, was sich an Sensationen um meinen Schwanz herum nur angekündigt hat, so richtig auskosten kann.
Verfluchte Scheiße!

Für eine halbe Minute stehe ich nur da und vermisse schmerzlich die Muschi an meinem Teil. Wäre sie nicht weggesprungen wie ein Korken aus der Sektflasche, wäre ich mittlerweile auch fertig. So stehe ich im Regen und merke, wie sich ein Schwanz darüber beschwert, ganz kurz davor unterbrochen worden zu sein.
Wild grinsend wendet sich Miriam mir zu, nachdem sie ihren eigenen Orgasmus irgendwie verdaut hat. Und ihr Blick nach unten lenkt meine eigene Aufmerksamkeit dorthin.

Mein Blick begegnet dem von Kayla. Oder sagen wir: Ich sehe ihre Augen. Denn sie starrt nur auf meinen Schwanz, von dem sozusagen die Spuren von Miriams Lust hinunter tropfen. Direkt in ihr Gesicht.
Sie starrt darauf mit einem Ausdruck, wie ich ihn noch nie in einem Gesicht gesehen habe. Und ich weiß nicht, ob ich ihn positiv finde.
Aber das weiß sie wahrscheinlich selbst nicht.

Ich blinzele mit ihr zusammen, als sich ein weiteres Gesicht ins Blickfeld schiebt. Miriam klebt sozusagen an ihr und rutscht unter vollem Körpereinsatz auf Augenhöhe.
Sie ist die Einzige, die weiterhin vor Vergnügen geradezu strahlt.

„Er ist kurz davor“, wispert sie. „Gleich wird er kommen und uns beide vollspritzen.“
Kayla schluckt. Ein angewiderter Ausdruck huscht über ihr Gesicht. Aber dann leckt sie sich über die Lippen.
Dafuq?!

„Sieh genau hin“, fordert Miriam.
Dann schiebt sie sich noch ein wenig näher und legt ihre Lippen um meine Eichel.
Fuckmesideways!

Wie gesagt: Kurz davor.
Mehr als die Hitze und den Unterdruck ihres saugenden Mundes braucht mein Körper nicht mehr, um die gewohnte Routine zu durchlaufen. Widerstand zwecklos. Vermeidung unmöglich.
Aber vielleicht wäre es machbar gewesen, dabei nicht ausgerechnet tief in die Augen meiner lesbischen Freundin zu starren…

Miriam lässt nicht locker und auch nicht los. Was in Schüben fast schon schmerzhaft aufgrund der kurzen Unterbrechung aus mir herauskommt, landet komplett in ihrem Mund. Erst als kein Nachschub mehr kommt, löst sie ihre Lippen.
Es ist ein wenig unbefriedigend. Normalerweise genieße ich das lieber auf andere Weise. Aber bevor ich dazu etwas sagen kann, klappt mir die Kinnlade runter.

Als Miriam von meiner Eichel ablässt, denke ich an nichts Böses mehr. Und Kayla wohl auch nicht.
Als die Brünette sich den blonden Kopf schnappt und ihn einem Kuss entgegen hebt, denkt sie vielleicht nicht einmal über Spermageschmack nach. Oder sie ist noch ein wenig zu irritiert von der ganzen Sache.
Sie rechnet jedenfalls nicht damit, dass die kleine Schlange ihr offensichtlich ein Geschenk mitgebracht hat, das sie im Mund transportiert und auch gleich übergibt.

Den übergehenden Augen der Blondine nach zu urteilen, würde sie sich im ersten Moment wohl am liebsten übergeben. Aber sie tut es nicht…
Stattdessen verdreht sie irgendwie die Augen, als Miriam ihren Kuss intensiviert. Ich höre zweistimmiges Schnaufen und Stöhnen und ich sehe Sperma und Spucke aus Mundwinkeln austreten. Und das Ganze für gefühlte Minuten…

Das ist nicht neu, okay?!
Cumswap oder von mir aus auch Snowballing gibt es nicht nur in Pornos. Auch wenn es in der Realität deutlich weniger Frauen - und Männer! - gibt, die das mitmachen - oder sogar darauf stehen.
Aber ich sehe gerade einer Lesbe und einer Schickse dabei zu, wie sie es tun. Und zwar fucking enthusiastisch!
Das glaubt mir doch keiner!

