Kojotenhöhle

Was dich hier erwartet, ist nicht der Versuch, irgendetwas zu umschreiben. Ich nenne die Dinge durchaus beim Namen, auch wenn ich versuche, das niveauvoll zu tun. Und ich versuche außerdem, Geschichten zu erzählen, in denen der Sex ein Teil des Ganzen ist und nicht der einzige Teil. Man findet hier wohl auch Grenzwertiges für manche Geschmäcker. Ob man es als BDSM-artig oder als abartig empfindet, liegt dabei ganz im Auge des Betrachters.

Wenn es dir gefällt, lass es mich wissen. Wenn es dir nicht gefällt, gerne auch. Hinterlass mir einen Kommentar oder schreib es mir per Mail an Mike.Stone bei gmx.net .

Freitag, 27. April 2012

Inspirationen… in Pornos


Im Zuge der Entstehung von My Sisters hot Friends kommunizierte ich mit Freunden und Bekannten und verschob Korrekturversionen hierhin und dorthin. Dadurch kam es fast zwangsläufig zu Gesprächen über das Vorwort, dass bereits von Anfang an feststand.
Nun ist es so, dass meine persönlichen Bekannten durchaus von meinem Standpunkt gegenüber allen möglichen Themen wissen. Auch zum Thema Pornos. Schließlich schöpfe ich eine Menge Ideen und Charaktere aus meinem Freundeskreis. (*mal in die Runde wink und mich auf die Fragen freu, die sich jetzt daraus unzweifelhaft ergeben*)

Etwas anders sieht es in meinem Online-Bekanntenkreis aus, wo ich Gespräche wie ‚unsere unterschiedlichen Standpunkte zu Pornos‘ erst führe, wenn das Gespräch zufällig darauf kommt.
Ahem… Wieso das in meinem Freundeskreis anders ist, erzähle ich ein andermal…

Berücksichtigt man nun, dass ich durchaus gesteigerten Wert auf weibliches Feedback lege, ergibt sich folgende Situation:
Die Jungs wollten wissen, welcher Porno und von welcher Internetseite. Und die Mädels wollten wissen, wie meine Partnerin dazu steht, wie ich dazu stehe, falls meine Partnerin Pornos negativ gegenübersteht und was ich von der Frage nach . Und welcher Porno auf welcher Seite… ;-D

Natürlich habe ich diese Art von Gesprächen schon geführt. Und ich weiß auch von den Schattenseiten der Pornoindustrie. Und der unfassbaren Anzahl gefaketer Amateur-Clips. Und so weiter und so fort.
Und ich habe das Thema auch mit meiner Partnerin diskutiert. Die übrigens nicht nur davon weiß, sondern manchmal mit mir stöbert, wenn sie Lust darauf hat (und oft an Stellen innehält, die mir ganz persönlich fast schon zu grenzwertig sind - nur um hier mal eine zusätzliche Perspektive einzuschieben).

Das Ding ist… Es gibt eben Clips, die irgendetwas haben. Sei es das Setup, die Körpersprache und Mimik der Darsteller/-innen oder die Atmosphäre.
Es sind meistens eher die Clips, bei denen das zutrifft. Ganze Filme, die ich als sehenswert (nicht als stellenweise anregend) empfinde, sind selten und meistens im Netz eher schwer zu finden. Aber manche Clips sehe ich mit ohne Sprünge oder Schnellvorlauf in Gänze an, weil sie mich eben ganzheitlich ansprechen.
Und diese Clips sind Inspirationen, auch wenn sie gestellt sind. Immerhin ist Pitch Black oder Hitch auch gestellt. Nur eben gut gestellt.

Ich rede jetzt nicht von schauspielerischen Glanzleistungen. Eher von der Situation, in der einer Darstellerin eine Rolle und/oder Situation aus irgendwelchen Gründen so liegt, wie Megan Fox die Rolle in Transformers lag. Wo es einfach passt.
Naja… Und außerdem habe ich natürlich meine ganz eigenen sexuellen Kinks, die teilweise nur in richtigen Pornoclips bedient werden. Oder von meiner Partnerin, die aber halt nicht immer Zeit hat… ;-P
Ich gehe ihr damit ebenso wenig fremd, wie wenn ich andere Frauen auf der Straße bemerke und ihre Eigenheiten studiere. Ich bin so und sie weiß das. Und es ist okay für sie, weil sie ganz genau weiß, weswegen ich bei ihr bleibe.

Zurück zu den Inspirationen in Clips:
Ich habe was für Erniedrigungsfantasien übrig. Wer meine Geschichten liest, dem wird das nicht entgangen sein. Und in der Realität lege ich durchaus Wert auf einen Meta-Konsens über das, was geht. Und ich achte auf die Signale, ob sich daran im Verlauf einer ‚Session‘ etwas ändert.
Aber in einem Clip - sofern er eben wirklich zufällig oder absichtlich gut gemacht ist - muss ich mir darüber keine Gedanken machen. Ich kann konsumieren. Und ich kann mich der Illusion hingegeben, dass die X Leute da gerade Spaß an der Sache haben - was ein wichtiger Teil von ‚gut gemacht‘ für mich ist.

Ich mag das Spiel mit dem Widerstand und dessen Überwindung in der Realität. Aber ich schaue auch mal gerne zu, wie es sich scheinbar zufällig aus den Dynamiken entwickelt, ohne mich selbst bemühen zu müssen.
Und davon ab haben manchmal Darsteller einfach eine Gesamt-Körpersprache, die mich anspricht. Einen Hauch von… etwas. Eine Note, die mich fesselt. Und die eine Geschichte vor meinem geistigen Auge entstehen lässt. Oder auch nur eine Szene, um die ich dann eine Geschichte baue.
Was übrigens häufiger vorkommt. Ich habe öfter eine einzelne Szene in allen Details im Kopf und überlege, welche Geschichte sich darum ranken könnte.

Ich stehe also offen dazu: Auch Pornos inspirieren mich.
Mir tut es leid, welche schrecklichen Erfahrungen eine Jersey Jaxin gemacht hat. Aber… scheiße… Ich finde ihre Clips heiß. Was soll ich tun?
Vielleicht wäre es anders, wenn ich nicht wüsste, dass es Frauen gibt, die mit dem richtigen Partner oder in der richtigen Stimmung ganz genau solche Dinge mit Feuereifer mitmachen. Aber ich weiß das. Und deswegen haben solche Clips für mich einen Bezug, den ich in die Realität übertragen kann.

Das muss nicht jedem gefallen, aber bevor jemand mit Steinen wirft, kehre er vor seiner oder iihrer eigenen Tür und verstecke die eigenen Leichen im Keller gut, denn zumindest in einem nicht-virtuellen Gespräch würde ich die sonst aufspüren und darauf hinweisen. Versprochen…! ;-D

Und zu der Frage, wo ich solche Inspirationen auftue: Meine Empfehlung ist Fantasti.cc.
Da findet man von den verschiedensten Portalen Clips. Da laden Leute ihre eigenen Sachen hoch und da nervt die Werbung auch nicht mehr, als bei anderen Seiten.
Have Fun. ;-)

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