Und trotzdem passiert es. Und zwar in beide Richtungen - was an sich schon eine Glanzleistung ist.
Mit geschlossenem Mund breit grinsend hebt Miriam mir ihr Gesicht entgegen. Ihre Augen glitzern triumphierend. Und Kayla sieht zwar aus, als könne sie es nicht glauben. Aber gleichzeitig aus so, als könne sie nicht erwarten, damit weiterzumachen. Sie leckt sogar Reste von ihren Lippen.

Okay… Beide reißen die Augen auf, als ich auf die Knie falle und mit festem Griff an ihrem Kopf die pornöse Brünette küsse, die irgendwie in mein Leben gestolpert ist.
Kayla ringt nach Luft und Miriam verschluckt sich fast, als ich meine Lippen nicht geschlossen halte, sondern bei dem Spielchen mitmache. Was aus meiner Sicht einfach dazugehört, denn wenn ich mich vor meinem Sperma ekle, kann ich ja wohl von keiner Frau eine andere Reaktion erwarten.
Allerdings beherzige ich meine eigene Lektion, das Unerwartete zu erwarten, natürlich auch nicht.

Mir und Miriam, die schließlich voller Enthusiasmus anfängt, mich zu küssen, gehen gleich wieder die Augen über, als sich Kayla von unten einmischt.
Sie leckt über mein Kinn, als hätte sie keinerlei Probleme mit Männern. Und sie fordert wimmernd noch mehr Aufmerksamkeit. Und zwar nicht nur von Miriam.
Bereitwillig lässt - geradezu begeistert - lässt sie sich meine Soße aus meinem Mund verabreichen und stöhnte leise. Und dann… schluckt sie!
Sie schluckt mein verficktes Sperma!

Danach lässt sie den Kopf erst einmal wieder hängen und es bleibt uns beiden weiter oben überlassen, uns darauf einen Reim zu machen. Wobei Miriam einfach nur grinst und ich baff für zwei bin, bis sie mir die Reste aus dem Gesicht leckt und mich wieder küsst.
„Irgendwas an dir bringt wohl nicht nur meine dunkelsten Seiten zum Vorschein“, raunt sie mir dann zu.
Und ich hätte darauf auch geantwortet. Irgendwas Schlaues. Ganz bestimmt. Aber ich muss stattdessen gehörig nach Luft ringen und meine Augen davon abhalten, aus den Höhlen zu treten.

Miriam stutzt und folgt dann meinem Blick nach unten. Woraufhin sie kichert, während ich nach Luft schnappe und vom Glauben abfalle.
Mit viel Streckerei und Mühe schafft es dort unten nämlich gerade ein Mund, meinen schlaffen Pint zu erreichen. Und es ist ein Mund, bei dem ich meine Altersvorsorge darauf verwettet hätte, den niemals auf diese Weise dort zu spüren.
Auch wenn es natürlich leicht ist, mit einem Einsatz von Nichts zu wetten…

Ich öffne den Mund, um irgendwas zu sagen. Aber Miriam legt sofort einen Finger darauf und schüttelt den Kopf. Ihre Augen - kurzfristig ganz ernst - sagen mir, ich solle die Klappe halten und es nicht zerstören.
Ein weiser Rat, den ich nur abnicken kann.
Zumal ich wirklich und ehrlich nicht riskieren will, die warme, feuchte Höhle wieder verlassen zu müssen, die ganz bezaubernd an meinem kleinen Freund nuckelt. Auch wenn der sich für ein kleines Weilchen nicht rühren wird.

Ganz weit im Hinterkopf mache ich mir meinen eigenen Reim auf die Sache. Immerhin weiß ich einige Dinge von Kayla.
Sie ist wohl mehr lesbisch aus Überzeugung, als von Geburt her. Ins Frauenlager getrieben von ihrem Vater und nie wieder rückfällig geworden. Was ich nachvollziehen kann, denn was sie mir gegenüber angedeutet hat, qualifiziert den Bastard für drei Kastrationen. Mindestens.
Meine Annäherungsversuche am Anfang hat sie immer abgeblockt. Aber nachdem wir uns kennengelernt und angefreundet haben, ist sie schon das eine oder andere Mal betrunken auf meinem Schoß gelandet und hat sich von mir ziemlich freizügig betatschen lassen.
Nur weiter ist es nie gegangen. Aber das wohl in erster Linie, weil wir in dem Zustand gemeinschaftlich ins Koma gefallen sind. Nüchtern würde ich ihre Grenzen nämlich respektieren. Nur besoffen machen sich meine Finger manchmal ein wenig selbstständig.

Mehr Gehirnschmalz in die Sache zu investieren, ist für den Moment weder notwendig, noch sinnvoll. Stattdessen folge ich lieber Miriams stummer Aufforderung, mich ein wenig weiter nach oben zu begeben. Mit den Knien auf dem Bett befindet sich mein Schwänzlein in optimaler Reichweite für Kayla und sie muss ihren Kopf nicht über die Bettkante hängen lassen.
Aber abgesehen davon, dass ich das experimentierfreudige Nuckeln und Lecken in diesem Bereich genieße, tue ich geflissentlich gar nichts. Und das muss ich auch gar nicht, denn Miriam sorgt ganz allein für eine denkwürdige Show.

Nachdem ich gewissermaßen versorgt bin, greift sie - in meinen Augen recht grob - an die noch immer stoffverpackte Muschi von Kayla. Die keucht und versteift sich.
„Da ist aber jemand gehörig geil geworden“, tadelt die Brünette und zieht den String beiseite.
Ein Finger, den sie durch die Spalte gleiten lässt, kommt feucht glänzend wieder zum Vorschein.
„Habe ich das erlaubt?“
Bevor Kayla auch nur Anstalten machen kann, zu antworten, schlägt Miriam ihr fest auf die blanken Schamlippen.
„Nein. Habe ich nicht“, beantwortet sie ihre eigene Frage.
Auch wenn die Worte fast im gurgelnden Stöhnen der Blondine untergehen.

„Gefällt dir das etwas auch noch, du billiges Miststück?“, faucht Miriam daraufhin aufgebracht.
Schnell schlägt sie noch zweimal zu und für einen Augenblick sorge ich mich um meinen Schwanz. Aber statt die Zähne zusammenzubeißen, nimmt Kayla ihn nur ganz in ihrem Mund und stöhnt daran vorbei. Was ganz nebenbei bemerkt sehr interessante Vibrationen zur Folge hat.
„Wie kannst du es wagen, das auch noch zu genießen?“, entrüstet sich die Brünette, die ich in diesem Zustand kaum wiedererkenne.
Nicht ohne ein absolut unverkennbar grausam Glitzern in den Augen nimmt sie Kaylas kleine Brüste auf Korn und wischt mit schnellen Schlägen mehrmals abwechselnd über die beiden strammstehenden Kirschkerne.

Die Blondine ist nach allem, was ich über Körpersprache zu wissen glaube, hellauf begeistert.
Sie spannt sich in ihren Fesseln an und quengelt gegen meinen kleinen Freund. Aber sie zeigt keine Anzeichen von Ausweichverhalten. Eher reckt sie ihre Titten weiter nach oben.
Ich gebe nicht vor, das zu verstehen. Und ich finde es auch nicht an sich antörnend. Nur die Lust, die offenbar dadurch freigesetzt wird, berührt mich positiv.
Naja… Das und die Lippen an meinem Schwanz…

Dennoch muss ich Miriams kurzen Seitenblick, der sich interessiert nach meinem Befinden erkundigt, mit einem Kopfschütteln beantworten.
Nein. Da rührt sich nichts. Und das wird auch noch ein Weilchen so bleiben.
Sie vergibt mir offenbar und bedeutet mir, ihr Platz zu machen. Und das tue ich auch. Allerdings etwas umfangreicher, als sie es sich wohl vorgestellt hat.
Ich schnappe mir nämlich meine Kippen und ein Bier und bedeute ihr, eine rauchen zu gehen. Vor der Tür.

Dort schnappe ich frische Luft und denke über die neue Entwicklung nach, während ich erstaunlich wenig von dem mitbekomme, was zwischen den beiden Frauen vor sich geht.
Kayla auf meine Schwester anzusetzen ist keine risikofreie Idee. Es könnte durchaus passieren, dass die Blondine dem Satansbraten verfällt, mit dem ich angeblich verwandt bin. Und dann wäre ich vermutlich kaum noch ein Holland für die schwesterliche Wehrmacht, denn Kayla weiß eine Menge von mir und kennt viele meiner Freunde.
Es ist ein Risiko. Aber Miriams dominante Seite bietet vielleicht den passenden Ausweg. Sie muss nur einfach meiner Schwester immer eine Nasenlänge voraus bleiben, was die… Misshandlung der Blondine zu deren Bespaßung angeht.
Ich werde das bei nächster Gelegenheit mit ihr besprechen.

Wenn es klappt, habe ich bereits zwei Agentinnen erfolgreich bei Misses Goldfinger eingeschleust.
Verdammt! Wieder eine Analogie, die ich nie wieder loswerde. Und damit wieder ein Film, den ich nicht mehr einfach so genießen kann.
Moment…
Augenblick mal!

Wenn ich über Goldfinger nachdenke, muss ich automatisch an etwas anderes denken. Und zwar an meinen persönlichen Lieblingsaspekt des Films.
Ich kann jedes Mal herzlich darüber lachen, dass es damals möglich war, einen Charakter Pussy Galore zu nennen. Auch wenn es schon zu der Zeit grenzwertig war.
Aber der eigentliche Punkt ist, dass ich mich gerade mitten in meiner eigenen Bond-Verfilmung befinde. Und wenn Jessi mein Goldfinger ist, wer ist dann meine Pussy Galore?

Zugegeben, die naheliegende Antwort scheint Miriam zu lauten. Aber die Brünette steht meiner Schwester ganz einfach nicht nahe genug. Sie ist nicht Goldfingers Pilotin, sondern eher ein Mitglied von Pussy’s Flying Circus.
Den flüchtigen Gedanken, sie könne Jill Masterson sein, wische ich lieber gleich wieder beiseite. Das würde mir ganz und gar nicht behagen.
Was mich dann auch zwangsläufig dahin bringt, wo ich nun so gar nicht hinwollte.
Fuck!

Wie auf Bestellung kommt eine sichtlich verschwitzte Miriam auf den Flur getreten und sieht sich nach mir um.
Wie lange habe ich bitteschön vor mich hin gegrübelt?
Oh! Sieben Kippenstummel auf dem Boden sprechen eine andere Sprache als mein Zeitgefühl.

Ich blicke gerade rechtzeitig wieder auf, um zu sehen, wie auf dem Gesicht der Brünetten ein Lächeln erstrahlt. Auf Zehenspitzen kommt sie auf mich zu und setzt dabei einen Fuß direkt vor den anderen. So als wäre der Flur ein Laufsteg. Und - fuck me - das macht sie gut. Sie hat die Beine dafür. Und überhaupt alles, was dazugehört.
Ich kann nicht anders, als ihre Eleganz zu bewundern, die rein gar nichts mit modischer Kleidung zu tun hat. Das steckt einfach in ihr und wirkt sich viel stärker auf den Zustand meiner Körpermitte aus, als Kaylas Mund vor einer Weile es geschafft hat.

Ihr Blick zuckt hinab, als bei mir etwas leicht zuckt. Und auf ihrem Gesicht zeigt sich ein wissendes Lächeln. Viel zu wissend für meinen Geschmack.
Sie sagt kein Wort. Sie kommt einfach zu mir, nimmt die Kippe aus meiner Hand, zieht einmal daran - was mich immens überrascht, denn ich habe noch nie jemanden aus dem Dunstkreis meiner Schwester rauchen gesehen - und gibt sie zurück.
Dann geht sie ohne ein weiteres Wort vor mir auf die Knie und nimmt meinen Schwanz in den Mund. Und ihre Augen blicken ergeben zu mir hinauf.

Es müsste einen Waffenschein gegen diese besondere Art von bernsteinfarbenen Rehaugen geben. Und gegen die Art, wie sie ihre Finger über meine Brust und meinen Bauch gleiten lässt. Und gegen die verdammte Hitze, die ihr Mund ausstrahlt. Und ihr restlicher Körper.
Sie sagt kein Wort und sagt mir trotzdem in aller Deutlichkeit, dass sie fertig damit ist, die Dominante zu spielen. Dass ihr Pendel jetzt komplett zur anderen Seite ausschlägt. Und ich stehe da und bin Beute…
Aber wer wäre das bitteschön nicht, wenn eine langbeinige Rassefrau sich vor ihm auf die Knie sinken lässt und darum bettelt, an seinem Schwanz lutschen zu dürfen?

Ich merke erst nach einer Weile, dass ich mit meiner Hand ihr Haar streichele. Sie hat es sofort gemerkt. Und die möglichen Deutungen stehen ihr deutlich ins Gesicht geschrieben.
Aber sie spielt ihren Vorteil nicht aus. Sie macht keine Show daraus, wer gerade wen in der Hand hat. Und das gehört verfickt noch mal auch auf Liste der Dinge, die für sie sprechen.
Stattdessen beginnt sie nun ernsthaft, ihre Lippen über meinen Schwanz gleiten zu lassen. Und der ist ihr längst entgegengekommen. Er steht schon fast wieder und bereitet ihr daher auch so langsam eine gewisse Mühe. Ihre Entschlossenheit hat die Natur bei meiner Bestückung allerdings nicht mit einkalkuliert.

Fest packt die Kleine meine Arschbacken und dann schluckt sie meinen Schwanz. Und ich meine das buchstäblich.
Langsam und methodisch befördern ihre Schluckbewegungen und der von ihr ausgeübte Druck meine immer mehr anschwellende Eichel in ihren Rachen. Mit bleibt gar keine Wahl, als voller Erstaunen zu stöhnen.
Sie senkt ihren Körper dabei ein wenig ab und legt den Kopf etwas in den Nacken, aber im Grunde schluckt sie mein Schwert ohne viel Trickserei. Und das habe ich so nicht erlebt. Mit der Frau auf dem Rücken liegend vielleicht, aber nicht so.
Ihr Stolz, der aus den Tränen Augen leuchtet, ist absolut berechtigt.

Sie konzentriert sich und atmet langsam und gleichmäßig durch die Nase. Und ich rühre keinen Muskel. Ich starre sie nur völlig fassungslos an.
Dann beginnt sie, Schluckbewegungen zu machen und ich höre die Engel singen.

Mit jedem Atemzug stöhnend genieße ich, was sie mir schenkt. Anders kann ich das nicht nennen.
Speichel läuft ihr aus dem Mund und runter auf ihre Brust. Das Atmen fällt ihr sichtlich schwer. Aber sie gibt keinen Millimeter nach. Sie deutet mir sogar im Gegenteil mit ihren Händen an, ich solle meine Hüfte bewegen.
Und das tue ich dann auch ganz unwillkürlich. Auch wenn es nur eine Winzigkeit ist.

Ich fühle - zum zweiten Mal an diesem Tag - wie mir die Soße in den Eiern zu kochen beginnt. Und Miriams Augen flehen mich an, mich nicht zurückzuziehen. So wie ihre Hände dafür sorgen, dass ich es auch gar nicht könnte.
Sie hört an meinem Schnaufen und Stöhnen, wie es um mich bestellt ist. Und sie ist offenbar fest entschlossen, es bis zum Ende durchzuziehen. Auch wenn es sie umbringt.
Ich für meinen Teil bin jenseits dieser Sorge. Ich bin nicht weniger ein hilfloses Opfer für sie, wie sie es für mich ist.

Als ich komme, ist es das genaue Gegenteil des anderen Orgasmus heute. Es schießt aus mir heraus und macht mir die Knie weich. Und es läuft direkt in ihre Kehle.
Tränen laufen in Strömen aus ihren Augen und Spucke in Strömen aus ihrem Mund. Aber mein Sperma verschwindet komplett in ihrem Rachen. Und sie lässt nicht von mir ab, bis mein Schwanz kurz darauf schlaffer wird und ihr endlich mehr Raum zum Atmen lässt.
Erst dann erlaubt sie mir, sie an den Achseln zu packen und hochzuheben.

Sie will etwas sagen, aber das bekommt ihr Hals wohl gerade nicht auf die Reihe. Und sie muss es auch nicht sagen. Ich kann es ihr an den Augen ablesen.
Als ich sie hochhebe und in die Arme schließe, legt sie ihre Beine um meine Hüfte. Als ich sie vorsichtig küsse, erwidert sie das leidenschaftlich. Und als ich sie in das Zimmer trage, in dem alles nach Sex riecht und in dem Kayla bereits völlig erschöpft auf dem Bett eingeschlafen ist, lächelt sie glücklich.

Kurz darauf liegt sie an meiner Seite in meinem Arm und ist mit dem Kopf auf meiner Schulter eingeschlafen. Und Kayla, die sich mir zugewandt und ohne ein Wort um Erlaubnis gebeten hat, liegt in genau dieser Weise in meinem anderen Arm.
Keine von ihnen ist eine Pussy Galore. Aber der Teufel soll mich holen, wenn ich zulasse, dass sie als goldüberzogene Masterson-Schwestern enden.
Bevor ich das geschehen lasse, kapituliere ich lieber vor meiner Schwester.


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